An einer Kamera angebraehter photoelektrischer Belichtungsapparat. Die Erfindung betrifft einen an einer Kamera angebrachten photoelektrischen Be lichtungsapparat, dessen Ausschlag nach er folgter Einstellung von Mitteln zur Berück sichtigung der Filmempfindlichkeit, der Be lichtungszeit oder anderer feststehender photographischer Werte, von der Durch schnittshelligkeit der Aufnahmeszene ab hängt.
Die Kamera kann eine Photokamera oder eine Kinokamera sein. Der Ausschlag des BeliehtungsapparaLs kann lediglich eine Messanzeige bewirken oder auch zum Beispiel die Objektivblende einer Kinokamera ein stellen.
Es ist nun in der Photographie eine be kannte Tatsache, dass es unmöglich ist, in. einem Bilde alle Unterschiede der Lichtwerte in den sonnenbeschienenen wie in den Schat tenpartien der Aufnahmeszene gleichzeitig wiederzugeben. Wenn ein Photograph vor die Aufgabe gestellt ist, eine Bildszene auf zunehmen, bei welcher grosse Teile im Son nenschein und andere im Schatten liegen, so eröffnen sich ihm drei Hauptmöglichkeiten (Aufnahmebedingungen) 1. Er kann eine Durchschnittsaufnahme oder Normalaufnahme machen, welche auf der Durchschnittshelligkeit der gesamten Szene basiert.
Das Negativ wird dann nicht alle Lichtabstufungen wiedergeben, welche das Auge wahrnimmt, vielmehr werden die sonnenbeschienenen Teile der Bildszene über belichtet und die Schattenteile unterbelichtet sein.
2. Er kann die Belichtungszeit so bemes sen, dass die Lichtwerte im Schattenteil rich tig wiedergegeben werden. Hierzu wird eine längere Belichtungszeit als unter der Bedin <B>gung</B> 1 benötigt, und,die sannenb.eschienenen Teile der Aufnahmeszene werden;
infolgedes- sen stärrker überlichtet sein, während die Wie dergabe der Schattenteile, worauf es in die sem Falle ankommen mag, besser sein wird.
3. Er kann die Belichtungszeit so bemes sen, dass die Lichtwerte der sonnenbeschiene- nen Teile richtiger wiedergegeben werden. Hierzu wird eine kürzere Belichtungszeit als unter der Bedingung 1 benötigt, so dass sich eine stärkere Unterbelichtung der !Schatten teile, aber eine bessere Wiedergabe der Licht werte in den sonnenbeschienenen Bildteilen, worauf es in diesem Falle ankommen mag, ergibt.
Die Aufgabe, die charakteristischen Merk male einer Bildszene richtig wiederzugeben, ist besonders schwierig, wenn die Aufnahme mit einer Kinokamera gemacht wird, bei wel cher die Einstellung der Objektivblende durch einen photoelektrischen Apparat von der Durchschnittshelligkeit der gesamten Szene abhängt. Die Lichtwerte oder Gra- duationen der bildwichtigen Teile können ganz erheblich variieren, ohne die Durch schnittshelligkeit einer Szene mit starken Lichtkontrasten zu berühren, zum Beispiel wenn der bildwichtige Teil aus einer Gruppe von Personen besteht, die sich vom hellen Sonnenlicht in den tiefen Schatten bewegt.
Eine Durchschnittsaufnahme unter der Be- dingung 1 wird alsdann kein zufriedenstel lendes Bild der genannten Gruppe geben, und zwar weder, wenn sie sich im Sonnenlicht, noch wenn sie sich im Schatten befindet. weil die Durchschnittshelligkeit der Bild szene kein Massstab für die Durchschnitts- helligkeit des bildwichtigen Teils, nämlich der Gruppe, ist.
