CH213975A - Schleifmaschine. - Google Patents

Schleifmaschine.

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CH213975A
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Aktiebolag Lidkoepin Verkstads
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Lidkoepings Mekaniska Verkstad
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental
    • B24D5/066Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental with segments mounted axially one against the other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Schleifmaschine.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Schleifmaschine mit einem     Scheibenkörper,     der aus mehreren, in     Längsrichtung    der Spin  del des Scheibenkörpers nebeneinanderliegen  den Scheibenteilen besteht. Die Erfindung  bezieht sich sowohl auf     Schleifmaschinen    mit  Spitzen als auch auf spitzenlose Schleif  maschinen und bezweckt in erster Linie die  Profilierung der Schleifscheibe und bei  spitzenlosen     Maschinen    auch die     Profilierung     der Gegenscheibe zu erleichtern.  



  Bei gleichzeitigem Schleifen mehrerer  verschiedener Flächen eines Werkstückes  muss die (Schleifscheibe zuerst durch Ab  drehen mittels eines Diamanten oder anderer  Abdrehwerkzeuge entsprechend profiliert  werden. In solchen Fällen, wo     ein    Werkstück  mit vorspringenden     scharfen    Übergangsstel  len zwischen     verschiedenen    Flächen zu schlei  fen ist, muss die Schleifscheibe mit entspre  chenden einspringenden scharfen Übergangs  stellen versehen werden.

   Die Profilierung    von Schleifscheiben mit solchen     scharfen     Übergangsstellen ist indessen in manchen  Fällen mit grossen Schwierigkeiten verbun  den oder sogar deshalb unmöglich, weil der  das Abdrehwerkzeug - tragende Halter mit  der Schleifscheibe     in        Berührung    kommt und  dadurch die Heranführung des     Abdrehwerk-          zeuges    bis an das betreffende Ende der zu  bildenden Rotationsfläche     verhindert    wird.  



  Durch die     Erfindung    kann dieser Nach  teil vermieden werden, wenn der Scheiben  körper durch eine     Schleifscheibe    gebildet  wird. Die     Erfindung    besteht darin, dass die       Scheibenteile    in Längsrichtung der     Spindel     relativ zueinander beweglich sind und dass  zur     Veränderung    ihrer gegenseitigen Lage       ein        Betätigungsglied    vorgesehen ist.

   Wenn  der Scheibenkörper durch eine Schleifscheibe  gebildet     wird,    befinden sich die     Scheibenteile     während des Schleifvorganges dicht neben  einander, werden aber bei vorzunehmender  Formung der     Schleifscheibe    voneinander     in         axialer     Richtung    getrennt. Hierdurch kann  das Abdrehwerkzeug ohne Schwierigkeit an  die     betreffenden    Enden der verschiedenen  Rotationsflächen herangeführt werden, so  dass scharfe Ecken zwischen denselben ge  bildet werden, wenn die Teile wieder zu  sammengeführt werden.

   Dabei kann die  Schleifmaschine so ausgebildet sein, dass die  Teile der Schleifscheibe sowohl bei     still-          stehender    als auch bei rotierender Schleif  scheibe relativ zueinander verstellt werden  können. Durch. axiale Verschiebung der  Schleifscheibenteile während des Schleifvor  ganges selbst können gewisse     Vorteile    erzielt  werden, die im folgenden näher beschrieben  werden.  



  In der Zeichnung sind mehrere beispiels  weise Ausführungsformen der Erfindung  dargestellt. Es zeigt:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch die auf  einer Spindel     montierte    Schleifscheibe des  ersten     Beispiels,     Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie  II-II der Fig. 1,  Fig. 3 teilweise im Schnitt die ;

  Schleif  scheibe mit ihren verschiedenen Teilen von  einander getrennt, sowie eine Abdrehvorrich  tung,  Fig. 4 einen Längsschnitt einer modifi  zierten Ausführungsform der Lagerungsan  ordnung für die Schleifscheibe,  Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie  V-V der Fig. 4,  Fig. 6 einen Längsschnitt einer dritten       Ausführungsform    der Erfindung,  Fig. 7 eine in kleinerem Massstabe gehal  tene Schleifmaschine als dies für die in  Fig. 6 dargestellte, spitzenlose Maschine der  Fall ist, mit der in Fig. 6 gezeigten Schleif  scheibe und  Fig. 8 zeigt in grösserem Massstabe als  in Fig. 6 die Arbeitsflächen der Schleif  scheibe und der Gegenscheibe, sowie ein       Werkstück,    das geschliffen wird.  



       Entsprechende    Teile der drei gezeigten  Ausführungsformen sind mit denselben Be  zeichnungsziffern versehen.    Die in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Bei  spiele sind zum Schleifen von Werkstücken 1  der in den Fig. 1 und 4 veranschaulichten  Form bestimmt. Das Werktsück 1 hat drei  zylindrische Flächen 2, 3; 4 von verschie  denen     Durchmessern,    welche Flächen durch  senkrecht zur Längsachse des Werkstückes  stehenden ebenen Flächen 5 und 6 mitein  ander verbunden sind.  



  Zum Schleifen der zylindrischen Flächen  2, 3, 4 wird die Schleifscheibe vor dem  Schleifen mit entsprechenden zylindrischen  Flächen 7, 8, 9 versehen, die durch ebene  Flächen 10 bezw. 11 miteinander verbunden  sind. Um beim Schleifen scharfe     ganten    zwi  schen den Flächen 2 und 5 bezw. 3 und 6 des  Werkstückes zu erzielen,     ist    es erforderlich,  dass die     'entsprechenden    Flächen 7 und 10  bezw. 8 und 11 zusammen scharf markierte  Schnittlinien bilden.  



