CH207166A - Zimmerbrunnen. - Google Patents

Zimmerbrunnen.

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Publication number
CH207166A
CH207166A CH207166DA CH207166A CH 207166 A CH207166 A CH 207166A CH 207166D A CH207166D A CH 207166DA CH 207166 A CH207166 A CH 207166A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
water
shower
indoor fountain
container
pipe system
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Application number
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English (en)
Inventor
Schaerer Hans
Original Assignee
Schaerer Hans
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Filing date
Publication date
Application filed by Schaerer Hans filed Critical Schaerer Hans
Publication of CH207166A publication Critical patent/CH207166A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B17/00Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups
    • B05B17/08Fountains

Landscapes

  • Devices For Blowing Cold Air, Devices For Blowing Warm Air, And Means For Preventing Water Condensation In Air Conditioning Units (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum     Hauptpatent    Nr. 203917.    Zimmerbrunnen.    Die nachfolgenden Ausführungen eines  Zimmerbrunnens nach dem Patentanspruch  des Hauptpatentes beziehen sich auf Zimmer  brunnen, die mehr als nur dekorativen Zweck  verfolgen. Sie gelten insbesondere auch für       Luftkonditionierungsapparate,    die unter Ver  wendung von fliessendem Wasser eine Küh  lung, Reinigung und Befeuchtung der Luft  zum Ziele haben.  



  Wenn ein Luftstrom zwangsläufig durch  eine kräftige Wasserbrause oder ein zweck  mässiges Berieselungssystem geführt wird, so  nimmt er je nach dem ursprünglichen Sätti  gungsgrad und der Temperatur eine gewisse  Menge Wasser in sich auf. Gleichzeitig kühlt  er sich ab, da das Wasser, wie übrigens jede  Flüssigkeit im Moment, da sie in den gas  förmigen     Aggregatzustand    übergeht, Wärme  absorbiert. Wird das kühlende Wasser immer  wieder durch frisches ersetzt, so ist die Luft  konditionierung und insbesondere die Kühlung  meistens ausreichend. Bei den     Zimmerbrun-          neu    verhält es sich jedoch in der Regel so,  dass Wasser nur in beschränktem Masse vor-         handen    ist und dieses immer wieder neu  verwendet wird.

   Somit beschreibt das Wasser  einen fortwährenden Kreislauf, der meistens  durch eine Pumpe mit Motorantrieb bewerk  stelligt wird. Die Luftkühlung hört aber in  dem Momente auf, wo der     Sättigungspunkt     der Aussenluft erreicht ist und das Wasser  sich auf die Aussentemperatur erwärmt hat.  Diesen     Zustand    pflegt man in der Praxis  dadurch zu überbrücken, dass man dem Was  ser zusätzlich Kälte zuführt. Der Einbau  einer Kältemaschine kann hierbei sehr kräf  tige Wirkung haben. Noch einfacher ist es,  dem Wasser des Zimmerbrunnens eine ge  wisse Menge Eis in einem oder mehreren  Stücken zuzusetzen. Diese Manipulation muss  allerdings nach dem jeweiligen Schmelzen  des Eises wiederholt werden.  



  In vorliegender Erfindung soll zwar keines  dieser letztgenannten Mittel näher behandelt  werden. Sie geht vielmehr von dem Ge  sichtspunkte aus, dass durch eine zweck  mässige Anordnung ein Teil der durch  die Verdunstung des Wassers entstehenden      Kälte im Apparat selbst zurückbehalten wer  den kann.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    schema  tisch dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist die Vorderansicht eines Zim  merbrunnens dargestellt, der in einer Nische  eine breite, flächenförmige Wasserbrause ent  hält. Direkt hinter dieser Brause befindet  sich ein Gitter M in Form eines Tropfen  fängers. In     Fig.    Z, die einen seitlichen Quer  schnitt des Zimmerbrunnens wiedergibt, ist  das Gitter     11'T    durch zwei Reihen von verti  kalen Röhren dargestellt, die     airi    besten wech  selständig hintereinander angeordnet sind.  Dieses Röhrensystem in Form eines Gitters  ist oben in zwei Lagern drehbar     aufgehängt     und kann, wie es Position b     gestrichelt     darstellt, schräg nach vorne verstellt wer  den.

   Dadurch fliessen die     Wasserstrahlen    der  Brause     K    direkt auf das Gitter     11Z    und wer  den an der Oberfläche der Röhren in das  Becken B zurückgeleitet. Die Rotations  pumpe C bezieht ihr Wasser nicht direkt  aus dem Behälter B, sondern aus dem     obern     Teil des Gitters M, welches unten in den  Behälter B     eintaucht    und das Wasser durch  den Saugstutzen F' aufnimmt.

   Durch das  Saugrohr     ,S    gelangt das im Innern des Git  ters M abgekühlte Wasser in die Pumpe C  und von dort durch das Steigrohr D zum  Verteilungsrohr     .H,    von wo es durch viele  kleine Öffnungen wiederum auf das Gitter M  fällt und durch den Luftzug von aussen ge  kühlt wird. Letzterer ist durch den Pfeil J  angegeben und wird durch den sich im Innern  befindenden Ventilator B hervorgerufen.