Die gleiche Aufgabe ent steht bei der Farbenphotographie, weil hier bei die Belichtungszeit an den Lichtwert und die Leuchtkraft der Farben angepasst werden muss, um eine möglichst gute Wiedergabe der Farben zu erzielen. Diese bestehenden Schwierigkeiten wer den der Erfindung gemäss dadurch gelöst, dass der Belichtungsapparat mit zusätzlichen Mitteln zur Änderung der den Ausschlag be- wirkenden Stromstärke ausgerüstet ist, um diesen Ausschlag willkürlich von dem nor malen Werte zum Zwecke der Berücksichti gung der Beleuchtungsstärke des bildwich tigen Teils der Aufnahmeszene, und damit seiner besseren Wiedergabe, abweichen zu lassen.
Vorteilhaft werden die Mittel, soweit der Belichtungsapparat an Kinokameras ange bracht ist, so ausgebildet, dass mit ihnen die Stärke des von der Photozelle gelieferten Stromes während der Belichtung des Filmes; das heisst während der Aufnahme verändert werden kann, so dass der Ablauf des Kamera triebwerkes hierbei nicht unterbrochen zu werden braucht. Als Normalwert des Aus schlages des Belichtungsapparates wird der jenige Ausschlag verstanden, der die Nor malbelichtung für eine Durchschnittsauf nahme nach Bedingung 1 herbeiführt.
Zum Beispiel kann der Ausschlag die hierzu nötige Blendeneinstellung bewirken, nachdem alle Faktoren wie Filmempfindlichkeit, Be lichtungszeit usw. berücksichtigt und einge stellt sind.
Beispielsweise Ausführungsformen des Belichtungsapparates nach der Erfindung werden durch die Fig. 1-11 der Zeichnung veranschaulicht.
Die Fig. 1-5 stellen schematisch ver schiedene Belichtungsmessapparate dar; Fig. 6 zeigt in Seitenansicht eine mit dem Apparat gemäss Fig. 2 versehene Kino kamera; Fig. 7 und 8 zeigen in Seiten- und Rück ansicht eine mit einem Apparat gemäss Fig. 5 versehene Kinokamera; Fig. 9 und 10 zeigen in Vorderansicht und Seitenteilansicht eine Kinokamera, wel che mit einem andern Apparat versehen ist;
Fig. 11 veranschaulicht schematisch einen weiteren Apparat.
Die Zahl 1 bezeichnet eine photoelek- trische, selbst Strom aus auffallendem Licht erzeugende Zelle, 2 ist das im Stromkreis be findliche Galvanometer. Mit 3 und 4 sind Vorrichtungen bezeichnet, die zur Verände rung der Stromstärke zwecks Berücksichti- gung der Filmempfindlichkeit und der Be lichtungszeit des Verschlusses dienen. Solche Vorrichtungen sind bekannt und bestehen ge wöhnlich aus veränderlichen elektrischen Wi derständen oder einer verstellbaren Irisblende vor der Photozelle.
Auf diese Weise wird der Strom unter Berücksichtigung dieser oder anderer plhotogTaphischer Faktoren derart be einflusst, dass sich hieraus die Ermittlung oder Einstellung des gesuchten Faktors, zum Beispiel -die Einstellung der Objektivblende, für eine Aufnahme, welche auf der Durch schnittshelligkeit der Bildszene gemäss Schema 1 basiert, ergibt.
Die Drehspule des Galvanometers 2 be tätigt die Blende des Kameraobjektives 6 mittels eines Mechanismus, welcher in Fig. 1 schematisch durch die Verbindung 7 ange deutet ist. Der Mechanismus kann in belie biger Weise beschaffen sein. Die Drehspule kann mit einem Zeiger 2' ausgestattet sein, um die Einstellung der Objektivblende zu kennzeichnen.
Eine aus zusätzlichen Mitteln bestehende Vorrichtung ist vorgesehen, um die Strom stärke, welche einer Normalbelichtung gemäss Bedingung 1 entspricht, zwecks einer bes seren Belichtung,derdunkleren oder helleren wichtigen Bildteile gemäss Bedingung 2 oder 3 zu verändern.
