CH200780A - Verfahren zum Entzünden des Brennstoffes in Brennkraftmaschinen und Vorrichtung mit einer Zündspule und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Entzünden des Brennstoffes in Brennkraftmaschinen und Vorrichtung mit einer Zündspule und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens.

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CH200780A
CH200780A CH200780DA CH200780A CH 200780 A CH200780 A CH 200780A CH 200780D A CH200780D A CH 200780DA CH 200780 A CH200780 A CH 200780A
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CH
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ignition coil
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Hermann Walt
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Hermann Walt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P7/00Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices
    • F02P7/02Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices of distributors
    • F02P7/021Mechanical distributors
    • F02P7/026Distributors combined with other ignition devices, e.g. coils, fuel-injectors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Verfahren zum Entzünden des     Brennstoffes    in     Brennkraftmaschinen    und Vorrichtung  mit einer     Zündspüle    und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens.    Es ist bekannt, dass bei grosser gälte oder  auch bei Verwendung von schlechtem Brenn  stoff     bezw.    schlechtem Brennstoffgemisch  gar keine oder nur Fehlzündungen in den  Motorzylindern erfolgen. Dieser Nachteil  wurde in verschiedener Weise zu beheben ver  sucht, so z. B. in der Weise,. dass man den  Deckel des     Zündkopfes    drehbar ausgestaltete,  um so den     Zündzeitpunkt    einstellen zu können.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren und eine     Vorrichtung    zur  Durchführung dieses Verfahrens zum Ent  zünden des Brennstoffes in     Brennkraft-          maschinell.    Das erfindungsgemässe Verfahren  besteht darin, dass in einer Zündspule wäh  rend der Zeitabschnitte, während welcher  ein     Hochspannungsstromverteiler    jeweils vor  einem Hochspannungsstromabnehmer vorbei  zieht,     Hochspannungsstromimpulse    erzeugt  werden, und dass die Dauer der Hochspan  nungsstromimpulse durch den Schliess-     und          Unterbrechungszeitpunkt    des Primärstrom  kreises der Zündspule bestimmt wird.

      In der Zeichnung sind Teile eines Aus  führungsbeispiels der     erfindungsgemässen     Vorrichtung dargestellt, und es zeigt:       Fig.    1 einen Zündkopf im Längsschnitt,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     A-A     der     Fig.    1, und       Fig.    3 und 4 zeigen eine Zündspule     in     Seiten-     bezw.    Vorderansicht.  



  Die Welle 1, welche in dem durch den  Deckel 3 oben     abgeschlossenen    Verteiler  gehäuse 2 endet, steht mit der     in    der Zeich  nung nicht ersichtlichen Nockenwelle des Mo  tors derart in     Bewegungsverbindung,    dass die       Drehgeschwindigkeit    beider miteinander  übereinstimmt. Der Deckel 3 ist mittels am  Verteilergehäuse 2     angeordneter    Federn 4 so  festgehalten, dass er     zum    Beispiel mittels  eines     Bowdenkabels    auf dem Gehäuse 2 ge  dreht werden kann.

   Er ist mit     einer    der Zahl  der Motorzylinder entsprechenden Anzahl  von     Hochspannungsstromabnehmern    6 ausge  rüstet, die mit den zugeordneten Zündkerzen  mittels nicht dargestellter Kabel zu verbin-      den sind. Im weiteren ist ein zum Verteiler  gehäuse 2 gleichachsiger Hochspannungs  stromabnehmer 7 im Deckel 3 vorgesehen,  der mittels eines Schleifkontaktes 9 mit  einem     Hochspannungsstrom-Verteilernocken     5 dauernd in Verbindung steht, indem eine  stromleitende Feder 8 den Schleifkontakt  9 fortwährend an den     Stromverteilernocken    5  andrückt.

   Der     letztere    sitzt fest auf einer  Büchse 5' aus nicht leitendem Material, wel  che auf dem Ende der Welle 1     unverdrehbar     befestigt ist.  



  Durch die Verdrehung des Deckels 3  werden die Zeitintervalle, während welcher  der Nocken 5 vor den Stromabnehmern 6 vor  beigeht, verschoben, wodurch die Zündung       auf    Früh- oder Spätzündung eingestellt wer  den kann.  



