CH213945A - An einer Kamera angebrachter photoelektrischer Belichtungsapparat. - Google Patents

An einer Kamera angebrachter photoelektrischer Belichtungsapparat.

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CH213945A
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Ferdinand Toennies Hans
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Ferdinand Toennies Hans
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  An einer Kamera     angebraehter    photoelektrischer Belichtungsapparat.    Die Erfindung betrifft einen an einer  Kamera angebrachten photoelektrischen Be  lichtungsapparat, dessen Ausschlag nach er  folgter     Einstellung    von     Mitteln    zur Berück  sichtigung der Filmempfindlichkeit, der Be  lichtungszeit oder anderer feststehender  photographischer Werte, von der Durch  schnittshelligkeit der Aufnahmeszene ab  hängt.

   Die Kamera kann eine     Photokamera     oder eine Kinokamera     sein.    Der Ausschlag  des     BeliehtungsapparaLs        kann        lediglich        eine          Messanzeige    bewirken oder auch zum Beispiel  die     Objektivblende    einer     Kinokamera    ein  stellen.  



  Es ist nun     in    der     Photographie    eine be  kannte Tatsache, dass es unmöglich ist,     in.     einem Bilde alle Unterschiede der Lichtwerte  in den sonnenbeschienenen wie in den Schat  tenpartien der Aufnahmeszene gleichzeitig  wiederzugeben. Wenn ein Photograph vor  die Aufgabe gestellt     ist,    eine     Bildszene    auf  zunehmen, bei welcher grosse Teile im Son  nenschein und andere im Schatten liegen, so         eröffnen    sich ihm drei Hauptmöglichkeiten       (Aufnahmebedingungen)     1. Er kann eine Durchschnittsaufnahme  oder Normalaufnahme machen, welche auf  der     Durchschnittshelligkeit    der gesamten  Szene basiert.

   Das Negativ     wird    dann nicht  alle     Lichtabstufungen    wiedergeben, welche  das Auge wahrnimmt, vielmehr werden die       sonnenbeschienenen    Teile der Bildszene über  belichtet und die     Schattenteile    unterbelichtet       sein.     



  2. Er kann die Belichtungszeit so bemes  sen, dass die Lichtwerte im     Schattenteil    rich  tig wiedergegeben werden. Hierzu     wird    eine  längere     Belichtungszeit    als unter der Bedin  <B>gung</B> 1     benötigt,        und,die        sannenb.eschienenen          Teile    der     Aufnahmeszene        werden;

          infolgedes-          sen        stärrker        überlichtet    sein,     während    die Wie  dergabe der Schattenteile, worauf es in die  sem Falle ankommen mag, besser sein wird.  



  3. Er kann die Belichtungszeit so bemes  sen, dass die Lichtwerte der     sonnenbeschiene-          nen    Teile richtiger wiedergegeben     werden.         Hierzu wird eine     kürzere    Belichtungszeit als  unter der Bedingung 1 benötigt, so dass sich  eine stärkere Unterbelichtung der !Schatten  teile,     aber    eine bessere Wiedergabe der Licht  werte     in    den     sonnenbeschienenen    Bildteilen,  worauf es in diesem Falle ankommen mag,  ergibt.

      Die Aufgabe, die charakteristischen Merk  male einer Bildszene richtig wiederzugeben,  ist besonders schwierig, wenn die Aufnahme  mit einer     Kinokamera    gemacht wird, bei wel  cher die Einstellung der     Objektivblende     durch einen photoelektrischen Apparat von  der Durchschnittshelligkeit der gesamten  Szene abhängt. Die     Lichtwerte        oder        Gra-          duationen    der bildwichtigen Teile können  ganz erheblich variieren, ohne die Durch  schnittshelligkeit einer Szene mit starken  Lichtkontrasten zu berühren, zum Beispiel  wenn der bildwichtige Teil aus einer Gruppe  von Personen besteht, die sich vom hellen  Sonnenlicht in den tiefen Schatten bewegt.

    Eine Durchschnittsaufnahme unter der     Be-          dingung    1 wird alsdann kein zufriedenstel  lendes Bild der     genannten    Gruppe geben, und  zwar weder, wenn sie sich im Sonnenlicht,  noch     wenn    sie sich im Schatten     befindet.     weil die Durchschnittshelligkeit der Bild  szene kein     Massstab    für die     Durchschnitts-          helligkeit    des bildwichtigen Teils, nämlich  der Gruppe, ist.

