CH200464A - Einrichtung zur Temperaturüberwachung. - Google Patents

Einrichtung zur Temperaturüberwachung.

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CH200464A
CH200464A CH200464DA CH200464A CH 200464 A CH200464 A CH 200464A CH 200464D A CH200464D A CH 200464DA CH 200464 A CH200464 A CH 200464A
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Albiswerk Zuerich A G
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Siemens Ag Albis
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  Einrichtung zur Temperaturüberwachung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur     Überwachung    der Temperatur,  insbesondere von Apparaten.  



  Da es von besonderer Bedeutung ist, die  jenigen Teile eines Apparates bezüglich ihrer  Temperatur zu überwachen, wo diese infolge  schlechterer Wärmeableitung die höchsten  Werte annimmt, z. B. das Innere einer Trans  formator- oder Magnetspule, so besitzen die  bekannten Ausführungen die Form einer  Sonde, deren auslösender Teil in den passend  vorbereiteten Apparat eingesetzt wird, wäh  rend der beispielsweise den Strom unterbre  chende Schaltkontakt aussen zugänglich  bleibt.  



  Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen  zwei unter Federspannung stehende und  durch eine Lötstelle verbundene Metallstrei  fen verwendet werden, die beim     Erweichen     des Lotes eine Feder auslösen.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung  ist durch einen Stift     gekennzeichnet,    der an  mindestens einer Stelle mit seiner Halterung  verlötet ist und mit einer Feder derart zu-         sammenarbeitet,    dass beim Erweichen der  Lötstelle der     Stift    unter der     Einwirkung     einer gespannten Feder sich dreht und dabei  die Feder entspannt, wodurch ein Steuervor  gang ausgelöst werden kann.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.     Fig.    1 zeigt perspektivisch die Ein  richtung im     unausgelösten,        Fig.    2 im ausge  lösten Zustand.  



  1 ist ein gegen Übertemperatur zu schüt  zender     Apparatteil,    2 eine in eine Ausspa  rung desselben eingeschobene Hülse, in die  die Einrichtung eingesetzt     wird.    In dem  Halter 3 befindet sich ein Stift 4, der an  einem     .Ende    durch ein Blechstück 5     (Fig.   <B>3)</B>  geführt und mit diesem durch eine Lötstelle  6     verbunden    ist. Am obern Ende des     Stiftes     ist ein     Zackenrädchen    7 befestigt, das mit  einem seiner Zacken, beispielsweise 10, die  Feder 8 in gespannter Lage hält. Die Feder  8 ist durch das     Isolierstück    9 auf dem Hal  ter 3 befestigt.

   Erweicht das Lot 6, dessen  Schmelzpunkt der gewünschten Auslösetem-           peratur    angepasst ist, so wird gemäss     Fig.    2  der Stift 4 mit dem     Zackenrädchen    7 unter  Einfluss der Kraft der Feder 8 gedreht, wo  durch die Feder 8 in der Richtung des Pfeils  11 freigegeben wird. Soll     beispielsweise     durch die Vorrichtung ein Stromkreis unter  brochen werden, so wird der zu unterbre  chende     Stromkreis    an     Halter    3 und Feder 8  angeschlossen, wie beispielsweise die beiden  Pfeile 12 und 13 angeben. Der Strom fliesst  dabei über den Stift 4 und das     Zackenräd-          chen    7.

   Beim Auslösen wird die Verbindung  zwischen     Zackenrädchen    7 und Feder 8 auf  gehoben und der Stromkreis ist unterbrochen.  



  Nach Abkühlung der     Lötstelle    6 hält  diese den     Stift    4 in der nach der Auslösung  eingenommenen neuen Lage fest.     Das        Zak-          kenrädchen    7 ist mit einer genügenden Zahl  von Zacken so ausgerüstet, dass immer eine,  Zacke für den Eingriff der Feder 8 bereit'  steht. Die Einrichtung     kann    also ohne Er  satz irgendwelcher Teile für eine beliebige  Zahl von Auslösungen dienen.  



  Es gibt Fälle, bei denen die durch unzu  lässige Erwärmung gefährdeten Teile eines  Objektives auf einen sehr kleinen Raum be  schränkt sind, z. B. kleine Wicklungsab  schnitte eines Transformators. Die auftre  tende Wärme muss dann möglichst ohne Ver  luste auf die der Auslösung des Schalters  dienende Lötstelle     übertragen    werden. Aus  diesem Grunde werden die zur Halterung der  Lötstelle dienenden Teile     zweckmässigerweise     aus     Material    mit     schlechter        Wärmeleitung     ausgeführt.  



  Die Feder 8 kann in verschiedener Weise  wirksam sein. Neben der bereits     erwähnten     Verwendung als     Schaltkontakt    in Stromkrei  sen, deren Ströme Veranlassung zu unzuläs  sigen     Übertemperaturen    geben können, kann  sie auch zur Steuerung von Alarm- und An  zeigestromkreisen verwendet werden, die bei  der beispielsweisen Ausbildung des     Schalters     nach     Fig.    1 und     Fig.    2 mit Ruhestrom arbei  ten. Für Schaltungen mit     Arbeitsstrom    wird  mit Vorteil eine in den Zeichnungen nicht  angegebene zusätzliche     Kontaktfeder    benützt;  die beim Auslösen der Feder 8 mit dieser    einen Arbeitskontakt schliesst.

   Bei     diesem          Ausführungsbeispiel    wird der zu     betätigende     Stromkreis an die zusätzliche Feder und die  Feder ss angeschlossen.  



  Die Feder 8 kann auch indirekt auf rein  mechanischem Wege eine Kontaktvorrich  tung     beeinflussen,    die für alle diejenigen  Fälle     notwendig    ist, wo die Einrichtung  selbst nicht unter     Spannung,    also vollkom  men isoliert von den     übrigen    stromführenden  Teilen eingebaut sein     muss,     An Stelle des     Zackenräachens    ? kann  auch     ein        anderes,        zweckmässig        ausgebildetes     Spannorgan für die Feder 8 verwendet wer  den, beispielsweise eine     Nockenscheibe.    Auch  kann die Feder 8 eine andere Form aufwei  sen,

   je nach den zu erfüllenden Funktionen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUOH: Einrichtung zur Temperaturüberwachung, insbesondere von Apparaten, gekennzeichnet durch einen Stift (4), der mit seiner Halte rung an mindestens einer Stelle verlötet ist und mit einer Feder (8) derart zusammen arbeitet, dass beim Erweichen der Lötstelle der Stift sieh unter der Einwirkung der Kraft der gespannten Feder (8) in der Hal terung dreht; wodurch die Feder (8) ent spannt wird. UNTERANSPRVCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass der Stift ein Zackenrädchen (7) aufweist, das im un- ausgelösten Zustand mit einem seiner Zacken die Feder (8) gespannt hält. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Zackenräd- eben (7) so viele Zacken aufweist, dass nach der Auslösung und nach Erstarren des Lotes immer mindestens ein Zacken zum Spannen der Feder (8) bereitsteht. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, däss Zackenrädehen (7) und Feder (8) die beiden Teile eines elektrischen Kontaktes bilden, der sich beim Entspannen der Feder (8) öffnet.
CH200464D 1937-11-23 1937-11-23 Einrichtung zur Temperaturüberwachung. CH200464A (de)

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CH200464A true CH200464A (de) 1938-10-15

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ID=4442327

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CH200464D CH200464A (de) 1937-11-23 1937-11-23 Einrichtung zur Temperaturüberwachung.

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