   Da  die Deckplatte T in vorliegendem Falle nicht  massiv, sondern als     entsprechend        geformtes     Blechstück gedacht ist, können unter der  selben die verschiedenen Installationen ohne  Sichtbarkeit von aussen angebracht werden,  wie beispielsweise der Beleuchtungskörper B,  der je nach der Stellung der Abschirmung U  Lichtstrahlen auf die Brause K oder ledig  lich vor dieser in den Behälter     E    wirft. In  diesem Falle befindet sich das Gitter     M    in  Position a.    In     Fig.    3 ist ein einfacherer, nach dem  gleichen Prinzip aufgebauter Zimmerbrunnen  dargestellt.

   Die einzelnen, bereits besproche  nen Teile     sind    mit den gleichen Bezugs  zeichen wie in     Fig.    1 und 2 versehen. Als  Variante besteht hier das Gitter     111    aus drei  Reihen von     schräg    angeordneten Röhren, die  zwar nicht wie in     Fig.    2 drehbar, aber trotz  dem verstellbar sind.

   Zu diesem Zweck ist  hier der     Stellschraubengriff    N vorgesehen,  dessen unterer Teil mit dem Gitter M in  Verbindung steht, das im Sinne der Doppel  pfeile c verschoben und durch Anziehen der  Schraube N festgeklemmt werden kann.     Arr     Stelle eines starren Saugrohres ist hier ein       Gummischlauch        B    vorgesehen. Ferner ist  hier ein     Dreiweghahn    D vorgesehen, der je  nach dessen Stellung das Wasser durch das  Gitter     11f    via Gummischlauch S oder durch  das Saugrohr L direkt     aus    dem Behälter B  der Pumpe C zuführt.

   Diese     Anordnung    ist  bei nicht     selbstansaugenden        Pumpen    von Vor  teil, indem bei Inbetriebsetzung das Wasser  vorerst durch L und nachher durch Um  stellen des     Dreiweghalrnes    D durch den  Schlauch<B>8</B> dem Verteilungsrohr H zuge  führt wird. Der Antrieb der Pumpe erfolgt  durch den Motor A, der ausserdem auch den  Ventilator B in Bewegung versetzt. Letz  teres geschieht durch den     Friktionsantrieb    P.  Der Luftzug erfolgt auch hier im Sinne des       Pfeils    J. Er verlässt in gereinigtem, be  feuchtetem     und    gekühltem Zustande den  Aufsatz V, der auf Rollen X in horizontaler  Richtung drehbar gelagert ist.

   Ausserdem  besitzt er einen Klappdeckel W, der durch  die Stellschraube Y in jeder beliebigen Höhen  lage festgehalten werden kann. Durch diesen  doppelt verstellbaren Aufsatz kann der aus  tretenden Luft jede gewünschte Strömungs  richtung gegeben werden. Der     Luftstrom     kann aber auch ganz ausgeschaltet werden,  was durch Betätigung der Stange Q im Sinne  des     Pfeils    d     brfolgt.    Die Antriebswelle des  Ventilators wird dadurch etwas gehoben und  die Friktion bei P unterbrochen. Die Iso  lation 2, die auch zu beiden Seiten des Ge  häuses zweckmässig angebracht wird, schützt      den     Zimmerbrunnen    vor unnützer Wärme  aufnahme von aussen und insbesondere auch  vor der Wasserkondensation auf der Aussen  seite des Gehäuses.

   Wird das Röhrensystem  so eingestellt, dass es von den Wasserstrah  len der Brause nicht     getroffen    wird, so wird  der grösste Teil der Verdunstungskälte vom  Luftstrom weggeführt.  



  <B>0</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zimmerbrunnen zur Luftbefeuchtung, Rei nigung und Kühlung eingerichtet, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch Motorantrieb in Bewegung gesetzte Pumpe mit einem System von parallel zueinander gelagerten Röhren in Verbindung steht, durch welche aus einem Behälter Wasser aufgesaugt und einer breiten Brause zugeführt werden kann, wobei das aus der Brause austretende Wasser an der Oberfläche des Röhrensystems in den Behälter zurückfliesst, während gleichzeitig durch das Röhrensystem und die Brause ein mittelst Ventilator erzeugter Luftzug ge trieben wird, der einen Teil des von ihm berührten Wassers in sich aufnimmt, das heisst verdunstet, wodurch das Wasser, die Luft und auch das Röhrensystem sich ab kühlen,
    letzteres aber das zurückfliessende Wasser wieder in sich aufnimmt, wodurch eine Akkumulation der Kühlwirkung auf das kreisende Wasser abwechslungsweise auf der Innen- und Aussenseite des Röhrensystems stattfindet. UNTERANSPRUCH: Zimmerbrunnen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Röhrensystem in der Weise verstellbar ist, dass dasselbe von den Wasserstrahlen der Brause nur teil weise oder gar nicht berührt wird, in welch letzterem Falle der grösste Teil der Ver dunstungskälte von dem Luftzug weggeführt wird.
CH207166D 1939-02-04 1939-02-04 Zimmerbrunnen. CH207166A (de)

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CH203917T 1939-02-04

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CH207166D CH207166A (de) 1939-02-04 1939-02-04 Zimmerbrunnen.

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