  Das Abdrehen des aus einer Schleif  scheibe     bestehenden    Scheibenkörpers kann  beispielsweise mittels     einer        Abdrehvorrich-          tung    der     unten    in     Fig.    3 schematisch gezeig  ten Art erfolgen. Die     Abdrehvorrichtung     selbst besteht im     gezeigten    Ausführungsbei  spiel aus einem Diamanten 12, der am Ende  eines     stangenförmigen    Halters 13     befestigt     ist. Dieser durchdringt ein Gehäuse 14 und  ist in     letzteres    eingeschraubt.

   Der     Halter     kann durch Drehung in der einen oder       andern    Richtung in seiner Längsrichtung  verstellt werden. Das Gehäuse 14 wird von  einem     Schlitten    15     getragen,    der auf einer       Führungsleiste    16 verschiebbar angeordnet  ist. Das Gehäuse 14 wird durch eine Feder in  Richtung gegen die Schleifscheibe gedrückt  und liegt     mittels    eines Fühlers 17 gegen eine  Führungsschablone an; deren Führungspro  fil durch eine     strichpunktierte    gebrochene  Linie 18-18 angedeutet ist.

   Der Halter 13  muss, um zu grosse Federung zu vermeiden,  ziemlich reichlich bemessen sein und würde  daher die Einführung des Diamanten 12 in  dis zwischen den Flächen 7 und 10     bezw.    8  und 11 der Schleifscheibe gebildeten schar  fen, einspringenden Ecken verhindern, wenn  die Schleifscheibe ungeteilt wäre.      Die Teile der Schleifscheibe können in  dessen in die in Fig. 3 gezeigte gegenseitige  Lage verstellt werden. Hierbei kann der  Diamant 12 ohne Schwierigkeit bis an die  innern Enden der     zylindrischen    Flächen 7, 8  vorgeschoben werden.

   Diese können hier  durch ihrer ganzen Länge entlang abgedreht  werden, und bei     Zusammenfügung    der Schleif  scheibenteile bilden sie, wie aus Fig. 1 und 4       hervorgeht,    scharfe     Schnittlinien    mit den  ebenen Flächen 5 und 6. In Fig. 3 wird die  Bahn der Diamantspitze durch eine strich  punktierte, gebrochene Linie 19-19     gezeigt,     deren verschiedene     Teile    zu den entsprechen  den Teilen des Profils 18-18 der Schablone  parallel sind und gleiche Länge haben     wie     diese.

   Wie angedeutet, bewegt sich der Dia  mant 12 parallel zu der Schleifscheibenachse       bis    er ein wenig     jenseits    der     betreffenden    zy  lindrischen     ;Schleiffläche    angelangt ist und       bewegt    sich     dann    unter 45   zu der     Schleif-          scheibenachsebis    zu einem Punkt jenseits der  nächsten zylindrischen Schleiffläche und  dann wieder parallel zu der     Schleifscheiben:

  -          aehse    an dieser Schleiffläche vorbei     usw.     Nachdem das Abdrehen dadurch     beendigt     worden ist, dass der Diamant so oft als er  forderlich der Schleifscheibe entlang,     unter     intermittierender Vorschaltung des Diamant  halters nach jeder Passage     geführt    worden  ist, werden die Teile der Schleifscheibe  wieder in ihre in Fig. 1 und 4 gezeigten  Lagen     zurückgeführt,    wonach die Schleif  scheibe für das Schleifen von Werkstücken  hergerichtet ist.  



  Die Vorrichtung zur     axialen    Verschie  bung der Schleifscheibenteile kann in ver  schiedener Weise     konstruiert    sein, und die  Erfindung ist nicht auf irgendeine bestimmte       Konstruktion    dieser     Vorrichtung    beschränkt.  Bei den in Fig. 1 bis 5 gezeigten zwei Aus  führungsformen besteht die Schleifscheibe  aus drei Scheibenteilen, die je von einer der  Naben 20, 21, 22 getragen werden. Die drei  Naben werden von einem     Zylinder    23 ge  tragen, der auf der Schleifscheibenspindel 24  fest angeordnet ist. Die Schleifscheibenspin  del ist ihrerseits auf eine geeignete Weise ge-    lagert und angetrieben.

   Die mittlere Nabe 21  ist auf dem     Zylinder    23 zwischen     .einem    ;  Flansch 25 und     einer        Mutter    26 fest an  geordnet. Die Naben 20 und 22 sind ver  schiebbar auf dem     Zylinder    23 angeordnet  und sind gegen Drehung     in,    bezug auf den  Zylinder 23 durch inwendig in den Naben  vorgesehene Leisten 27 gesichert (Fix. 2 und  5), die     in    Nuten der     Aussenfläche    des Zylin  ders eingreifen.

   Die genannten Teile sind in  der Hauptsache bei beiden in den Fig. 1 bis  5 gezeigten     Ausführungen    ähnlich,     dagegen,     sind die     Vorrichtungen    zur axialen Verschie  bung der     Teile    der Schleifscheibe wesentlich  voneinander verschieden.  



  Bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Aus  führungsform erstreckt sich die als Verbin  dungsglied dienende     .Stange    28 durch eine  zentrale Bohrung der Spindel 24. Die     Stange     28 trägt am einen Ende der Spindel ein als       Betätigungsglied    dienendes Handrad 29 und  wird     mittels    eines Deckels 30 in der erwähn  ten     Bohrung    festgehalten.

   Innerhalb der  Spindel hat die Stange zwei Teile 31, 32 mit       entgegengesetzt    ansteigendem Gewinde glei  cher     Teilung.    Diese     Gewindeteile    greifen in  mit Innengewinde versehene     Bohrungen    von  Armen 33, 34     ein,    die sich durch in der  Spindel 24 und im Zylinder 23 ausgeschnit  tene Schlitze 35     erstrecken    und in     innern     Nuten der Naben 20 und 22 enden und radial  zur     Spindel    gerichtet sind.

