CH201646A - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schriftvorlagen, insbesondere für den Offset- und Tiefdruck, mittels einer Zeilensetzmaschine. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schriftvorlagen, insbesondere für den Offset- und Tiefdruck, mittels einer Zeilensetzmaschine.

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CH201646A
CH201646A CH201646DA CH201646A CH 201646 A CH201646 A CH 201646A CH 201646D A CH201646D A CH 201646DA CH 201646 A CH201646 A CH 201646A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B15/00Photographic composing machines with movable character carriers for composing lines of characters prior to photography
    • B41B15/08Photographic composing machines with movable character carriers for composing lines of characters prior to photography with means for photographing composed characters in succession

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  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schriftvorlagen, insbesondere  für den Offset- und Tiefdruck, mittels einer Zeilensetzmaschine.    Die Erfindung betrifft     ein    Verfahren und  eine Vorrichtung zum Herstellen von Schrift  vorlagen, insbesondere für den Offset- und  Tiefdruck,     mittels    einer Zeilensetzmaschine.

    bei der die Zeilenelemente aus der gesetzten  Zeile     einzeln.    so verschoben werden, dass sie  nacheinander vor das Objektiv einer photo  graphischen Kamera. gelangen und die  Schriftzeichen unter Bildung     einer    Schrift  zeile     mit    den richtigen     Wortabständen    auf  eine lichtempfindliche Schicht photogra  phisch übertragen werden, worauf die Ele  mente wieder in die Magazine zurückbeför  dert werden.  



  Es ist bei diesem Verfahren bereits vor  geschlagen worden, die der Zeile entnomme  nen     Matrizen    ,seitlich     bis    zu einem Anschlag  zu verschieben, der durch das alsdann mittels  eines Zeilenanschlages erfolgende Zusammen  rücken der in der Zeile verbleibenden Zeilen  elemente entsprechend der Stärke des entnom  menen Zeilenelementes fortschreitend vom  Zeilenanfang bis Zeilenende     fortgeschaltet     wird.    Gemäss der Erfindung soll nun der die  Bewegung jeder Matrize begrenzende An  schlag durch die     Anpressung    der     aus    der  Zeile verschobenen Matrize allein bewegt  werden, und zwar soweit, wie der sich mit  ihm bewegende Zeilenanschlag gestattet.  



  Bei dieser     Anordnung    kommt jede Ma  trize in die richtige Lage für die photogra  phische Aufnahme, ohne dass     wie    bisher eine  Feder zum ständigen Zusammenpressen der       Matrizenzeile    notwendig     ist.    Der Fortfall  dieser Feder bedingt, dass dem     Verschieben     der Matrizen aus der Zeile kein Reibungs  widerstand mehr entgegenwirkt und die     Spa-          tien    bei dem Anlangen am Zeilenende siche  rer aus der     Matrizenzeile    herausfallen kön  nen.  



  Auf der Zeichnung ist     eine    Vorrichtung  zur Durchführung des Verfahrens gemäss der  Erfindung beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Grundriss des Gehäuses  zum Tragen der ausgeschlossenen Matrizen  zeile und der Vorrichtung zum Entnehmen  und Photographieren der Matrizen und           rig.    2 eine Ansicht von links in     Fig.    1  in einem etwas grösseren     Massstabe.     



  Die aus     Sehrzftträgern        (.L#latrizen)    und       Keilspatien        bestehende    Zeile 1 wird in einem  Gehäuse 2 geführt. Die Zeile wird durch das       Ausschliessgestänge    3 ausgeschlossen und  drückt     links        (Fig.    1) gegen eine     feste        Wand     4 und rechts gegen einen Anschlagfinger  Zum Bewegen des     Ausschliessgestänges    dient  ein     Exzenter    6, der in     bekannter    Weise auf  die von dem Hebel 7 getragene Rolle 8 wirkt.

    Eine Feder 9 hat das Bestreben, den Hebel  7 zum Ausüben des     Ausschliessdruckes    nach  oben zu ziehen, während der Exzenter     P,    den  Hebel in der bei dem Ausschliessen von Ma  trizenzeilen üblichen Weise entgegen der  Wirkung der Feder 9 nach unten zieht.

   In  der     obern    Stellung, in der die Zeile ausge  schlossen ist, wird das Gestänge 3 durch  einen Riegel 10 gesichert, der durch     einen          Exzenter    1 2 unter Vermittlung des Hebels  13 während des     Ausscliliessens    in der aus  gehobenen     Stellung    behalten wird und     unter     dem     Einiluss    einer Feder     1.1        einschnappt,    um  ,das     Aussehliessgestänge    während des Photo  graphierens der Matrizen in der     ausge-          schlossenen    Lage festzuhalten.  



  Auch hier wird der ausgeschlossenen  Zeile 1 jeweils die vorderste Matrize an dem  linken Zeilenende (     Ir'ig.    1) durch einen  Haken 14 entnommen und nach der Seite in  eine Rille 15 geführt. Dieser Haken 14 ist  an einem Schlitten 1.6 bei 17 drehbar an  gebracht, der durch einen Exzenter 18, den  zweiarmigen Hebel 19 und das Gelenkstück  20 nach rechts     (Fig.    2) geführt wird, so dass  der Haken     1:

  1    in eine Aussparung der     End-          platte    4 eingeführt und unter dem     EiniluB     einer Feder 49 hinter die vorderste Matrize  schnappt.     Sobald    der Hebel 19 von dem  Exzenter 18 freigegeben     wird,    zieht die Fe  der 21 den Transportschlitten 1.6 zusammen  mit der von dem Haken 14 erfassten Matrize  nach links, bis die Anschlagfläche 22 an dem  Schlitten 16 mit dem verstellbaren Anschlag  23 in Berührung kommt.  



