DE925569C - Hochfrequenzkamera - Google Patents

Hochfrequenzkamera

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Publication number
DE925569C
DE925569C DEA17135D DEA0017135D DE925569C DE 925569 C DE925569 C DE 925569C DE A17135 D DEA17135 D DE A17135D DE A0017135 D DEA0017135 D DE A0017135D DE 925569 C DE925569 C DE 925569C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotating body
frequency camera
openings
camera
high frequency
Prior art date
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Expired
Application number
DEA17135D
Other languages
English (en)
Inventor
William Kauffelt Rankin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA17135D priority Critical patent/DE925569C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE925569C publication Critical patent/DE925569C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B39/00High-speed photography
    • G03B39/04High-speed photography using moving plate or film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description

  • Hochfrequenzkamera Die Erfindung betrifft eine Hochfrequenzkamera, die sich insbesondere zum Studium von Vorgängen eignet, die mit starker Leuchterzeugung verbunden sind, also z. B. zum Studium elektrischer Lichtbögen, die an Schaltern auftreten. Bei derartigen Vorgängen kann wegen der großen Intensität des ausgestrahlten Lichtes eine sehr große Anzahl von Aufnahmen in sehr kurzer Zeit hintereinander gemacht werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Kamera beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt in verkleinertem Maßstab eine perspektivische Ansicht einiger Teile der neuen Kamera; Fig.2 ist eine Rückansicht der vollständigen Kamera; Fig. 3 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Kamera; Fig. q. und 5 geben einige Einzelheiten, vorwiegend im Schnitt, wieder.
  • Die Kamera besteht im wesentlichen aus einem lichtdichten Gehäuse, das an einem Rahmen befestigt ist, der aus (der Grundplatte i und aus der vertikalen Platte 2 besteht. An letztere ist das Gehäuse 3 angeschraubt, das in der Figur die Form einer Trommel hat und dessen eines Ende durch die Tür q. verschließbar ist. Diese Tür hängt an dem Scharnier 5 und läßt sich mit Hilfe der Klinken 6 in der Schließstellung halten. Im Innern des lichtdichten Gehäuses befindet sich der trommelförmige Drehkörper 9, der auf einer Welle 8 gelagert ist; letztere ist in der vertikalen Platte 2 gelagert und kann von irgendeinem Motor, beispielsweise einem Elektromotor, angetrieben werden. Der Drehkörper ist an der einen Stirnseife offen. An seiner Innenfläche ist der Drehkörper mit einer Anzahl von flanschähnlichen Rippen io versehen, gegen die der lichtempfindliche Film i i infolge der Fliehkraft gedrückt wird. Der Drehkörper läuft mit sehr hoher Geschwindigkeit um, er macht etwa 7200 Umdrehungen je Minute. Zur Erleichterung des Einlegens des Films in die Trommel und zur Erleichterung der Einnahme der richtigen Lage für die Belichtung ist der Film verhältnismäßig breit; er ist etwa 115 mm breit und i m lang. Der Drehkörper ist außerdem mit der zylindrischen Führungsfläche i2 versehen, die an dem einen Ende den Flansch 13 trägt, mit dessen Hilfe die Führungsfläche an dem Drehkörper befestigt ist.
  • Die Oberfläche des Drehkörpers ist mit einer sehr großen Anzahl von Belichtungsöffnungen 15 versehen, von denen jede etwa o,25 mm Durchmesser hat. Diese Öffnungen erfüllen die Aufgabe einer Optik bei einer Lochkamera. Es sind also im allgemeinen keine Linsen vorgesehen. Die öffnungen sind beispielsweise in zehn nebeneinanderliegenden Reihen zwischen den Rippen i.o angeordnet. Jede Reihe hat ioo Öffnungen, so daß bei einer Drehzahl von .72oo Umdrehungen je Minute i2o ooo Belichtungen je Sekunde zu erzielen sind.
  • Wie die Figur zeigt, sind die Querreihen der Öffnungen zu der Achse des Drehkörpers leicht geneigt; der Grund hierfür soll später angeführt werden.
  • Aus Fig. q: ist zu ersehen, daß jede Öffnung in einer kleinen dünnen Platte 16 angebracht ist, die ihrerseits in dem äußeren Umfang der Trommel eingesetzt ist. Auf diese - Weise kann jeweils zwischen zwei Rippen io ein Bild projiziert werden. Da das aufzunehmende Objekt immer einen bestimmten endlichen Abstand von der Kamera hat, sind diese Platten 16 und die dazugehörigen Bohrungen 17 am Ende des Drehkörpers leicht geneigt, so d.aß ihre Achsen auf das Objekt zu konvergieren. Die Rippen io, die sich an den Eiden des Drehkörpers befinden, sind auf der einen Seite etwas mehr abgeschrägt als auf der anderen, so daß sie tatsächlich zu den entsprechenden Endflächen des Drehkörpers konvergieren. Die Tiefe der Rippen ist so gewählt, daß Abbildungen der gewünschten Größe entstehen.
