CH213927A - Vorrichtung zum Erleichtern des Richtens von Geschützen. - Google Patents

Vorrichtung zum Erleichtern des Richtens von Geschützen.

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CH213927A
CH213927A CH213927DA CH213927A CH 213927 A CH213927 A CH 213927A CH 213927D A CH213927D A CH 213927DA CH 213927 A CH213927 A CH 213927A
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CH
Switzerland
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gun
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guns
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Co H Heer
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Heer & Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/22Traversing gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
    • F41A23/32Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Erleichtern des     Richtens    von Geschützen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum Erleichtern des     Richtens    von  Geschützen mit auf Rädern gelagerten Lafet  ten. Feldgeschütze müssen sehr oft in Stellung  gebracht werden, in denen die Bodenbeschaffen  heit ungünstig ist, sei es, dass der Boden das  Einsinken der Räder zulässt oder sonst dem  Geschütze beim Feuern wenig Halt gibt.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, diese  Nachteile zu beheben. Gemäss der Erfindung  besitzt die Vorrichtung eine zum Aufsetzen  der Geschützräder bestimmte Grundplatte,  welche mit einer Führung für die Geschütz  räder versehen und an welcher ein Anker an  gelenkt ist, mit dem der Schweif der Lafette  des Geschützes zu kuppeln ist. Der Rückstoss  des Geschützes wird auf die Grund- und  Führungsplatte, insbesondere auch auf den  Anker übertragen, wobei das Geschütz selbst  in seiner Führung auf der Grundplatte ver  bleibt. Die Rückführung des Geschützes in  die Zielrichtung kann rasch und genau durch  geführt werden, da die Grundplatte selbst in  ihrer Lage nicht verändert wird. Dem Zu-    rückführen des Geschützes wird kein erheb  licher     Widerstand    entgegengesetzt.

   Die Räder  des Geschützes laufen ohne     nennenswerten     Widerstand auf der Grundplatte. Zwischen  Grundplatte,     Anker    und Lafette können Federn  oder andere Bremsmittel eingesetzt werden,  um den Rückstoss, wenn nötig, zu dämpfen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstandes  schematisch dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1     eine    Seitenansicht und       Fig.    2 einen Grundriss der Vorrichtung;       Fig.    3 zeigt die Stellung der Teile, wenn  die     Grundplatte    und der Anker in gleicher  Höhe liegen.  



  Die Vorrichtung besitzt eine kräftige, aus  Blech bestehende, zum Aufsetzen der Ge  schützräder bestimmte Grundplatte 1, die mit       Löchern    2 versehen ist, so dass sie mit Pfählen  usw. am Boden gesichert werden kann. Das       lIittelstück    3 ist über die Radpartien 4 er  haben. Das Mittelstück besitzt zum Führen  der Geschützräder     bestimmte    Flächen 5,  welche konzentrisch zu einer     Axe    6     verlaufen.         Der Durchmesser der Fläche 5 ist. gleich dem  Abstand der Räder 7 des Geschützes B. Letz  teres kann auf der Grundplatte 1 um etwa  <B>601'</B> aus der Mittellage     I-1    nach beiden  Seiten ausgeschwenkt werden.

   An dem im  Zentrum der     CTrundplatte    1     angeordneteiiDreh-          zapfen    6 ist mittels eines Gelenkstückes 11  und Zapfen 13 ein Anker 12     angelenkt.    Dieser  ist mittels Zapfen 14 an     einer    Ankerplatte  15     angelenkt.    Letztere ist so ausgebildet,  dass sie auf den Boden zu liegen kommt und  eventuell mit Hilfseinrichtungen. in den Boden  greift. Mit dieser Platte 15 ist der Lafetten  schweif 16 des Geschützes gekuppelt. Der  Sporn des     Lafettenschweifes    greift in Aus  nehmungen der Ankerplatte 15.  



  Zum     Seiten-Richten    des     Geschützes    wird  der an sich     bekannte    Richthebel 17 benutzt.  Das Geschütz 8     kann    leicht in bezug auf  den Zapfen 6 zentriert werden, da die Räder  7 längs den Leitflächen 5 laufen. Zum Rich  ten des     Gesehützes    nach erfolgtem Abzug  ist lediglich ein Drehen des     Lafettenschweifes     nötig, was rasch durchzuführen ist, da ja die  Räder nicht in weichem Erdreich, sondern  auf glatter Laufbahn abrollen. Der Rückstoss  wird vom     Lafettenschweif    auf die Ankerplatte  15 und von dieser durch die Stange 12 auf  den Zapfen 6 übertragen.

   Der Rückstoss     ver-          anlasst    keinen Rücklauf des Geschützes. Die       Drehaxe    der Räder 7 liegt also stets in der  durch die Ixe 6 gehenden Vertikalebene.  Wird jedoch ein Rücklauf erwünscht, so kann  dieser durch Einlegen von Federn zwischen       Lafettenschweif    und Anker 12 oder zwischen  letzteren und den Zapfen 6 gedämpft werden.    Wie     Fig.    1 und 3     zeigen,    kann die Vor  richtung in jedem Gelände benutzt werden,  auch für     Steilschuss    oder beim Schiessen mit  flach liegender     Schussbahn.     



  Um ein Hochspringen des     Geschützes    zu  vermeiden, können am Zapfen 6 Halteorgane,  z. B. in     Form    von Bügeln oder Federn, vor  gesehen sein, die am Geschütz, z. B. an der  Radachse,     einhängbar    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Erleichtern des Richtens von Geschützen mit auf Rädern montierten Lafetten, gekennzeichnet durch eine zum Auf setzen der CTeschützräder bestimmte Grund platte, welche mit einer Führung für die Ge schützräder versehen und an welche ein Anker angelenkt ist, welch letzterer mit dem La fettenschweif lösbar zu kuppeln ist, das (Tanze derart, dass das Richten durch Drehen des Ge schützes auf der CTrundplatte durchführbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Radführung in der Mitte der Crrundplatte <B>(1)</B> Führungsflächen (5) vorgesehen sind, die konzentrisch zu einem Drehzapfen (6) des CTeschützes liegen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Grundplatte (1) und Anker den Rück stoss dämpfende Federn eingebaut sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, um das Springen des (lreschützes zu verhindern, der Zapfen (6) Halteorgane für das Geschütz aufweist.
CH213927D 1940-04-29 1940-04-29 Vorrichtung zum Erleichtern des Richtens von Geschützen. CH213927A (de)

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