In Fig. 1 ist ein Apparat mit einer Vor richtung dargestellt, mittelst welcher sich eine bessere Belichtung der dunkleren Bildteile erhalten lässt. Der Federschalter 8, welcher fiarmalerweiseeine direkte Verbindung zwi schen der Photozelle 1 und der Drehspule 2 bildet, kann heruntergedrückt werden, um den Widerstand 9 in den Stromkreis einzu schalten.
Normalerweise nimmt der Schalter 8 die jenige Stellung ein, welche durch die voll ausgezogene Linie angedeutet ist, und der sich ergebende, durch die Drehspule 2 flie ssende Strom' bewirkt einen Drehspulenaus- schlag, welcher der Einstellung der Objek- tivblende 5 für eine Durchschnittsaufnahme gemäss Bedingung 1 entspricht.
Durch Her unterdrücken des Knopfes 10 wird der Schal ter 8 in die durch die gestrichelte Linie an gedeutete Stellung gebracht, der Widerstand 9 ist alsdann in den Stromkreis eingeschaltet, wodurch die Stromstärke herabgesetzt wird und die Drehspule eine neue Stellung erhält, der gemäss die Objektivblende weiter geöffnet wird.
Der Knopf 10 erhält eine solche Lage an dem Kameragehäuse 11, dass der Photo graph den Knopf während der Kinoaufnahme herunterdrücken oder herausfedern -lassen kann, entsprechend der Hineinbewegung des bildwichtigen Teils, zum Beispiel einer Per sonengruppe, in den Schatten oder in die Sonne. Durch das Herunterdrücken des Knopfes 10 und Einschalten des Widerstan des 9 wird die Aufnahmebedingung 2 erfüllt.
Die Aufnahmebedingung 3 kann durch eine zweite Widerstandsvorrichtung erfüllt werden, wie sie der Apparat nach Fig. 2 zeigt. Durch den Federschalter 8a ist nor malerweise der Widerstand 12 in den Strom- lcreis eingeschaltet, aber er kann herunter gedrückt werden, um den Widerstand auszu schalten. Der Schalter 8a kann durch den Knopf 13 betätigt werden.
Gemäss der Fig. 2 befinden sich auch die in Fig. 1 gezeigte Widerstandsvorrichtung 8-10 sowie die Einstellungsvorrichtungen 3 und 4 für die Filmempfindlichkeit und die Verschlussge- schwindigkeit im Stromkreis.
Der Widerstand 12 ist normalerweise :ein geschaltet, und die Erhöhung der Strom stärke, welche sich durch das Niederdrücken des Schalters 8a ergibt, veranlasst eine stär kere Schliessung der Objektivblende 5 durch die Drehspule 2. Auf diese Weise wird die wirksame Belichtung durch. Niederdrücken des Schalters 8a herabgesetzt und hierdurch eine bessere Wiedergabe der Einzelheiten in dem hellen bezw. .sonnenbeschienenen Bild teile herbeigeführt.
Die Belichtung ent spricht alsdann der Bedingung 3.
Die .Stromstärke kann auch durch einen Shuntwiderstand bezw. einen quergesehalte- tern Widerstand verändert wenden.
Im Appa rat gemäss Fig. 3 ist ein solcher Widerstand 9' normalerweise durch den Schalter 8' aus dem Stromkreis ausgeschaltet, kann aber durch Niederdrücken des Schalterknopfes 10 quergeschaltet werden, wodurch die Stärke des durch die Drehspule fliessenden Stromes herabgesetzt wird. Das bewirkte Ergebnis ist das gleiche wie das durch Betätigung der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung. Durch die gezeigten Schaltvorrichtungen werden abrupte Stromveränderungen herbei geführt.
Die Widerstandswerte können zum Beispiel so bemessen sein, dass die Strom stärke<B>50%</B> unter normal herabgesetzt wird, um so eine bessere Belichtung der Schatten partien zu erhalten, oder um<B>150%</B> über nor mal erhöht wird, um so bessere Einzelheiten in den sehr hell belichteten Bildteilen zu er halten.
