CH200720A - Stahltonmaschine. - Google Patents

Stahltonmaschine.

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CH200720A
CH200720A CH200720DA CH200720A CH 200720 A CH200720 A CH 200720A CH 200720D A CH200720D A CH 200720DA CH 200720 A CH200720 A CH 200720A
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CH
Switzerland
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heads
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steel
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erasing
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
Original Assignee
Lorenz C Ag
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Application filed by Lorenz C Ag filed Critical Lorenz C Ag
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Description


      Stahltonmaschine.       Bei den zur Zeit üblichen     Stahltonmaschi-          nen    ist eine Besprechung des noch eine Auf  nahme tragenden Tonträgers nur bei einer  bestimmten Laufrichtung des Tonträgers  möglich, die dadurch     bestimmt    ist, dass die  Löschköpfe und Aufnahmeköpfe in dieser  Richtung hintereinander liegen müssen. Dies  hat sich als Nachteil erwiesen. Es kann zum  Beispiel der Fall eintreten,     da.ss    ein soeben  abgehörter oder besprochener Tonträger so  fort für eine neue Aufnahme benutzt werden  soll und die Zeit fehlt, die für ein Umspulen  des Tonträgers oder ein Umwechseln der  Trommeln erforderlich ist.

   Dies sei mit Be  zug auf     Fig.    1 an dem Beispiel einer Stahl  tonbandmaschine erläutert. 1 bedeutet das  Antriebsrad für den endlosen Textilriemen 2;  welcher bewirkt, dass das Stahlband     S    von  dem     Rade    1 mitgenommen wird. Mit 3 und 4  sind die Trommeln für das Band     S    bezeich  net, 5 bedeutet den Löschkopf, 6 den Auf  nahmekopf, 7 die Hörköpfe. Bei Aufnahme  und Wiedergabe läuft das Band<B>8</B> in der    Richtung der Pfeile. Ist nun zum Beispiel  Trommel 4 mit einem Tonträger bewickelt,  der eine Aufnahme enthält, so ist zuerst ein  Rückspulen erforderlich, ehe mit der neuen  Aufnahme begonnen werden kann. Dies be  deutet einen Zeitverlust, der in gewissen Fäl-         len,    z.

   B. bei Reportagen, sehr von Belang ist.  Die Erfindung bezweckt, das lästige Um  spulen zwischen Wiedergabe und Neuauf  nahme überflüssig zu machen. Es handelt  sich also darum, Aufnahme und Wiedergabe  bei jeder im Augenblick gerade zweckmässi  gen Laufrichtung des Tonträgers, z. B. eines  Stahlbandes, möglich zu machen. Die Er  findung schlägt hierfür vor,     Schaltmittel     vorzusehen, die jeweils die richtige Reihen  folge der Köpfe einzuschalten gestatten, der  art, dass Lösch-, Aufnahme- und Hörköpfe  in der Laufrichtung des Tonträgers in ge  nannter Reihenfolge aufeinander folgen.  Diese Schaltmittel können als mechanische  oder     elektrische    Schalter ausgeführt werden.  



  Es kann beispielsweise der Träger, auf      dem sich die Lösch-, Aufnahme und Hör  köpfe befinden, um eine Achse schwenkbar  angeordnet werden. Es ist auch möglich, den  Träger     umsteckbar    auszubilden. Eine elek  trische Umschaltmöglichkeit     besteht    darin,  Reserveköpfe vorzusehen und diese mit     Hilfe     elektrischer Schalter wahlweise je nach der  gewünschten     Laufrichtung    des Tonträgers       einzuschalten.    Es empfiehlt sich, für Auf  nahme- und Hörköpfe Köpfe gleicher Bau  art zu benutzen.  



  Die Schaltmittel sowohl     in    der mechani  schen wie in der elektrischen Ausführung  können mit dem     Motorschalter    gekuppelt  sein, so dass die Köpfe beim     Reversieren    des       Motors    zwangsläufig in die     richtige    Reihen  folge geschaltet werden.  



       Fig.    2     zeigt    ein Beispiel der neuen An  ordnung. 8 bedeutet hier das     Antriebsrad     für den endlosen Textilriemen 9, der das  Stahlband     S    auf den Rollen 10,     1l    mitnimmt.  Der Löschkopf 12, der Aufnahmekopf 13  und die Hörköpfe 14 befinden sich in einem  gemeinsamen Gehäuse zwischen den     Umleit-          rollen    15, 16. Das Band     S    läuft von der lin  ken Seite der Zeichnung nach rechts durch  die Köpfe 12, 13, 14 hindurch. Dabei kann  eine Aufnahme oder     Wiedergabe    stattfinden.

