CH200780A - Verfahren zum Entzünden des Brennstoffes in Brennkraftmaschinen und Vorrichtung mit einer Zündspule und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Entzünden des Brennstoffes in Brennkraftmaschinen und Vorrichtung mit einer Zündspule und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
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Description
Verfahren zum Entzünden des Brennstoffes in Brennkraftmaschinen und Vorrichtung mit einer Zündspüle und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens. Es ist bekannt, dass bei grosser gälte oder auch bei Verwendung von schlechtem Brenn stoff bezw. schlechtem Brennstoffgemisch gar keine oder nur Fehlzündungen in den Motorzylindern erfolgen. Dieser Nachteil wurde in verschiedener Weise zu beheben ver sucht, so z. B. in der Weise,. dass man den Deckel des Zündkopfes drehbar ausgestaltete, um so den Zündzeitpunkt einstellen zu können.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zum Ent zünden des Brennstoffes in Brennkraft- maschinell. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass in einer Zündspule wäh rend der Zeitabschnitte, während welcher ein Hochspannungsstromverteiler jeweils vor einem Hochspannungsstromabnehmer vorbei zieht, Hochspannungsstromimpulse erzeugt werden, und dass die Dauer der Hochspan nungsstromimpulse durch den Schliess- und Unterbrechungszeitpunkt des Primärstrom kreises der Zündspule bestimmt wird.
In der Zeichnung sind Teile eines Aus führungsbeispiels der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt, und es zeigt: Fig. 1 einen Zündkopf im Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, und Fig. 3 und 4 zeigen eine Zündspule in Seiten- bezw. Vorderansicht.
Die Welle 1, welche in dem durch den Deckel 3 oben abgeschlossenen Verteiler gehäuse 2 endet, steht mit der in der Zeich nung nicht ersichtlichen Nockenwelle des Mo tors derart in Bewegungsverbindung, dass die Drehgeschwindigkeit beider miteinander übereinstimmt. Der Deckel 3 ist mittels am Verteilergehäuse 2 angeordneter Federn 4 so festgehalten, dass er zum Beispiel mittels eines Bowdenkabels auf dem Gehäuse 2 ge dreht werden kann.
Er ist mit einer der Zahl der Motorzylinder entsprechenden Anzahl von Hochspannungsstromabnehmern 6 ausge rüstet, die mit den zugeordneten Zündkerzen mittels nicht dargestellter Kabel zu verbin- den sind. Im weiteren ist ein zum Verteiler gehäuse 2 gleichachsiger Hochspannungs stromabnehmer 7 im Deckel 3 vorgesehen, der mittels eines Schleifkontaktes 9 mit einem Hochspannungsstrom-Verteilernocken 5 dauernd in Verbindung steht, indem eine stromleitende Feder 8 den Schleifkontakt 9 fortwährend an den Stromverteilernocken 5 andrückt.
Der letztere sitzt fest auf einer Büchse 5' aus nicht leitendem Material, wel che auf dem Ende der Welle 1 unverdrehbar befestigt ist.
Durch die Verdrehung des Deckels 3 werden die Zeitintervalle, während welcher der Nocken 5 vor den Stromabnehmern 6 vor beigeht, verschoben, wodurch die Zündung auf Früh- oder Spätzündung eingestellt wer den kann.
Auf der Welle 1 sitzt eine Scheibe 11 mit vier Nocken. Jeder dieser Nocken drückt auf einen bestimmten Teil seines Umlaufweges gegen eine Feder 10, welche einen Kontakt 10' besitzt. Die Feder 10 ist am Deckel 3 iso liert befestigt. Ebenfalls isoliert am Deckel 3 sitzt ein Kontakt 12, auf welchen der Kon- takt 10' durch die Nocken der Scheiben 11 gedrückt wird.
Die in Fig. 3 und 4 gezeigte Zündspule weist. eine Primär- und eine Sekundärwick- lung auf, in welch letzterer Hochspannungs ströme durch die Wirkung des aus Strom impulsen zusammengesetzten und einer Bat terie entnommenen Primärstromes erzeugt werden.
Die Zündspule 13 ist mit einem Sum- mer 14 ausgerüstet, welcher während der Zündintervalle, während welcher der Primär stromkreis durch die Kontakte 10' und 12 geschlossen ist, durch Unterbrechung dieses Primärstromkreises in der Sekundärwicklung der Zündspule Hochspannungs- bezw. Sekun därstrom erzeugt.
Der über den Summerkon- takt und die Primärwicklung der Zündspule geführte Primärstromkreis wird aber vermit tels der auf der Welle 1 angebrachten Nockenscheibe 11 und der durch letztere ge steuerten Kontakte 10' und 12 derart beein flusst, dass Hochspannungsströme nur dann erzeugt werden, wenn der Stromverteiler- nocken jeweils vor einem Stromabnehmer vor beizieht.
Hierzu ist der Primärstromkreis über die im Deckel 3 isoliert angeordnete Un- terbrecherfeder 10 geführt, die das Bestreben hat, das an ihr befindliche Kontaktstück 10' stets vom Gegenkontakt 12 abzuheben. Das Hochspannungskabel 15 verbindet den Strom abnehmer 7 mit der Sekundärwicklung der Zündspule 13.
Durch die Dauerzündungen können auch bei ungünstigsten Zündverhältnissen, wie zum Beispiel bei grosser Kälte oder schlech ten Brennstoffgemischen usw., unter allen Umständen Nicht- oder Fehlzündungen aus geschlossen werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zum Entzünden des Brenn stoffes in Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Zündspule während der Zeitabschnitte, während welcher ein Hochspannungsstromvertei- ler jeweils vor einem Hochspannungs- stromabnehmer vorbeizieht, Hochspan nungsstromimpulse erzeugt werden, und dass die Dauer der Hochspannungsstrom impulse durch den Schliess- und den Un terbrechungszeitpunkt des Primärstrom kreises der Zündspule bestimmt wird.II. Vorrichtung mit einer Zündspule und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens gemäss dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zünd spule ein in ihren Primärstromkreis ein- geschlossener Summer vorgeschaltet ist, und dass ein zur Steuerung des Primär stromkreises vorgesehener Stromunter brecher derart unter dem Einfluss einer Nockenscheibe steht,dass der Primär stromkreis jeweils nur während des Vor beiziehens des Hochspannungsstromver- teilers vor den Hochspannungsstromab- nehmern geschlossen ist.UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Ausbildung der Nockenscheibe, welche den Stromunter brecher steuert, eine solche ist, dass die Zeit intervalle, während derer der Primärstrom- kreis geschlossen ist, praktisch gleich sind wie die Zeitintervalle, während welcher der Hochspannungsstromverteiler vor einem ge genüberliegenden Stromabnehmer vorbei zieht.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH200780T | 1937-08-24 |
Publications (1)
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|---|---|
| CH200780A true CH200780A (de) | 1938-10-31 |
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| CH200780D CH200780A (de) | 1937-08-24 | 1937-08-24 | Verfahren zum Entzünden des Brennstoffes in Brennkraftmaschinen und Vorrichtung mit einer Zündspule und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens. |
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1937
- 1937-08-24 CH CH200780D patent/CH200780A/de unknown
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