   Die gleiche Aufgabe ent  steht bei der Farbenphotographie, weil hier  bei die Belichtungszeit an den Lichtwert und  die Leuchtkraft der Farben angepasst werden  muss, um eine möglichst gute     Wiedergabe    der  Farben zu erzielen.    Diese bestehenden Schwierigkeiten wer  den der Erfindung gemäss dadurch gelöst,  dass der Belichtungsapparat mit zusätzlichen  Mitteln zur Änderung der den Ausschlag     be-          wirkenden        Stromstärke    ausgerüstet ist, um  diesen Ausschlag willkürlich von dem nor  malen Werte zum Zwecke der Berücksichti  gung der     Beleuchtungsstärke    des bildwich  tigen Teils der Aufnahmeszene, und damit  seiner besseren Wiedergabe, abweichen zu  lassen.

           Vorteilhaft        werden    die     Mittel,        soweit    der  Belichtungsapparat an Kinokameras ange  bracht ist, so ausgebildet, dass mit ihnen die  Stärke des von der     Photozelle    gelieferten  Stromes während der Belichtung des     Filmes;     das heisst während der Aufnahme verändert  werden kann, so dass der Ablauf     des    Kamera  triebwerkes hierbei nicht unterbrochen zu  werden braucht. Als Normalwert des Aus  schlages des Belichtungsapparates wird der  jenige Ausschlag     verstanden,        der    die Nor  malbelichtung für eine Durchschnittsauf  nahme nach Bedingung 1 herbeiführt.

   Zum  Beispiel kann der Ausschlag die hierzu  nötige     Blendeneinstellung    bewirken, nachdem  alle Faktoren wie Filmempfindlichkeit, Be  lichtungszeit usw. berücksichtigt und einge  stellt sind.  



  Beispielsweise     Ausführungsformen    des       Belichtungsapparates    nach der Erfindung  werden durch die     Fig.    1-11 der Zeichnung  veranschaulicht.  



  Die     Fig.    1-5     stellen    schematisch ver  schiedene     Belichtungsmessapparate    dar;       Fig.    6 zeigt in Seitenansicht eine mit dem  Apparat     gemäss        Fig.    2 versehene Kino  kamera;       Fig.    7 und 8 zeigen in Seiten- und Rück  ansicht eine mit einem     Apparat    gemäss     Fig.    5  versehene Kinokamera;       Fig.    9 und 10 zeigen in Vorderansicht  und     Seitenteilansicht    eine     Kinokamera,    wel  che mit einem andern Apparat versehen ist;

         Fig.    11 veranschaulicht schematisch einen  weiteren Apparat.  



  Die Zahl 1 bezeichnet eine     photoelek-          trische,    selbst Strom aus auffallendem Licht  erzeugende Zelle, 2 ist     das    im     Stromkreis    be  findliche     Galvanometer.    Mit 3 und 4 sind  Vorrichtungen bezeichnet, die zur Verände  rung der Stromstärke zwecks     Berücksichti-          gung    der Filmempfindlichkeit und der Be  lichtungszeit des     Verschlusses    dienen. Solche  Vorrichtungen sind bekannt und     bestehen    ge  wöhnlich aus veränderlichen elektrischen Wi  derständen oder einer verstellbaren     Irisblende     vor der Photozelle.

   Auf diese Weise wird  der Strom     unter        Berücksichtigung    dieser oder      anderer     plhotogTaphischer    Faktoren derart be  einflusst, dass sich hieraus die     Ermittlung     oder Einstellung des gesuchten Faktors, zum  Beispiel -die Einstellung der     Objektivblende,     für eine Aufnahme, welche auf der Durch  schnittshelligkeit der Bildszene gemäss       Schema    1     basiert,    ergibt.  



  Die Drehspule des Galvanometers 2 be  tätigt die Blende des Kameraobjektives 6  mittels     eines    Mechanismus, welcher in     Fig.    1       schematisch    durch die     Verbindung    7 ange  deutet     ist.    Der Mechanismus kann in belie  biger Weise beschaffen sein. Die Drehspule  kann mit einem Zeiger 2' ausgestattet sein,  um die     Einstellung    der     Objektivblende    zu  kennzeichnen.  



