CH201828A - Verfahren zur Herstellung von haltbar versteiften Wäschestücken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von haltbar versteiften Wäschestücken.

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CH201828A
CH201828A CH201828DA CH201828A CH 201828 A CH201828 A CH 201828A CH 201828D A CH201828D A CH 201828DA CH 201828 A CH201828 A CH 201828A
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CH
Switzerland
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stiffened
adhesive
production
durable
laundry
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Application number
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English (en)
Inventor
Heberlein Co A G
Original Assignee
Heberlein & Co Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M17/00Producing multi-layer textile fabrics
    • D06M17/02Producing multi-layer textile fabrics by applying cellulose derivatives as adhesives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Multi-Layer Textile Fabrics (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent     Nr.   <B>198688,</B>    Verfahren zur Herstellung von haltbar versteiften Wäschestücken.    Das     seliweiz.    Hauptpatent     Nr.   <B>198688</B>  schützt im Patentanspruch I ein Verfahren  zur Herstellung von haltbar versteiften       Wäsehestücken    durch Verkleben von zwei  oder mehr Gewebelagen, bei welchem eine aus       cellulosehaltigen    Fasern bestehende, durch  Vorbehandeln     steifgemaellte    Stofflage min  destens einseitig mit einem dauerhaften,  durch äussere Einwirkung plastisch und kle  bend werdenden Klebemittel überzogen und  mit einer     AussenschicUt    mittels dieses Klebe  mittels verbunden wird.

   Beispielsweise wurde  dort die Verwendung einer durch     Pergamen-          tieren        steifgemachten    Stofflage vorgeschla  gen.  



  Es wurde nun die überraschende Beobach  tung gemacht,     dass    gleich gute Resultate, wie  bei der Ausführung des genannten     Patent-es,     auf billigere und einfachere Weise erzielt  w erden -können, wenn man<B>-</B> statt der     p   <B>7</B>     er-          gamentierten    Stofflage<B>-</B> eine mit einem       Stärkeappret;

      versehene Stofflage verwendet,  die, wie beim genannten Patent" mindestens  einseitig mit einem dauerhaften, Acetyleellu-    lose enthaltenden, durch äussere Einwirkung  plastisch und klebend werdenden Klebemittel  überzogen und mit einer     Aussenschicht        mit-          fels    dieses Klebemittels verbunden wird, wo  bei das Klebemittel gegebenenfalls auch mit       Weichmachern    versetzt sein kann. Es hat  sich dabei gezeigt,     dass    der     Stärkeappret    unter  den hier auftretenden Bedingungen ausser  ordentlich gut waschecht fixiert ist.

   Versuche  haben ergeben,     dass    zum Beispiel ein mit einem  solchen Einlagestoff ausgerüsteter Kragen  eine     10fache    normale Baumwollwäsche aus  hält, ohne erheblich geschädigt zu werden.  Es scheint, als ob die zur     Verklebung    ver  wendete     Acetyleellulose    eine besonders gün  stige Wirkung auf die Beständigkeit des       Stärkeappreis    ausüben würde.  



  Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden,  ein für Wäschestücke verwendbares Gewebe  mit Stärke und darauf mit harzartigen ther  moplastischen Produkten zu behandeln. Doch  gibt dieses Verfahren nur minderwertige Re  sultate. Es tritt hauptsächlich der bei     Acetyl-.              eellulose    so bedeutungsvolle Effekt der  waschechten Fixierung der Stärke nicht ein.  



  Auch mit einer Stofflage mit     Stärke-          appret    zeigt das     Wäseliestück    ähnliche Vor  teile wie bei Verwendung einer     pergamen-          tierten    Stofflage (z.