    Für die andere Laufrichtung des Bandes S  wird die Anordnung 12, 13, 14 in die um  180   zu der gezeichneten gedrehten Lage ge  bracht. Dies kann zum     Beispiel        dadurch    ge  schehen, dass die Anordnung 12, 13, 14 um  eine zur Zeichnung     senkrechte    Achse ge  dreht wird, oder dass das Gehäuse der An  ordnung 12, 13, 14     mit        Hilfe    von Steckern  in der     Frontplatte        befestigt    ist und durch  Umstecken in die neue Lage gebracht wird.

    Eine andere Möglichkeit ist die,     Reserve-          köpfe    vorzusehen, die zum Beispiel in dem  gleichen Gehäuse     untergebracht    sind und mit  Hilfe elektrischer     Schalter    wahlweise je nach  der     gewünschten    Laufrichtung des Tonträ  gers, z. B. des Bandes     S,        eingeschaltet    wer  den können.     Dabei    können die Reserveköpfe  auch an irgend einer andern Stelle eingebaut  sein als     Fig.    2 zeigt.    Die Anordnung nach     Fig:    2 hat noch  einen     andern    Vorteil.

   Es hat sich nämlich  gezeigt, dass die in     Fig:    1     dargestellte    An  ordnung insofern     ungünstig    ist, als die Hör  köpfe 7 in dem     von    dem     Antriebsrade    1 ab:  laufenden Bandteil     untergebracht    sind.

   Da  durch     entsteht    bei der     Wiedergabe        ein        "Wim-          mern"    des Tones,     welchee        darin    seinen Grund  hat, dass der von der aufspulenden     Trommel     4 herrührende Zug nicht vollkommen gleich  mässig ist,     sondern.        Schwankungen    unterliegt.

    Diese     Schwankungen        erklären    sich aus Un  gleichmässigkeiten des     Arbeitens    der     Rei-          bungsschlupfkupplung,    die zum Antrieb der  Trommel dient. In der neuen Anordnung  dagegen ist der Teil des Tonträgers, an dem  die Hörköpfe angreifen, der     Wirkung    der  aufspulenden Trommel entzogen und daher  einem     gleichmässigen    Zuge unterworfen, so  dass     ein        "Wimmern"        des    wiedergegebenen  Tones nicht entstehen kann.  



  Obwohl die     Erfindung    hier an     einer          Siahltonbandmaschine        erläutert    ist, kann sie  auch bei     andern        Stahltonmaschinen,    z. B.  Diktiermaschinen,     verwirklicht    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stahltonmaschine, dadurch gekennzeich net, dass bei jeder Laufrichtung des Tonträ gers eine Aufnahme oder Wiedergabe oder beides ermöglicht ist durch Anordnung von Schaltmitteln, durch welche die Lösch-, Auf nahme- und Hörköpfe so umgeschaltet wer den können; dass sie in genannter Reihen folge in der Laufrichtung des Tonträgers aufeinander folgen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Stahltonmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösch-. Aufnahme- und Hörköpfe durch mecha nische Schaltmittel in die richtige Rei henfolge umschaltbar sind. 2. Stahltonmaschine nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Lösch-, Aufnahme- und Hörköpfe durch elektri sche Schaltmittel in die richtige Reihen folge umschaltbar sind.
    3. Stahltonmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lösch-, Aufnahme- und Hörköpfe in einem gemeinsamen Träger untergebracht sind, der um eine Achse schwenkbar ist. 4. Stahltonmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lösch-, Aufnahme- und Hörköpfe gemeinsam in einem Träger untergebracht sind, der umsteckbar ist. 5. Stahltonmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass Reserveköpfe vorgesehen sind und die der Laufrichtung entspre chende Reihenfolge dieser Köpfe mittels elektrischer Schalter erzielbar ist.
    6. Stahltonmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt mittel so mit dem Motorschalter gekup pelt sind, dass beim Reversieren des Mo tors die Köpfe zwangsläufig in die rich tige Reihenfolge geschaltet werden. 7. Stahltonmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für Auf nahme und Wiedergabe Köpfe gleicher Bauart vorgesehen sind. B. Stahltonmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die - Mit nahme des Tonträgers über zwei Rollen erfolgt, zwischen denen sich die Lösch-, Aufnahme- und Hörköpfe befinden.
CH200720D 1936-12-24 1937-12-20 Stahltonmaschine. CH200720A (de)

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DE200720X 1936-12-24

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CH200720A true CH200720A (de) 1938-10-31

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CH200720D CH200720A (de) 1936-12-24 1937-12-20 Stahltonmaschine.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972076C (de) * 1951-04-20 1959-05-21 Siemens Ag Magnetkopfanordnung fuer vom Aufzeichnungstraeger abklappbare Magnetkoepfe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE972076C (de) * 1951-04-20 1959-05-21 Siemens Ag Magnetkopfanordnung fuer vom Aufzeichnungstraeger abklappbare Magnetkoepfe

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