CH192864A - Photographieapparat mit schwenkbarem, mit selbsttätiger Auslösung versehenem Objektiv, insbesondere für Brieftauben. - Google Patents

Photographieapparat mit schwenkbarem, mit selbsttätiger Auslösung versehenem Objektiv, insbesondere für Brieftauben.

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CH192864A
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CH
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axis
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Adrian Michel Christian
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Adrian Michel Christian
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B37/00Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe
    • G03B37/02Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe with scanning movement of lens or cameras

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Description


      Photographieapparat    mit     schwenkbarem,    mit selbsttätiger Auslösung     versehenem     Objektiv, insbesondere für     Brieftauben.       Die vorliegende Erfindung betrifft     einen          Photographieapparat    mit schwenkbarem, mit  selbsttätiger     Auslösung    versehenem Objektiv,  der insbesondere für     Brieftauben        bestimmt     ist.

   Dieser     Photographieapparat    unterschei  det sich von bekannten ähnlichen Apparaten  durch zwei Federwerke, von denen das erste       Mittel    zur Einstellung :der Zeit, nach wel  cher das Objektiv     ausgeschwenkt    werden soll,  aufweist und zur     Ingangsetzung        und    .zum       Anhalten    des zweiten     Federwerkes    :dient,  welches mit dem Objektiv     in    Antriebsver  bindung     steht    und dessen     Ausschwenkung,     Auslösung und Rückführung     in    die Ruhe  lage bewirkt.

   Das zweite Federwerk weist  zudem Mittel auf, welche den Film zwischen  zwei aufeinanderfolgenden     Belichtungen        um     Bildlänge     vorwärtsschalten.    Ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  sowie Detailvarianten sind in der Zeichnung  schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 bis 3 zeigen das Triebwerk, in  drei     Einzelwerke        zerlegt;            Fig.    4     ist    ein Querschnitt durch den  Apparat;       Fig.    5 ist ein Längsschnitt nach der Linie       V-V    in     Fig.    4, und       Fig.    6 zeigt einen Gehäusedeckel, wel  cher das Triebwerk nach aussen abschliesst;       Fig.    7 ist ein     Querschnitt    durch eine  zweite Ausführungsform einer die Objektiv  achse mit dem Antriebswerk verbindenden  Schleppkupplung;       Fig.    8 und 9 sind Einzelheiten der letz  teren;

         Fig.   <B>10</B> und 11,     zeigen    eine Ausführungs  form zur Einstellung der Spannung der das  Objektiv in     seine    Ruhestellung zurückfüh  renden Feder;       Fig.    12     zeigt    in grösserem     .Massstabe    die  Anordnung des Triebwerkes     innerhalb    des       Apparatengehäuses;

            Fig.    18 ist ein Schnitt nach der     Linie          XIII-XIII    in     Fig.    12, und       Fig.    14 ist ein Schnitt nach der Linie       XIV-XIV    in     Fig.    12.

        Das in den     Fig.    1 bis 3     dargestellte     Triebwerk ist     eine    Vereinigung von drei Ein  zelwerken<I>A, B,</I> C, die in der in     Fig.    12  dargestellten Anordnung innerhalb des     Ap-          paratengehäuses    zwischen Platten     2,3,        33    und  34 eingebaut sind.     Das    Werk A .dient zur       Ingangsetzung    und Arretierung des Werkes  B.     Mittels        eines        seiner    Organe kann die Zeit,  nach welcher das Werk B in Gang gesetzt  werden soll, eingestellt werden.

   Das Werk B  erteilt dem     Objektiv    eine     Schwenkbewegung     und     bewirkt        seine    Auslösung und Rückfüh  rung. Ausserdem schaltet es den Film vor  wärts. Das Werk C dient zum Aufwickeln  des     exponierten        Filmes.     



  Die drei Werke weisen folgende Organe  auf  Werk A: Ein Federhaus 1 mit der Auf  zugsachse 1',     ein    mit     satter    Reibung auf letz  terer sitzendes Federrad 2, ein vom Feder  haus 1 angetriebenes     Grossbodenrad    3, ein       Kleinbodenrad    4, ein     Ankerrad    5, einen An  ker 6 und eine Unruhe<B>C</B>.