Die in den Fig. 4 und 5 gezeigten Appa rate gestatten einen allmählichen Wechsel der Stromstärke und eine einfache Gestaltung des mechanischen Teils. Das Kontrollelement in Fig. 4 besteht aus einem Widerstand 14, über welchen der Kontaktschlitten 15 an der Handhabe 16 entlang bewegt werden kann. Der Schlitten 15 gleitet in einem Gehäuse 17, in welchem sich drei gerben 18 befinden.
Der durch sie erhöhte friktionale Widerstand zeigt dem Photographen bei der Benutzung des Schiebers während der Aufnahme und ohne Unterbrechung derselben an, wann die gewünschten Widertandseinstelluhgen her- gestellt sind.
Der Widerstand 14 ist so kalibriert, dass der durch ihn fliessende Strom für eine Durchschnittsaufnahme der Bedingung 1 ein gestellt ist, wenn der Schieber in die mittlere Kerbe einhakt. Der Strom wird verstärkt durch eine Schieberverstellung in die in Fig. 4 gezeigte Stellung, wodurch die Objektiv blende verkleinert wird. Wird der Schieber in die gestrichelte Stellung bewegt, so wird die Stromstärke herabgesetzt, wodurch die Blende sich weiter öffnet.
Der Vorteil die ses allmählich verstellbaren, indessen mit Kerben oder dergleichen versehenen Wider standes besteht in der Vermeidung einer ab rupten Beeinflussung der Blendengrösse und der Möglichkeit, auch Zwischenstellungen benutzen zu können.
Wie Fig. 5 zeigt, kann das gleiche elek trische Schema auch aus einem kreisförmi- gen Widerstand 19, einem drehbaren Hebel 20 mit einer Handhabe 21 und einer gekerb ten Platte 22 bestehen.
Die Druckknöpfe 10, 13 nach dem Schema der Fig. 2 können an der Kamera in der Weise angeordnet sein, wie Fig. 6 zeigt. Das Objektiv 6' der Kinokamera befindet sich nahe der Kameramitte und der Anlass- hebel 23 für das Triebwerk der Kamera .an der rechten Wand des Kameragehäuses. Die Knöpfe 10, 13 ragen durch das Kamerage- häuse hindurch.
In ihrer Nähe werden vor teilhaft Bezeichnungen wie ,;Sonnenschein" und "Schatten" angebracht. Die Einrichtun- gen, um die Stromstärke zum Zwecke der Berücksichtigung und Einstellung der Film empfindlichkeit und der Verschlussgeschwin- digkeit zu regulieren, sind in der Figur nicht gezeigt. Sie können in bekannter Weise be schaffen sein.
Die in Fig. 7', 8 gezeigte Kinokamera, hat einen einzigen beweglichen Hebelarm 20', mit dem ein Widerstand gemäss Fig. 5 betätigt werden kann, und mit dem auch das Triebwerk der Kamera angestellt oder abge- stellt werden kann:
Durch Niederdrücken in Richtung des Pfeils 24, Fig. 8, gegen die Kamerawand wird das Triebwerk angestellt, durch Nachlassen des Druckes abgestellt. Durch Winkelverdrehung des Hebelarmes wird der Widerstand nach Fig. 5 verändert.
Die Einstellbezeichnungen werden vorteil haft in der Nähe der Hauptstellungen des Armes angebracht. 25 ist der übliche Sucher der Kamera.
Die in Fig. 9, 10 gezeigte Kinokamera hat eine Vorrichtung, mit welcher die ge wünschten Verstellungen durch eine Ände- rung der wirksamen Oberfläche der Photo zelle 1 erfolgen. Die Vorderwand 26 des Kameragehäuses trägt das Objektivgehäuse 6'.
Das galvanometrische System zur Ein stellung der Objektivblende ist mit 2 be zeichnet. Die Photozelle 1 und eine ihr vor gelagerte Irisblende 27 befinden sich in dem Gehäuse 28. Die Irisblen'de kann an der Handhabe 29 verstellt werden: Am Ge- häuse 28 befindliche Zeichen<I>A, B,</I> C kenn zeichnen die Einstellungen a, b, c der Iris blende.
