CH197352A - Verfahren zur Herstellung von gesinterten Hartmetallegierungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gesinterten Hartmetallegierungen.

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CH197352A
CH197352A CH197352DA CH197352A CH 197352 A CH197352 A CH 197352A CH 197352D A CH197352D A CH 197352DA CH 197352 A CH197352 A CH 197352A
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Aurel Korek
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Aurel Korek
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C1/00Making non-ferrous alloys
    • C22C1/10Alloys containing non-metals
    • C22C1/1036Alloys containing non-metals starting from a melt
    • C22C1/1042Alloys containing non-metals starting from a melt by atomising

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  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von gesinterten     Hartmetallegierungen.       Bei den     bekannten    Verfahren zum Ver  mengen der pulverförmigen Komponenten  von     Hartmetallen    durch einen sehr     lange     dauernden     Mischvorgang    ist     es    meist nicht  möglich, die Partikel der zu mischenden  Komponenten wirklich .gleichmässig zu ver  teilen.

       Oft    sind in derartigen     Mischungen     die     Komponenten    in ungleicher Weise ver  teilt, so     @doss    die einzelnen     sStellen    der ,daraus  erzeugten Formstücke oder     gesinterten    Plätt  chen verschiedene     chemische    Zusammen  setzungen und     Härtegrade    aufweisen.  



  Sollen jedoch     ,die    durch     iSnterung    her  gestellten Werkzeuge oder     Arbeitsgeräte    eine  gleichmässige     Ffärte    und     Widerstandsfähig-          keit    gegen     Abnützung,    oder eine     konforme     Festigkeit oder Zähigkeit in allen ihren Tei  len aufweisen, so ist ausser der entsprechen  den Wahl der Komponenten die Homogenität  der     Mischung    eine ebenso     wichtige    Bedin  gung,     welche    zur Erreichung einer Gleich  <B>,

  </B> des     Produktes        unbedingt    erfüllt  sein muss.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin-         dung        bildet    ein Verfahren zur     Ilerstellung     von     gesinterten        Hartmetallegierungen,        wel-          ehes        daduroh        ,gekennzeichnet    ist, dass vorerst  eine innige Mischung der pulverförmigen  Legierungskomponenten     erzeugt    wird,

   indem       mindestens    eine     Komponente    in zerstäubten  Zustand übergeführt wird und     ailsdann    aus  dieser     Mischung    .durch     8interung    eine gleich  mässig     beschaffene    Legierung hergestellt  wird.  



  Eine besonders     ,gute        Vermengung    der  Legierungskomponenten kann dadurch erzielt  werden,     dass    in mindestens eine Komponente,  ,die sich     in,        zerstäubtem    Zustande befindet,       mindestens        eine        weitere    Komponente, bei  spielsweise diejenigen Komponenten, welche  an der     Legierung    mit :grossen     Gewichtsteilen     teilnehmen,     hineingesiebt    wird.

   Es ist     zweck-          mässg,    die     Vermengung    hierbei     in,d-er    Weise  zu     treffen,,dass    man die spezifisch     leichteren     Komponenten in die Staubform überführt  und zu diesen die     spezifisch    schwereren Kom  ponenten     siebt,    und zwar in einer     Korngrösse,       
EMI0002.0001     
  
    welche <SEP> ein <SEP> porenfreies <SEP> Gefüge <SEP> der <SEP> Legierung
<tb>  ermöglicht.
<tb>  Sollen <SEP> mehr <SEP> als <SEP> zwei <SEP> Komponenten <SEP> von
<tb>  verschiedenen <SEP> spezifischen <SEP> Gewichten <SEP> initeiii  ander <SEP> vermischt <SEP> werden,

   <SEP> so <SEP> kann <SEP> inan <SEP> in <SEP> der
<tb>  Weise <SEP> vorgehen, <SEP> dass <SEP> man <SEP> zuerst <SEP> die <SEP> spezi  fisch. <SEP> schwereren <SEP> Komponenten <SEP> vermengt <SEP> und
<tb>  alsdann <SEP> diese <SEP> Mischung <SEP> in <SEP> die <SEP> spezifisch
<tb>  leichteren <SEP> und <SEP> zerstäubten <SEP> Komponenten
<tb>  siebt. <SEP> C;

   <SEP> rundsätzlich <SEP> kann <SEP> jedoch <SEP> die <SEP> Ver  mischuii < t-,z <SEP> der <SEP> Komponenten <SEP> entweder <SEP> durch
<tb>  deren <SEP> Zerstäuben <SEP> allein, <SEP> oder <SEP> durch <SEP> die <SEP> Koni  bination <SEP> von <SEP> Zerstäubern <SEP> und <SEP> Sieben <SEP> er  folgen. <SEP> Irrallgemeinen <SEP> ist <SEP> darnach <SEP> zu <SEP> trach  ten, <SEP> das <SEP> Zerstäuben <SEP> mit <SEP> denjenigen <SEP> Kompo  nenten <SEP> durchzuführen, <SEP> deren.