   Die freien Enden  der Arme werden     in    den Nuten durch an den  Naben befestigte eingelassene     Verriegelungs-          organe    36 festgehalten.  



  Bei Drehung der Stange 28     mittels    des  Handrades 29     in.    bezug auf die Spindel wer  den die aus je einem Armkreuz und einer  Nabe gebildeten Einheiten in entgegengesetz  ten Richtungen verschoben, so dass die     drei     Teile der     Schleifscheibe        in    die     in.        Fig.    3 ge  zeigte gegenseitige Lage gebracht werden, in  welcher Lage das Abdrehen in der     vor-          erwähnten    Weise erfolgen kann.

   Durch  Drehung des Handrades 29 in entgegen  gesetzter     Richtung    werden die     Schleifschei-          benteile    in die in     Fig.    1     gezeigte    Schleifstel  lung     zurügkgeführt.         Bei der in den Fig.

   4 und 5 gezeigten  Ausführungsform ist eine     teilweise    aus  gebohrte     Stange    37 in eine Längsbohrung der  Spindel 24     eingelegt.    Der massive Endteil  der Stange 37 wird in der     Querrichtung    von  einem Arm 39 durchsetzt, der in der Spindel  24 und im     Zylinder    23 ausgeschnittene  Schlitze 35 mit Spiel     durchtritt.    Die Enden  des Armes sind mit der Nabe 22 verbunden,  welche Verbindung durch     Wärmeaufziehen     der Nabe     mittels    Öffnungen in     derselben     oder in irgendeiner andern passenden Weise  herbeigeführt werden kann.

   In der Bohrung  der Stange 37 ist eine Stange 40 vorgesehen,  deren Ende von einem mit der     Nabe    20 ver  bundenen Arm 41 durchsetzt wird, der in  der     Stange    37, in der     Spindel    24 und im Zy  linder 23 ausgeschnittene Schlitze durchtritt.  Hier     besteht    das Verbindungsglied aus zwei  Teilen 37, 40. Die Arme 39, 41 sind radial  zur Spindel 24 angeordnet.  



  Am rechten Ende der Spindel 24 ist ein  Betätigungsglied in Form einer Hülse 42 vor  gesehen, die von     einer    Gewindekappe 43 am  Ende der Spindel     derart    festgehalten wird,  dass sie bezüglich der Spindel frei drehbar  ist. Die Teile 37, 40 sind teleskopartig in  einander liegend. Das Betätigungsglied 42  ist mit einem Handrad 44 versehen und hat  zwei entgegengesetzt     ansteigende    Innenge  winde 45 und 47 von gleicher     Steigung.    Das  Gewinde 45 greift in ein mit der Stange 37  verbundenes     Aussengewinde    ein, und das Ge  winde 47 steht mit einem ein Aussengewinde       tragenden,    mit der Stange 40 verbundenen  Teil 46 in Eingriff.

   Die Teile 37, 40 stehen  also in unmittelbarem Gewindeeingriff mit  der Hülse 42. Durch Drehung des Betäti  gungsgliedes 42 werden die Naben 20, 22 in  entgegengesetzten Richtungen wie bei der  Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ver  schoben.  



  Die beiden oben beschriebenen Ausfüh  rungsformen der Erfindung sind auf solche  Weise     konstruiert,    dass eine Verschiebung der  Schleifscheibenteile nur erfolgen kann, wenn  die Schleifscheibe     stillsteht.    Bei     einigen     Schleifvorgängen können indessen gewisse    Vorteile durch     gegenseitige    Verschiebung der  Schleifscheibenteile während des eigentlichen  Schleifvorganges erzielt werden. Es ist dies  beispielsweise beim Schleifen von Werk  stücken mit vorragenden Flanschen der Fall,  die entgegengesetzte zu schleifende ebene  Flächen haben.

   In den Fig. 6 bis 8 wird  eine     Ausführungsform    der Erfindung ge  zeigt, dis eine Einstellung der Schleifschei  benteile, sowohl bei stillstehender als auch  bei rotierender Schleifscheibe     gestattet.     



  Wie bei den im vorhergehenden beschrie  benen     Ausführungsformen    besteht die     Schleif-          scheibe    aus drei Teilen, nämlich aus einer zy  lindrischen mittleren Scheibe 50 und zwei       schalenförmigen    Endscheiben 51, 52. Die drei  Teile der Schleifscheibe sind auf je einer  Nabe 53, 54, 55     montiert,    die     ihrerseits    auf  je einer     innern    Nabe 56, 57, 58     starr    angeord  net sind.

   Die mittlere Nabe 57 wird fest und  die beiden Endnaben 56, 58 werden ver  schiebbar von der Schleifspindel 24     getragen,     die zu den     beiden    Seiten der Schleifscheibe  in zweireihigen Pendelkugellagern 59, 60 ge  lagert ist.  



  Um die Verschiebung der Naben 56, 58  auf der Spindel 24 zu erleichtern, sind  Schiebkugellager zwischen den betreffenden  Naben und der     Spindel    vorgesehen. Jedes       Schiebkugellager        besteht    aus einer in der  Nabe     eingepressten    Büchse 61     bezw.    62 aus  gehärtetem Stahl und einer auf der Spindel       aufgezogenen    gehärteten     Stahlbüchse    63       bezw.    64, sowie aus einem zwischen den  Büchsen eingelegten Kugelhalter 65     bezw.     66, der eine Mehrzahl Kugeln enthält,

   die  sowohl in der Längsrichtung des     Kugellagers     als auch in der Umfangsrichtung desselben       verteilt    sind. Jeder     Halter    besteht in dem ge  zeigten Beispiel aus einem zylindrischen  Rohr, in welchem eine Mehrzahl Löcher für  die Kugeln gebohrt sind. Die Kugeln werden  von Lappen     festgehalten,    die aus dem Werk  stoff des Rohres abgebogen sind.  