Die Stellung A bezeichnet die Mittel- stellung der Blende für eine Durchschnitts- aufnahme gemäss Bedingung 1 und die Stel- lungen B und C entsprechen den Bedingun- gen 2 und 3. Es können naturgemäss auch Zwischenstellungen erfolgen.
Die gewünschte Veränderung der Strom stärke kann auch durch Benutzung von Photozellen verschiedener Grösse oder ver schiedener Stärke erfolgen. Wie Fig. 11 zeigt, können der Zelle 1 Hilfszellen 1b und 1c zugeordnet werden, die mittels des Dreh hebels 30 und der Knöpfe 31 je nach Be darf an dem Galvanometerstromkreis ein bezw. ausgeschaltet werden können.
Ähnlich wie in Fig. 10 können Einstellzeichen A, B, C oder ähnliche Zeichen angebracht werden, um anzuzeigen, ob @die Kamera auf "Normal", "Sonnenschein" oder "S-chatten" eingestellt ist.
Im vorstehenden sind Belichtungsappa rate an Kinokameras beschrieben, deren Objektivblende, bei Nichtbetätigung der zu sätzlichen Mittel auf Normalbelichtung voll- automatisch eingestellt wird. Natumgemäss kann der Belichtungsapparat auch an Photo kameras und Kinokameras angebracht wer den, welche anders, zum Beispiel halbauto matisch eingestellt werden.
Photoelectric exposure apparatus attached to a camera. The invention relates to an attached to a camera photoelectric Be lighting apparatus, the rash after he made setting of means to take into account the film sensitivity, the exposure time or other fixed photographic values, depends on the average brightness of the recording scene.
The camera can be a photo camera or a cinema camera. The deflection of the exposure apparatus can only cause a measurement display or, for example, also adjust the lens aperture of a cinema camera.
It is now a well-known fact in photography that it is impossible to reproduce all the differences in light values in the sunlit and in the shadow areas of the scene in one picture at the same time. When a photographer is faced with the task of taking a picture scene in which large parts are in the sunshine and others in the shade, three main possibilities (conditions of photography) open up to him: 1. He can take an average picture or a normal picture, which is based on average brightness based on the entire scene.
The negative will then not reproduce all the gradations of light that the eye perceives, rather the sunlit parts of the picture scene will be over-exposed and the shadow parts will be underexposed.
2. He can set the exposure time in such a way that the light values in the shadow area are correctly reproduced. For this, a longer exposure time than under the condition <B> supply </B> 1 is required, and the sannenb.eschienenen parts of the scene are;
as a result, it will be more overexposed, while the reproduction of the parts of the shadow, which may be important in this case, will be better.
3. He can measure the exposure time so that the light values of the sunlit parts are reproduced more correctly. This requires a shorter exposure time than under Condition 1, so that there is a greater underexposure of the shadow parts, but a better reproduction of the light values in the sunlit parts of the image, which may be important in this case.
The task of correctly reproducing the characteristic features of an image scene is particularly difficult when the recording is made with a cinema camera in which the setting of the lens diaphragm by a photoelectric apparatus depends on the average brightness of the entire scene. The light values or gradations of the parts that are important for the picture can vary considerably without affecting the average brightness of a scene with strong light contrasts, for example when the part that is important for the picture consists of a group of people who move from the bright sunlight into the deep shadows.
An average exposure under condition 1 will then not give a satisfactory picture of the group mentioned, neither when it is in the sunlight nor when it is in the shade. because the average brightness of the scene is not a measure of the average brightness of the part that is important to the image, namely the group.
The same task arises in color photography, because here the exposure time must be adapted to the light value and the luminosity of the colors in order to achieve the best possible reproduction of the colors. These existing difficulties are solved according to the invention in that the exposure apparatus is equipped with additional means for changing the current intensity causing the deflection to arbitrarily change this deflection from the normal values for the purpose of taking into account the illuminance of the bildwich term part of the Scene, and thus its better reproduction.