   <SEP> spezifische <SEP> Ge  wiehte <SEP> kleiner <SEP> sind <SEP> und <SEP> die <SEP> .mit <SEP> geringeren
<tb>  Mengen <SEP> an <SEP> der <SEP> Legierung <SEP> teilnehmen.
<tb>  Das <SEP> Zerstäuben <SEP> der <SEP> pulverförmigen <SEP> Kom  ponenten <SEP> kann <SEP> beispielsweise <SEP> derart <SEP> erfolgen,
<tb>  dass <SEP> diese <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Platte <SEP> gleiehinässig <SEP> ver  teilt <SEP> werden <SEP> und <SEP> die <SEP> Plätte <SEP> selbst <SEP> einer
<tb>  dauernden, <SEP> mehr <SEP> oder <SEP> weniger <SEP> raschen <SEP> Auf  und <SEP> Abwä.rt.sbewebung <SEP> unterworfen <SEP> wird.
<tb>  Infolge <SEP> der <SEP> Trägheit <SEP> der <SEP> auf <SEP> der <SEP> Platte <SEP> be  findlichen <SEP> Masse <SEP> erfolgt <SEP> ein <SEP> Loslösen <SEP> der
<tb>  'Massenteilchen <SEP> von <SEP> der <SEP> Platte.

   <SEP> Die <SEP> alsdann
<tb>  zwischen <SEP> der <SEP> Platte <SEP> und <SEP> diesen <SEP> Teilen <SEP> auf  tretenden <SEP> Stösse <SEP> bewirken <SEP> eine <SEP> Staubentwick  lung, <SEP> deren <SEP> Intensität <SEP> von <SEP> der <SEP> Schichtstärke
<tb>  und <SEP> den <SEP> epezifisehen <SEP> Gewichten <SEP> der <SEP> aus  gebreiteten <SEP> Komponenten, <SEP> ferner <SEP> von <SEP> der
<tb>  Seliwingungsweite <SEP> der <SEP> Platte <SEP> und <SEP> von <SEP> deren
<tb>  Geschwindigkeit, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> von <SEP> der <SEP> Schwin  gungszahl <SEP> der <SEP> Platte <SEP> abhängt <SEP> und <SEP> dureli
<tb>  Versuelie <SEP> leicht <SEP> zu <SEP> ermitteln <SEP> ist.

   <SEP> Die <SEP> Staub  entwicklung <SEP> kann <SEP> ferner <SEP> noch <SEP> dadurch <SEP> er  höht <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Platte <SEP> aus <SEP> einem
<tb>  elastischen, <SEP> vibra.tionsfähigen <SEP> Material <SEP> (Leder,
<tb>  Gummi <SEP> ete.) <SEP> herbestellt <SEP> und <SEP> mittels <SEP> ständig
<tb>  auf <SEP> diese <SEP> fallender <SEP> Körper, <SEP> Kugeln <SEP> oder <SEP> der  gleichen, <SEP> eventuell <SEP> durch <SEP> Stossvorrichtungen.
<tb>  Vibratoren <SEP> etc.

   <SEP> in <SEP> eine <SEP> rasch <SEP> vorsiehgeliende,
<tb>  oszillierende <SEP> Bewegung <SEP> versetzt <SEP> wird.
<tb>  Das <SEP> Sieben <SEP> der <SEP> pulverförmigen <SEP> Kompo  nenten <SEP> erfolgt <SEP> beispielsweise <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> diese
<tb>  auf <SEP> ein <SEP> feinmaschiges <SEP> Sieb, <SEP> dessen <SEP> Maschen  weite <SEP> der <SEP> angestrebten <SEP> Korngrösse <SEP> der <SEP> Legie-     
EMI0002.0002     
  
    r-i: in <SEP> etitsprieht, <SEP> möglichst <SEP> ,gleichmässig <SEP> ver  teilt;

