CH201677A - Verfahren zur Herstellung doppelbrechende Stoffe enthaltender polarisierender Schichten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung doppelbrechende Stoffe enthaltender polarisierender Schichten.

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CH201677A
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CH
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quaternary ammonium
ammonium salts
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/30Polarising elements
    • G02B5/3025Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state
    • G02B5/3033Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state in the form of a thin sheet or foil, e.g. Polaroid

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Description


  Verfahren zur Herstellung doppelbrechende Stoffe enthaltender  polarisierender Schichten.    Gegenstand der Erfindung ist     ein    Verfah  ren zur Herstellung doppelbrechende Stoffe  enthaltender polarisierender Schichten, das  sich dadurch     auszeichnet,    dass als doppel  brechende Stoffe     quaternäre    Ammonium  salze von Additionsprodukten     heterocykli-          scher    Stickstoffbasen verwendet werden.  



  Es ist bereits bekannt,     polarisierende     Schichten durch Einbettung von     Jodaddi-          tionsprodukten    des     Chinindisulfats        (Hera-          pathit)    in     Acetyl-    oder     Nitrocellulose    herzu  stellen.  



  Zur     Ausführung    des Verfahrens nach der  Erfindung sind     quaternäre        Ammoniumsalze     von Additionsprodukten von     Pyridinverbin-          dungen,    wie z. B.     Picolin,        Chinolin,        Chin-          aldin   <B>USW.,</B> besonders geeignet, ferner solche  von fünfgliedrigen     heterocyklischen    Stick  stoffbasen, wie z.

   B.     Imidazol,        Oxazol,        Indol,          Thiazol    und     Selenazol.    Hierunter sind Stoffe  gefunden worden, die den     eingangs    erwähn-         ten        Herapathit        in    Hinsicht auf Doppelbre  chung,     gristallisationsvermögen    und Lös  lichkeitseigenschaften übertreffen. Es können  Halogene wie Jod oder Brom an diese Basen  angegliedert werden.  



  Die     quaternären        Ammoniumsalze    der be  treffenden     Additionsverbindungen    übertref  fen die gewöhnlichen Salze der Additionsver  bindungen, darunter auch den     Herapathit,    bei  weitem an Beständigkeit. So zerfallen z. B.  die     Bromadditionsprodukte    des     2,5-Diphenyl-          oxazols    in Wasser ausserordentlich schnell,  da das Brom abgespalten und dabei das     Ox.-          azolmolekül    restlos aufgespalten wird.

   Bei  Anlagerung von Brom an     quaternäre        Am-          moniumverbindungen    tritt     eine    solche Ab  spaltung jedoch nicht ein. Es ist also bei der  Verwendung der     quaternären        Ammoniumver-          bindungen    gegenüber den bekannten Stoffen  ein doppelter Effekt, nämlich grössere Wirk  samkeit und bessere Haltbarkeit, und dem-      nach ein grosser technischer Fortschritt zu  verzeichnen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  0,9 g 2, -     Diphenyloxazol    -     jodmethylat     werden in 30 cm' Eisessig gelöst, dazu nach  dem Erkalten<B>6,25</B> cm'     einer   
EMI0002.0004  
   normal     Brom-          Eisessiglösung    gegeben. Es tritt eine so  fortige Fällung eines orangen Körpers ein.  Nach dem     Umkristallisieren    in Eisessig  schmilzt der     Körper    bei 134   C.  



  Die so erhaltenen Kristalle werden in  einem Trägerkolloid suspendiert: oder auf  ein Trägerkolloid aufgetragen und durch  Strecken oder andere bekannte Massnahmen.  wie zum Beispiel im     elektrischen    oder magne  tischen Feld, orientiert.  



  <I>Beispiel 2:</I>  3 g     --1#Tethylbenzthiazol-äthyl,jodid    wer  den in 30 cm' Wasser gelöst und dazu 20 cm'  einer
EMI0002.0011  
   normal     Jodjodkalilösung    gegeben. Es  fällt sofort eine schwarze Substanz aus, die  aus Alkohol in schönen Kristallen mit  grünem Oberflächenglanz kristallisiert.  



  Die so erhaltenen Kristalle werden in  einem Trägerkolloid suspendiert oder auf  ein Trägerkolloid aufgetragen und durch  Strecken oder andere bekannte     Massnahmen,     wie zum Beispiel im elektrischen oder magne  tischen Feld, orientiert.  



  <I>Beispiel 3:</I>  Auf gleiche Weise werden aus 3,5 g  2 -     3lethvl    -     benzselenazol    -     äthyljodid    dunkle  Kristalle mit lebhaftem Oberflächenglanz er  halten.  



  Die so erhaltenen Kristalle     -,werden    in  einem Trägerkolloid suspendiert oder auf  ein Trägerkolloid aufgetragen und durch  Strecken oder andere bekannte     -Massnahmen,     wie zum Beispiel im     elektrischen    oder magne  tischen Feld, orientiert.  



  <I>Beispiel .</I>  



  Auf gleiche Weise erhält man aus     Pi-          colinäthyljodid    ein schwarzes<B>(</B>l, das nach  einiger Zeit kristallisiert.    Die so erhaltenen Kristalle werden in  einem Trägerkolloid suspendiert oder auf  ein Trägerkolloid aufgetragen und durch       Strecken    oder andere bekannte     Massnahmen.     wie zum Beispiel im elektrischen oder magne  tischen Feld, orientiert.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Auf gleiche Weise erhält. man aus     Chin-          aldin-äthvljodid    und     Jodjodkalilösung    ein  nach kurzer Zeit kristallin werdendes<B>01.</B>  



  Die so erhaltenen Kristalle werden in  einem Trägerkolloid suspendiert oder auf       ein    Trägerkolloid aufgetragen und durch  Strecken oder andere bekannte Massnahmen.  wie zum Beispiel im elektrischen oder magne  tischen Feld, orientiert.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung doppelbre chende Stoffe enthaltender polarisierender Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass als doppelbrechende Stoffe quaternäre Ammo- niumsalze von Additionsprodukten hetero- cyklischer Stickstoffbasen verwendet werden. UV TERAN SPRtrCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Am moniumsalze von Halogenadditionspro- dukten verwendet werden. . Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Am moniumsalze von Additionsverbindungen von Pyridinverbindungen verwendet wer den.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss quaternäre Ammoniumsalze von Ad ditionsverbindungen von Picolin verwen det werden. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Ammoniumsalze von Ad ditionsverbindungen von Chinolin ver wendet werden.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Ammoniumsalze von Ad- ditionsverbindungen von Chinaldin ver wendet werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Am moniumsalze von Additionsverbindungen von fünfgliedrigen heterocyklischen Stick stoffbasen verwendet werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Ammoniumsalze von Ad ditionsverbindungen eines Imidazols ver wendet werden. B. Verfahren nach Patentanspruch und Hin teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Ammoniumsalze von Ad- ditionsverbindungen eines Indols verwen det werden.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Ammoniumsalze von Ad- ditionsverbindungen eines Oxazols ver wendet werden. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Ammoniumsalze von. Ad ditionsverbindungen eines Thiazols ver wendet werden. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass quaternäre Ammoniumsalze von Ad- ditionsverbindungen eines Selenazols ver wendet werden.
CH201677D 1936-06-12 1937-05-24 Verfahren zur Herstellung doppelbrechende Stoffe enthaltender polarisierender Schichten. CH201677A (de)

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