CH197352A - Verfahren zur Herstellung von gesinterten Hartmetallegierungen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gesinterten Hartmetallegierungen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von gesinterten Hartmetallegierungen. Bei den bekannten Verfahren zum Ver mengen der pulverförmigen Komponenten von Hartmetallen durch einen sehr lange dauernden Mischvorgang ist es meist nicht möglich, die Partikel der zu mischenden Komponenten wirklich .gleichmässig zu ver teilen.
Oft sind in derartigen Mischungen die Komponenten in ungleicher Weise ver teilt, so @doss die einzelnen sStellen der ,daraus erzeugten Formstücke oder gesinterten Plätt chen verschiedene chemische Zusammen setzungen und Härtegrade aufweisen.
Sollen jedoch ,die durch iSnterung her gestellten Werkzeuge oder Arbeitsgeräte eine gleichmässige Ffärte und Widerstandsfähig- keit gegen Abnützung, oder eine konforme Festigkeit oder Zähigkeit in allen ihren Tei len aufweisen, so ist ausser der entsprechen den Wahl der Komponenten die Homogenität der Mischung eine ebenso wichtige Bedin gung, welche zur Erreichung einer Gleich <B>,
</B> des Produktes unbedingt erfüllt sein muss.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfin- dung bildet ein Verfahren zur Ilerstellung von gesinterten Hartmetallegierungen, wel- ehes daduroh ,gekennzeichnet ist, dass vorerst eine innige Mischung der pulverförmigen Legierungskomponenten erzeugt wird,
indem mindestens eine Komponente in zerstäubten Zustand übergeführt wird und ailsdann aus dieser Mischung .durch 8interung eine gleich mässig beschaffene Legierung hergestellt wird.
Eine besonders ,gute Vermengung der Legierungskomponenten kann dadurch erzielt werden, dass in mindestens eine Komponente, ,die sich in, zerstäubtem Zustande befindet, mindestens eine weitere Komponente, bei spielsweise diejenigen Komponenten, welche an der Legierung mit :grossen Gewichtsteilen teilnehmen, hineingesiebt wird.
Es ist zweck- mässg, die Vermengung hierbei in,d-er Weise zu treffen,,dass man die spezifisch leichteren Komponenten in die Staubform überführt und zu diesen die spezifisch schwereren Kom ponenten siebt, und zwar in einer Korngrösse,
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welche <SEP> ein <SEP> porenfreies <SEP> Gefüge <SEP> der <SEP> Legierung
<tb> ermöglicht.
<tb> Sollen <SEP> mehr <SEP> als <SEP> zwei <SEP> Komponenten <SEP> von
<tb> verschiedenen <SEP> spezifischen <SEP> Gewichten <SEP> initeiii ander <SEP> vermischt <SEP> werden,
<SEP> so <SEP> kann <SEP> inan <SEP> in <SEP> der
<tb> Weise <SEP> vorgehen, <SEP> dass <SEP> man <SEP> zuerst <SEP> die <SEP> spezi fisch. <SEP> schwereren <SEP> Komponenten <SEP> vermengt <SEP> und
<tb> alsdann <SEP> diese <SEP> Mischung <SEP> in <SEP> die <SEP> spezifisch
<tb> leichteren <SEP> und <SEP> zerstäubten <SEP> Komponenten
<tb> siebt. <SEP> C;
<SEP> rundsätzlich <SEP> kann <SEP> jedoch <SEP> die <SEP> Ver mischuii < t-,z <SEP> der <SEP> Komponenten <SEP> entweder <SEP> durch
<tb> deren <SEP> Zerstäuben <SEP> allein, <SEP> oder <SEP> durch <SEP> die <SEP> Koni bination <SEP> von <SEP> Zerstäubern <SEP> und <SEP> Sieben <SEP> er folgen. <SEP> Irrallgemeinen <SEP> ist <SEP> darnach <SEP> zu <SEP> trach ten, <SEP> das <SEP> Zerstäuben <SEP> mit <SEP> denjenigen <SEP> Kompo nenten <SEP> durchzuführen, <SEP> deren.
<SEP> spezifische <SEP> Ge wiehte <SEP> kleiner <SEP> sind <SEP> und <SEP> die <SEP> .mit <SEP> geringeren
<tb> Mengen <SEP> an <SEP> der <SEP> Legierung <SEP> teilnehmen.