   <SEP> aufgetragen <SEP>  -erden. <SEP> Bei <SEP> einer <SEP> Hin- <SEP> und
<tb>  Her- <SEP> oder <SEP> Auf- <SEP> und <SEP> Abwärtsbewegung <SEP> des
<tb>  Siebes <SEP> fallen <SEP> die <SEP> 'Peilehen <SEP> der <SEP> zu <SEP> siebenden
<tb>  Komponenten <SEP> in <SEP> Foran <SEP> von <SEP> äusserst <SEP> dünnen
<tb>  Ffiden <SEP> in <SEP> den <SEP> Raum, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> bereits <SEP> die
<tb>  Partikelchen <SEP> der <SEP> zerstäubten <SEP> Komponenten
<tb>  in <SEP> schwebendem <SEP> Zustande <SEP> sieh <SEP> befinden.
<tb>  Hierbei <SEP> spielt <SEP> sich <SEP> ein <SEP> ähnlicher <SEP> Vorgang <SEP> ab,
<tb>  wie <SEP> man <SEP> ihn <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> bei <SEP> einem <SEP> herab  fallenden <SEP> Regentropfen <SEP> beobachten <SEP> kann,

  
<tb>  wenn <SEP> derselbe <SEP> durch <SEP> eine <SEP> mit <SEP> Staubteilchen
<tb>  durchsetzte <SEP> Luftschicht <SEP> niederfällt <SEP> und <SEP> des  sen <SEP> Wirkring <SEP> darin <SEP> besteht, <SEP> dass <SEP> die <SEP> in <SEP> dessen
<tb>  Weg <SEP> befindlichen <SEP> Sta.ubteilehen <SEP> vom <SEP> Tropfen
<tb>  mitgerissen <SEP> werden.

   <SEP> Wenn <SEP> daher <SEP> im <SEP> vor  liegenden <SEP> Falle <SEP> der <SEP> Raum <SEP> unterhalb <SEP> des
<tb>  Siebes <SEP> ständig <SEP> niit <SEP> den <SEP> feinsten <SEP> Panikelchen
<tb>  der <SEP> zerstäubten <SEP> Komponenten <SEP> angefüllt <SEP> ist,
<tb>  so <SEP> wird <SEP> aucb <SEP> hier <SEP> eine <SEP> ähnliche <SEP> Erscheinung
<tb>  auftreten, <SEP> indem <SEP> die <SEP> lierabfallenden, <SEP> gesieb  ten <SEP> Partikelchen <SEP> au <SEP> den <SEP> in <SEP> deren <SEP> F'a.llrich  tung <SEP> befindliclxen, <SEP> schwebenden <SEP> ,Staubteilchen
<tb>  haften <SEP> bleiben <SEP> und <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> unter  eina <SEP> Lider <SEP> sich <SEP> verbinden.

   <SEP> Das <SEP> Anhaften <SEP> und
<tb>  die <SEP> liierdui-di <SEP> erreichte <SEP> gegenseitige <SEP> Verbin  dung <SEP>  < der <SEP> gesiebten <SEP> Teilchen <SEP> mit <SEP> den <SEP> Staub  partikelchen <SEP> kann <SEP> noch. <SEP> dadtircli <SEP> gefördert
<tb>  \verden. <SEP> indem <SEP> ina.n <SEP> für <SEP> das <SEP> Sieben <SEP> zum <SEP> Bei  spiel <SEP> die <SEP> Carbidverbindungen <SEP> der <SEP> Elemente
<tb>  <B>W</B> <SEP> 'Hilf, <SEP> welebe <SEP> infolge <SEP> ihres <SEP> Kohlenstoff  <B>a</B>
<tb>  gehaltes <SEP> ein <SEP> grosses <SEP> Anhaftungsvermögen <SEP> be  sitzen.
<tb>  Bei <SEP> der <SEP> vorliegenden <SEP> Erfindung <SEP> erfahren
<tb>  die <SEP> Komponenten <SEP> infolge <SEP> der <SEP> Zerstäubung
<tb>  gewissermassen <SEP> eine <SEP> Volumenvergrösserung,

