CH200316A - Brennkraftramme mit Magnetzünder. - Google Patents

Brennkraftramme mit Magnetzünder.

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CH200316A
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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      Brennkraftramme    mit     Nagnetzünder.       Die Erfindung bezieht sich auf den An  bau und Antrieb von Magnetzündern an       Brennkraftrammen.    Bisher war es üblich, den  Magnetzünder, der meist oben auf der Ramme  sitzt, mit dem     Rammengehäuse    starr zu ver  binden. Es hat sich aber gezeigt, dass der  Magnetzünder bei den harten Stössen, die bei  dem Betrieb von Rammen auftreten, nicht  einwandfrei arbeitet und sogar nach kurzer  Betriebszeit beschädigt wird.

   Gemäss der Er  findung wird zum     Zwecke    des Schutzes des  Magnetzünders vorgeschlagen, den Magnet  zünder an der Ramme beweglich zu befesti  gen und mindestens einen Teil der dem Zün  der beim Aufschlag der Ramme innewohnen  den kinetischen Energie zur Aufspeicherung  einer für     den    Antrieb des Magnetzünders die  nenden Kraft zu     verwenden.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Gegenstandes der Erfindung dar  gestellt. Es zeigt:         Fig.    1 den Kopf einer Ramme mit aufge  bautem Magnetzünder,       Fig.    2 die Antriebsvorrichtung des Zün  ders in der gespannten Lage.  



  In der     Zeichnung    ist 10 der Zylinderkopf  einer     Brennkraftramme    und 11 ein Magnet  zünder, der     oben    auf dem Kopf der Ramme  beweglich angeordnet ist. Zur Führung des  Magnetzünders ist an dem Zylinderkopf ein  Block 12 mit zwei Bohrungen 18 befestigt,  die einen weiteren Teil 14 und einen engeren  Teil 15 aufweisen. In dem weiteren Teil der  Bohrungen sind je eine Schraubenfeder 16  und ein Federteller 17 angeordnet, der in der  Bohrung geführt ist. An dem Federteller ist  ein Bolzen 18 befestigt, der durch den engeren  Teil 15 der Bohrung passend hindurchgeht  und über den Block vorsteht. An den Enden  des Teils 14 der Bohrung sind Anschläge 35,  36 aus Gummi oder einem ähnlichen Stoff  als Aufschlagpolster für den Federteller an-      gebracht.

   An den über den Block vorstehen  den Bolzen 18 ist eine Tragplatte 19 von       U-förmigem    Querschnitt befestigt, auf der der  Magnetzünder 11 festsitzt. Die Schenkel der  Tragplatte gleiten auf den Aussenseiten des  Blocks. so dass die     Tragplatte    durch die Bol  zen und die Schenkel eine sichere Führung  hat.  



  Zum Antrieb des Zünders dient eine durch  Federkraft betriebene Spannvorrichtung,  durch die dem umlaufenden Teil des Zünders  ein Drehstoss erteilt werden kann. Die Spann  vorrichtung besteht aus einem auf der     Zün-          derwelle    20 befestigten Spannhebel 21 mit  einem Arm 22. Zwischen dem Ende des  Armes 22 und eines an der Tragplatte 19 be  festigten Armes 23 ist eine Feder 24 aufge  hängt. Der Spannhebel hat ferner zwei Na  sen 25 und 26. Die Nase 25 steht einem  festen Anschlag 27 gegenüber, der von einem  an dem Block 12 befestigten Arm 30 getragen  wird. Der Nase 26 liegt eine Sperrklinke 28  gegenüber, die mit einem Hebel 29 versehen  ist, der an der Tragplatte 19 schwenkbar ge  lagert ist und unter dem Druck einer Feder  33 steht, welche die Klinke gegen die Nase  26 drückt.

   An dem Spannhebel sitzt dann  noch ein weiterer Arm 31, der in der Ruhe  lage des Zünders an einem Anschlag 32 am       Zündergehäuse    anliegt.  



  Die Vorrichtung arbeitet in folgender  Weise: Um die Ramme in Betrieb zu setzen,  muss zuerst einmal der Spannhebel 21 nieder  gedrückt werden, um die Feder 24 zu span  nen, bis die Klinke 28 hinter der Nase 26  einspringt. Wenn jetzt der Bedienungsmann  der Ramme den Hebel 29 gegen die Feder  33 drückt und damit den Spannhebel von der  Klinke auslöst, erhält der Magnetzünder  durch die sich entspannende Feder 24 einen  ruckartigen Antrieb und erzeugt einen Zünd  funken, durch den ein Gemisch im Rammen  zylinder entzündet und dadurch der     Ram-          menstempel    aus dem Zylinder gestossen wird;  das heisst da der Stempel auf dem Boden auf  steht, wird das     Rammengehäuse    hochgestossen.

    Da der     Magnetzünder    an dem Rammenge-         häuse    beweglich angeordnet ist, macht er  infolge seiner Trägheit die Bewegung des       Rammengehäuses    nicht sofort mit,     sondern     bewegt sich     zuerst    relativ gegen das Rammen  gehäuse in die     aus    der     Fig.    2 ersichtliche  Lage. Dabei wird der Spannhebel 21 durch  den am     Rammengehäuse    sitzenden festen An  schlag 27 geschwenkt. Die Klinke 28 springt  hinter der Nase 26 des Spannhebels ein und  hält den Spannhebel fest.

   Sobald die Wir  kung des     Stosses    und der Massenträgheit des  Zünders     erschöpft        ist,    wird der Zünder     in     gespanntem     Zustand    durch die Federn 16 in  die Lage in bezug auf die Ramme hochge  hoben, in der er vor dem Arbeitsspiel stand.  Beim Niederdrücken des Hebels 29 wird wie  der der Spannhebel gelöst und damit das       nächste        Arbeitsspiel    eingeleitet.  



  Durch die Erfindung werden gleichzeitig  zwei Vorteile erreicht. Einerseits werden die       harten    Stösse auf den Magnetzünder aufge  fangen, anderseits werden die dabei auftre  tenden Kräfte dazu verwendet, die Feder der       Antriebsvorrichtung    des Magnetzünders zu    spannen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennkraftramme mit Magnetzünder, da durch gekennzeichnet, dass der Magnetzünder beweglich an der Ramme angeordnet ist und dass mindestens ein Teil der dem Zünder beim Aufschlag der Ramme innewohnenden kine tischen Energie die Aufspeicherung einer für den Antrieb des Zünders dienenden Kraft herbeiführt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Brennkraftramme gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zünder durch eine Feder angetrieben wird, in der die Kraft aufgespeichert wird.
    z. Brennkraftramme gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Spannhebel (21) zum Spannen der Feder, der bei der Relativbewegung des Zünders zur Ramme geschwenkt wird. 3. Brennkraftramme gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Zünder und Ramme Pufferglieder ange ordnet sind. 4. Brennkraftramme gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zünder auf einer Tragplatte befestigt ist, die mit- tels Bolzen in 'Öffnungen eines an der Ramme sitzenden Blocks geführt ist.
CH200316D 1936-11-04 1937-11-02 Brennkraftramme mit Magnetzünder. CH200316A (de)

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DE200316X 1936-11-04

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CH200316A true CH200316A (de) 1938-10-15

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ID=5760416

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CH200316D CH200316A (de) 1936-11-04 1937-11-02 Brennkraftramme mit Magnetzünder.

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