Advantageously, the means, as far as the exposure apparatus is attached to cinema cameras, designed so that with them the strength of the current supplied by the photocell during the exposure of the film; This means that it can be changed during the recording, so that the process of the camera engine does not need to be interrupted. The normal value of the deflection of the exposure apparatus is understood to mean the deflection that brings about the normal exposure for an average exposure according to condition 1.
For example, the rash can cause the aperture setting required for this after all factors such as film sensitivity, exposure time, etc. have been taken into account and set.
Exemplary embodiments of the exposure apparatus according to the invention are illustrated by FIGS. 1-11 of the drawings.
FIGS. 1-5 schematically represent different exposure meters; 6 shows a side view of a cinema camera provided with the apparatus according to FIG. 2; 7 and 8 show, in side and rear views, a cinema camera provided with an apparatus according to FIG. 5; 9 and 10 show, in front and partial side views, a cinema camera which is provided with another apparatus;
Fig. 11 schematically illustrates another apparatus.
The number 1 denotes a photoelectric cell which itself generates electricity from incident light, 2 is the galvanometer in the circuit. Devices 3 and 4 are used to change the current intensity for the purpose of taking into account the film sensitivity and the exposure time of the shutter. Such devices are known and usually consist of variable electrical Wi resistors or an adjustable iris diaphragm in front of the photocell.
In this way, the current is influenced, taking these or other photographic and visual factors into account, in such a way that the determination or setting of the factor sought, for example the setting of the lens aperture, for a recording based on the average brightness of the image scene according to scheme 1 based, results.
The moving coil of the galvanometer 2 be actuates the aperture of the camera lens 6 by means of a mechanism which is indicated schematically in FIG. 1 by the connection 7 is. The mechanism can be designed in any way. The moving coil can be equipped with a pointer 2 'to mark the setting of the lens diaphragm.
A device consisting of additional means is provided in order to change the current strength, which corresponds to a normal exposure according to condition 1, for the purpose of better exposure, the darker or lighter important parts of the image according to condition 2 or 3.
In Fig. 1 an apparatus is shown with a device before, by means of which a better exposure of the darker parts of the image can be obtained. The spring switch 8, which sometimes forms a direct connection between the photocell 1 and the rotating coil 2, can be pressed down in order to switch the resistor 9 into the circuit.
Normally the switch 8 assumes the position indicated by the solid line, and the resulting current flowing through the moving coil 2 causes a moving coil deflection which corresponds to the setting of the lens diaphragm 5 for an average exposure Condition 1 corresponds.
By suppressing the button 10, the scarf ter 8 is brought into the position indicated by the dashed line, the resistor 9 is then switched on in the circuit, whereby the current is reduced and the rotating coil receives a new position, which continues according to the lens aperture is opened.
The button 10 is in such a position on the camera housing 11 that the photo graph can press down or spring out the button during the movie, according to the movement of the important part, for example a group of people, in the shade or in the sun. By pressing down the button 10 and turning on the resistance of 9, recording condition 2 is met.
Receiving condition 3 can be met by a second resistance device, as shown in the apparatus of FIG. The spring switch 8a normally switches the resistor 12 into the current circuit, but it can be pressed down to switch off the resistor. The switch 8a can be operated by the button 13.
According to FIG. 2, the resistance device 8-10 shown in FIG. 1 and the adjustment devices 3 and 4 for the film sensitivity and the shutter speed are also located in the circuit.
The resistor 12 is normally: switched on, and the increase in the current strength, which results from the depression of the switch 8a, causes a stronger closure of the lens aperture 5 by the rotating coil 2. In this way, the effective exposure is through. Depressing the switch 8a reduced and thereby a better reproduction of the details in the bright BEZW. .sunlit picture parts brought about.
The exposure then corresponds to condition 3.
The current strength can be or by a shunt resistor. turn a cross-wise resistance.
