DE409199C - Sicherungselement mit Schraubstoepselsicherung und einem von einer Heizspule umgebenen Waermeausloeser mit Schmelzlot - Google Patents
Sicherungselement mit Schraubstoepselsicherung und einem von einer Heizspule umgebenen Waermeausloeser mit SchmelzlotInfo
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- DE409199C DE409199C DEC33283D DEC0033283D DE409199C DE 409199 C DE409199 C DE 409199C DE C33283 D DEC33283 D DE C33283D DE C0033283 D DEC0033283 D DE C0033283D DE 409199 C DE409199 C DE 409199C
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/24—Means for preventing insertion of incorrect fuse
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf solche Sicherungselemente, welche außer einem auswechselbaren
Schmelzstöpsel noch einen Wärmeauslöser enthalten, der bei Überschreitung einer bestimmten Temperatur durch sein
Ansprechen den durch die Schmelzsicherung fließenden Strom so verstärkt, daß die Sicherung
durchschmilzt und dadurch den gefährdeten Stromkreis zum Abschalten bringt.
ίο Zweck der Erfindung ist es·, das Sicherungselement
in einfacher Weise so auszubilden, daß sowohl der Schmelzstöpsel als auch
der Temperaturauslöser leicht auswechselbar und dabei so voneinander in Abhängigkeit gebracht
sind, daß das Einsetzen eines falschen Schmelzstöpsels oder eines falschen Wärmeauslösers
oder auch das Einsetzen eines Schmelzstöpsels bei fehlendem Wärmeauslöser
nicht möglich ist, also eine Gefährdung des zu schützenden Stromkreises durch
unachtsame oder falsche Bedienung des Sicherungselementes nicht eintreten kann.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der auswechselbare Wärmeauslöser
den Paßring mit Paßschraube für den Fußkontakt der Schraubstöpselpatrone trägt und in dem ihn aufnehmenden Teil, z. B. der
Mittelhülse, der Heizspule nach Stromstärke bzw. Auslösetemperatur unverwechselbar ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel für
eine solche Sicherung dargestellt, bei der das Abschalten des gefährdeten Stromkreises
dadurch erfolgt, daß hinter der vorgeschalteteten Schmelzsicherung und der Heizspule
beim Eintreten einer unzulässigen Erwärmung eine vorübergehende Verbindung mit dem Gegenpol
der Anlage herbeigeführt wird. Im einzelnen zeigen:
Abb. ι ein vollständiges Sicherungselement in der Achsrichtung geschnitten,
Abb. 2 eine Seitenansicht des Auslösers in Verbindung mit der als Fußkontakt ausgebildeten
Paßschraube,
409190
Abb. 3 bis 5 verschiedene Abstufungen des
Fußkontaktes bzw. der Paßschraube,
Abb. 6 den Drehriegelverschluß zur Verbindung des Elementgehäuses mit dem Sockel in
Draufsicht.
Es ist ι der aus Porzellan oder anderem Isolierstoff bestehende Sockel des Sicherungselementes, welcher beispielsweise auf einer
Schalttafel 2 in üblicher Weise angebracht sein kann. Auf dem Sockel 1 sind zwei am
oberen Ende als Klauen 3, 3 ausgebildete gekröpfte Metallstäbe 4, 4 befestigt, an welche
die Stromzuleitung angeschlossen ist. Mit den Metallklauen 4, 4 wirken zwei Gegenklauen
6, 6 zusammen, welche an dem aus Porzellan oder anderem Isoliermaterial bestehende
Gehäusemantel 7 befestigt sind und einerseits zur lösbaren Befestigung des Gehäuses
am Sockel 1, anderseits zur Fortleitung des Stromes in den Gewindering 8 des Stöpselkopfes
9 dienen, von wo der Strom durch den Schmelzstöpsel 10 in die metallenen Kopfplatten
11, 12 des Wärmeauslösers der Temperaturschutzeinrichtung
gelangt. DerWärmeauslöser besteht im wesentlichen aus der zwischen
den beiden Isolierplatten 15, 16 eingeschlossenen Heizspule 17, die von einem
unter Verwendung dünner isolierender Zwischenlagen eng aufgewickelten Metallbande
gebildet ist, dessen äußeres Ende durch einen Metallbügel 20 mit dem Kontaktring
21 fest verbunden ist, während das innere Ende an einem Messingrohr 22 festgelötet ist.