   Das Federrad 2       greift    in ein Rad 7, auf dessen Achse 7' eine  mit einem Ausschnitt 8' versehene Einfall  <I>s</I>     c        'heibe   <B>8</B>     angeordnet        ist.        Mit        der        Achse        17'    4       ist    ferner     ein    Zeiger 9 fest verbunden,

   wel  cher     mittels        eines        randrierten    Knopfes 7" auf  einer Teilung eines das Triebwerk nach  aussen abschliessenden Deckels 32 eingestellt  werden kann     (Fig.    6).  



  Werk B: Ein am Rande mit Zacken 10'       versehenes    Federhaus 10 treibt über ein auf  der Aufzugachse 11'     festsitzendes    Federrad  11 und Zwischenräder 12, 13 ein Ankerrad  14 an, dessen Anker     .15        mittels    eines Stiftes  15' auf der     Einfallscheibe   <B>8</B>     gleitet.    Das  Federhaus 10     steht    anderseits über das Fe  derrad 11     und    eine Schleppkupplung mit  einer das Objektiv     tragenden    Achse 17 in  Antriebsverbindung.

   Diese Schleppkupplung  besteht aus einem frei auf der Achse'<B>1.7</B>  drehbaren Rad 16, das am Rande einen Stift  16' aufweist und aus     einer    auf der Achse 17  befestigten     Mitnehmerfeder    18. Auf der  Achse 17 ist ferner     eine    Feder 20 fest an  geordnet, deren äusseres Ende an einem die  Feder umgebenden, auf der     Platte        83    be-    festigten Gehäuse 20' verankert ist.

   Auf dem  dem Federhaus 20' gegenüberliegenden Ende  der Achse 17     ist,das    Objektiv 24 so angeord  net,     dass    die geometrische     Axe    von ,17, die  ,die     Drehaxe    des     Objektivs    ist, durch die  Linsenmitte geht, wie dies bei Panorama  kameras der Fall ist.  



  Das Werk     C        besteht    .aus einem Federhaus  2.5 und einem mit ihm     kämmenden    Rad 26,  dessen Achse 217 eine auswechselbare Spule  zur     Aufrollung,des        belichteten    Filmes trägt.  25' ist die Aufzugsachse.  



  Die     Räderverhältnisse    -der drei Werke A,  B, C sind derart     ,gewählt,        dass    das     Einfallrad     8 in 70 Minuten eine Umdrehung macht.  Solange der Stift 15' auf dem     Einfallrad     gleitet, ist     ider    Anker 15     arretiert.    In dem  Augenblick,     wo,der        Ausschnitt    8' gegenüber  -dem Stift 15'     zustehen    kommt, beginnt der  Anker 15 zu spielen. Der Ausschnitt 8' ist  so bemessen,     dass    der ganze Film fortlaufend       exponiert    werden kann.  



  Die     Fig.    4, 5     und    12     zeigen,die    Anord  nung des     Triebwerkes    und des Objektives  innerhalb des     Apparates.    35 ist das     Appa-          ratengehäuse,    von welchem ein     Wandteil     nach einem Kreisbogen gekrümmt     ist,    dessen       Zentrum    in der Drehachse des Objektives  liegt. Das     Apparatengehäuse    hat infolge  dessen einen     Umriss    ungefähr von der     Gestalt     der vom ausschwenkenden Objektiv bestri  chenen halbkreisförmiger Fläche.

   Die Spule  des     unbelichteten    Filmes ist auf einer     mit     dem Gehäuse fest verbundenen Achse 28 ge  lagert. Der mit 30 bezeichnete Film wird  längs des     Apparatengehäuses    von Führungs  bahnen 31 geführt.

   Das freie Ende     des     Filmes wird auf einer mit der Achse 2,7 in  Antriebsverbindung     stehenden    .Spule 36 auf  gerollt. 40 und 41 sind die Wandungen der       Spulenkammern.    Der Film ist am einen  Rande mit Löchern versehen, in welche die  Zacken 10' des Federhauses 10     eingreifen     können. 38     ist    der     Objektivverschluss    und  43 ein den vom Objektiv bestrichenen Raum  abschliessender Balg.