In the apparatus according to FIG. 3, such a resistor 9 'is normally switched off by the switch 8' from the circuit, but can be switched across by pressing the switch button 10, whereby the strength of the current flowing through the moving coil is reduced. The result achieved is the same as that by operating the device shown in FIG. Abrupt current changes are brought about by the switching devices shown.
The resistance values can, for example, be such that the current is reduced <B> 50% </B> below normal in order to obtain better exposure of the shadow areas, or by <B> 150% </B> above is normally increased in order to get better details in the very brightly exposed parts of the image.
The Appa rate shown in Figs. 4 and 5 allow a gradual change in the amperage and a simple design of the mechanical part. The control element in FIG. 4 consists of a resistor 14, via which the contact slide 15 can be moved along the handle 16. The carriage 15 slides in a housing 17 in which three tannins 18 are located.
The increased frictional resistance as a result of this shows the photographer when the desired resistance adjustments have been made when the slide is used during the exposure and without interruption.
The resistor 14 is calibrated so that the current flowing through it is set for an average consumption of condition 1 when the slide hooks into the central notch. The current is amplified by adjusting the slide in the position shown in Fig. 4, whereby the lens aperture is reduced. If the slide is moved to the dashed position, the current intensity is reduced, whereby the diaphragm opens further.
The advantage of this gradually adjustable, meanwhile provided with notches or the like resistance is in the avoidance of ab rupten influencing the aperture size and the possibility to use intermediate positions.
As FIG. 5 shows, the same electrical scheme can also consist of a circular resistor 19, a rotatable lever 20 with a handle 21 and a notched plate 22.
The push buttons 10, 13 according to the scheme of FIG. 2 can be arranged on the camera in the manner shown in FIG. 6. The lens 6 'of the cinema camera is located near the center of the camera and the trigger lever 23 for the engine of the camera is located on the right wall of the camera housing. The buttons 10, 13 protrude through the camera housing.
Designations such as "sunshine" and "shadow" are preferably attached in their vicinity. The devices for regulating the current intensity for the purpose of taking into account and setting the film sensitivity and the shutter speed are not shown in the figure. You can be create in a known manner.
The cinema camera shown in FIGS. 7 ', 8 has a single movable lever arm 20' with which a resistor according to FIG. 5 can be actuated and with which the camera's engine can also be switched on or off:
By pressing down in the direction of arrow 24, FIG. 8, against the camera wall, the engine is started and stopped by releasing the pressure. The resistance according to FIG. 5 is changed by angular rotation of the lever arm.
The setting names are advantageously attached near the main positions of the arm. 25 is the camera's usual viewfinder.
The cinema camera shown in FIGS. 9, 10 has a device with which the desired adjustments are made by changing the effective surface of the photo cell 1. The front wall 26 of the camera housing carries the lens housing 6 '.
The galvanometric system for setting the lens aperture is marked with 2 be. The photocell 1 and an iris diaphragm 27 located in front of it are located in the housing 28. The iris diaphragm can be adjusted on the handle 29: Mark the characters <I> A, B, </I> C on the housing 28 the settings a, b, c of the iris diaphragm.
Position A denotes the middle position of the diaphragm for an average exposure in accordance with condition 1 and positions B and C correspond to conditions 2 and 3. Naturally, intermediate positions can also be used.
The desired change in current strength can also be achieved by using photocells of different sizes or different strengths. As Fig. 11 shows, the cell 1 auxiliary cells 1b and 1c can be assigned, which by means of the rotary lever 30 and the buttons 31 depending on Be may be on the galvanometer circuit. can be switched off.
Similar to Fig. 10, set marks A, B, C, or the like may be attached to indicate whether @the camera is set to "Normal", "Sunshine" or "S-chat".
In the above, exposure apparatuses are described on cinema cameras whose lens diaphragm is set fully automatically to normal exposure when the additional means are not actuated. The exposure device can naturally also be attached to photo cameras and cinema cameras, which are set differently, for example semi-automatically.