   B. grössere Steifheit, ge  ringerer Bedarf an Klebemittel     ete.).    Es  zeigt sieh ausserdem,     dass    beim Verarbeiten  eines stärkeappretierten Einlagestoffes zu  Kragen und ähnlichen Wäschestücken eine  oft erwünschte     Gesehmeidigkeit    bei     trotzdeni          2,        giluter        Versteifung        erreieht        werden        kann.        Das     Aufbringen einer Stärkeappretur ist in ein  facherer und leichter zu     kontrollierenderWeise     durchführbar,

   als zum Beispiel eine     Perga-          mentierung;    dabei tritt im Gegensatz     zür        Per-          gamentierung    eine     Gewiehtsvermehrung    ein,  was unter Umständen ebenfalls erwünscht, ist.  



  Es hat sich ausserdem noch gezeigt,     dass     die Herstellung von haltbar versteiften  Wäschestücken nach dem erfindungsgemässen  Verfahren besonders leicht gelingt, wenn der  zur     Verklebung    dienenden     Acetyleellulose          Weichmachungsmittel    in besonders grosser  .Menge zugesetzt werden.

   Während bis  jetzt kaum<B>je</B>     vorgesehlagen    wurde, Weich  macher in einer relativen Menge von mehr  als zirka 40     /12o'    zuzusetzen, erwies es sieh hier  als besonders vorteilhaft, auf einen Gewichts  teil     Acetyleellulose    mehr als einen,     beispiels-          u-eise   <B>1,2</B>     Gewielitsteile'Weichinachungsmittel     zu verwenden.

   Als Beispiel diene folgender  Ansatz:  
EMI0002.0035     
  
    Aeet <SEP> eellulose <SEP> <B>150</B>
<tb>  <B>A</B>
<tb>  Triacetin <SEP> <B>20</B>
<tb>  Triphenylphosphat <SEP> <B>60</B>
<tb>  Palatinol <SEP> (Dimethyl  glykol-plitalat) <SEP> <B>100</B>
<tb>  gelöst <SEP> in
<tb>  Aceton <SEP> <B>670</B>       Ein mit einer solchen     -l#lischtin--        bestri-          el          chener    Einlagestoff     ermöglieht,    ein gutes und  haltbares Verkleben der Gewebelagen durch    einfache Anwendung von Pressung und  Wärme,

   ohne     dass    das Gewebe mit einem Lö  sungsmittel befeuchtet werden     müsste.    Die  oben angegebenen     Weichmachungsmittel    kön  nen mit gutem Erfolg durch andere bekannte       Weichmaeher    ersetzt werden. Dabei sind  natürlich<B>je</B> nachdem andere Mengenverhält  nisse vorteilhafter. Es zeigt sich jedoch stets,       dass    bei Verwendung von besonders viel  Weichmacher, wobei das Verhältnis von     Aee-          tyleellulose    zu     Weichmaeher   <B>= 1 . 1</B> meist  zugunsten des Weichmachers überschritten  wird, für den vorliegenden Zweck besonders  geeignete Klebemischungen erhalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRMRE: <B>1.</B> Verfahren zur Herstellung von haltbar versteiften Wäsehestücken dureh Ver kleben von zwei oder mehr Gewebe lagen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, (lass eine ans cellulosehaltigen Fasern be stehende, mit einem Stärkeappret ver sehene Stofflage mindestens einseitig mit einem dauerhaften, Acetyleellulose ent haltenden, durch äussere Einwirkung<B>pla-</B> stisch und klebend werdenden Klebe mittel überzogen und mit einer Aussen- schiebt mittels dieses Klebemittels ver bunden wird.
    II. Haltbar versteiftes Wäschestilek, nach dem Verfahren gemäss Patentanspriieh I hergestellt. <B>UNTERANSPRUCH:</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass man ein Klebe mittel verwendet. in welchem der Acetyleellu- lose eine mindestens gleiche Gewichtsmenge on Weichmachern zugesetzt ist.
CH201828D 1936-06-18 1936-06-18 Verfahren zur Herstellung von haltbar versteiften Wäschestücken. CH201828A (de)

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