  
<tb>  so <SEP> 1a13 <SEP> jedes <SEP> Teilehen <SEP> die <SEP> Möglichkeit <SEP> be  sitzt, <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Anzahl <SEP> der <SEP> ebenfalls <SEP> zer  stä <SEP> ulden, <SEP> eventuell <SEP> gesiebten <SEP> Partikelclien <SEP> in
<tb>  eine <SEP> unmittelbare <SEP> Berührung <SEP> zu <SEP> gelangen
<tb>  ii il <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> mit <SEP> diesen <SEP> eine <SEP> liomo  ("cne <SEP> Mischung <SEP> zu <SEP> bilden.
<tb>  Die <SEP> Sinterlegierung <SEP> kann <SEP> aus <SEP> der <SEP> naoh
<tb>  vorliegendem <SEP> Verfahren <SEP> hergestellten <SEP> Mi  schung <SEP> in <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> erzeugt <SEP> werden,
<tb>  indem <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> diesem <SEP> pulverigen
<tb>  Gemisch <SEP> Formstücke <SEP> gepresst <SEP> werden, <SEP> welche
<tb>  zwecks <SEP> Bearbeitung <SEP> (Sägen, <SEP> Schleifen <SEP> etc.)

                zuerst        vorgesintert    und nach erfolgter     Be-          arbeitung    bei     entsprechender        Temperatur          hochgesintert    werden.  



  In beiliegender     Zeichnung    ist beispiels  weise eine Vorrichtung dargestellt, mit     wel-          eher    das Zerstäuben .der     Komponenten    durch       meeha.nische,S,chwingungen    einer diese Kom  ponenten aufnehmenden     Platte    erreicht wird.  Es können jedoch auch andere Anordnungen       angewendet    werden, um eine derartige     Zer-          stäubun:g    zu erzielen, ohne dass hierdurch das  Wesen der Erfindung     berührt        würde.     



  Die zu     zerstäubende        Komponente,    z. B.  Metallpulver, wird auf die aus .der Zeich  nung ersichtliche     Platte    1 gebracht und mit  Hilfe     eines    nicht     gezeichneten        Lineals    oder  dergleichen zu einer möglichst dünnen  Schicht gleichmässig verteilt. Die Platte 1  liegt auf dem Boden 3 eines     Kastens    4,  durch dessen mit dem Deckel 5 verschliess  bare Öffnung 6 die Platte leicht aus     diesem     genommen oder in diesen     ,geschoben    werden  kann.

   Mit dem Boden 3 sind Bolzen 7 ver  bunden, die     sich    in den Lagern 8 auf- und  abwärts bewegen und zur Führung des       Kastens    4 dienen. Auf dem Boden 3     ist     ausserdem     das    Lager einer Rolle 9 oder der  gleichen befestigt, welche mit der exzen  trischen Antriebsscheibe 10     des    Motors 11  ständig in Berührung     steht.    Je nach der  Grösse der Exzentrizität .dieser Antriebs  scheibe und der Umlaufzahl des Antriebs  motors kann die Schwingungsweite und die  Schwingungszahl     .;der        Platte    geändert wer  den.

   Ein     zusammendrückbarer    Balg 12, wel  cher aus Leder oder Gummi     bestehen    kann,       ist    mit dem Kasten 4 derart verbunden, dass  beide zusammen einen zur     Aufnahme    des  Metallstaubes dienenden geschlossenen Raum  bilden. Der Balg 12 ist mit seinem     obern     Teil an einer Führungsplatte 14 befestigt,  welche durch Säulen 15 auf das Fundament       fier        Vorrichtung    sich stützt und daher fixiert  ist.

   Der Rahmen 16, in     welchem-    das fein  maschige Sieb 18 sieh befindet und durch       welches    der obere Teil des Raumes 13 ab  gedeckt ist, kann durch Hand oder mit     Hilfe     eines     Exzenters    und deren Stange 20 auf der    mit Führungsleisten versehenen     Platte    14  hin- und herbewegt werden, wobei die Grösse  ,der Exzentrizität der     Exzenterscheibe    und  die Drehzahl deren     Antriebswelle    geändert  werden kann und hierdurch die Bewegungs  weite und .die     Bewegungszahl        des,Siebes    eine       Anderung    erfährt.

   Bei -der durch ,die exzen  trische Antriebsscheibe 10     verursachten    Ab  wärtsbewegung des Kastens 4 werden durch  die     ebenfalls    hochgehenden Bolzen     7,die    mit  diesen verbundenen Federn 19 zusammen  gedrückt, wodurch der     Abwärtsgang    des  Kastens 4 mittels der sich entspannenden       Federn.    19     herbeigeführt    wird.

       Diese        Bewe-          gitngen    können jedoch auch mit Hilfe einer  Kurbel oder einer Umlaufscheibe ausgeführt  werden, deren Zapfen mit einem im Boden 3  gelagerten Bolzen     dureh        eins    Treibstange  verbunden ist. Bei diesen     Antriebsarten    er  folgt sowohl die Auf- als auch die Abwärts  bewegung des Kastens 4 vollkommen zwang  läufig, wodurch die Anwendung von Federn  öder dergleichen sieh erübrigt.