  Das     Verbindungsglied    zum Herbeiführen  einer axialen     Verschiebung    der Naben 56, 58  stimmt     grundsätzlich    mit den in     Fig.    4 bis      5 gezeigten Vorrichtungen überein. Es er  streckt sich somit eine teilweise durchbohrte  Stange 37 in einer     Längsbohrung    der Spin  del 24, und     in    die Stange 37     ist    eine     :Stange     40     eingelegt.    Die Stangen 37 und 40 bilden  das Verbindungsglied und sind durch     Arme     39, 41 mit den Naben 56 bezw. 58 verbun  den.

   In der Stange 37,     in    der Spindel 24, in  den Büchsen 63, 64 sowie in den Kugelkäfi  gen sind Schlitze 35 für die Arme 39, 41,       ausgeschnitten.    Ausserhalb des linken Endes  der Spindel 24 ist das eine Ende der Stange  37 mittels eines doppeltwirkenden Axial  kugellagers 67 mit einem Kopf 68 verbun  den, und ausserhalb des Endes der Stange 37  ist das eine Ende der Stange 40 mittels eines  doppeltwirkenden Axialkugellagers 69 mit  einem andern Kopf 70 verbunden. Der Kopf  68 ist durch     Keilverbindungen    71 verschieb  bar aber nicht drehbar in einem auf der Ma  schine fest angebrachten Gehäuse 72 ge  lagert, und der Kopf 70 ist durch ähnliche  Keilverbindungen 73 verschiebbar aber nicht  drehbar im Kopf 68 gelagert.

   Die beiden  Köpfe sind somit     zueinander    und zum Ge  häuse 72 verschiebbar. Am Ende des Ge  häuses 72 ist eine das Betätigungsglied bil  dende Hülse 74 drehbar gelagert, die mittels  eines Ringes 75 festgehalten wird. Die Hülse  7 4 hat zwei     Innengewinde,    die mit Aussen  gewinden 76, 77 auf der     Verlängerung    des  Kopfes 68 bezw. 70 im Eingriff stehen. Die  beiden Gewinde haben gleiche Steigung, sind  aber entgegengesetzt zueinander gerichtet.  Die Teile 37, 40 sind also je     mit    einem Ge  winde verbunden, wobei diese Gewinde in  Gewindeeingriff mit Gewinden im Betäti  gungsglied stehen.  



  Auf Grund des     Gewindeeingriffes    zwi  schen der Hülse 74 und den Köpfen wird  durch Drehung der Hülse eine. Verschiebung  der beiden Köpfe in der     einen    oder andern  Richtung bewirkt, und diese Verschiebungen  werden über die Axiallager 67, 69 auf die  Stange 37 bezw. die Stange 40 und von die  ser über den Arm 39 bezw. 41 auf die Nabe  53 bezw.

   55 übertragen, die hierdurch ent  gegengesetzt verschoben werden,    Die     Mangen        3'7    und     4(1    werden durch die  Arme 39, 41 zusammen mit der Spindel ge  dreht, mittels der Axialkugellager 67, 69  wird jedoch     eine        Verschiebung    der Stangen  von den nicht     rotierenden    Köpfen 68, 70 auch  während der Rotation     ermöglicht.    Die Arme  39, 41 dienen im     gezeigten        Ausführungsbei-          spiel    als Mitnehmer, indem sie die Rotation  der Spindel 24 auf die Naben 53, 55 über  tragen.  



  Auf der drehbaren Hülse 74 ist ein       Schneckenrad    78     zwischen    ,einem Ansatz 79  und einer     Mutter    80 fest angeordnet. Das  Schneckenrad 78 wird von einem Gehäuse 81  umgeben, in welchem eine Schnecke 82 dreh  bar gelagert ist, die in     Eingriff    mit dem  Schneckenrad steht. Das     Gehäuse    81     ist    auf  dem Schneckenrad drehbar gelagert.

   Die  Hülse 74 kann deshalb auf zwei verschiedene  Arten gedreht werden, und zwar teils     durch     Drehung des ganzen Gehäuses 81, wobei die  Schnecke 82 das Gehäuse 81 zusammen mit  dem Schneckenrad 78 herumdreht, und teils  durch Drehen der Schnecke 82 um ihre  eigene Achse     mittels        eines    Handrades 83  (siehe Fig. 7), wobei das Schneckenrad  gegenüber dem Gehäuse 81 gedreht wird.'  Die Drehung des ganzen Gehäuses 81     erfolgt     bei mechanischer Verschiebung der Schleif  scheibenteile während des Schleifvorganges  selbst,     wobei    die Verschiebungen verhältnis  mässig     unbedeutend    sind.

   Das Drehen des  Handrades 83     findet    bei grösseren manuellen  Verschiebungen der Schleifscheibenteile statt,  z. B. wenn die Schleifscheibenteile zwecks  Abdrehens voneinander getrennt werden, so  wie bei manueller     Einstellung    der Schleif-     f     scheibenteile zueinander vor dem Schleifen.  



  Fig. 7 zeigt eine spitzenlose Schleif  maschine, die mit einer geteilten Schleif  scheibe gemäss Fig. 6 versehen ist und mit  einer     selbsttätigen    Vorrichtung zum Ver  schieben der Schleifscheibenendteile. Die  Schleifmaschine besteht im wesentlichen aus  einem Bett 84 und zwei auf demselben an  gebrachten     Spindelstöcken    85, 87     und    einer       Auflage    86.