  Eine aus zusätzlichen Mitteln bestehende       Vorrichtung    ist vorgesehen, um die Strom  stärke, welche einer     Normalbelichtung    gemäss  Bedingung 1     entspricht,    zwecks einer bes  seren     Belichtung,derdunkleren    oder helleren  wichtigen Bildteile gemäss     Bedingung    2 oder  3 zu verändern.  



  In     Fig.    1 ist ein Apparat mit einer Vor  richtung     dargestellt,        mittelst    welcher sich eine  bessere     Belichtung    der dunkleren Bildteile       erhalten    lässt. Der Federschalter 8, welcher       fiarmalerweiseeine    direkte Verbindung zwi  schen der Photozelle 1 und der Drehspule 2  bildet, kann heruntergedrückt werden, um  den Widerstand 9 in den     Stromkreis    einzu  schalten.  



  Normalerweise nimmt der Schalter 8 die  jenige     Stellung    ein, welche durch die voll       ausgezogene    Linie angedeutet ist, und der  sich ergebende, durch die Drehspule 2 flie  ssende     Strom'        bewirkt    einen     Drehspulenaus-          schlag,    welcher der Einstellung der     Objek-          tivblende    5 für eine     Durchschnittsaufnahme     gemäss Bedingung 1 entspricht.

   Durch Her  unterdrücken des Knopfes 10     wird    der Schal  ter 8 in die durch die     gestrichelte    Linie an  gedeutete Stellung gebracht, der Widerstand  9 ist alsdann in den Stromkreis eingeschaltet,  wodurch die Stromstärke herabgesetzt     wird     und     die    Drehspule eine neue Stellung erhält,  der gemäss die     Objektivblende    weiter geöffnet  wird.

   Der     Knopf    10 erhält eine solche Lage    an dem Kameragehäuse 11, dass der Photo  graph den Knopf während der     Kinoaufnahme     herunterdrücken oder     herausfedern    -lassen  kann, entsprechend der     Hineinbewegung    des       bildwichtigen    Teils, zum Beispiel einer Per  sonengruppe,     in    den     Schatten    oder in die  Sonne. Durch das     Herunterdrücken    des  Knopfes 10     und        Einschalten    des Widerstan  des 9 wird die     Aufnahmebedingung    2 erfüllt.  



  Die Aufnahmebedingung 3 kann durch  eine zweite     Widerstandsvorrichtung    erfüllt  werden, wie sie der Apparat     nach        Fig.    2  zeigt. Durch den Federschalter 8a ist nor  malerweise der     Widerstand    12 in den     Strom-          lcreis        eingeschaltet,    aber er     kann    herunter  gedrückt werden,     um    den     Widerstand    auszu  schalten. Der Schalter 8a kann durch den       Knopf    13 betätigt werden.

   Gemäss der     Fig.    2  befinden sich auch die in     Fig.    1     gezeigte          Widerstandsvorrichtung    8-10     sowie    die  Einstellungsvorrichtungen 3 und 4 für die       Filmempfindlichkeit    und die     Verschlussge-          schwindigkeit    im Stromkreis.  



  Der     Widerstand    12 ist     normalerweise    :ein  geschaltet, und die     Erhöhung    der Strom  stärke, welche sich durch das     Niederdrücken     des Schalters 8a ergibt, veranlasst eine stär  kere Schliessung der     Objektivblende    5 durch  die Drehspule 2. Auf diese     Weise        wird    die  wirksame     Belichtung    durch. Niederdrücken  des Schalters 8a herabgesetzt und hierdurch  eine bessere     Wiedergabe    der     Einzelheiten    in  dem hellen     bezw.        .sonnenbeschienenen    Bild  teile herbeigeführt.

   Die Belichtung ent  spricht alsdann der Bedingung 3.  



  Die .Stromstärke kann auch durch     einen          Shuntwiderstand        bezw.    einen     quergesehalte-          tern        Widerstand        verändert    wenden.

   Im Appa  rat gemäss     Fig.    3 ist ein solcher Widerstand  9' normalerweise durch den Schalter 8' aus  dem Stromkreis     ausgeschaltet,    kann aber  durch Niederdrücken des Schalterknopfes 10  quergeschaltet werden, wodurch die Stärke  des durch die Drehspule fliessenden Stromes  herabgesetzt     wird.    Das     bewirkte        Ergebnis     ist das gleiche     wie    das durch     Betätigung    der  in     Fig.    1 gezeigten     Vorrichtung.         Durch die gezeigten Schaltvorrichtungen  werden     abrupte        Stromveränderungen    herbei  geführt.