   Im Falle,  dass das Sieb -mit dem Kasten fest verbunden  wird und daher ,gleichzeitig mit diesem eine  auf- und     abwärtsgerichtete    Bewegung erhält,  wird der     zusammendrückbare    Balg 12 durch  einen     steifen    Mantel ersetzt.  



  Beim     Hochgehen    der Platte 1 wird das  auf dieser befindliche Metallpulver ebenfalls  hochgehoben. Beim Richtungswechsel haben  jedoch die     Pulverteilchen    infolge ihrer Träg  heit das Bestreben, noch höher zugehen, wo  durch deren Loslösen von der     Platte    erfolgt.  Trifft nun diese nach abermaligem Rich  tungswechsel die inzwischen niederfallenden       Pulverteil        hen,    so ' erleiden diese einen  Schlag, welcher bei raschen Schwingungen  der Platte sich schnell wiederholt, so dass  durch die fortwährenden .Schläge das Metall  pulver nach verhältnismässig kurzer Zeit zer  stäubt und der Raum (13) mit diesem Staub  gefüllt     ist.     



  Wird nun in     diesem    Zustand die Hin- und       H        .erbewegung        ,des        ,Siebes    18, -dessen     ,Maschen-          weite    so klein ist, dass die gesiebten Panikel  chen ein porenfreies Gefüge der     Legierung     ermöglichen,     eingeleitet,    so fällt das darauf      befindliche     feingepulverte    Metall durch die  äusserst engen Maschen des Siebgewebes in  Form eines äusserst dünnen Sprühregens in  den Raum 13 und reisst die in diesem befind  lichen Staubteilchen mit sich, um dann eben  falls unter die Wirkung der Platte 1 zu ge  langen.

   Der Raum 13 wird demnach nach  einer gewissen. Zeit mit den sich in fort  währender     Bewegung    befindlichen     Metallteil-          chen    angefüllt sein, welche     aneinanderhaIten     und dann, nach     erfolgtem    Stillsetzer     des    An  triebes, alsbald als ein homogenes, zur     Ver-          stellung    einer     gleichartigen        Hartmeta.llegie-          runggeeignetes    Gemisch sich auf die     Platte    1  niederschlagen.  



  Solche Gemische können     mindestens    ein       pulverförmiges    Metall und eine pulver  förmige     Metalloidverbindung    eines     Metalles     der     111-VIII-ten    Gruppe des periodischen  Systems (z. B.     WoC)        enthalten.     



  Man kann der     herzustellenden        Legierung     dadurch eine noch grössere Härte verleihen,  indem man mindestens ein     Doppelcarbid     (z. B.     W,C    . 3     Cr.C2)    als     Legierungskompo-          nente    wählt. Selbstverständlich kann man  auch diese     Doppelearbide    mit     einfachen    Car  biden oder andern     2letalloidverbindungen    von  Metallen und mindestens einem     Hilfsmetall     vermischen.  



  Um den     Metallstaub    vom     Balg    12     mög-          liehst    fernzuhalten und dessen     Pumpwirkung     tunlichst     auszuschalten,    ist an die Platte 11  ein Schutzmantel 2'2     befestigt:,    welcher  zwecks     Reinhaltung    des     Balges    leicht aus  der Vorrichtung genommen werden kann.  



