CH200840A - Verfahren zur Herstellung einer Hautsalbe. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Hautsalbe.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Hautsalbe. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Hautsalbe unter Verwen dung von pulverisierter 14lagermilch und be steht darin, dass die getrocknete Magermilch in gelöster Form einer Salbengrundlage zu gesetzt wird. Die Erfindung macht sich den Umstand zunutze, dass eine Lösung getrockneter Mager milch sehr leicht in die Haut eindringt. In folge dieser Eigenschaft eignet sich die Lö sung ganz besonders für die Herstellung von Hautsalben. Zur Herstellung einer derartigen Salbe wird zum Beispiel Stearin statt mit verdünnter Kalilauge mit einem Gemisch von konzentrierter Kalilauge und wässriger Ma- 2D in bekannter Weise behan delt. Diese Masse wird durch bekannte wei tere Bearbeitungsmethoden geschmeidig ge macht und kann mit üblichen Geruchstoffen, Konservierungsmitteln und dergl. versetzt werden. Die Aufnahme der Salbe in die Haut er folgt ganz überraschend schnell und führt zu einer augenblicklichen, lange anhaltenden Straffung und Glättung der Haut. Auffällig ist hierbei, dass die Haut durch die Behand lung mit der Salbe stark entfettet wird, so dass durch starke Fettabsonderung glänzende Haut nicht nur straff und geschmeidig wird, sondern auch den unerwünschten Glanz au genblicklich und sogar für längere Zeit ver liert. Um zu verhindern, dass an sich fettarme Haut durch die Behandlung mit der Salbe spröde wird, kann einer auf der erläuterten Grundlage hergestellten Salbe ein geeigneter fettartiger Stoff zugesetzt werden. Hierzu eignen sich zum Beispiel Wachs, Walrat, auch Paraffinöl oder dergl. Wird die Salbe durch Verseifung hergestellt, indem die Masse mit- einer berechneten Menge Kalilauge er wärmt und verrührt wird, so dass sich die fettartigen Teile mit der Kalilauge zu einer Verbindung von dem Charakter einer Seife umsetzen und die salbenartige Konsistenz des Produktes bewirken, dann werden diese Stoffe vorzugsweise nach erfolgter Versei fung zugesetzt. Die so gewonnene Masse wird in bekannter Weise durch Walzen, Rühren, Kneten oder dergl. zu einer geschmeidigen Salbe aufbereitet. Die hohe Resorbierbarkeit der Masse ist von Bedeutung für als sogenannte Gesichts masken verwendbare Pasten. Eine solche Paste wird beispielsweise in der Weise her gestellt, dass einer nach obigem Verfahren ge wonnenen Hautsalbe nachträglich Mager milchpulver in geeigneten Mengen, etwa 20 Gewichtprozente der Salbe, beigemischt wird. Wird die so gewonnene Paste auf die Haut aufgetragen, so zeigt sich, dass offenbar der salbenartige Teil der Paste von der Haut ,aufgenommen wird, während ein festerer An teil eine kompakte, rasch trocknende Über zugsschicht auf der Haut bildet. Es tritt hierbei eine stark adstringierende Wirkung ein, deren Intensität durch schwan kende Zusammensetzung der Paste wie auch durch verschieden starke Auftragung inner halb ziemlich weiter Grenzen variiert werden kann. Als ein Vorteil gegenüber sonstigen bekannten Gesichtsmasken ist die Tatsache anzusehen, dass die Auflagepaste auch nach der Abtrocknung luftdurchlässig ist. Hervor zuheben ist auch noch die Tatsache, dass die Magermilchpulverlösung die Bildung von Fettemulsionen fördert. Es findet. daher eine wirksame Entfettung der Hautoberfläche statt, wobei das Fett eine solche feine Ver teilung erfährt, dass das Fett von der Haut leicht adsorbiert wird. Die günstigen Wirkungen der Mager milchsalbe oder -gaste sind auch gegeben, wenn statt Wasser alkoholische Lösungs- mittel verwendet werden. Die aus getrock neter Magermilch bestehende Grundlage eig net sich daher auch für alkoholische Prä parate. Von ausserordentlich erfrischender Wir kung hat sich ein Zusatz von Menthol ge zeigt. Auch Kohlensäure oder Sauerstoff bildende Zusätze und Aroma- oder Duft stoffe, z. B. Fichtennadeiextrakt, können mit Vorteil verwendet werden. Als konservierender, für die Haut un schädlicher Zusatz eignet sich ein Ester der Paraoxybenzoesäure. Durch diesen Zusatz hält sich das Präparat unbegrenzt lange.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Haut salbe unter Verwendung von pulverisierter Magermilch, dadurch gekennzeichnet. dass die getrocknete Magermilch in gelöster Form einer Salbengrundlage zugesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die getrocknete Ma germilch in wässriger Lösung durch Be handlung mit konzentrierter Kalilauge zu einer seifenartigen Masse umgesetzt wird, und diese Masse hierauf zu einer Salbe aufbereitet wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine zusätzliche, etwa 20 ö betragende Beimischung von Magermilch- pulver zur Salbe.
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