<tb> Das <SEP> Zerstäuben <SEP> der <SEP> pulverförmigen <SEP> Kom ponenten <SEP> kann <SEP> beispielsweise <SEP> derart <SEP> erfolgen,
<tb> dass <SEP> diese <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Platte <SEP> gleiehinässig <SEP> ver teilt <SEP> werden <SEP> und <SEP> die <SEP> Plätte <SEP> selbst <SEP> einer
<tb> dauernden, <SEP> mehr <SEP> oder <SEP> weniger <SEP> raschen <SEP> Auf und <SEP> Abwä.rt.sbewebung <SEP> unterworfen <SEP> wird.
<tb> Infolge <SEP> der <SEP> Trägheit <SEP> der <SEP> auf <SEP> der <SEP> Platte <SEP> be findlichen <SEP> Masse <SEP> erfolgt <SEP> ein <SEP> Loslösen <SEP> der
<tb> 'Massenteilchen <SEP> von <SEP> der <SEP> Platte.
<SEP> Die <SEP> alsdann
<tb> zwischen <SEP> der <SEP> Platte <SEP> und <SEP> diesen <SEP> Teilen <SEP> auf tretenden <SEP> Stösse <SEP> bewirken <SEP> eine <SEP> Staubentwick lung, <SEP> deren <SEP> Intensität <SEP> von <SEP> der <SEP> Schichtstärke
<tb> und <SEP> den <SEP> epezifisehen <SEP> Gewichten <SEP> der <SEP> aus gebreiteten <SEP> Komponenten, <SEP> ferner <SEP> von <SEP> der
<tb> Seliwingungsweite <SEP> der <SEP> Platte <SEP> und <SEP> von <SEP> deren
<tb> Geschwindigkeit, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> von <SEP> der <SEP> Schwin gungszahl <SEP> der <SEP> Platte <SEP> abhängt <SEP> und <SEP> dureli
<tb> Versuelie <SEP> leicht <SEP> zu <SEP> ermitteln <SEP> ist.
<SEP> Die <SEP> Staub entwicklung <SEP> kann <SEP> ferner <SEP> noch <SEP> dadurch <SEP> er höht <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Platte <SEP> aus <SEP> einem
<tb> elastischen, <SEP> vibra.tionsfähigen <SEP> Material <SEP> (Leder,
<tb> Gummi <SEP> ete.) <SEP> herbestellt <SEP> und <SEP> mittels <SEP> ständig
<tb> auf <SEP> diese <SEP> fallender <SEP> Körper, <SEP> Kugeln <SEP> oder <SEP> der gleichen, <SEP> eventuell <SEP> durch <SEP> Stossvorrichtungen.
<tb> Vibratoren <SEP> etc.
<SEP> in <SEP> eine <SEP> rasch <SEP> vorsiehgeliende,
<tb> oszillierende <SEP> Bewegung <SEP> versetzt <SEP> wird.
<tb> Das <SEP> Sieben <SEP> der <SEP> pulverförmigen <SEP> Kompo nenten <SEP> erfolgt <SEP> beispielsweise <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> diese
<tb> auf <SEP> ein <SEP> feinmaschiges <SEP> Sieb, <SEP> dessen <SEP> Maschen weite <SEP> der <SEP> angestrebten <SEP> Korngrösse <SEP> der <SEP> Legie-
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r-i: in <SEP> etitsprieht, <SEP> möglichst <SEP> ,gleichmässig <SEP> ver teilt;
<SEP> aufgetragen <SEP> -erden. <SEP> Bei <SEP> einer <SEP> Hin- <SEP> und
<tb> Her- <SEP> oder <SEP> Auf- <SEP> und <SEP> Abwärtsbewegung <SEP> des
<tb> Siebes <SEP> fallen <SEP> die <SEP> 'Peilehen <SEP> der <SEP> zu <SEP> siebenden
<tb> Komponenten <SEP> in <SEP> Foran <SEP> von <SEP> äusserst <SEP> dünnen
<tb> Ffiden <SEP> in <SEP> den <SEP> Raum, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> bereits <SEP> die
<tb> Partikelchen <SEP> der <SEP> zerstäubten <SEP> Komponenten
<tb> in <SEP> schwebendem <SEP> Zustande <SEP> sieh <SEP> befinden.