Letzteres trägt unten einen mit Innengewinde versehenen Flansch 23, welcher sich auf den
am Sockel 1 befestigten Fußkontakt 24 aufstützt, von welchem die Ableitung des Stromes
erfolgt. Im Innern des Messingrohres 22 befindet sich der als auswechselbare Patrone
ausgebildete eigentliche Wärmeauslöser, welcher aus einem in das Muttergewinde des
Spulenfußkontaktes 23 einschraubbaren Metallrohr 30 und einem darin längs verschiebbaren
Kolben 31 besteht. Dieser ist durch eine leicht schmelzbare Legierung an dem
Metallrohr 30 in der in Abb. 1 gezeichneten Ruhelage festgelötet und steht unter Wirkung
der Feder 3 2, die bestrebt ist, den Kolben nach abwärts auf den Kontakt 2,3 des
Gegenpoles 34 zu drücken, aber hieran für gewöhnlich durch die festhaltende Wirkung
der Lötstelle verhindert wird. Am oberen Ende besitzt der Auslöser einen aus Isoliermaterial
bestehenden, verbreiterten Kopf 3 5, welcher den Paßring 36 für den Schmelzstöpsel
und zugleich die beiden Kontaktplatten 11, 12 zur leitenden Verbindung des Schmelzstöpsels
mit dem Metallbügel 20 der Heizspule 17 trägt. In einer Vertiefung der Kontaktplatten
11 ist noch ein Kennplättchen 3 7 angebracht, welches durch einen schwachen,
isolierenden Faden 38, z.B. einen Seidenfaden, am Kolben 31 befestigt ist. Das aus dem
Gewindefuß des Auslösers vorstehende Ende des Kolbens 31 ist seitlich mit einer nichtmetallischen
Hülse 40 umgeben, welche ein unbefugtes Festlöten des Auslöserkolbens 31
mit einer ungeeigneten Legierung und da-■ durch ein Unwirksammachen des Auslösers
; verhüten soll.
{ Wie aus der Zeichnung leicht ersichtlich, ist der Auslöser als Ganzes in dem Gewindesockel
23 des Messingrohres 22 leicht auswechselbar befestigt, wobei der Gewindefuß des Auslösers und der Sockel 23 des Rohres
22 zweckmäßig in der unten näher beschriebenen Weise den Auslösetemperaturen bzw. den Stromstärken entsprechend abgestuft
sein können.
Die Wirkungsweise und Handhabung der Schutzvorrichtung ist folgende:
Bei Eintritt einer unzulässigen Erwärmung erweicht die Legierung 1, und der Kolben 31
kommt unter der Wirkung der Feder 32 in Berührung mit dem aus Kohle bestehenden
Kontaktstück 33 des Gegenpoles 34, wodurch eine kurzzeitige Erhöhung der Stromstärke
j innerhalb der Schmelzsicherung 10 auftritt, so ι daß diese durchschmilzt und den gefährdeten
Stromverbraucher abschaltet. In der gezeichneten Darstellung liegt dabei die Heizspule 17
j in Serie mit der Schmelzsicherung vor dem Schaltkontakt 31, 33, so daß die Heizspule 17
eine Begrenzung des Auslösestromes in gewissem Grade herbeiführt. Ist die Ausschaltung
eingetreten, was in bekannter Weise durch das Schauloch 41 am Abspringen des
, Kennplättchens der Schmelzsicherung sichtbar ist, so wird die Schmelzsicherung nach
Lösung des Stöpselkopfes 9 entfernt. Dadurch wird zugleich erkennbar, ob der eingetretene
Schaltvorgang durch den Wärmeauslöser herbeigeführt wurde. In diesem ist nämlich durch
ι die Vorwärtsbewegung des Kolbens 31 der Faden 38 des Kennplättchens 37 zerrissen
und dieses abgefallen. Nunmehr muß zunächst der Auslöser, evtl. nachdem die Haube 7 durch eine Drehung und Abheben
; von dem Sockel 1 entfernt ist, herausge-
: schraubt und durch einen neuen ersetzt werden. Die Auslöser lassen sich stets wieder
verwenden, wenn sie etwas erwärmt und bis zum Erkalten unter Druck gegen die beiden
; Enden zusammengehalten werden.