  • An dem einen Ende des Gehäuses 3 befindet sich eine Öffnung, die durch die Platte 18 (s. Fig. i und 5) verschließbar ist. Diese Platte ist an dem Gebäuse durch .die Teile ig befestigt. Die Platte besitzt in der Mitte eine Öffnung 2o; die ihrerseits wieder durch die beiden Platten 21 und 22 verdeckt-wird. Die letztere ist gegenüber der ersteren mit Hilfe eines Nockens einstellbar, der mittels eines Knebels 23 bewegt werden kann, so daß sich ein einstellbarer Lichtschlitz ergibt, der sich in axialer Richtung zu dem Drehkörper erstreckt und durch den das Licht zu den Öffnungen in dem Drehkörper geleitet wird. Die Platte 18 besitzt außerdem noch die Stellschraube 2q., mit deren Hilfe der Abstand zwischen dem Drehkörper und den Schlitzplatten 21 und 22 eingestellt werden kann. Wie oben bereits erwähnt, sind die Querreihen der Öffnungen in dem Drehkörper zu der Achse des Drehkörpers geneigt. Diese Neigung ist gerade so groß gewählt, daß bei der Drehbewegung des trommelförmigen Drehkörpers die Öffnungen jeder .Querreihe nacheinander den Schlitz zwischen den Platten 21 und 22 passieren, so daß der Film nach und nach belichtet wird; nachdem die letzte Öffnung in einer Querreihe vorbeigelaufen ist, läuft sofort die erste Öffnung der nächsten Reihe vorbei, worauf das Spiel von neuem beginnt.
  • Während einer einzigen Umdrehung des Drehkörpers laufen also ,alle Öffnungen der gesamten Reihe von Öffnungen nacheinander an dem Schlitz vorbei, so daß aufeinanderfolgende Aufnahmen von dem Objekt entstehen. Wind die Kamera zur Aufnahme von Erscheinungen benutzt, die eine sehr große Lichtfülle erzeugen, wie z. B. zur Aufnahme von elektrischen Lichtbögen, so wird sehr viel Licht durch jede kleine Öffnung in dem Drehkörper hindurchgeschickt, so daß sich eine genügende Belichtung ergibt, um die Erscheinungen aufzunehmen, selbst wenn der Drehkörper mit sehr hoher Geschwindigkeit umläuft.
  • Selbstverständlich ist die Zeit, die erforderlich ist, um .alle Belichtungen auf dem Film vorzunehmen, auf diejenige Dauer beschränkt, die notwendig ist für eine vollständige Umdrehung des Drehkörpers; bei der obenerwähnten Geschwindigkeit würde dies 1/12o Sekunde. sein. Es können natürlich auch kleinere Geschwindigkeiten benutzt werden, wenn Erscheinungen aufgenommen werden sollen, die sich im längeren Zeitraum abspielen. Für den Fall, daß der Hintergrund oder die Umgebung des eigentlidheu Aufnahmeobjektes ungenügend belichtbar sind; während das eigentliche Aufnahmeobjekt trotz der außerordentlich kurzen Belichtungszeit wegen seiner sehr großen Lichtfülle richtig belichtet ist, kann man die erforderliche Belichtung für den Hintergrund dadurch herbeiführen, daß man die Drehbewegungen des Drehkörpers bei offenem Schlitz fortsetzt, um die erforderliche Belichtungszeit herauszubekommen, nachdem die Erscheinung selbst schon vorüber ist. Gegebenenfalls kann diese zusätzliche Belichtung des Hintergrundes auch vorgenommen werden, bevor-daseigentlicheAufnahmeobjekt aufgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochfrequenzkamera, gekennzeichnet durch einen an seinem Umfang mit zahlreichen feinen Öffnungen versehenen kreiszylindrischen, hohlen Drehkörper, der mit großer Drehgeschwindigkeit in einem lichtdichten Gehäuse umläuft und an dessen Innenseife ein Filmstreifen infolge der Fliehkraft gegen die Innenfläche des Läufers gedrückt wird.
  2. 2. Hochfrequenzkamera nach Anspzuch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Drehkörper an seiner Innenfläche flanschartige Rippen aufweist, gegen die der Film infolge der Fliehkraft gedrückt wird.
  3. 3. Hochfrequenzkamera nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ;die Querreihen der Öffnungen zu der Achse des Drehkörpers leicht geneigt sünd. q.. Hochfrequenzkamera nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem äußeren Ende desDrehkörpers liegendenRippen auf der einen Seite stärker abgeschrägt sind als auf der anderen. Hochfrequenzkamera nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Kamera eine Öffnung besitzt, die mit einem einstellbaren Schlitz versehen ist.
DEA17135D 1941-07-31 1941-07-31 Hochfrequenzkamera Expired DE925569C (de)

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DEA17135D DE925569C (de) 1941-07-31 1941-07-31 Hochfrequenzkamera

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DE925569C true DE925569C (de) 1955-03-24

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ID=6923826

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DEA17135D Expired DE925569C (de) 1941-07-31 1941-07-31 Hochfrequenzkamera

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