<tb> Hierbei <SEP> spielt <SEP> sich <SEP> ein <SEP> ähnlicher <SEP> Vorgang <SEP> ab,
<tb> wie <SEP> man <SEP> ihn <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> bei <SEP> einem <SEP> herab fallenden <SEP> Regentropfen <SEP> beobachten <SEP> kann,
<tb> wenn <SEP> derselbe <SEP> durch <SEP> eine <SEP> mit <SEP> Staubteilchen
<tb> durchsetzte <SEP> Luftschicht <SEP> niederfällt <SEP> und <SEP> des sen <SEP> Wirkring <SEP> darin <SEP> besteht, <SEP> dass <SEP> die <SEP> in <SEP> dessen
<tb> Weg <SEP> befindlichen <SEP> Sta.ubteilehen <SEP> vom <SEP> Tropfen
<tb> mitgerissen <SEP> werden.
<SEP> Wenn <SEP> daher <SEP> im <SEP> vor liegenden <SEP> Falle <SEP> der <SEP> Raum <SEP> unterhalb <SEP> des
<tb> Siebes <SEP> ständig <SEP> niit <SEP> den <SEP> feinsten <SEP> Panikelchen
<tb> der <SEP> zerstäubten <SEP> Komponenten <SEP> angefüllt <SEP> ist,
<tb> so <SEP> wird <SEP> aucb <SEP> hier <SEP> eine <SEP> ähnliche <SEP> Erscheinung
<tb> auftreten, <SEP> indem <SEP> die <SEP> lierabfallenden, <SEP> gesieb ten <SEP> Partikelchen <SEP> au <SEP> den <SEP> in <SEP> deren <SEP> F'a.llrich tung <SEP> befindliclxen, <SEP> schwebenden <SEP> ,Staubteilchen
<tb> haften <SEP> bleiben <SEP> und <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> unter eina <SEP> Lider <SEP> sich <SEP> verbinden.
<SEP> Das <SEP> Anhaften <SEP> und
<tb> die <SEP> liierdui-di <SEP> erreichte <SEP> gegenseitige <SEP> Verbin dung <SEP> < der <SEP> gesiebten <SEP> Teilchen <SEP> mit <SEP> den <SEP> Staub partikelchen <SEP> kann <SEP> noch. <SEP> dadtircli <SEP> gefördert
<tb> \verden. <SEP> indem <SEP> ina.n <SEP> für <SEP> das <SEP> Sieben <SEP> zum <SEP> Bei spiel <SEP> die <SEP> Carbidverbindungen <SEP> der <SEP> Elemente
<tb> <B>W</B> <SEP> 'Hilf, <SEP> welebe <SEP> infolge <SEP> ihres <SEP> Kohlenstoff <B>a</B>
<tb> gehaltes <SEP> ein <SEP> grosses <SEP> Anhaftungsvermögen <SEP> be sitzen.
<tb> Bei <SEP> der <SEP> vorliegenden <SEP> Erfindung <SEP> erfahren
<tb> die <SEP> Komponenten <SEP> infolge <SEP> der <SEP> Zerstäubung
<tb> gewissermassen <SEP> eine <SEP> Volumenvergrösserung,
<tb> so <SEP> 1a13 <SEP> jedes <SEP> Teilehen <SEP> die <SEP> Möglichkeit <SEP> be sitzt, <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Anzahl <SEP> der <SEP> ebenfalls <SEP> zer stä <SEP> ulden, <SEP> eventuell <SEP> gesiebten <SEP> Partikelclien <SEP> in
<tb> eine <SEP> unmittelbare <SEP> Berührung <SEP> zu <SEP> gelangen
<tb> ii il <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> mit <SEP> diesen <SEP> eine <SEP> liomo ("cne <SEP> Mischung <SEP> zu <SEP> bilden.
