CH201384A - Packpresse für Obstsaftgewinnung. - Google Patents

Packpresse für Obstsaftgewinnung.

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CH201384A
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CH
Switzerland
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press
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packing
point
bed
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Application number
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English (en)
Inventor
Bucher-Guyer
Original Assignee
Bucher Guyer Ag Masch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Application filed by Bucher Guyer Ag Masch filed Critical Bucher Guyer Ag Masch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/042Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with casings mounted on a movable carrier, e.g. turntable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description


  Packpresse für Obstsaftgewinnung.    Die     vorliegende        Erfindung    bezieht sich  auf eine Packpresse für Obstsaftgewinnung  mit mehreren verfahrbaren Pressbetten.  



  Es sind solche Packpressen bekannt, bei  welchen zwei Pressbetten vorhanden sind, von  welchen jedes für sich mit Rollen versehen  ist, so dass es auf einer Führungsbahn ver  fahren werden kann. Diese mit Rollen     ver-          sehenen    Pressbetten sind verhältnismässig  schwer. Ferner sind bei diesen Pressen auf  gegenüberliegenden Seiten der Pressstelle  zwei Packstellen vorgesehen, so     dass        nach     dem Pressen das an der Pressstelle befindliche  Pressbett an dis eine Packstelle verfahren  wird, während das andere Pressbett von der  zweiten Packstelle, an welcher es aus- und  neu aufgepackt wurde, an die Pressstelle ver  fahren wird.

   Für jede der beiden Packstellen  russ eine gesonderte Obstmühle vorhanden  sein oder bei Verwendung von nur einer  Obstmühle für beide Packstellen müssen von  dieser Mühle aus geneigte     Speisekanäle    zu  den beiden     Packstellen        vorgesehen    sein, um  das Mahlgut wahlweise an die eine oder an-    dere Packstelle zu fördern. Durch die An  ordnung von zwei Obstmühlen oder bei Ver  wendung nur einer Obstmühle durch die be  sonderen Speisekanäle wird die Presse kom  pliziert und in der Herstellung teuer.  



  Es sind     auch    schon     Packpressen        bekannt,     bei welchen die Pressbetten auf einem um  eine Säule drehbaren Tragkörper von einer  Packstelle zur Pressstelle bewegt werden und  von der Pressstelle an dieselbe Packstelle zu  rückkehren, so dass bei diesen Pressen nur       eine    Obstmühle erforderlich     ist,    welche sich  unmittelbar über der Packstelle befinden  kann, und daher keine Speisekanäle benötigt.

    Obwohl diese Presse dadurch wesentlich ver  einfacht ist, dass sie nur eine Obstmühle ohne  Speisekanäle erfordert, kommt sie für klei  nere Mostereien nicht in Betracht, weil deren       Herstellungskosten    durch den drehbaren       Tragkörper    und     die    Drehsäule wesentlich       verteuert    werden.  



  Diese Nachteile der bekannten Pressen  sollen     bei        einer        Packpresse    für     Obstsaft-          gewinnun        ,g    mit     mehreren        verfahrbaren    Press-      betten erfindungsgemäss dadurch behoben wer  den, dass zum Tragen der Pressbetten ein ge  meinsamer, auf einer Führungsbahn     verfahr-          barer    Tragkörper vorgesehen ist, von welchem  die Pressbetten einzeln nach oben durch einen  Presskolben sowie von Hand abhebbar sind.  



  Infolge dieser Ausbildungsart wird es  möglich, auf einfache Weise an einer     Pack-          presso    mit mehreren verfahrbaren Pressbetten  mit einer einzigen Füllstelle für die     Press-          betten,    nämlich an der Aufpackstelle, auszu  kommen, was eine erhebliche Vereinfachung  und Verbilligung des Baues der Presse be  deutet. Dabei kann das einzelne Pressbett  nach dem Auspacken vom Tragkörper ab  gehoben und nach der Rückkehr des Trag  körpers in die Ausgangslage an der Aufpack  stelle wieder auf den Tragkörper aufgesetzt  werden.  



  Auf der Zeichnung sind drei Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längs  schnitt des ersten Beispiels einer Presse, bei  welcher sich die Pressbetten an der     Aufpack-          und    Pressstelle befinden,  Fig. 2 einen Schnitt durch die Aufpack  stelle der Presse nach Fig. 1,  Fig. 3 einen Grundriss zu Fig. 1,  Fig. 4 einen Schnitt durch die Pressstelle  der Fig. 1 und  Fig. 5 einen gleichen Längsschnitt wie  Fig. 1, bei welchem sich die Pressbetten an der  Press- und der Auspackstelle befinden;  Fig. 6 ist ein senkrechter Längsschnitt  des zweiten Beispiels der Presse,  Fig. 7 eine Seitenansicht zu Fig. 6 und  Fig. 8 ein senkrechter Längsschnitt durch  das     dritte    Beispiel der     Presse.     