Damit zu jeder Schmelzsicherung bzw. zu einer bestimmten Gruppe von Schmelzsicherungen
stets der richtige, zugehörige Auslöser verwendet wird, ist eine Abstufung der verschiedenen
Auslösersorten vorgesehen, indem z. B. die Gewindesockel 23 und der entsprechende
Gewindezapfen der Auslöser bei gleichbleibender Gesamtlänge der Teile 22 und
30 verschieden lang bemessen werden ('Abb. 3
bis 5). Wie aus der Abb. 2 zu ersehen ist, gibt ein Auslöser mit langem Schaft und
kurzem Gewinde keine Verbindung zwischen den Kontaktplatten 12 und 21. Die Abstufung
kann natürlich auch durch Anwendung verschiedener Gewinde und durch veränderlichen
Durchmesser erfolgen. Bei der in Abb. ι dargestellten Ausführung, die z. B. als
Temperatursicherung für Dauerströme bis maximal 30 Amp. anwendbar sein würde, kann die Abstufung wie folgt vorgenommen
werden: Für die Schmelzstöpsel 60, 50 und 35 Amp. ein Wärmeauslöser nach Abb. 3, für
die Schmelzstöpsel 25, 20 und 15 Amp. ein Wärmeauslöser nach Abb. 4, für die übrigen
Schmelzstöpsel 10, 6, 4 und 2 Amp. ein Wärmeauslöser nach Abb. 5. Die erste
Gruppe würde für Stromstärke von 12,5 bis 30 Amp .j die zweite Gruppe von 5 bis1
12,5 Amp. und die dritte Gruppe bis 5 Amp. zu verwenden sein. Bei dieser Einteilung
würde einerseits die Sicherheit bestehen, daß bei einer bestimmten Heizspule nur eine
Schmelzsicherung von einem maximal festgelegten Werte benutzt werden könnte. Anderseits
besteht die Möglichkeit, in allen Fällen die Temperaturauslösung mit einer genügend
starken Schmelzsicherung zusammenarbeiten zu lassen, so daß bei allen praktisch zulässigen Überlastungen ein unerwünschtes
Abschalten nicht eintreten kann. Die vorbeschriebene Anordnung bietet damit den Vorteil,
daß bei gleichzeitiger, wesentlicher Erhöhung des Schutzes für den Stromverbraucher
ein geringer Verbrauch von Sicherungen gewährleistet wird, wobei die Anlagekosten
für den Schutzapparat auf das geringstmögliche Maß herabgesetzt werden.
Die in der Abb. 1 dargestellte Ausbildung des leicht auswechselbaren abgestuften
Wärmeauslösers ist natürlich gegebenenfalls auch anwendbar, um statt der elektrischen
Auslösung eine mechanische Auslösung, z.B..
eines Selbstschalters, herbeizuführen. Auch kann an Stelle der Schmelzsicherung gegebenenfalls
ein in Form einer Schmelzsicherung ausgeführter Momentschalter eingesetzt werden. Ferner ist grundsätzlich statt der Anwendung
eines Schließkontaktes, den der Auslöser beim Ansprechen herstellt, auch die Öffnung eines Ruhestromkreises möglich.
Um zu verhindern, daß nach einem Ansprechen des Wärmeauslösers und der
Schmelzsicherung die Auswechslung des Wärmeauslösers etwa vergessen -und eine neue Sicherung eingesetzt wird, bevor die
durch den Wärmeauslöser herbeigeführte Hilfsschaltung aufgehoben ist, wird der Ausloser
zweckmäßig mit einem den Paßring aufnehmenden beweglichen Glied versehen, welches nach Ansprechen des Auslösers
freigegeben wird und beim Herausnehmen des Schmelzstöpsels in dessen Bereich vordringt und sich verriegelt, so daß
ein Neueinsetzen der Sicherung erst nach Einsetzen eines neuen oder wiederhergestellten
Auslösers möglich ist. Durch diese Anordnung im Verein mit den oben beschriebenen
' Maßnahmen wird nicht nur ein zu hoher Verbrauch an Sicherungen, sondern auch eine
falsche Handhabung der Schutzvorrichtung ausgeschlossen.