   Die     Wirkungsweise    der       beschriebenen        Einrichtung    ist folgende:      Nach dem Aufzug der drei Werke     _.,    B,  C und Einstellung der     Einfallscheibe    8 auf  die Zeit, nach welcher die Auslösung     bezw.     das Ausschwenken des Objektives erfolgen  soll, wird der Apparat sich selbst überlassen.  Wenn der     Ausschnitt    8 gegenüber dem Stift  15' zu     stehen    kommt, wird der Anker 15  frei und beginnt zu spielen. Das Werk B  kommt in Bewegung.

   Beim Einlegen     des     Filmes in den Apparat kann das Rad 16 so  gedreht werden, dass zu     Beginn    :dieser Bewe  gung :der     Mitnehmerstift    16' bereits gegen  über der Feder 18     steht.    Durch die Drehung  des Rades 16 wird letztere mitgenommen und  die Achse 17 angetrieben. Dadurch wird dem  Objektiv 24 eine Schwenkbewegung in der       Pfeilrichtung        (Fig.    5) erteilt. Wenn das  Objektiv seinen Weg durchlaufen hat, stösst  es gegen die     Spulenkammer    40, wobei der  Verschluss geöffnet wird.

   Gleichzeitig drückt  der Stift 16' :des weiterdrehenden Rades 16  die Feder soweit gegen die Achse 17 zurück,       dass    er an ihr     vorbeigehen    kann. Im Augen  blick wo der Stift 16' -die Feder 1,8 verlässt,  kehrt die Achse 17 mit dem Objektiv unter  der Wirkung der Feder 20 in ihre     ursprüng-          liche-    Lage zurück. Das Objektiv stösst dabei  gegen die     Spulenkammer    41, wodurch es wie  dergeschlossen wird.  



  Sobald das Werk B zu laufen beginnt,  wird der Film durch die Zähne 10' vor  wärtsgeschaltet. Dabei wickelt die Achse 27  unter der Wirkung :des Federhauses 25 den.  Film auf der Spule 3:6 auf. Die     Vorschub-          geschwindigkeit,des    Filmes ist gegenüber der  Schwenkgeschwindigkeit des     Objektives    der  art gering, dass eine     Verzerrung    des Bildes  der     photographierten    Gegenstände nicht auf  tritt.

   Während einer Umdrehung des Rades       1,6    wird :der Film fast um eine ganze Bild  länge     vorwärtsgeschoben.    Wenn :der Film  vorschub um die ganze Bildlänge stattgefun  den hat, beginnt der Stift 16' die Achse 17  vermittels der Feder 18 von neuem mitzu  nehmen, so dass das Objektiv     wiederum    in  der beschriebenen Weise ausgeschwenkt und  geöffnet     wird.    Dieses Spiel wiederholt sich       so    lange, als der Stift 15' des Ankers 15    gegenüber dem Ausschnitt 8' der Einfall  scheibe sich befindet.  



  Beider gewöhnlichen Handbenützung des       Apparates    kann nach einer Aufnahme die       weitere        Ausschwenkung    und     Auslösung    des  Objektives verhindert werden, indem man die       Einfallscheibe    $     vermittels    des Knopfes 7<B>"</B>  in ihre     Ausgangsstellung    zurück bringt. Die  Organe des Triebwerkes können zum Zweck  der Erzielung anderer     Auslösezeiten    auch  anders gebaut sein.  



  So     könnte    zum Beispiel die     Einfallscheibe     mehrere     kleine    an ihrem Umfange     verteilte          Einschnitte    aufweisen, :die je nur einer Aus  lösung :des     Objektives    entsprechen, derart,       dass-        zwischen    zwei     aufeinand:erfolgenden    Aus  lösungen der Film nach erfolgtem Vorschub  arretiert wird, bis :der     Stift    15' gegenüber  dem nächsten Ausschnitt zu stehen kommt.

    Auch können die Räderverhältnisse der zwei  Werke<I>A, B</I> so gewählt sein,     :dass    die Um  laufzeit der     Einfallscheibe    8 mehr oder  weniger als 70     Minuten    beträgt. Statt dass  das Federhaus des Werkes B den Film  selbst     unmittelbar        vorwärtsschaltet,    kann  auch ein besonderes     Vorschubrad    vorhanden  sein, welches mit diesem Federhaus in An  triebsverbindung     steht.     



