CH209658A - Lehrmittel für den Musikunterricht. - Google Patents

Lehrmittel für den Musikunterricht.

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CH209658A
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Schrems Theobald Dr Prof
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    • G09B15/00Teaching music
    • G09B15/02Boards or like means for providing an indication of notes
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Description


  Lehrmittel für den     Musikunterricht.       Es sind Lehrmittel für Musikunterricht  bekannt, bei denen eine durchscheinende No  tentafel Verwendung findet und die Noten,  die zum Beispiel gesungen werden sollen, mit  Hilfe von Glühlampen, die hinter der Noten  tafel angeordnet sind, zum Aufleuchten ge  bracht werden. Die     Einschaltung    der ein  zelnen Noten erfolgt dabei mittels eines  Spieltisches mit Tasten, die beim Nieder  drücken durch den Lehrer die einzelnen Lam  pen in einem elektrischen Stromkreis ein  schalten.  



  Die Erfindung will Lehrmittel dieser Art  nach der Richtung hin verbessern, dass die  Halbtöne gegenüber den     Ganztönen    sofort  für den Schüler auch äusserlich erkennbar  sind,     und    dass auch Noten benachbarter Ton  arten, die der     aufgezeichneten    Tonart nicht  angehören, zum Erscheinen gebracht werden  können.

   Diese Aufgabe wird erfindungs  gemäss dadurch gelöst, dass auf der Noten  tafel eine stufenförmig ansteigende dia  tonische Tonleiter aufgezeichnet ist, bei der  die Halbtöne durch den halben Abstand der         Ganztöne    dem Auge angezeigt werden und  die der Tonleiter zugeordneten Glühlampen  hinter der Notentafel in chromatischer Rei  henfolge in gleichen Abständen angeordnet  sind, so dass die der aufgezeichneten Ton  leiter nicht angehörigen Töne als nicht um  randete Lichtflecke erscheinen.  



  Auf der Zeichnung     ist    ein Ausführungs  beispiel des Lehrmittels gemäss der Erfin  dung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt rechts und links die Vorder  wand, in der Mitte die Rückwand der Noten  tafel in Ansieht;       Fig'.    2 ist ein Ausschnitt     aus        Fig.    1 in  grösserem Massstab;       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach Linie       III-III    der     Fig.    2;       Fig.    4 gibt schematisch den Spieltisch  für die Einschaltung der     einzelnen    Glüh  lampen wieder.  



  Das gezeichnete Lehrmittel hat die Form  eines     langgestreckten    Kastens, dessen Vor  derwand 1 die durchscheinende Notentafel bil  det, und dessen Rückwand 6 die verschie-      denen Glühlampen 7 aufnimmt. Auf der  Notentafel ist. eine     stufenförmibe    diatonische       Notenzeile        \?    in     gutsichtbaren    dicken Linien  mit den diatonischen Noten von g bis a\, also  im     I\mfa.nge    der menschlichen Stimme, auf   bezeichnet. Die gleiche Tonreihe ist am rech  ten Rand. der Tafel in senkrechter     Reihe    4  aufgezeichnet, und zwar in der 11 'eise, dass  die linke Reihe die Noten auf den Linien,  die rechte Reihe die Noten zwischen den  Linien enthält.

   Ausserdem sind auf der lin  ken Seite der Tafel ebenfalls in senkrechter  Reihe die Hauptdreiklänge 5 der l.. 4. und  5. Stufe (Kadenz)     a.ufgezeiehnet.    Die Noten  selbst sind wie ganze Noten durch stark um  randete schwarze Ovale 3 dargestellt.  



  Die Notentafel selbst ist     auswechselbar.     Im Ausführungsbeispiel ist sie in C-Dur ge  halten. Wie man sieht, ist jeder Halbton 11-e,       e-f    durch einen kleinen, jeder     Ganzton     durch einen grossen, und zwar den doppelten  Abstand dem Auge erkennbar gemacht.  



  Die Glühlampen 7 in der Rückwand des  Kastens sind in genau demselben Raum all  geordnet wie die auf der Notentafel     verzeich-          neten    Noten, das heisst also in stufenförmig  ansteigender Reihe entsprechend der chroma  tischen Tonreihe zwischen g     bis        a=,    und zwar  in gleichen Abständen, so dass jede Note der  chromatischen Tonreihe auf der Notentafel  ausgeleuchtet werden kann. Da aber auf der  Notentafel immer nur die Noten einer be  stimmten Tonart als umrandete Ovale be  zeichnet sind, werden die nicht dieser Ton  art angehörigen Töne als blosse Lichtflecke  sichtbar.

   Diese     Anordnung    der     Glühlampen     in chromatischer Reihenfolge bringt. es ohne  weiteres mit sich, dass auch bei einer Noten  tafel anderer Tonart die     zttgehöri.gen    stark  umrandeten Noten der Halbtöne sieh durch  den halben Abstand der     Ganztöne    deutlich  herausheben.  