   Die     Widerstandswerte    können zum  Beispiel so bemessen sein, dass die Strom  stärke<B>50%</B> unter     normal    herabgesetzt wird,  um so eine bessere Belichtung der Schatten  partien zu erhalten, oder um<B>150%</B> über nor  mal erhöht wird,     um    so bessere     Einzelheiten     in den sehr hell belichteten     Bildteilen    zu er  halten.  



  Die in den     Fig.    4 und 5 gezeigten Appa  rate gestatten einen allmählichen Wechsel  der     Stromstärke    und eine einfache Gestaltung  des mechanischen Teils. Das     Kontrollelement     in     Fig.    4 besteht aus einem Widerstand 14,  über welchen der     Kontaktschlitten    15 an der  Handhabe 16 entlang bewegt werden kann.  Der     Schlitten    15     gleitet    in einem Gehäuse  17, in welchem sich drei gerben 18 befinden.

    Der durch sie erhöhte     friktionale        Widerstand     zeigt dem Photographen bei der     Benutzung     des Schiebers     während    der Aufnahme und  ohne Unterbrechung derselben an, wann die       gewünschten        Widertandseinstelluhgen        her-          gestellt    sind.  



  Der Widerstand 14 ist so     kalibriert,    dass  der durch ihn fliessende Strom für eine       Durchschnittsaufnahme    der Bedingung 1 ein  gestellt ist, wenn der Schieber in die mittlere  Kerbe einhakt. Der Strom wird verstärkt  durch     eine        Schieberverstellung    in     die    in     Fig.    4       gezeigte    Stellung, wodurch die Objektiv  blende verkleinert wird. Wird der Schieber  in die gestrichelte Stellung bewegt, so wird  die     Stromstärke        herabgesetzt,    wodurch die  Blende sich     weiter    öffnet.

   Der     Vorteil    die  ses allmählich verstellbaren, indessen mit  Kerben oder dergleichen     versehenen    Wider  standes besteht in der Vermeidung einer ab  rupten Beeinflussung der     Blendengrösse    und  der Möglichkeit, auch Zwischenstellungen  benutzen zu können.  



  Wie     Fig.    5 zeigt, kann das gleiche elek  trische Schema auch aus einem     kreisförmi-          gen    Widerstand 19, einem drehbaren Hebel  20 mit einer Handhabe 21 und einer gekerb  ten Platte 22 bestehen.  



  Die     Druckknöpfe    10, 13 nach dem    Schema der     Fig.    2 können an der     Kamera    in  der Weise angeordnet sein, wie     Fig.    6 zeigt.  Das Objektiv 6' der     Kinokamera    befindet  sich nahe der     Kameramitte    und der     Anlass-          hebel    23 für das Triebwerk der     Kamera    .an  der rechten Wand des     Kameragehäuses.    Die  Knöpfe 10, 13 ragen durch das     Kamerage-          häuse    hindurch.

   In ihrer Nähe     werden    vor  teilhaft     Bezeichnungen    wie     ,;Sonnenschein"     und "Schatten" angebracht. Die     Einrichtun-          gen,    um die Stromstärke zum Zwecke der       Berücksichtigung        und        Einstellung    der Film  empfindlichkeit und der     Verschlussgeschwin-          digkeit    zu regulieren,     sind        in    der Figur nicht  gezeigt. Sie können in     bekannter    Weise be  schaffen     sein.     



  Die in     Fig.    7', 8     gezeigte        Kinokamera,     hat einen einzigen beweglichen Hebelarm  20', mit dem ein     Widerstand    gemäss     Fig.    5       betätigt    werden kann,     und    mit dem auch das  Triebwerk der     Kamera    angestellt oder     abge-          stellt        werden        kann:

          Durch        Niederdrücken    in       Richtung    des     Pfeils    24,     Fig.    8,     gegen    die       Kamerawand    wird das Triebwerk     angestellt,     durch Nachlassen des     Druckes        abgestellt.     Durch     Winkelverdrehung    des Hebelarmes  wird der Widerstand nach     Fig.    5 verändert.

    Die     Einstellbezeichnungen    werden vorteil  haft in der Nähe der     Hauptstellungen    des       Armes    angebracht. 25     ist    der übliche Sucher  der     Kamera.     