  Damit der     Matrizenanschlag    23 nach der  Entnahme jeder Matrize aus der Zeile in dem         Verhältnis    der Zeilenkürzung sich nach     links           -eiter        bewegen    kann, ist der Zeilenanschlag       .."@    an einer Zahnstange 24 befestigt, die mit  einem Zahnrad 25 in Eingriff steht. Das       Zahnrad    25 sitzt verschiebbar, aber nicht lose       drehbar,    auf der Spindel 26, die ein zweites  Zahnrad     '?    7 trägt, das in die Zahnstange 28       eingreift,    an der der Anschlag 23 vorgesehen  ist..

   Durch     achsiales        Verschieben    des Zahn  rades 25 und darauf erfolgendes Bewegen  des     Zeilenanschlages    5 kann dieser eine an  dere Relativstellung zu dem     Matrizenan-          schlag        ?3    erhalten, ohne dabei die durch       einen    Stift 48 bestimmte     Zeilenanfangslage     des     Anschlages        23    zu ändern.

   Die Lage des       Stiftes    48 kann     ffir    verschiedene Randbrei  ten     (Zeilenanfangslagen)    verstellbar sein;  zum Beispiel können zu diesem Zwecke meh  rere Löcher in geeignetem Abstand von     ein-          ander    zum     Aufnelmren    des Stiftes vorgese  lren werden.  



  Die in der Zeile 1 enthaltenen     Spatien          sind        an    der Vorderkante bei     5()        abgeschrägt,     so     class    sie von     dein    Haken 14 nicht erfasst  und nach links (F     ig.    1) in den     Kanal    15       gezogen    werden. Vielmehr fallen sie durch       einen    Schlitz in dein Boden des Gehäuses 2,  sobald sie     freigegeben    werden, was bei dem  Bewegen     (le,s        Schlittens    16 nach rechts er  folgt.

   In der     Endstellung    wird die     Spatie     bis     zii    dem richtigen Zeitpunkt durch zwei       Klinken    41. 42     (Fig.    2) gehalten, die durch  ein Gelenkstück 43 miteinander verbunden       sind    und unter Federdruck gegen die Seiten  fläche der     Spatien    gepresst werden. Um die       Spane    freizugeben, werden die Klinken 41,  42 durch einen Vorsprung 45 an dem Schlit  ten 16 gedreht. Dieser Vorsprung dient als  Lauffläche für ein Rädchen 46, das von  einem mit der Klinke 41 drehbaren Arm ge  tragen wird.

   Bei dem     jedesmaligen    Fahren  des     \Schlittens    16 nach rechts     (Fig.    2) kommt  die Lauffläche des Vorsprunges 45     unter    das  Rädchen 46     zri    liegen, so dass die Klinken  41, 42 von der     Spatie    abgehoben werden und  diese durch den Bodenschlitz in den Ablege  kanal fällt.

   Dieses Herabfallen der     Spatie    er  folgt hier zuverlässig, weil die     Matrizenzeile         nicht mehr durch     eine    ständig wirkende     h\e-          der    zusammengepresst wird,     sondern    nun  mehr nur durch die     Einwirkung    der An  schlagfläche 22 auf den Anschlag 23, was  unter dem Einfluss der zeitweise wirkenden  Feder 21 erfolgt,     wenn    ein Typenträger von  dem Haken 14 in die     Photographierstellung     nach links     (Fig.    2) gezogen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Herstellen von Schrift vorlagen, insbesondere für den Offset und Tiefdruck, mittels einer Zeilensetz maschine, bei der die Zeilenelemente aus der gesetzten Zeile einzeln so verschoben werden, dass sie nacheinander vor das Objektiv einer photographischen Kamera gelangen und die Schriftzeichen- unter Bildung einer Schriftzeile mit den rich tigen Wortabständen auf eine lichtemp findliche Schicht photographisch über tragen werden, worauf die Zeilenelemente in die Magazine zurückbefördert werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein die Be wegung jeder Matrize begrenzender An schlag (23) durch die Anpressung der aus der Zeile verschobenen Matrize allein bewegt wird, und zwar soweit, wie der sich mit ihm bewegende Zeilenanschlag (5) gestattet.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Bewegung jeder Matrize begrenzender Anschlag (23) mit dem Zeilenanschlag (5) zwangs läufig verbunden ist, der unter dem auf ihn wirkenden Druck des jeden Schrift träger bewegenden Transportschlittens (16) allein die durch die Matrizenent- nahme lose gewordene Zeile (6) wieder fest zusammenpresst und dadurch die je weilige Endstellung des Anschlages (23) bestimmt.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen Anschlag (48), der die Zeilenanfangsstellung des An schlages (23) gegenüber der lichtemp findlichen Schicht bestimmt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch Mittel zum Verstel len der Relativstellung des Zeilenan schlages (5) zu dem Anschlag (23), ohne die Zeilenanfangsstellung des Matrizen- anschlages (23) zu ändern.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die eine Kante der Spanen abgeschrägt ist, so dass der die Schriftträger der Zeile entnehmende Haken (14) die Spatien nicht erfasst.
CH201646D 1937-10-14 1937-10-14 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schriftvorlagen, insbesondere für den Offset- und Tiefdruck, mittels einer Zeilensetzmaschine. CH201646A (de)

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