  Beim Beispiel einer     Packpresse    nach  Fig. 1 bis 5 bezeichnet 1 das Gestell der  Presse. Auf einem untern Querträger des  Gestelles 1 sind zwei Führungsschienen 2 an  geordnet, auf welchen die Rollen 3 eines als  Rahmen 4 ausgebildeten Tragkörpers in einer  geradlinigen Führungsbahn geführt sind.  Auf den Rahmen 4 sind aus Leichtmetall be  stehende Pressbetten 5, 6 aufgesetzt, wobei    in jedem Pressbett ein Sickerboden i ein  gesetzt ist, der so breit ist, dass sich seine  Seitenränder über dem Rahmen 4 befinden  und sich daher auf diesem Rahmen abstützen  können. Diese Packpresse weist eine Auf  pack-, eine Press- und eine Auspackstelle auf.  In Fig. 1 befindet sich das Pressbett 5 an der  Aufpackstelle, an welcher am Gestell 1  über dem Pressbett 5 eine Obstmühle 8 an  geordnet ist. An dieser Stelle werden die  Packungen 9 aufgepackt.

   An der Pressstelle  ist das Pressbett 6 (Fig. 7) durch einen in  einem Zylinder 10 verschiebbaren Kolben 11  anhebbar, so dass die Presswirkung von unten  erfolgt. Die Packungen 9 werden an dieser  Stelle zwischen dem Kolben 11 und einer am  Gestell befestigten Gegendruekplatte 12 zu  sammengepresst. In Fig. 5 befindet sich das  Pressbett (i an der Auspackstelle, an welcher  es entleert wird. Auf einer Seite des Gestelles  1 ist eine Konsole 13 angeordnet, auf welche  die Packböden 14 bei Niehtgebrauch auf  gesetzt werden können. Die Presse nach  Fig. 1 bis 5 arbeitet wie folgt:  Bei der Lage der Pressbetten nach Fig. 1  werden auf das Pressbett 5 Packungen 9 auf  gepackt und die auf dem Pressbett 6 befind  lichen Packungen 9 gepresst. Nach dem Auf  packen und Pressen wird der Kolben 11 ge  senkt, bis das Pressbett 6 auf dem Rahmen 4  aufruht.

   Nun wird der Rahmen 4 mit den  darauf befindlichen Pressbetten 5 und 6 auf  der Führungsbahn aus der Lage nach Fig. 1  in die Lage uach Fig. r verfahren. In dieser  Lagre wird mittels des Kolbens 11 das     Press-          bett    5 gehoben und es werden die auf diesem  Bett befindlichen Packungen 9 gepresst.

    Gleichzeitig en werden die auf dem Pressbett 6  befindlichen Packungen     !)        ausgepackt.        und          darauf        der    in     diesem        Press@bett    (i     befindliche          Sickerboden    7 herausgenommen und     das        Press-          lett        f)    vom     Rahmen    4 abgenommen.

   Nun wird  der Rahmen 4 in die     Ia,ge    nach     Fig.    1     zu-          riicl_;gefahren    und das     Pressbett    6     sowie    der       Sickerboden    7 von Hand einzeln     in    die     Auf-          packstelle        getragen    und hier wieder auf den  Rahmen 4     aufgesetzt,    worauf auf das     Press-          bett   <B>6</B> aufgepackt     wird,    während die auf dem      Pressbett 5 befindlichen Packungen fertig ge  presst werden.

   Wie ersichtlich, kann auf diese  Weite ein fortwährender Betrieb der Presse  duchgeführt werden.  



  Das zweite Beisspiel nach Fig. 6 und 7  unterscheidet sich vom ersten Beispiel da  durch, dass die Aufpackstelle gleichzeitig als  Vorpressstelle ausgebildet ist, indem an dieser  Stelle in einem Zylinder 15 ein Kolben 16  vorgesehen ist, der das an der Vorpressstelle  befindliche Pressbett 5 anheben und die  Packungen 9 zwischen dem Kolben 16 und  zwei Gegendruckplatten 17 verpressen kann,  die am Gestell 1 fahrbar angeordnet sind und  zum Betrieb der Obstmühle 8 auseinander  bewegt werden können, während sie zum Vor  pressen gageneinander geschoben wenden.  