  Die     Einfallscheibe    könnte auch mit     satter     Reibung auf der Achse 1' angeordnet sein  und mit einem Organ in Verbindung stehen,  vermittels welchem sie von aussen auf die  Zeit, nach welcher :die Auslösung des Wer  kes B erfolgen soll, eingestellt werden     kann.     



  Die Schleppkupplung zwischen dem Fe  derrad 11 und der Drehachse 17 des Objek  tives     könnte    ebenfalls anders gebaut sein.     .Ein     zweites     Ausführungsbeispiel    dieser     Kupp-          lung    ist in den     Fig.    7, .8 und 9     dargestellt.     



       An        Stelle    der Feder     1 &     ist mit der Achse  17 eine einen radialen Schlitz 45 aufweisende  :Scheibe 46 fest verbunden. Die     Platte        33    ist  mit     einem    Schlitz 47 versehen, der sich spi  ralförmig der Achse 17 nähert.     Im    Schlitz  47 ist ein     Stift    48 verschiebbar angeordnet,  der in den Schlitz 45 der Scheibe 46 ein  greift.

       In.    der     Ruhestellung    wird der Stift      48 von der     Rückziehfeder    20 am     weiter    von  der Achse 17     entfernteren    Ende des Schlitzes       4:7        festgehalten,    in welcher Stellung er sich  vollständig in der Laufbahn des     Mitnehmer-          stiftes    ,16' befindet. Bei Drehung des Rades  16 nimmt letzterer den     Stift    48 mit. Dieser  wird dem Schlitz 47 entlang verschoben, wo  bei er     allmählich    aus dem Bereich des Mit  nehmerstiftes 16' gelangt.

   In .dem Augen  blick, wo dieser am Stift 48 vorbeigehen  kann, wird die Achse 17     bezw    das Objektiv  unter     ,der        Wirkung    der Feder 20 in seine  Ausgangsstellung zurückgebracht.  



  Um die Schwenkgeschwindigkeit des  Objektives variieren zu können, ist eine Ein  stellvorrichtung vorgesehen, mittels welcher  die Feder 20 mehr oder weniger gespannt  werden     kann        (Fig.    14). Das Federhaus 20'  ist in einem auf der Platte 33 aufgelöteten  Ring 21 geführt     und        wird    vermittels einer  Blattfeder 19, gesichert. Es besitzt einen eine  zentrale Bohrung aufweisenden Hals, in wel  chem das eine Ende der Achse 17 gelagert  ist.

   Das obere Ende des     Halses.    ist mit einem  Vierkant versehen und trägt     einen    Zeiger 57  und einen     randrierten    Knopf 56, mit dessen  Hilfe das Federhaus 20' im einen oder andern       Sinne    gedreht     werden    kann. Dadurch wird  ,die Feder 210 mehr oder     weniger    gespannt  und infolgedessen die     Rücklaufgeschwindig-          keit    des Objektives verändert.

   Auf dem Ge  häuse des     Apparates    kann eine Teilung vor  handen sein, auf welcher der Zeiger 57 die  .der Feder erteilte Spannung     bezw.    die Off  nungsdauer des in seine Ausgangsstellung  zurückkehrenden     Objektives    anzeigt.  



  Eine andere Ausführungsform der     Spann-          vorrichtung    der Feder 20     ist    in     Fig.    10 und  11 .dargestellt. Die Feder 20 ist in diesem  Falle von einem Gehäuse 50 umgeben, dessen  Rand 50'     eine'        Zahnung    aufweist und     mit     einem auf     einer    Achse 52 angeordneten  Zahnkolben 51     in.    Antriebsverbindung steht.

    Im Rand 50'     sind        ferner        Schlitze    50" vor  handen, in die Befestigungsschrauben ein  greifen und durch Glockenfedern 54 das       Federhaus    .auf den Säulen 55 festhalten. Die  Achse 52 ist mit einem Zeiger 57 versehen    und kann     vermittels        eines        randrierten    Knop  fes 5,6 im     Sinne    oder im Gegensinne     des,    Uhr  zeigers gedreht werden. Die Wirkungsweise  dieser     Vorrichtung    ist analog     zier    oben er  wähnten.  