  Wenn statt des starren ein elastischer  Boden zur Anwendung gelangt und dieser  samt der Platte 1 ,durch einen     sogenannten          "Vi:brator"    in     Schivingiiiigen    versetzt wird,  so kann der Kasten I feststehend ausgeführt  werden, in welchem Falle statt des     Balges    1.2       ein    fixer Mantel zur     Anwendung        gelangt     und die zum Antrieb     hezw.        Bewebpnirg    des  Kastens benötigten     'teile    in     ZVegfall    kom  men.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von gr.sinter- ten Hartmetallegierungen, dadurch gekenn- zeichnet, dass vorerst eine innige Mischung vier pulverförmigen Legierungskomponenten erzeugt wird,
    indem mindestens eine Kom- ponente in zerstäubten Zustand übergeführt wird und a.lsda.rrn aus dieser Mischung durch Sinterarng eine gleichmässig beschaffene Le gierung hergestellt wird. UNTERANSPRtrCHE:
    1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die innige Mischung derart erzeugt wird, dass in mindestens eine Komponente, die sich in zerstäubtem Zustande befindet, minde- stens eine weitere Komponente gesiebt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- riet, dass -das Zerstäuben mit denjenigen Komponenten erfolgt, welche mit gerin geren Gewichtsteilen an der Legierung teilnehmen. 3.
    Verfahren nach Patenta.uspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- riet, dass die spezifisch leichteren Kom ponenten zerstäubt und die spezifisch schwereren in die zerstäubten Komponen ten gesiebt werden.
    -l. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, da.ss mehr als zwei Komponenten der art vermischt werden, da,ss das Ver- miselien vorerst mit den spezifisch schwe reren Komponenten durchgeführt wird und hiernach diese in die spezifisch leichteren, zerstäubten Komponenten ge- si.eht werden.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichrret, dass sie ehren geschlossenen Raum aufweist, in welchem pulverförmige Legierungskomponenten in zerstäubten Zu stand überführbar sind und in welchen mit tels eines den Raum oben abschliessenden, be weglichen Siebes weitere Legierungskompo- nenten einsiebbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II"da- durch gekennzeichnet, dass der Zer- atäubungsraum unten eine in Sehwin- gungen versetzbare Platte aufweist, auf welche die zu zerstäubenden Komponen ten aufgetragen werden. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch :gekennzeich net, dass das bewegliche Sieb aus einem beweglichen Maschengewebe besteht. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch ,gekennzeich net, dass der Zerstäubun,gsraum seitlich mit einem zusammendrückbaren Balg ab- gesohlossen ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch .ge kennzeichnet, ,dass die in Schwingungen versetzbare Platte auf einem mit dem Balg verbundenen, beweglichen Boden ruht, der durch eine auf denselben wir- kende motorische Kraft in iSchwin- gungen versetzbar ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, :dadurch .gekennzeich net, dass die Schwingungsweite der Platte veränderbar ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5, 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden mittels einer auf der antreibenden Motorwelle befestigten exzentrischen Scheibe beweg bar ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>5,</B> dadurch .gekennzeich- net, dass die minutliche @Schwingungszahl der Platte veränderbar ist. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5, 7, 8 und 10,dadurch gekennzeichnet, dass an dem Boden ,auf Federn wirkende Bolzen befestigt sind, welche beim Aufwärtsgang die die Bol zen umgebenden Federn zusammen drücken, wodurch der Abwärts;gang des Bodens durch die auf ,diese Weise ge spannten Federn herbeigeführt wird. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5, 7 und 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bewegung des Bodens mittels eines durch motorische Kraft in Umdrehungen versetzten Kur- belgetriebes erfolgt. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Platte aus einem elastischen 33,Taterial besteht, auf welche ständig Ku geln niederfallen und hierbei die Platte in Vibrationen versetzen.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Platte aus einem elastischen Material besteht und durch einen Vibra- tor in Schwingungen versetzt wird. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net; dass das Sieb von Hand bewegbar ist. 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, ,dadurch ,gekennzeich- net, dass das ,S:ieb durch motorischen An trieb hin- und herbewegbar ist. 1,8. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 17, dadurch ge- kennzeichnet, dass die des Siebes veränderbar ist. 19.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass :die minutliche Bewe gungszahl,des Siebes veränderbar ist. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 17, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Hin- und Her- bewegung,des Siebes in ,der horizontalen Richtung erfolgt.
    21. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, ,dadurch gekennzeich net, dass die Maschenweite des Siebes so klein ist, @dass die ,gesiebten Partikelchen ein porenfreies Gefüge der Ifegierung er mö:glichen.
    PATENTANSPRUCH III: Nach dem Verfahren ,gemäss Patentan spruch I hergestellte Hartmetallegierung. ENTERANSPRtrCHE 22. Hartmetallegieiaing nach Patentanspruch. 11I, dadurch gehennzeiühnet, dass sie mindestens ein Metall und eine Dletalloid- verbi-ndung eines -Ietalles enthält.
    23. Hartm.etallegierung nach Patenttnspi-ucli 11I, dadurch. gekennzeichnet, dass sie minde teiis ein Doppelcarbid eritliiill.. 2l.
    rlartinetallegieriing nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein -Metall, eine itletalloidver- hindung eines bleta@lles und ein Doppel- cai.Ciid E#nthä,lt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288253B (de) * 1961-03-09 1969-01-30 Bliss E W Co Verfahren zur Herstellung eines Kupferrohres

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1288253B (de) * 1961-03-09 1969-01-30 Bliss E W Co Verfahren zur Herstellung eines Kupferrohres

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