   Der     Spindelstock    85 trägt     eine        ±     Gegenscheibe 88 und der     Spindelstock    87      trägt die in der     Zeichnung    mit<B>90</B> bezeichnete       Schleifscheibe.    Die Auflage 86 trägt eine  Stützschiene 89. Der Gegenscheibenstock 85  und der Schleifspindelstock 8 7 sind auf Füh  rungen im Maschinenbett verschiebbar ge  lagert, während die Auflage 86 im Bett fest  angeordnet ist. Der Schleifspindelstock trägt  einen elektrischen     Motor    91, von welchem  die Schleifscheibe über einen Riemenantrieb  getrieben wird. Die Gegenscheibe 88 wird  mittels eines auf der Zeichnung nicht gezeig  ten Antriebsmotors getrieben.

      Um der Maschine bei Massenherstellung  gleicher Werkstücke eine grosse Leistung zu  geben, ist sie mit einer Antriebsvorrichtung  zur     selbsttätigen    Verschiebung der Schleif  spindel gegen den Gegenscheibensupport hin  und zurück versehen. Die Energie zur Ver  schiebung des Schleifspindelstockes 8 7 wird  von einem seitlich des Maschinenbettes mon  tierten Hilfsmotor 92 geliefert, der über  einen Kettenantrieb 93 mit der treibenden  Welle eines     Räderkastens    94 in Verbindung  steht.

   Die getriebene     Welke    95 des Räder  kastens erstreckt sich     horizontal    der     Seite    des       Maschinenbettes    84 entlang und trägt eine  nicht gezeigte Schnecke, die in Eingriff mit       einem    nicht gezeigten Schraubenrad steht,  das mit einer Kurvenscheibe 96, die eine ge  schlossene Führungsnut hat, fest verbunden  ist.

   In dieser Führungsnut befindet sich eine  Rolle 97, die am freien Ende eines Kurbel  armes 98 gelagert     ist.    Der Kurbelarm 98  ist auf einer sich in     der        Querrichtung    des  Bettes 84 unter den Schleifspindelstock er  streckenden Welle 99 befestigt, die auf ihrem  unter dem Schleifspindelstock gelegenen  Ende ein nicht gezeigtes Zahnrad trägt, das  mit einer auf der Unterseite des Schleif  spindelstockes fest angeordneten     Zahnstange     in Wirkungsverbindung     steht.     



  Wenn der Hilfsmotor 92 im Betrieb ist,  wird die Kurvenscheibe 96 verhältnismässig  langsam in     der    mit einem Pfeil angedeute  ten Richtung gedreht und verursacht hierbei  eine     Drehung    des Armes 98 und eine Ver  schiebung des Schleifspindelstockes zuerst in    der einen und sodann in der andern Rich  tung.  



  Wenn der Hilfsmotor still steht, steht die  Stelle 100 der Peripherie der Kurvenscheibe  96 mit der     Rolle    97 in Berührung. Hierbei  nimmt der Schleifscheibenstock seine vom  Gegenscheibenstock weitest entfernte Lage  ein. Während des ersten Teils der Drehung  der     Kurvenscheibe    96 führt der Profilteil  101 die Rolle 97     und    bewirkt ein verhältnis  mässig schnelles Vorschieben des Schleifspin  delstockes 87 gegen den Gegenscheibenstock  85.     Der    hiernach folgende Profilteil 102 ver  ursacht ein     fortgesetztes    Vorschieben des  Schleifspindelstockes mit verminderter Ge  schwindigkeit.

   Der     Profilteil    103 hat die  Form eines Kreisbogens mit     Mittelpunkt    auf  der     Drehachse:    Wenn dieser Teil mit der  Rolle 97 in Berührung kommt, hört der  Vorschub ganz auf. Schliesslich bewirkt der       Profilteil    104 ein     verhältnismässig    schnelles  Zurückziehen des Schleifspindelstockes in  seine ursprüngliche Lage. Die Teile 92-99  gehören der den Spindelstock 87 selbsttätig  verstellenden Vorrichtung an.  



  Bei der in     Fig.    7     gezeigten    Ausführungs  form der Erfindung     wird    die oben beschrie  bene     Verschiebungsvorrichtung    auch zur       selbsttätigen    Verschiebung der     Schleifschei-          benteile    benutzt.

   Zu diesem Zwecke ist     die     Welle 95     verlängert    und trägt noch eine  nicht gezeigte Schnecke, die mit einem unter       ihr    angeordneten nicht dargestellten     Schnek-          kenrad    im Eingriff steht, welches mit einer  Kurvenscheibe 105, die eine geschlossene       Führungsnut    hat, fest verbunden ist.

   Das  Führungsprofil dieser Nut besteht aus einem  Teil 106, der die Form eines Kreisbogens  hat, dessen     Mittelpunkt        auf    der Drehachse  der     Kurvenscheibe    liegt und aus einem Teil  107, der spiralförmig gegen die Drehachse       verläuft,    sowie     schliesslich    aus einem weite  ren Teil 108, der spiralförmig von der Dreh  achse' aus verläuft. Eine frei     verdrehbar    ge  lagerte zweiarmige Hebelstange 109 trägt  auf ihrem einen Ende eine Rolle<B>110,</B> die in  die Führungsnut der Kurvenscheibe 105 ein  greift und von derselben geführt wird. Das      andere Ende der Hebelstange ist mittels einer  Gelenkstange 111 mit einem vorstehenden  Lappen des Gehäuses 81 verbunden.

   Die Vor  richtung 92-99 ist also über die Gelenkver  bindung 109, 111 mit dem Gehäuse 81 ver  bunden.  