Eine solche Ausführungsform des Sicherungselementes ist in Abb. 7 bis 9 beispielsweise
dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. 7 einen Längsschnitt durch ein vollständiges Sicherungs eiern ent im Ruhezustande,
Abb. 8 den Auslöser nach dem Ansprechen und
Abb. 9 den Auslöser nach dem Ansprechen und nach Herausnahme des Schmelzstöpsels.
In dem dargestellten Beispiel ist 41 eine Schalttafel, auf deren Vorderseite das Sicherungselement
42 mit dem Schmelzstöpsel 43 angebracht ist, welcher mit seinem Paßstift
44 in einen Paßring 45 eingreift, der im Kopfteil 61 eines im Auslöser längs beweglichen
röhrenförmigen Gliedes 61, 52 gelagert ist. Die Heizspule 46 befindet sich hinter der
Schalttafel 41 und kann dem zu schützenden Stromverbraucher in weiten Grenzen angepaßt
werden. Die Stromzuleitung erfolgt an der mit -\- bezeichneten Stelle am äußeren Rande
der Heizspule, während das innere Ende der Spule mit der Metallhülse 47 in leitender
' Verbindung steht, die den Gewindesockel 48 zur auswechselbaren Befestigung des Auslösers
trägt.
Der Auslöser besteht im wesentlichen aus einem Metallrohr 49, welches am oberen Ende
einen Flansch 50 zur Verbindung mit dem Fußkontakt des Schmelzstöpsels 43 trägt und
am unteren Ende eine mit Gewinde versehene rohrförmige Verlängerung 51 besitzt, durch
welche der Auslöser in den Gewindesockel 48 der Heizspule eingeschraubt werden kann.
• Im Innern des Auslösers befindet sich in dem röhrenförmigen Teil 52 eine darin verschiebbar
geführte Stange 53, die mit ihrem verdickten Kopf 54 für gewöhnlich in der aus Abb. 7
ersichtlichen Stellung durch leicht schmelzbares Metall im Rohr 52 festgelötet ist und
am unteren Ende ein Kontaktstück 5 5 trägt, dem gegenüber sich in einiger Entfernung der
zweckmäßig aus Kohle bestehende Kontakt 59 des Gegenpoles befindet. Die beiden Teile
52, 53 des Auslösers stehen je unter Wirkung einer Feder 56. 57, welche sich beide gegen
den am unteren Ende des Rohres 49 befestigten Flansch 60 stützen und bestrebt sind, die
beiden Teile 52, 53 auseinanderzudrücken,
woran sie jedoch für gewöhnlich durch die Lötstelle gehindert werden.
Am oberen erweiterten Kopf 61 des Rohres 52 befindet sich unterhalb des Paßringes 45
ein Schnappriegelpaar 58, welches an den Schenkelenden eines federnden Bügels 59 befestigt
ist und, wie aus Abb. 9 ersiehtlich, bei
der Aufwärtsbewegung des Kopfes 61 durch seitliche Schlitze auszutreten vermag, um den
Auslöser in dieser Stellung zu verriegeln.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Für gewöhnlich sind die beiden beweglichen Teile 52, 53 des Auslösers miteinander verlötet
und befinden sich in der aus Abb. 7 ersichtlichen Stellung. Sobald die Temperatur
des zu schützenden Verbrauchers ein zulässiges Maß überschreitet, erweicht die Lötstelle,
und die Stange 53 wird durch die Wirkung so der Feder 56 gegen den Kontakt 59 gedrückt,
wodurch in bekannter Weise ein Hilfsstromkreis geschlossen und die Sicherung 43 zum
Durchschmelzen gebracht wird. Letzteres ist äußerlich durch das Schauloch im Stöpselkopf
erkennbar. Soll nun die Sicherung ausgewechselt werden, so wird beim Herausnehmen
des Schmelzstöpsels der Kopf 61 des Rohres 52, wie aus Abb. 9 ersichtlich ist, durch
die Wirkung der Feder 57 nach oben vorgedrückt und in dieser Stellung durch die seitlich
vorspringenden Schnappriegel 5 8 festgehalten. Nunmehr ist das Einsetzen eines neuen Schmelzstöpsels so lange unmöglich,
bis auch der Auslöser herausgenommen und gegen einen neuen oder wiederhergestellten
Auslöser ausgewechselt ist. Eine solche Wiederherstellung ist leicht möglich, indem
man den Auslöser im warmen Zustande entgegen der Wirkung der beiden Federn 56, >
57 zusammendrückt und in dieser Stellung j erkalten läßt. j
Durch die Aufwärtsbewegung des Kopfes
61 mit dem Rohr 52 beim Herausnehmen des Schmelzstöpsels wird gleichzeitig die Stange
53 mit dem Kontaktstück 55, wie ebenfalls aus Abb. 9 hervorgeht, entgegen der Wirkung
der schwächeren Feder 56 durch die stärkere Feder 57 wieder angehoben und dadurch der
Hilfsstromkreis selbsttätig wieder unterbrochen.
