CH211531A - Mischhahn für Kalt- und Warmwasser. - Google Patents

Mischhahn für Kalt- und Warmwasser.

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CH211531A
CH211531A CH211531DA CH211531A CH 211531 A CH211531 A CH 211531A CH 211531D A CH211531D A CH 211531DA CH 211531 A CH211531 A CH 211531A
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CH
Switzerland
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plug
mixing
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cold water
hot water
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English (en)
Inventor
Rudolf Dr Rokotnitz
Original Assignee
Rudolf Dr Rokotnitz
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/12Arrangements for modifying the way in which the rate of flow varies during the actuation of the valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description


      Nischhahn    für Halt- und Warmwasser.    Die     bekannten    Mischhähne für Kalt- und       Warmwasser,        beispielsweise    für Badeeinrich  tungen, gewähren zu wenig Spielraum in .der  Wahl der     gewünschten        Wassertemperatur,     oder aber sie erfordern     umständliche    Manipu  lationen, wie das Bedienen mehrerer Organe       ete.    Meistens ist auch das     Maximum    der       Ausfluss.menge    zu gering,

   so     dass    zum Bei  spiel das Füllen von Badewannen zu     viel     Zeit in     Ansprueh    nimmt. Ein     weiterer    Nach  teil einzelner Mischhähne     ist    der Umstand,  dass es möglich ist, versehentlich das Regu  lierorgan zuerst auf     Heisswasser    zu stellen,  was     Verbrühungen    zur Folge haben kann.  



  Gegenstand     der        Erfindung    ist ein     Misch-          hahn    für Kalt- und     Warmwasser,    mit koni  schem Küken, welch letzteres als     Mischraum     hohl ausgebildet und mit wenigstens einer  Ableitung versehen ist, wobei die Wandung  des Kükens mit wenigstens     zwei    Durch  brechungen versehen ist, die     derart    angeord  net und ausgebildet sind,

   dass bei Drehung  des Kükens aus der     Schliessstellung    zunächst  der     Durchfluss    von Kaltwasser zum Misch-    rauen bis zum Maximum     entsprechend    dem       Querschnitt    der     Kaltwasserzuleitung    frei  gegeben wird, worauf bei     Weiterdrehung    des  Kükens der     Zufluss    von Kaltwasser sukzes  sive verringert und ,gleichzeitig der     Zufluss     von Warmwasser zum     Mischhahn    freigegeben  und gesteigert wird,

   bis in der     Endstellung     .der     Kaltwasserzufluss    abgeschlossen und der  volle     Zufluss        vonWarmwasser    freigegeben ist.  



  In der     Zeiehnung    ist eine     beispielsweise     Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des     schematisch    dargestellt.  



       Fig.1    zeigt einen     Mischhahn    im Verti  kalschnitt;       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie       A-A    in     Fig.    1;       Fig.        ä    zeigt eine Draufsicht auf den       Mischhahn.     



       Das        Hahugehäuse    1 ist mit einem     A.n-          schlussstutzen    2 für die     Kaltwasser-    und 3  für die     Warmwasserzuleitung        versehen    und  oben durch die     Gewindekapsel    4 abschliess  bar. In der konischen     Ausbohrung    des Hahn  gehäuses 1 ist das hohle Küken 5 drehbar      angeordnet und in seiner     achsialen    Lage  durch die     Ringdichtung    6 fixiert.

   Das  Küken 5 ist unten mit einem das Hahn  gehäuse 1     durchsetzenden    Ableitungsstutzen 7  und oben mit einem     Ableitungsstutzen    8 ver  sehen, wovon Stutzen 7 beispielsweise zur  Wanne und Stutzen 8 zur Brause führt. Die  an diese Stutzen anschliessenden     Leitungen     können in an sich     bekannter    Weise mit dem  selben verbunden, zum Beispiel mittels Stopf  büchsen     abgedichtet,    und mit Absperrorganen  versehen sein.  



  Das Küken 6 ist mit zwei symmetrisch  angeordneten     Durchbrechungen    9 versehen.  welche die Form von     Schlitzen        aufweisen,     die an den einander näher liegenden Tei  len 9a der lichten Weite der Zuleitung 2     (b:)          entsprechen,    sich im anschliessenden Teil 9b  verjüngen, um sodann in eine wiederum der  lichten Weite der Zuleitung     \.2        (K)    entspre  chenden Erweiterung     9e    überzugehen, woran  sich eine weitere Verjüngung 9d     anschliesst.     



       Während,    der Abstand zwischen den  Schlitzteilen 9a (x) dem Durchmesser der Zu  leitung ?, vermehrt um eine     Überlappungs-          strecke,        (K)        entspricht,    so beträgt der Ab  stand zwischen den schmalen Schlitzenden 9d  <I>(y)</I> das Dreifache von<I>x.</I>  



  Auf der Oberfläche der     Gewindekapsel    4  ist eine     .Skala    10 angeordnet, auf welcher  die     verschiedenen    Stellungen des Kükens  markiert sind. Am     Leitungsstutzen    8 ist ein  Zeiger 11 befestigt, welcher die     Einstellung     des Kükens auf diese     Stellungen    ermöglicht.  



  Die Funktion des gezeichneten     Misell-          hahns    ist aus den Figuren wie folgt erkenn  bar.  



  Sämtliche Figuren zeigen das Küken in  der     geschlossenen    Stellung. Sowohl die     Kalt-          als    die     Warmwasserzuleitung    ist     abgeschlos-          sen,    und der     Zeiger    11 zeigt auf die Marke       "zu"    der Skala     (Fig.3).     