  Beim Ingangsetzen des Hilfsmotors 92  wird somit auch die Kurvenscheibe 105 mit  gleicher Winkelgeschwindigkeit wie die  Kurvenscheibe 96 gedreht. Die Drehung der  Kurvenscheibe 105     bewirkt    eine Drehung  der Hebelstange 109 zuerst in der einen und  ;sodann in der     andern    Richtung. Die Drehung  der Hebelstange 109 wird über die Gelenk  stange 111 auf das Gehäuse 81 (siehe Fig. 6)  übertragen, welch letzteres durch die     Schnecke     82     mit    der Hülse 74     verbunden    ist. Die       Drehung    der Hülse 74 bewirkt, wie oben an  gegeben, eine Verschiebung der Schleifschei  benteile 50, 52, gegeneinander und ausein  ander.  



  In Fig. 8 wird das Schleifen eines Berg  bohrstahls auf der in Fig. 7 gezeigten  spitzenlosen Schleifmaschine veranschaulicht.  Der Bohrstahl besteht aus einem sich ver  jüngenden Teil 112, zwei zylindrischen Tei  len 113, 114,     einem    zwischen diesen gelege  nen vorragenden Flansch, sowie     aus    einem  viereckigen Endzapfen 115. Die zylindri  schen Teile 113, 114 gehen in den Flansch  durch Hohlkehlen 116,117 über. Der Schleif  vorgang geht an den zylindrischen Flächen  der Teile 113, 114, der zylindrischen Fläche  118     und    an den beiden ebenen Endflächen  119, 120, sowie den Hohlkehlen 116, 117 vor  sich.  



  Vor dem eigentlichen Schleifvorgang  werden die drei Schleifscheibenteile durch       Drehung    des Handrades 76 voneinander ge  i trennt, und die Schleifscheibenteile werden  sodann nach Schablone mittels einer Abdreh  vorrichtung 120 (Fig. 7) von grundsätzlich  gleicher Konstruktion wie der in Fig. 3 ge  zeigten abgedreht. Die betreffenden beiden  5 schalenförmigen Endscheiben 51, 52 werden  so geformt, dass sie eine     zylindrische    Arbeits  fläche 122     und    eine Arbeitsfläche 123 in  Form einer Rotationsfläche mit kreisförmi-    ger Erzeugenden sowie eine ebene     ringför-          urige    Arbeitsfläche 124 bilden.

   Die mittlere  Scheibe 50 wird mit einer zylindrischen Ar  beitsfläche 125 versehen, die einen kleineren  Durchmesser hat als der Innendurchmesser  der ebenen Arbeitsfläche 128. Die Gegen  scheibe 88 wird mit zwei zylindrischen  Stützflächen versehen, die gegen die zylin  drischen Teile 118, 114, des Bohrstahls an  liegen.  



  Nach erfolgter Formung der Arbeits  fläche der Schleifscheibe wird der Schleif  und Gegenscheibenstock im Verhältnis zur  Stützschiene auf solche Weise     eingestellt,     dass die Gegenscheibe gegen ein auf der  Stützschiene angebrachtes Werkstück an  liegen und     dessen    Rotation bestimmen     wird.     Der Schleifspindelstock wird in solcher  Weise     eingestellt,    dass die drei zylindrischen       Arbeitsflächen    der Schleifscheibe sich in       einiger        Entfernung    von den entsprechenden  Flächen des     Werkstückes    befinden.

   Es wer  den ferner die Schleifscheibenteile 51, 52 in  etwas grösserem     gegenseitigen    Abstand als  die Dicke des Flansches im     ungeschliffenen     Zustand eingestellt. Das Profil der geteilten  Schleifscheibe nach     Einstellung,    jedoch vor  dem Schleifvorgang, ist durch strichpunk  tierte Linien in Fig. 8 angegeben. Nachdem  die Formung der     Schleifscheibe    und die oben  angegebenen Einstellungen vorgenommen  worden sind, kann eine Anzahl Werkstücke,       nacheinander    geschliffen werden.  



  Der Arbeitszyklus beim Schleifen eines  Bergbohrstahls umfasst folgende Vorgänge:  I. Die Stelle 100 der Kurvenscheibe 96  steht mit der Rolle 97 in     Berührung,    wobei  der     Schleifspindelstock    87     seine    vom Gegen  scheibenstock weitest entfernte Lage ein  nimmt. Der Profilteil 106 der Kurven  scheibe 105     steht    mit der     Rolle    110 in Be  rührung,     wobei    die     Schleifscheibenendteile     voneinander     getrennt    sind.

   Ein Werkstück  wird     entweder    von Hand oder     mittels    einer  mechanischen     Zuführungsvorrichtung    auf die       Stützschiene    89 gelegt.  



       II.    Der Hilfsmotor der Maschine wird in  Gang gesetzt und dreht die     Kurvenscheiben         96, 105, in den mit Pfeilen     angegebenen          Richtungen.        Der        Profilteil    101 der Kurven  scheibe 96 kommt hierbei mit der Rolle 97  in     Berührung    und bewirkt ein verhältnis  mässig schnelles Vorschieben des Schleifspin  delstockes in die Arbeitslage. Der kreisbogen  förmige Profilteil 106 der Kurvenscheibe 105  steht fortwährend mit der Rolle 110 in Be  rührung, weshalb kein Zusammenschieben  der Schleifscheibenteile eintritt.  



  III. Der Profilteil 102 der Kurven  scheibe 96 kommt sodann mit der Rolle 9 7  in Berührung und bewirkt     ein    fortgesetztes  Vorschieben des Schleifspindelstockes, jedoch  mit verminderter Geschwindigkeit gegen  über dem Arbeitsvorgang II. Das Schleifen  von den drei zylindrischen Flächen des  Werkstückes wird eingeleitet. Der Profilteil  <B>107</B> der Kurvenscheibe 105 kommt mit der  Rolle 110 in Berührung und bewirkt ein Zu  sammenschieben der Schleifscheibenendteile.  Am Schluss dieses Vorganges gelangen     die     Arbeitsflächen 123, 124 mit dem Werkstück  in Berührung und schleifen die ebenen Flä  chen 119, 120 und Hohlkehlen 116, 117 des  selben.