<tb> Die <SEP> Sinterlegierung <SEP> kann <SEP> aus <SEP> der <SEP> naoh
<tb> vorliegendem <SEP> Verfahren <SEP> hergestellten <SEP> Mi schung <SEP> in <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> erzeugt <SEP> werden,
<tb> indem <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> diesem <SEP> pulverigen
<tb> Gemisch <SEP> Formstücke <SEP> gepresst <SEP> werden, <SEP> welche
<tb> zwecks <SEP> Bearbeitung <SEP> (Sägen, <SEP> Schleifen <SEP> etc.)
zuerst vorgesintert und nach erfolgter Be- arbeitung bei entsprechender Temperatur hochgesintert werden.
In beiliegender Zeichnung ist beispiels weise eine Vorrichtung dargestellt, mit wel- eher das Zerstäuben .der Komponenten durch meeha.nische,S,chwingungen einer diese Kom ponenten aufnehmenden Platte erreicht wird. Es können jedoch auch andere Anordnungen angewendet werden, um eine derartige Zer- stäubun:g zu erzielen, ohne dass hierdurch das Wesen der Erfindung berührt würde.
Die zu zerstäubende Komponente, z. B. Metallpulver, wird auf die aus .der Zeich nung ersichtliche Platte 1 gebracht und mit Hilfe eines nicht gezeichneten Lineals oder dergleichen zu einer möglichst dünnen Schicht gleichmässig verteilt. Die Platte 1 liegt auf dem Boden 3 eines Kastens 4, durch dessen mit dem Deckel 5 verschliess bare Öffnung 6 die Platte leicht aus diesem genommen oder in diesen ,geschoben werden kann.
Mit dem Boden 3 sind Bolzen 7 ver bunden, die sich in den Lagern 8 auf- und abwärts bewegen und zur Führung des Kastens 4 dienen. Auf dem Boden 3 ist ausserdem das Lager einer Rolle 9 oder der gleichen befestigt, welche mit der exzen trischen Antriebsscheibe 10 des Motors 11 ständig in Berührung steht. Je nach der Grösse der Exzentrizität .dieser Antriebs scheibe und der Umlaufzahl des Antriebs motors kann die Schwingungsweite und die Schwingungszahl .;der Platte geändert wer den.
Ein zusammendrückbarer Balg 12, wel cher aus Leder oder Gummi bestehen kann, ist mit dem Kasten 4 derart verbunden, dass beide zusammen einen zur Aufnahme des Metallstaubes dienenden geschlossenen Raum bilden. Der Balg 12 ist mit seinem obern Teil an einer Führungsplatte 14 befestigt, welche durch Säulen 15 auf das Fundament fier Vorrichtung sich stützt und daher fixiert ist.
Der Rahmen 16, in welchem- das fein maschige Sieb 18 sieh befindet und durch welches der obere Teil des Raumes 13 ab gedeckt ist, kann durch Hand oder mit Hilfe eines Exzenters und deren Stange 20 auf der mit Führungsleisten versehenen Platte 14 hin- und herbewegt werden, wobei die Grösse ,der Exzentrizität der Exzenterscheibe und die Drehzahl deren Antriebswelle geändert werden kann und hierdurch die Bewegungs weite und .die Bewegungszahl des,Siebes eine Anderung erfährt.
Bei -der durch ,die exzen trische Antriebsscheibe 10 verursachten Ab wärtsbewegung des Kastens 4 werden durch die ebenfalls hochgehenden Bolzen 7,die mit diesen verbundenen Federn 19 zusammen gedrückt, wodurch der Abwärtsgang des Kastens 4 mittels der sich entspannenden Federn. 19 herbeigeführt wird.
Diese Bewe- gitngen können jedoch auch mit Hilfe einer Kurbel oder einer Umlaufscheibe ausgeführt werden, deren Zapfen mit einem im Boden 3 gelagerten Bolzen dureh eins Treibstange verbunden ist. Bei diesen Antriebsarten er folgt sowohl die Auf- als auch die Abwärts bewegung des Kastens 4 vollkommen zwang läufig, wodurch die Anwendung von Federn öder dergleichen sieh erübrigt.
Im Falle, dass das Sieb -mit dem Kasten fest verbunden wird und daher ,gleichzeitig mit diesem eine auf- und abwärtsgerichtete Bewegung erhält, wird der zusammendrückbare Balg 12 durch einen steifen Mantel ersetzt.