  Soll dem Mischhahn     kaltes    Wasser ent  nommen werden, so ist das Küken nach links  zu drehen, worauf der Anfang 9a der in       Fig.    1 ersichtlichen     Durchbrechunb    9 in den       Bereich    der     Kaltwasserzuleitung        K    gelangt,  bis sich der Zeiger 11 mit der Marke     "Kalt"       deckt.     Der    Hahn liefert nun die maximale  Menge Kaltwasser.

   Wird das Küken in der  gleichen Drehrichtung     weiterbewegt,    so ge  langt der verjüngte Teil 9b in den     Bereich     der     Kaltwasserzuleitung,    und die Menge des       Kaltwasserzuflusses    verringert sich entspre  chend.

   Gleichzeitig ist der Teil 9d der gegen  überliegenden     Durchbrechung    in den     Bereich     der     Warmwasserzuleitung    W gelangt und  gibt einen zunehmenden Teil     derselben    frei,  so dass nun im gleichen Masse, in dem sich  der     Zufluss    von Kaltwasser zum     Mischraum     vermindert, der     WarmwasserzufluB        gesteigert     wird, bis schliesslich in der Mittelstellung,  welche durch die Marken     K    + W     (Maximum     Kalt- und Warmwasser) der     .Skala    bezeich  net wird,

   der volle     Zufluss    sowohl von Kalt  wasser als von Warmwasser dadurch ermög  licht wird,     da.ss    die     Erweiterungen   <B>9e</B> vor die  Zuleitungen K     bezw.    W gelangen.

   Wird das  Küken über diese     Stellung    hinaus weiter be  wegt, so wird zunächst sowohl der     ZufluB     von Kaltwasser als von Warmwasser vermin  dert,     bis    endlich die     Erweiterung    9a der       gegenüberliegenden        Durchbrechung    in den       Bereich    der     Warmwasserzuleitung    gelangt  und schliesslich den vollen     Warmwasser-          zufluB    freigibt,     während    die     Kaltwas2er-          zuleitung    abgedeckt ist,

   indem das schmale  Ende 9d der erstgenannten     Durchbrechung    9  dieselbe     passiert    hat. Es empfiehlt sich, den  Weg des     Kükens    an dieser Stelle zu begren  zen, so     daB    also die Schliessung des Kükens  nur durch     Zurückdrehen    im Uhrzeigersinn  auf die     Ausgangsstellung    "zu" möglich ist.  Es wird dadurch die Möglichkeit, dass dem  Mischhahn     versehentlich    zuerst     Warmwasser     entnommen wird, ausgeschaltet.  



  Im übrigen können selbstverständlich die       DurchfluB-    und Mischungsverhältnisse durch  entsprechende     Dimensionierung    und Gestal  tung der     Durchbrechungen    variiert werden.  



  Um eine gründliche     Durchmischung    des  Wassers zu erleichtern, können im Innern des  Kükens     Schikanen    angeordnet sein.  



  Es kann sieh für     gewisse    Verhältnisse  empfehlen, die     Durchbrechungen    nicht als      fortlaufende Schlitze, sondern als je eine  Reihe     einzelner    Öffnungen anzuordnen.  



  Die Erfindung     kann    sinngemäss Anwen  dung finden für die     Herstellung    beliebiger       Mischverhältnisse    verschiedener Flüssigkeiten  oder Gase.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mischhahn für Kalt- und Warmwasser mit konischem Küken, dadurch gekennzeich net, dass .das Küken hohl ausgebildet ist, als Mischraum dient und mit wenigstens einer Ableitung versehen ist, und dass die Wan dung des Kükens mit wenigstens zwei Durch brechungen versehen ist, die derart angeord net und ausgebildet sind,
    dass bei Drehung des Kükens aus der Schliessstellung zunächst der Durchfluss von Kaltwasser zum Miseh- raum bis zum Maximum entsprechend dem Querschnitt -der Kaltwasserzuleitung frei gegeben wird, worauf bei Weiterdrehung des Kükens der Zufluss von Kaltwasser suk- zessive vermindert und bleichzeitig der Zu fluss von Warmwasser zum Mischraum frei gegeben und gesteigert wird,
    bis in der End- stellung der Kaltwasserzufluss abgeschlossen und der volle Warmwasserzufluss freigege ben ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Mischhahn nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine derartige Anordnung und Ausbildung der Durchbrechungen der Kükenwandung, dass in einer Zwischen- stellung des Kükens der volle Zufluss so wohl der Kaltwasser- als der Warmwasser- zuleitung freigegeben ist. 2.
    Mischhahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Duröhbrechungen aus zwei symmetrischen und symmetrisch angeordneten Schlitzen bestehen, deren Breite an ihren einander näher liegenden Enden der lichten Weite der Zuleitung zum Hahngehäus-e entspricht, während die anschliessenden Teile .sich verjüngen. 3.
    Mischhahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die schlitzförmigen, sich in der Breite von einem Ende her ver jüngenden Durchbrechungen annähernd in ihrer Längsmitte sich auf einen grösseren Durchmesser erweitern. 4.
    Mischhahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Erweiterung der Durch brechungen in ihrer Längsmitte wenig stens annähernd der lichten Weite der Zu leitungen zum Hahngehäuse entspricht. 5.
    Mischhahn nasch Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen aus zwei symmetrisch angeordneten Grup pen von Öffnungen bestehen. 6. Mischh,hahn nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden Schlitze an ihrem breiten Ende annähernd dem Durch messer der Kaltwaaserzuleitung zum Hahngehäuse entspricht. 7.
    Mischhahn nach Patentanspruch und Un- terauspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand .der beiden Schlitze an ihrem schmalen Ende annähernd dem drei fachen Durchmesser der Kaltwasserzulei@ tung entspricht.
CH211531D 1939-07-08 1939-07-08 Mischhahn für Kalt- und Warmwasser. CH211531A (de)

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