  Jeder Note sind drei.     Glühlampen    7     -:cr-          schiedener    Farbe zugeordnet, z. B. für grünes,  rotes und weisses Licht. Infolgedessen ist es  möglich, jede Note in einer dieser Farben  oder gleichzeitig in zwei oder drei dieser Far  ben aufleuchten zu lassen. Der Lehrer kann    daher zweistimmige     Übungen    oder Noten  sätze erscheinen lassen. Jede Stimme hat       immer    ihre besondere Farbe zu singen, z. B.

         Sopran    die weisse, Mezzosopran die rote, Alt  die grüne Farbe, so dass auch bei Überkreu  zungen (Alt     über    Sopran) beim Zusammen  treffen     zweier    Stimmen auf denselben Ton       kein    Irrtum entstehen kann.  



  Zur Erhöhung der Deutlichkeit sind die  einzelnen     Glühlampengruppen    7 gegenüber       den        benachbarten        Gruppen    gemäss     Fig.    3  durch einen Schacht 8     abgesehirmt,    der an  die Notentafel 1 heranreicht.  



  Die Glühlampen 7 sind durch elektrische       Leitungskabel    9 an einen     Spieltisch    10 an  geschlossen, der mit drei Manualen 11 zur       Einsehaltum,    der verschiedenfarbigen Lam  pen     ausgestattet    ist.  



  Wie bereits erwähnt, wird durch. die An  ordnung der Glühlampen in chromatischer  Reihenfolge der Töne die Möglichkeit ge  schaffen, auch Töne benachbarter Tonarten,  die nicht zu der aufgezeichneten Tonart ge  hören, als Lichtflecke zur Erscheinung     ztt     bringen. Infolgedessen sind Modulationen       der    C-Dur-Tonleiter in benachbarte Ton  arten, z. B. nach F-Dur, B-Dur, G-Dur,     so-          @xie    die     entsprechenden        Molltonarten    d-Moll.       g-Moll,    h-Moll.     e-3Ioll    ohne weiteres möglich.  Will man sich dagegen dauernd in entfern  teren Tonarten, z.

   B.     Es-Dur,        As-Dur,    A-Dur,  E-Dur und den parallelen     Molltonarten        c-          -Moll,        f-joll.        fis--Ioll,        cis-Moll    bewegen, so  wird die     durchscheinende    Notenplatte gegen  eine neue Platte ausgewechselt. Es genügen  hierfür eine Notenplatte in A-Dur für die  vier genannten Kreuztonarten und eine No  tenplatte in Es-Dur für die vier genannten       b-Tonarten.     



  Es mag noch bemerkt werden, dass jedes  Manual des Spieltisches mit einem Orgel  register, zweckmässig einer leisen Flöten  stimme, versehen      -erden    kann, das mittels  eines mit den Füssen zu tretenden     Blashalges     wie beim Harmonium zum Erklingen ge  bracht werden kann. Der Lehrer hat damit  die     -Möglichkeit,    den     Schüler    zu korrigieren,  wenn die an der Tafel erscheinenden sieht-      baren Noten falsch gesungen werden. Das  Register kann auch zur Begleitung von Lie  dern dienen und damit ein besonderes     Scliul-          in,;trument    ersetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lehrmittel für den Musikunterricht, bei dem die Noten einer durchscheinenden Noten tafel mit Hilfe von Glühlampen hinter der Notentafel über einem mit Tasten versehenen Spieltisch zum Aufleuchten gebracht wer den, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Notentafel (1) eine stufenförmig ansteigende diatonische Tonleiter im Umfange der menschlichen Stimme aufgezeichnet ist, bei der die Halbtöne durch den halben Abstand der Ganztöne dem Auge erkennbar gemacht sind, und die der Tonleiter zugeordneten Glühlampen (7) hinter der Notentafel (1) in chromatischer Reihenfolge in gleichen Ab ständen angeordnet sind,
    so dass die der auf gezeichneten Tonleiter nicht angehörigen Töne als nichtumrandete Lichtflecke erschei nen. UNTERANSPRüCHE 1. Lehrmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Notentafel (1) eine senkrecht ansteigende Tonreihe (4) in zwei Reihen in der Weise angeord net ist, dass die linke Reihe die Noten auf den Linien, die rechte Reihe die Noten zwischen den Linien enthält. 2.
    Lehrmittel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Notentafel (1) auswechselbar an geordnet ist, so dass beim Auflegen einer Notentafel anderer Tonart die Halbtöne stets durch den halben Abstand der Ganz töne gekennzeichnet sind.
    3. Lehrmittel nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Note drei Glühlampen (7) verschiedener Farbe zugeordnet sind, und der Spieltisch (10) mit drei Manualen (11) versehen ist, um die verschiedenen Stimmen durch verschiedenfarbige Noten zu kennzeichnen. 4. Lehrmittel nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass jedem Manual (11) des Spieltisches (10) ein Register zugeordnet ist, durch das jede Note auch als Klang hörbar gemacht werden kann.
CH209658D 1939-05-04 1939-05-04 Lehrmittel für den Musikunterricht. CH209658A (de)

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