Beim Hochgehen der Platte 1 wird das auf dieser befindliche Metallpulver ebenfalls hochgehoben. Beim Richtungswechsel haben jedoch die Pulverteilchen infolge ihrer Träg heit das Bestreben, noch höher zugehen, wo durch deren Loslösen von der Platte erfolgt. Trifft nun diese nach abermaligem Rich tungswechsel die inzwischen niederfallenden Pulverteil hen, so ' erleiden diese einen Schlag, welcher bei raschen Schwingungen der Platte sich schnell wiederholt, so dass durch die fortwährenden .Schläge das Metall pulver nach verhältnismässig kurzer Zeit zer stäubt und der Raum (13) mit diesem Staub gefüllt ist.
Wird nun in diesem Zustand die Hin- und H .erbewegung ,des ,Siebes 18, -dessen ,Maschen- weite so klein ist, dass die gesiebten Panikel chen ein porenfreies Gefüge der Legierung ermöglichen, eingeleitet, so fällt das darauf befindliche feingepulverte Metall durch die äusserst engen Maschen des Siebgewebes in Form eines äusserst dünnen Sprühregens in den Raum 13 und reisst die in diesem befind lichen Staubteilchen mit sich, um dann eben falls unter die Wirkung der Platte 1 zu ge langen.
Der Raum 13 wird demnach nach einer gewissen. Zeit mit den sich in fort währender Bewegung befindlichen Metallteil- chen angefüllt sein, welche aneinanderhaIten und dann, nach erfolgtem Stillsetzer des An triebes, alsbald als ein homogenes, zur Ver- stellung einer gleichartigen Hartmeta.llegie- runggeeignetes Gemisch sich auf die Platte 1 niederschlagen.
Solche Gemische können mindestens ein pulverförmiges Metall und eine pulver förmige Metalloidverbindung eines Metalles der 111-VIII-ten Gruppe des periodischen Systems (z. B. WoC) enthalten.
Man kann der herzustellenden Legierung dadurch eine noch grössere Härte verleihen, indem man mindestens ein Doppelcarbid (z. B. W,C . 3 Cr.C2) als Legierungskompo- nente wählt. Selbstverständlich kann man auch diese Doppelearbide mit einfachen Car biden oder andern 2letalloidverbindungen von Metallen und mindestens einem Hilfsmetall vermischen.
Um den Metallstaub vom Balg 12 mög- liehst fernzuhalten und dessen Pumpwirkung tunlichst auszuschalten, ist an die Platte 11 ein Schutzmantel 2'2 befestigt:, welcher zwecks Reinhaltung des Balges leicht aus der Vorrichtung genommen werden kann.
Wenn statt des starren ein elastischer Boden zur Anwendung gelangt und dieser samt der Platte 1 ,durch einen sogenannten "Vi:brator" in Schivingiiiigen versetzt wird, so kann der Kasten I feststehend ausgeführt werden, in welchem Falle statt des Balges 1.2 ein fixer Mantel zur Anwendung gelangt und die zum Antrieb hezw. Bewebpnirg des Kastens benötigten 'teile in ZVegfall kom men.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von gr.sinter- ten Hartmetallegierungen, dadurch gekenn- zeichnet, dass vorerst eine innige Mischung vier pulverförmigen Legierungskomponenten erzeugt wird,indem mindestens eine Kom- ponente in zerstäubten Zustand übergeführt wird und a.lsda.rrn aus dieser Mischung durch Sinterarng eine gleichmässig beschaffene Le gierung hergestellt wird. UNTERANSPRtrCHE:1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die innige Mischung derart erzeugt wird, dass in mindestens eine Komponente, die sich in zerstäubtem Zustande befindet, minde- stens eine weitere Komponente gesiebt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- riet, dass -das Zerstäuben mit denjenigen Komponenten erfolgt, welche mit gerin geren Gewichtsteilen an der Legierung teilnehmen. 3.Verfahren nach Patenta.uspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- riet, dass die spezifisch leichteren Kom ponenten zerstäubt und die spezifisch schwereren in die zerstäubten Komponen ten gesiebt werden.-l. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, da.ss mehr als zwei Komponenten der art vermischt werden, da,ss das Ver- miselien vorerst mit den spezifisch schwe reren Komponenten durchgeführt wird und hiernach diese in die spezifisch leichteren, zerstäubten Komponenten ge- si.eht werden.PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichrret, dass sie ehren geschlossenen Raum aufweist, in welchem pulverförmige Legierungskomponenten in zerstäubten Zu stand überführbar sind und in welchen mit tels eines den Raum oben abschliessenden, be weglichen Siebes weitere Legierungskompo- nenten einsiebbar sind.UNTERANSPRÜCHE: 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II"da- durch gekennzeichnet, dass der Zer- atäubungsraum unten eine in Sehwin- gungen versetzbare Platte aufweist, auf welche die zu zerstäubenden Komponen ten aufgetragen werden. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch :gekennzeich net, dass das bewegliche Sieb aus einem beweglichen Maschengewebe besteht. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch ,gekennzeich net, dass der Zerstäubun,gsraum seitlich mit einem zusammendrückbaren Balg ab- gesohlossen ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch .ge kennzeichnet, ,dass die in Schwingungen versetzbare Platte auf einem mit dem Balg verbundenen, beweglichen Boden ruht, der durch eine auf denselben wir- kende motorische Kraft in iSchwin- gungen versetzbar ist. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, :dadurch .gekennzeich net, dass die Schwingungsweite der Platte veränderbar ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5, 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden mittels einer auf der antreibenden Motorwelle befestigten exzentrischen Scheibe beweg bar ist. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>5,</B> dadurch .gekennzeich- net, dass die minutliche @Schwingungszahl der Platte veränderbar ist. 12.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5, 7, 8 und 10,dadurch gekennzeichnet, dass an dem Boden ,auf Federn wirkende Bolzen befestigt sind, welche beim Aufwärtsgang die die Bol zen umgebenden Federn zusammen drücken, wodurch der Abwärts;gang des Bodens durch die auf ,diese Weise ge spannten Federn herbeigeführt wird. 13.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5, 7 und 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bewegung des Bodens mittels eines durch motorische Kraft in Umdrehungen versetzten Kur- belgetriebes erfolgt. 14.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Platte aus einem elastischen 33,Taterial besteht, auf welche ständig Ku geln niederfallen und hierbei die Platte in Vibrationen versetzen.15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Platte aus einem elastischen Material besteht und durch einen Vibra- tor in Schwingungen versetzt wird. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net; dass das Sieb von Hand bewegbar ist. 17.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, ,dadurch ,gekennzeich- net, dass das ,S:ieb durch motorischen An trieb hin- und herbewegbar ist. 1,8. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 17, dadurch ge- kennzeichnet, dass die des Siebes veränderbar ist. 19.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass :die minutliche Bewe gungszahl,des Siebes veränderbar ist. 20.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 17, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Hin- und Her- bewegung,des Siebes in ,der horizontalen Richtung erfolgt.21. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, ,dadurch gekennzeich net, dass die Maschenweite des Siebes so klein ist, @dass die ,gesiebten Partikelchen ein porenfreies Gefüge der Ifegierung er mö:glichen.PATENTANSPRUCH III: Nach dem Verfahren ,gemäss Patentan spruch I hergestellte Hartmetallegierung. ENTERANSPRtrCHE 22. Hartmetallegieiaing nach Patentanspruch. 11I, dadurch gehennzeiühnet, dass sie mindestens ein Metall und eine Dletalloid- verbi-ndung eines -Ietalles enthält.23. Hartm.etallegierung nach Patenttnspi-ucli 11I, dadurch. gekennzeichnet, dass sie minde teiis ein Doppelcarbid eritliiill.. 2l.rlartinetallegieriing nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein -Metall, eine itletalloidver- hindung eines bleta@lles und ein Doppel- cai.Ciid E#nthä,lt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH197352T | 1937-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197352A true CH197352A (de) | 1938-04-30 |
Family
ID=4440835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197352D CH197352A (de) | 1937-03-22 | 1936-04-13 | Verfahren zur Herstellung von gesinterten Hartmetallegierungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197352A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288253B (de) * | 1961-03-09 | 1969-01-30 | Bliss E W Co | Verfahren zur Herstellung eines Kupferrohres |
-
1936
- 1936-04-13 CH CH197352D patent/CH197352A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288253B (de) * | 1961-03-09 | 1969-01-30 | Bliss E W Co | Verfahren zur Herstellung eines Kupferrohres |
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