  Die Presse nach Fig. 6 und 7 arbeitet wie  folgt:  Während des Nachpressens der auf dem  Pressbett 6 befindlichen Packungen durch den  Kolben 11 sind zuerst die vorgängig fertig  gepressten Packungen an der Auspackstelle  vom Pressbett 5 entleert, dann das Pressbett 5  und der darin befindliche Sickerboden 7 vom  Rahmen 4 herabgenommen und der Rahmen  4 in die aus Fig. 6 ersichtliche Lage zurück  gefahren worden. Hierauf sind das     Press-          bett    5 und der Sickerboden 7 einzeln an die  Aufpackstelle getragen und hier wieder auf  den Rahmen 4 aufgesetzt worden. An  schliessend ist auf das Pressbett 5 frisch auf  gepackt worden, wozu die Platten 17 aus  einanderbewegt werden und das Pressbett 5  mittels des Druckkolbens 6 jeweils auf Ar  beitshöhe gehoben wird.

   Nach dem Auf  packen werden die Packungen 9 zwischen  dem Kolben 16 und den gegeneinander ge  schobenen Platten 17 vorgepresst. Nach Be  endigung des Vor- und     Nachpressens    werden  die Kolben 10 und 16 in die Ruhelage zu  rückbewegt, so dass beide Pressbetten 5 und 6  auf dem Rahmen 4 aufliegen. Nun wird der  Rahmen 4 mit den darauf befindlichen     Press-          betten    5, 6 und den Packungen 9 nach rechts  verfahren, so dass nun das Pressbett 5 an die  Nachpressstelle und das Pressbett 6 an die  Auspackstelle gelangt.

   Die Packungen auf    dem Pressbett 5 sind an der Vorpressstelle so  stark     zusammengepresst        worden,    dass sie  gerade noch mit Sicherheit unter die Gegen  druckplatte 12, gehen, so dass der Druck  kolben 11 beim Nachpressen das Pressbett 5  mit den     Packungen    9 nur um     einen        beringen     Betrag leer haben muss. Während nunmehr  die auf dem Pressbett 5 befindlichen Packun  gen 9 nachgepresst wenden, wird das Pressbett  6 entleert, vom Rahmen 4 abgenommen, nach  dem Zurückfahren des Rahmens 4 an der  Vorpress- und Aufpackstelle wieder auf den  Rahmen 4     aufgesetzt,        hier    frisch aufgepackt  und vorgepresst.  



  Daus Beispiel nach Fig. 8 untersoheidet  sich von denjenigen nach Fig. 6 und 7 da  durch, dass bei demselben eine Vorpressstelle  zwischen der Aufpack- und der     Nachpress-          stelle    vorgesehen, ist und das Geleise 2 und  der Rahmen 4 entsprechend länger sind. An  der Vorpressstelle wird das durch den Rahmen  4 zugeführte Pressbett durch einen in einem  Zylinder 18 verschiebbaren Druckkolben 19  angehoben, und es werden die Packungen 9  zwischen dem Kolben 19 und einer am Ge  stell 1 befestigten Gegendruckplatte 20 vor  gepresst.

   Bei diesem Beispiel wird während  des Nachpressens der auf einem PreMett 6  befindlichen Packungen 9 das andere     Press-          bett    5 entleert, vom Rahmen 4 abgehoben,  nach dem Zurückfahren des Rahmens 4 von  Hand an die Aufpackstelle zurückgetragen,  wieder auf den Rahmen 4 aufgesetzt, auf  gepackt und an die Vorpressstelle gefahren,  an welcher die Packungen 9 vorgepresst wer  den, und zwar so stark, dass sie nachher ge  rade unter das Gegendruckorgan '12 der  Nachpressstelle gehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Packpresee für Obstsaftgewinnung mit mehreren verfahrbaren Pressbetten,dadurch gekennzeichnet, dass zum Tragen der Press!- betten ein :
    gemeinsamer., auf einer Führungs- bahn verfahrbarer Tragkörper vorgesehen ist, von welchem die Pressbetten einzeln nach oben durch einen Presskolben sowie von Hand ab- hebbar sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Packpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper als Rahmen ausgebildet und in jedes Pressbett ein Sickerboden eingesetzt ist, der so breit ist, dass er seitlich auf dem Rahmen auf ruhen kann. 2.
    Packpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorpressstelle zwischen der Aufpack- und der Nachpress- stelle vorgesehen ist. 3. Packpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an deren Gestell eine Konsole zur Aufnahme von Packböden angeordnet ist.
CH201384D 1940-10-29 1937-12-29 Packpresse für Obstsaftgewinnung. CH201384A (de)

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