  Die     in        Fig.    9, 10     gezeigte        Kinokamera     hat eine     Vorrichtung,    mit welcher die ge  wünschten     Verstellungen    durch eine     Ände-          rung    der wirksamen     Oberfläche    der Photo  zelle 1     erfolgen.    Die     Vorderwand    26 des       Kameragehäuses        trägt    das     Objektivgehäuse     6'.

   Das     galvanometrische    System zur Ein  stellung der     Objektivblende        ist    mit 2 be  zeichnet. Die     Photozelle    1 und     eine    ihr vor  gelagerte     Irisblende    27     befinden    sich in dem  Gehäuse 28. Die     Irisblen'de    kann an der  Handhabe 29     verstellt    werden: Am     Ge-          häuse    28     befindliche    Zeichen<I>A, B,</I> C kenn  zeichnen die     Einstellungen    a, b, c der Iris  blende.

   Die Stellung A bezeichnet die     Mittel-          stellung    der Blende für eine     Durchschnitts-          aufnahme    gemäss     Bedingung    1     und    die Stel-           lungen    B und C entsprechen den     Bedingun-          gen    2 und 3. Es können naturgemäss auch       Zwischenstellungen    erfolgen.  



  Die gewünschte Veränderung der Strom  stärke kann auch durch Benutzung von  Photozellen verschiedener Grösse oder ver  schiedener Stärke erfolgen. Wie     Fig.    11  zeigt, können der     Zelle    1 Hilfszellen     1b    und       1c    zugeordnet werden, die mittels des Dreh  hebels 30 und der Knöpfe 31 je nach Be  darf an dem     Galvanometerstromkreis    ein  bezw. ausgeschaltet werden können.

   Ähnlich  wie     in        Fig.    10 können Einstellzeichen A, B,  C oder ähnliche Zeichen angebracht werden,  um     anzuzeigen,    ob     @die    Kamera auf "Normal",       "Sonnenschein"    oder     "S-chatten"    eingestellt ist.  



  Im vorstehenden sind Belichtungsappa  rate an Kinokameras beschrieben, deren       Objektivblende,    bei Nichtbetätigung der zu  sätzlichen     Mittel    auf Normalbelichtung     voll-          automatisch    eingestellt wird.     Natumgemäss     kann der Belichtungsapparat auch an Photo  kameras und Kinokameras angebracht wer  den, welche anders, zum Beispiel halbauto  matisch eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An einer Kamera angebrachter photo elektrischer Belichtung apparat,dessen Aus schlag nach erfolgter Einstellung von Mit teln zur Berücksichtigung feststehender photographischer Werte von der Durch schnittshelligkeit der Aufnahmeszene ab hängt, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit zusätzlichen Mitteln zur Änderung der Stromstärke ausgerüstet ist, um den Aus schlag willkürlich von dem normalen Werte zum Zwecke der Berücksichtigung der Be leuchtungsstärke des bildwichtigsten Teils der Aufnahmeszene abweichen zu lassen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Belichtungsapparat nach Patentan spruch, der an einer Kinokamera angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass er bei Nichtbetätigung der Mittel zur willkürlichen Änderung der Stromstärke die Objektiv blende der Kinokamera vollautomatisch für die Normalbelichtung einstellt. z.
    Belichtungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zur willkürlichen Änderung der Strom stärke unter Federwirkung stehen und dass durch deren Betätigung Widerstände ein- bezw. ausgeschaltet werden, wodurch jeweils eine andere Aufnahmebedingung erfüllt wird. 3. Belichtungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur willkürlichen Änderung der Stromstärke Schaltmittel zur Ausschaltung verschieden starker Photozellen an dem Stromkreis sind. 4.
    Belichtungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zur willkürlichen Änderung der Strom stärke Schaltmittel zur Ausschaltung ver schieden grosser Photozellen an dem Strom kreis sind. 5. Belichtungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zur willkürlichen Änderung der Strom stärke die wirksame Photozellenoberfläche ändern. 6.
    Belichtungsapparat nach Patentan spruch, der an einer Kinokamera angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur willkürlichen Änderung der Stromstärke durch eine einen Drehhebel bildende Hand habe betätigt werden, welche derart ausge- bildet ist, dass durch eine Bewegung des Hebels in einer von der Betätigungsvorrich- tung für die zusätzlichen Mittel abweichen den Richtung das Triebwerk der Kinokamera eingestellt wird.
CH213945D 1938-11-08 1939-11-06 An einer Kamera angebrachter photoelektrischer Belichtungsapparat. CH213945A (de)

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