CH207682A - Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. - Google Patents

Verfahren zur Schädlingsbekämpfung.

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CH207682A
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CH
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pest control
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dimethylamine
ketone
reaction
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N35/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having two bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. aldehyde radical
    • A01N35/02Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having two bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. aldehyde radical containing aliphatically bound aldehyde or keto groups, or thio analogues thereof; Derivatives thereof, e.g. acetals

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Description


  



  Verfahren zur   Schadlingsbekämpfung.   



   Es wurde gefunden, dass Mittel, welche mindestens teilweise aus wenigstens einem der aliphatisohen Aminoketone, welche durch die Reaktion zwischen einem Keton, einem Aldehyd und einem sekundären Amin erhalten werden oder wenigstens einem Salz eines derartigen Aminoketons bestehen, sich sehr gut zur Bekämpfung von Schädlingen eignen.



  Die Mittel besitzen starke insektizide und fungizide Wirkung.



   Die Herstellung dieser Aminoketone kann in bekannter Weise nach den Angaben der   deut-    schen   Patentschrift 254714 (siehe beispieleweise    Beispiel 3) allgemein durch Reaktion zwischen einem Keton, einem Aldehyd und einem sekundären   alipbatischen    Amino erfolgen. Aus Acetou, Formaldehyd und   Dimetbylamin    wird beispielsweise in Gegenwart von Natronlauge ein Gemisch der beiden Aminoketone der Formeln
EMI1.1     
   9-Acetyl-äthyl-dimethylamin   
EMI1.2     
    9-Acetyl-trimethylen-tetra-methyldiamin    erhalten. Nach dem gleichen Verfahren k¯nnen auch andere,   erssndungsgemäss    verwendbare Aminoketone hergestellt werden.

   So entsteht zum Beispiel aus Methyl-isobutylketon, Formaldehyd und Dimethylamin ein Gemisch von  ¯-Acetyl-¯-isopropyl-Ïthyl-dimethylamin
EMI1.3     
   B-Acetyl-X9-isopropyl-trimethylen-    tetramethyldiamin
EMI1.4     
  Durch Verwendung anderer reaktionsfähiger Ketone, Aldehyde und sekundärer   aliphati-    scher Amine bat man es in der Hand, eine sehr grosse Anzahl von geeigneten Aminoketonen darzustellen. Natürlich können auch   Substitutionsprodukte,    wie zum Beispiel durch Hydroxylgruppen und/oder Halogen substituierte Verbindungen, verwendet werden, sofern durch die Substitution die Reaktion zur Bildung der Aminoketone nicht beeinträchtigt wird, genannt seien zum Beispiel   Morpholin-    verbindungen.



   Der Schutz für das vorliegende Verfahren wird nur insoweit beansprucht, als es sich nicht um eine für die Textilindustrie in Betracht kommende, nicht rein   mechanisebe    Veredlung von Textilfasern handelt.



      Beispiel 1 :   
Eine 0, 5%ige, alkoholische L¯sung des Reaktionsproduktes aus Aceton, Formaldehyd und Dimethylamin, erhalten nach D. R. P.



     254714,    Beispiel 3, welches ein Gemisch der beiden oben genannten Aminoketone   dar-    stellt, wird nach der   Zerstäubungsmethode    zum Bekämpfen der Hausfliege werwendet.



  Nach   2 12    Stunden sind alle Fliegen   gelähmt    und nach 24 Stunden getötet.



      Beispiel 2 :   
Eine Emulsion, enthaltend 20% des Re  aktionsproduktes    aus Methyl-isobutylketon, Formaldehyd und Dimethylamin, die nach f r wasserunlösliche   Schädlingsbekämpfungs-    mittel üblichem Verfahren hergestellt wird, verdünnt man im Verhältnis 2 :   100    mit Wasser und spritzt mit dieser verdünnten Emulsion Blattläuse auf   Rosensträuchern.   



  Nach 20 Minuten sind die Blattläuse abget¯tet, ohne da¯ eine Schädigung der Pflanze zu beobachten wäre. Statt der Emulsion kann ebenfalls eine Lösung eines organischen oder anorganischen Salzes des   Basengemisches,    zum Beispiel das Chlorhydrat, verwendet werden.



   Eine   5  /oige Losung    des gleichen Basengemisches in Petroleum vom Siedepunkt   210    bis 250 C eignet sich sehr gut zur Fliegenbekämpfung nach dem Zerstäubungsverfahren.



  Die Fliegen sind sofort   betäubt    und gehen nach einigen Stunden ein.



   Beispiel 3 :
Eine 5 %ige L¯sung des quaternären Salzes des in Beispiel 2 genannten Basengemisches, hergestellt mit Benzylchlorid in üblicher Weise, wird wie in Beispiel 1 angegeben zur   Fliegenbekämpfung    verwendet.



  Nach kurzer Zeit werden die Fliegen bewe  gungslos    und gehen bald zu Grunde.



   Die gleiche Verbindung besitzt auch eine starke fungizide Wirkung. Eine 4%ige Trau  benzuckerlösung    wird durch Zusatz von 0,01% dieser quaternären Verbindung   schim-      melfest.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Schädlingsbekämpfung, gekennzeichnet durch die Verwendung von Mitteln, welche mindestens teilweise aus wenigstens einem der aliphatischen Amino- ketone, welche durch die Reaktion zwischen einem Keton, einem Aldehyd und einem sekundären Amin erhalten werden, oder we- nigstens einem Salz eines derartigen Aminoketons bestehen.
CH207682D 1938-06-11 1938-06-11 Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. CH207682A (de)

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