  Der beschriebene Apparat ist in erster  Linie für Brieftauben     bestimmt.    Er kann in  äusserst kleinen     Abmessungen    bei entspre  chend geringem Gewicht hergestellt werden,       so,dass        er,dem    Vogel beim Fliegen kaum hin  derlich ist. Die zum Aufschnallen des Ap  parates erforderliche Einrichtung ist in den       Zeichnungen    nicht dargestellt. Das schwenk  bare Objektiv ergibt gegenüber den     bereits     bekannten     Brieftaubenphotographieapparaten          ein    bedeutend grösseres Gesichtsfeld.

   Zufolge  ,der in kurzen Intervallen aufeinanderfolgen  den Auslösungen wird, je nach der Flug  höhe der Brieftaube, ein mehr oder weniger  zusammenhängendes Panorama eines Teils  der von     ihr,durchflogenen    Strecke aufgenom  men.  



  Der     dargestellte        Photographieapparat    eig  net sich ebenfalls vorteilhaft zu panorama  artigen Aufnahmen von Geländestreifen aus  Flugzeugen, Luftschiffen, besonders. solcher  kleinster     Bauart,    die führerlos fliegen und       vermittels    elektromagnetischen     Wellen        fern-          gesteuert    werden. Der Apparat kann auch  .der     Geheimpolizei    gute     Dienste    leisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographieapparat mit schwenkbarem, mit selbsttätiger Auslösung versehenen Objektiv, insbesondere für Brieftauben, ge kennzeichnet durch zwei Federwerke (A und B), von denen das erste (A) Mittel zur Ein stellung der Zeit, nach welcher das Objektiv ausgeschwenkt werden soll, aufweist und zur Ingangsetzung und zum Anhaltendes zwei ten Federwerkes (B) dient, welches mit dem Objektiv in Antriebsverbindung steht und dessen Auss.chwenkung,
    Auslösung und Rückführung in die Ruhelage bewirkt, und welches Mittel aufweist, die den Film zwi schen zwei aufein%nderfolgenden Belichtun gen um Bildlänge vorwärtsschalten. UNTERANSPRüCHE :
    _ 1. Photographieapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federwerke<I>(A, B)</I> mit einem weiteren der Aufrollung des belichteten Filmes die nenden Federwerk (C) auf Platten zu einem einzigen Triebwerk derart vereinigt sind, dass dieses einem Umriss ungefähr von der Gestalt der vom ausschwenkenden Objektiv bestrichenen, halbkreisförmigen Fläche besitzt.
    2. Photographieapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Federwerk (B) von einem Anker gesteuert wird, welcher mit einem vom ersten Feder werk (A) angetriebenen, den Zeitpunkt .der Ausschwenkung des Objektives be stimmenden und auf eine gewünschte Aus lösezeit einstellbaren Organ zusammen- arbeitet,
    wobei letzteres für variable Zeit- intervalle der aufeinander folgenden Objek- tivausschwenkungen ausgebildet ist. ,3. Photographieapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Federwerk (B) mittels einer Schleppkupp lung die Schwenkachse des Objektives an treibt, wobei die Schleppkupplung derart ausgebildet ist, dass am Ende der Schwenk bewegung des Objektives., dessen Antriebs verbindung mit dem Federwerk (B)
    gelöst wird, und dass eine Rückfuhrfeder vor gesehen ist, welche nach,der Unterbrechung der Antriebsverbindung zwischen Schwenk achse und Schleppkupplung das Objektiv in -die Ruhelage zurückführt.
    4. Photographieapparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vor richtung vorgesehen ist, welche ermöglicht, die .Spannung der das Objektiv in seine Ruhelage zurückführenden Feder zu ver ändern und so dem Objektiv verschiedene Schwenkgeschwindigkeiten .zu erteilen.
CH192864D 1936-02-03 1936-02-03 Photographieapparat mit schwenkbarem, mit selbsttätiger Auslösung versehenem Objektiv, insbesondere für Brieftauben. CH192864A (de)

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