Durch die beschriebene Anordnung ist also irgendeine falsche Handhabung und ein un- !
nötiger Verbrauch an Schmelzstöpseln mit Sicherheit vermieden. Es könnte der Aus- ;
löser beim Ansprechen anstatt einen Hilfsstromkreis zu schließen, gegebenenfalls auch :
einen solchen öffnen, um dadurch die Ab- ■
schaltung des zu schützenden Stromverbrauchers zu bewirken.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Sicherungselement mit Schraubstöpselsicherung und einem von einer Heizspule umgebenen Wärmeauslöser mit Schmelzlot, dadurch gekennzeichnet, daß der auswechselbare Wärmeauslöser den Paßring (36) mit Kontaktschraube (11) für den Fußkontakt der Sicherungspatrone (10) trägt und in dem ihn aufnehmenden Teil, z. B. der Mittelhülse (22) der Heizspule (17) nach Stromstärke bzw. Auslösetemperatur unverwechselbar ist.
- 2. Sicherungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kontaktschraube (11) des Paßringes (36) ein Kennplättchen (^7) für den Wärmeauslöser angeordnet ist.
- 3. Sicherungselement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Sockel für den Sicherungsschraubstöpsel die Stirnwand eines vom Sicherungselement leicht abnehmbaren Gehäusemantels (7) bildet, und dieser mittels eines gleichzeitig die Zuleitung für den Gewindekontakt des Sicherungsschraubstöpsels bildenden Drehriegelpaares (3, 6) gesichert ist.
- 4. Sicherungs element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auswechselbare Auslöser ein unter Wirkung einer Feder (57) stehendes, den Paßring tragendes bewegliches Glied (61, 52) besitzt, welches nach Ansprechen des Auslösers freigegeben wird, sich beim Herausnehmen die Schmelzstöpsel gegen diesen vorbewegt und in vorgedrückter Stellung verriegelt.
- 5. Sicherungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ansprechen des Auslösers sich dessen freigegebenes Kontaktglied (53, 55) mit dem unter Federwirkung stehenden beweglichen Glied 52, 61) kuppelt und durch dessen Bewegung beim Herausnehmen des Sicherungsstöpsels in seine Ruhelage zurückgeführt wird.
- 6. Sicherungselement nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Glied (61, 52) durch eine stärkere Feder (57), das Kontaktglied (53, 55) dagegen durch eine schwächere Feder (56) no gegen das gemeinsame Gehäuse (49) des Auslösers abgestützt ist und beide bei gespannten Federn durdh ein leicht schmelzbares Mittel miteinander verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC33283D DE409199C (de) | 1923-03-04 | 1923-03-04 | Sicherungselement mit Schraubstoepselsicherung und einem von einer Heizspule umgebenen Waermeausloeser mit Schmelzlot |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC33283D DE409199C (de) | 1923-03-04 | 1923-03-04 | Sicherungselement mit Schraubstoepselsicherung und einem von einer Heizspule umgebenen Waermeausloeser mit Schmelzlot |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409199C true DE409199C (de) | 1925-05-14 |
Family
ID=7020747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC33283D Expired DE409199C (de) | 1923-03-04 | 1923-03-04 | Sicherungselement mit Schraubstoepselsicherung und einem von einer Heizspule umgebenen Waermeausloeser mit Schmelzlot |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409199C (de) |
-
1923
- 1923-03-04 DE DEC33283D patent/DE409199C/de not_active Expired
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