   Der Profilteil<B>106</B> ist zweckmässig so  geformt, dass das     Zusammenschieben    der       Endteile    während des Schleifens dieser Flä  chen mit     verminderter    Geschwindigkeit er  folgt.  



  IV. Der kreisbogenförmige     Profilteil    103  der     Kurvenscheibe    96 kommt mit der     Rolle     97 in Berührung, wobei das Vorschieben des  Schleifspindelstockes aufhört. Der Profilteil  108 der     Kurvenscheibe    105 kommt mit der  Rolle<B>110</B> in     Berührung.    Die Bewegungs  richtung der Schleifscheibenendteile wird  hierbei umgekehrt, so dass sie sich ausein  ander bewegen. Während dieses Vorganges  wird das Schleifen der zylindrischen Flächen  des Werkstückes beendigt.  



  V. Der Profilteil 104 der Kurvenscheibe  96 kommt mit der Rolle 97 in Berührung  und bewirkt ein verhältnismässig schnelles  Zurückziehen des Schleifspindelstockes von  der Stützschiene. Der kreisbogenförmige Pro  filteil 106 der Kurvenscheibe 105 kommt mit  der Rolle 109 in Berührung, wobei die End-    teile der Schleifscheibe in auseinandergescho  bener Lage verbleiben. Am Schluss dieses  Vorganges wird der Hilfsmotor 92 zum  Stehen gebracht. Das fertiggeschliffene  Werkstück kann jetzt aus dem Schleifmaul  herausgenommen     und    ein neues Werkstück       eingelegt    werden, wonach der oben beschrie  bene     Arbeitszyklus    wiederholt wird.  



  Die Erfindung ist nicht auf die oben be  schriebenen     Ausführungsformen    beschränkt,  sondern umfasst z. B. auch andere mecha  nische     Vorrichtungen    zur Verschiebung der  Schleifscheibenteile, sowie elektrische, hy  draulische und pneumatische Vorrichtungen  zum gleichen Zweck. Die Schleifscheibe kann  aus nur zwei aber auch aus mehr als drei  Teilen zusammengesetzt sein, wobei als Be  tätigungsorgan zweckmässigerweise eine mit  Innengewinde versehene Hülse, ähnlich dem  Organ 42 nach Fig. 4 oder der Hülse 74  nach Fig. 6 verwendet werden kann, die mit  verschieden steil ansteigenden und/oder ver  schieden gerichteten Gewinden in einer An  zahl versehen ist, die der Zahl der verschieb  baren Schleifscheibennaben entspricht.

   Als  Verbindungsglied zwischen der Hülse und  den Naben kann hierbei eine Anzahl tele  skopartig ineinander geschobener Rohre an  gewendet werden, die durch     Arme    mit den  betreffenden Naben verbunden sind.  



  Die Erfindung ist auch nicht auf die auf  der Zeichnung gezeigten Formender Schleif  scheiben beschränkt, sondern hat eine gene  relle Bedeutung bei der Formung von profi  lierten Schleifscheiben, die aus ebenen zylin  drischen und kegeligen Flächen, sowie aus  verschiedenen Rotationsflächen mit gekrümm  ter Erzeugenden     zusammengesetzt    sind. In  den Fällen, wo es von Bedeutung ist, dass  jeder Schleifscheibenteil bei der Formung  eine bestimmte Lage zur Schablone der Ab  drehvorrichtung einnimmt, kann es zweck  mässig sein, Anschläge zur Verhinderung  fortgesetzter Verschiebung der     Schleifschei-          benteile,    nachdem sie in die gewünschten  Lagen gelangt sind; vorzusehen.  



  Bei der in     Fig.    6 gezeigten Ausführungs  form können die     Schieblagerungen    aus einer           innern.    auf der Spindel befestigten Büchse  bestehen, die axial verlaufende vorstehende  Rippen hat, und aus einer     äussern    mit der  Schleifscheibe fest verbundenen Büchse, die  mit     einwärts    ragenden Rippen versehen ist,  welche Rippen zwischen die ersterwähnten  Rippen eingreifen. Zwischen den Rippen  sind dabei Reihen von Kugeln oder Rollen  eingelegt. Solche Schieblagerungen können  gleichzeitig den Zweck haben, die Rotation  0     0'     der Spindel auf die Schleifscheibe zu über  tragen.

   Um dieses Resultat zu erzielen, kann  die Spindel und die Bohrung der Nabe in  Querschnitt eckig, zweckmässigerweise vier  eckig,     ausgeführt    sein, wobei eine Mehrzahl  Kugeln oder Rollen zwischen Nabe und  Spindel eingelegt werden, um die Reibung  bei der Verschiebung zu vermindern. Da die  Arme 39, 41 davon befreit sind, Drehung zu  übertragen, brauchen sie nur mit der Stange  37 und der Nabe 56 bezw. der Stange 40  und der Nabe 58 in Berührung zu stehen.  Hierdurch     wird    jedwede gleitende Reibung  bei den Bewegungen der     Arme    vermieden.  



  Die in Fig. 7 gezeigte Anordnung kann  auf solche Weise vereinfacht werden, dass ein  und dieselbe Kurvenscheibe 26 sowohl zum  Verschieben des Schleifspindelstockes als  auch zum Zusammenschieben und Ausein  anderschieben der Schleifscheibenendteile zur  Anwendung gelangt. Dies kann durch Aus  führung des     Kurbelarmes    98 als Winkelarm  erfolgen, dessen einer Arm die Rolle 97 trägt  und dessen anderer Arm durch ein Gelenk  mit dem drehbaren Gehäuse 81 verbunden  ist.