  Auf der Welle 1 sitzt eine Scheibe 11 mit  vier Nocken. Jeder dieser Nocken drückt auf  einen bestimmten Teil seines Umlaufweges  gegen eine Feder 10, welche einen     Kontakt     10' besitzt. Die Feder 10 ist am Deckel 3 iso  liert befestigt. Ebenfalls isoliert am Deckel 3  sitzt ein Kontakt 12, auf welchen der     Kon-          takt    10' durch die Nocken der Scheiben 11       gedrückt    wird.  



  Die in     Fig.    3 und 4 gezeigte     Zündspule     weist. eine Primär- und eine     Sekundärwick-          lung    auf, in welch     letzterer    Hochspannungs  ströme durch die Wirkung des aus Strom  impulsen zusammengesetzten und einer Bat  terie entnommenen Primärstromes erzeugt  werden.

   Die Zündspule 13 ist mit einem     Sum-          mer    14 ausgerüstet, welcher während der  Zündintervalle, während welcher der Primär  stromkreis durch die Kontakte 10' und 12  geschlossen ist, durch     Unterbrechung    dieses  Primärstromkreises in der Sekundärwicklung  der Zündspule     Hochspannungs-        bezw.    Sekun  därstrom erzeugt.

   Der über den     Summerkon-          takt    und die Primärwicklung der     Zündspule     geführte Primärstromkreis wird aber vermit  tels der auf der Welle 1 angebrachten       Nockenscheibe    11 und der durch letztere ge  steuerten Kontakte 10' und 12 derart beein  flusst, dass Hochspannungsströme nur dann  erzeugt werden, wenn der Stromverteiler-         nocken    jeweils vor einem     Stromabnehmer    vor  beizieht.

   Hierzu ist der Primärstromkreis  über die im Deckel 3 isoliert angeordnete     Un-          terbrecherfeder    10 geführt, die das Bestreben  hat, das an ihr befindliche     Kontaktstück    10'  stets vom Gegenkontakt 12 abzuheben. Das  Hochspannungskabel 15 verbindet den Strom  abnehmer 7     mit    der Sekundärwicklung der  Zündspule 13.  



  Durch die Dauerzündungen können auch  bei ungünstigsten     Zündverhältnissen,    wie  zum Beispiel bei grosser Kälte oder schlech  ten Brennstoffgemischen usw., unter allen  Umständen Nicht- oder Fehlzündungen aus  geschlossen werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zum Entzünden des Brenn stoffes in Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Zündspule während der Zeitabschnitte, während welcher ein Hochspannungsstromvertei- ler jeweils vor einem Hochspannungs- stromabnehmer vorbeizieht, Hochspan nungsstromimpulse erzeugt werden, und dass die Dauer der Hochspannungsstrom impulse durch den Schliess- und den Un terbrechungszeitpunkt des Primärstrom kreises der Zündspule bestimmt wird.
    II. Vorrichtung mit einer Zündspule und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens gemäss dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zünd spule ein in ihren Primärstromkreis ein- geschlossener Summer vorgeschaltet ist, und dass ein zur Steuerung des Primär stromkreises vorgesehener Stromunter brecher derart unter dem Einfluss einer Nockenscheibe steht,
    dass der Primär stromkreis jeweils nur während des Vor beiziehens des Hochspannungsstromver- teilers vor den Hochspannungsstromab- nehmern geschlossen ist.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Ausbildung der Nockenscheibe, welche den Stromunter brecher steuert, eine solche ist, dass die Zeit intervalle, während derer der Primärstrom- kreis geschlossen ist, praktisch gleich sind wie die Zeitintervalle, während welcher der Hochspannungsstromverteiler vor einem ge genüberliegenden Stromabnehmer vorbei zieht.
CH200780D 1937-08-24 1937-08-24 Verfahren zum Entzünden des Brennstoffes in Brennkraftmaschinen und Vorrichtung mit einer Zündspule und einem Zündkopf zur Durchführung des Verfahrens. CH200780A (de)

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