   Bei dieser Anordnung     tritt    das Vorschie  ben des Spindelstockes und das Zusammen  schieben der     Endscheiben    ungefähr gleich  zeitig ein, sowie auch das Zurückziehen des  Spindelstockes und das Wegschieben der       Endscheiben.    Mit Rücksicht auf die     Aus-          tauschbarkeit    der Kurvenscheiben     ist    es in  dessen vorteilhafter, die Anordnung auf die  in Fig. 7 gezeigte Weise auszuführen.  



  Beim Schleifen von vorstehenden Flan  schen zwischen den gegeneinander beweg  lichen Teilen der Schleifscheibe hat diese  eine Neigung, dem Werkstück die gleiche    Umfangsgeschwindigkeit zu erteilen, was zur  Folge haben würde, dass die Schleifleistung  herabgesetzt oder ganz aufhören würde. Zur       Vermeidung    dieses Nachteils kann es not  wendig sein, oberhalb der Stützschiene eine  Druckrolle anzuordnen, die gegen das Werk  stück anliegt und den Widerstand gegen die       Rotation    des Werkstückes erhöht, so dass  das Werkstück mit der von der Gegenscheibe  bestimmten Geschwindigkeit rotiert.  



  Der     Scheibenkörper        könnte    auch     statt    von  einer Schleifscheibe -von einer auf einer  Schleifmaschine     befindlichen    Polier- oder  Läppscheibe oder einer Gegenscheibe einer  spitzenlosen Schleifmaschine gebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleifmaschine mit einem Scheibenkör per, der aus mehreren in Längsrichtung der Spindel des Scheibenkörpers nebeneinander liegenden Scheibenteilen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenteile (7, 8, 9, bezw. 50, 51, 52) in Längsrichtung der Spindel (24) relativ zueinander beweglich sind und dass zur Veränderung ihrer gegen seitigen Lage ein Betätigungsglied (29 bezw. 42 bezw. 74) vorgesehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Schleifmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Betäti- gungsglied am einen Ende der Spindel (24) angeordnet ist und mit den seitlich beweg lichen Scheibenteilen des eine Schleifscheibe bildenden Scheibenkörpers durch ein in einer Längsbohrung der Spindel (24) angeordnetes Verbindungsglied (28 bezw. 37, 40) verbun den ist. 2.
    Schleifmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin dungsglied (28 bezw. 37, 40) aus mindestens einer Stange besteht, die mit die Schleif- scheibenteile tragenden Naben (20, 22 bezw. 53, 55) durch radial zur Spindel (24) ge richtete Arme (33, 34 bezw. 39, 41) verbun den ist. 3. Schleifmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin- dungsglied aus mehreren teleskopartig inein anderliegenden Teilen besteht. 4.
    Schleifmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem einen Spindelende herausragenden Enden der Teile des Verbindungsgliedes je mit einem Gewinde verbunden sind, wobei diese Ge winde im Gewindeeingriff mit Gewinden im Betätigungsglied stehen. 5. Schleifmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewinde verschiedene Richtung haben.
    6. Schleifmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einen En den der Teile (37, 40) des Verbindungsglie des in unmittelbarem Gewindeeingriff mit einer an dem einen Spindelende drehbar ge- lagerten, das Betätigungsglied bildenden, mit Innengewinden versehenen Hülse (42) stehen, die mit einem Handrad (44) versehen ist. 7.
    Schleifmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Enden der Teile (37, 40) des Verbindungsgliedes unter Vermittlung von Axiallagern (67, 69) mit verschiebbar, aber nicht drehbar ge lagerten Köpfen (68, 70) verbunden sind, die mit dem Betätigungsglied in Gewindeein griff stehen, um eine Veränderung der Lage der die beweglichen Scheibenteile tragenden Naben auch während des Drehens der Spin del (24) zu ermöglichen. B.
    Schleifmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Betäti gungsglied aus einer mit Gewinden versehe nen Hülse (74) besteht, die mit einem Schneckenrad fest verbunden ist, welches ein Gehäuse (81) drehbar trägt und von diesem umschlossen wird, wobei in dem Gehäuse (81) eine mit dem Schneckenrad in Eingriff befindliche Schnecke gelagert ist. 9.
    Schleifmaschine nach Unteranspruch 9, die mit einer mechanischen Vorrichtung zum selbsttätigen Verschieben eines die Schleif scheibe tragenden Spindelstockes versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die den Spindelstock (87) selbsttätig verschiebende Vorrichtung (92--99) durch eine Gelenkver bindung mit dem Schneckenradgehäuse (81) derart gekuppelt ist, dass letzteres beim Ver stellen des Spindelstockes gedreht wird,
    wo bei es das Schneckenrad mittels der Schnecke mitnimmt und dass das Gehäuse (81) mit einem Handrad zur Drehung des Schnecken rades in Bezug auf das Gehäuse (81) ver sehen ist. 10.
    Schleifmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin dungsglied aus einer Stange (28) besteht, die in Bezug auf die Spindel (24) drehbar, aber nicht verschiebbar ist und zwei Gewinde (31, 32) hat, die mit Innengewinden in Armen (33, 34) in Eingriff stehen, die mit verschie denen Teilen der Schleifscheibe verbunden sind, wobei die Stange (28) an einem Ende das aus einem Handrad bestehende Betäti gungsglied (29) aufweist. 11.
    Schleifmaschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewinde verschiedene Richtung haben. 12. Schleifmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schleifscheibenteile auf der Spindel fest an geordnet ist, und dass der andere Schleif scheibenteil bezw. die andern Schleifscheiben teile zur Spindel und zueinander verschieb bar angeordnet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN114025300A (zh) * 2021-11-26 2022-02-08 苏州星微奇精密科技有限公司 一种型腔针、型腔针加工装置及加工方法
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