CH192191A - Führungsrohr mit in seinem Innern angeordneten Führungsbüchsen für umlaufende Werkstoffstangen. - Google Patents
Führungsrohr mit in seinem Innern angeordneten Führungsbüchsen für umlaufende Werkstoffstangen.Info
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Description
Führungsrohr mit in seinem Innern angeordneten Führungsbüchsen für umlaufende Werkstoffstangen. Zur Führung der Werkstoffstangen ausser halb der Arbeitsspindeln von Drehbänken, Revolverdrehbänken und Automaten werden Führungsrohre verwendet, bei denen die lichte Weite etwas .grösser ist als der .grösste Werk- stoffstangen-Durchmesser, der auf der be treffenden Werkzeugmaschine bearbeitet wer den kann.
U m das innere Anschlagen der sich schnell drehenden Werkstoffstangen von kleineren wie von grösseren Durchmessern gegen die Innenwandungen der Führungs rohre zu verhindern und so :das entstehende laute Geräusch zu verringern, .hat man viel fach zwischen Werkstoffstange und Rohr durchgang eine Ausfütterung angeordnet, die aus einer einzigen langen.Schraubenfeder und einer dazu passenden, puffernd wirkenden I?mhüllung oder aus einer einfachen langen Schraubenfeder besteht,
die den Raum @zwi- schen dem äussern Durchmesser der Feder und der innern Rohrwandung ausfüllt, wobei die letztere Ausführung mit einer Öl- oder Fetthaut umgeben wird. Ferner sind Stangen- führungsrohre bekannt, :
die, um den stören den Lärm zu vermeiden, mit dem Durch messer der Werkstoffstange und der lichten Weite des Führungsrohres entsprechenden sohlangen- oder wellenförmigen Schrauben federn versehen sind.
Alle diese bekannten Ausführungen kön nen wohl beim Drehen der Werkstoffstange eine Dämpfung,des Geräusches erreichen, <B>je-</B> doch niemals eine wesentliche Verminderung desselben.
Ausserdem entstehen :durch die Reibung der eingelegten langen Umhüllung bezw. der langen Schraubenfeder "gegen die innere Wandung des Führungsrohres Reibungsver luste, die einen erhöhten Kraftverbrauch :der Maschine bedingen.
Gegenstand .der Erfindung ist ein Füh- rungs-cohr mit in seinem Innern angeordneten Führungsbüchsen für umlaufende Werkstoff stangen, da@duroh gekennzeichnet, dass inner- halb des Führungsrohres in Ahstärnden meh rere durch Schraubenfedern schwingbar ge- hadtene, die innere Wandung des Führungs rohres nicht berührende Büchsen angeordnet sind,
die zur Führung der Werkstoffstange dienen, zum Zweck, eine wesentliche Vermin derung des Geräusches auch bei den höchsten Drehzahlen der Werkstoffstange zu erreichen.
Die Erfindung ist auf der anliegenden Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh rungsform dangestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das Führungsrohr und die sieh darin befindlichen federnd angeordneten Führungsbüchsen, Fig. '2 ein Querschnitt nach der Linie A-B von Abb. 1; Fig. 3 zeigt,die Anordnung der einzelnen federnden Führungsbüchsen innerhalb des Führungsrohres und die Stellung desselben zu .der betreffenden Werkzeugmaschine.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, be steht ,das Führungsrohr aus dem eigentlichen Eisenrohr a, das durch zwei oder mehr ver stellbare .Ständer g in die Höhe der Arbeits spindel la der betreffenden Werkzeugmaschine gebracht wird, ferner aus mehreren im In nern des Führungsrohres a stramm ein.gepass- ten Hülsen b,
die mit Ausdrehungen b@ zur Aufnahme und Führung,der ,Schraubenfedern d versehen sind und aus ebenso vielen in dem Rohr a und immer zwischen zwei Schrauben federn<I>d</I> und zwei Hülsen<I>b</I> frei schwing baren Führungsbüchsen c für die Werkstoff stange f.
Diese schwingbaren Führungs büchsen c, die :die innere Wandung des Füh rungsrohres a nicht berühren., können eben sogut aus metallischem, als auch aus nicht metallischem Werkstoff bestehen. Zum Ab schliessen der beiden Rohrenden dienen zwei Abschlüsse, :die ausserdem die Enden,der bei den am Ende des Rohres a befindlichen Schraubenfedern. d aufnehmen.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Führungsrohres ergebt sich aus folgendem: Die Werkstoffstange f wird durch die Spannvorrichtung .der Arbeitsspindel h, in Drehung versetzt und führt sich nur in dem innerhalb des Rohres a frei schwingbaren Führungsbüchsen c, von denen jede durch die Schraubenfedern d zwischen zwei in dem Rohr a straff sitzenden Hülsen b gehalten wird.
Eine Reibung zwisehen den schwingenden Führungsbüchsen c für die Werkstoffstange f und :der Innenwandung des Führungsrohres a kann nicht stattfinden, weil der äussere Durchmesser des Bundes e' der Führungs büchsen c kleiner ist als die lichte Weite des Rohres a.
Zwischen den Bünden c' und der innern Wandung des Rohres a ist soviel Spiel vorhanden, @dass bei den durch die hohen Drehzahlen hervorgerufenen Schwingungen der Führungsbüchsen eine Berührung der letzteren mit :der Rohrwandung nicht eintre ten kann.
Ein Ölen oder Schmieren der Schraubenfedern d .oder der schwingenden Führungsbüchsen c ist nicht erforderlich, weil keine Reibungsverluste während des Drehens,der Werkstoffstange f zwischen den einzelnen Federwind ngen eintreten können.
Da .durch die schwingende Anordnung der Führungsbüchsen c ein Berühren dieser Büch sen c und der Schraubenfedern d mit :der In nenwandung :
des Rohres a nicht eintreten kann, findet auch kein Verschleiss oder keine Abnutzung der Schraubenfedern d statt. Ein gegenseitiges Reiben der einzelnen Federwin dungen während des Laufes der Werkstoff stange f kann beim dargestellten Führungs rohr nicht eintreten, so dass ein Ölen oder Schmieren der Federn d und der frei schwin genden Führungsbüchsen c überhaupt nicht erforderlich ist.
Dadurch, dass die in dem Führungsrohr<I>a</I> in gewissen Abständen<I>x</I> voneinander angeordneten frei schwingenden Führungsbüchsen c nur zur Führung der Werkstoffstange f dienen, ohne mit der In nenwandung des Rohres a selbst in Berüh rung zu kommen, findet eine wesentliche Verminderung des Geräusches innerhalb des Führungsrohres a auch bei den höchsten Um drehungszahlen statt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Führungsrohr mit in seinem Innern an geordneten Führungsbüchsen für umlaufende Werkstoffstangen, dadurch ,gekennzeichnet, dass innerhalb,des Führungsrohres (a) in Ab- ständen (x) mehrere durch Schraubenfedern (d) schwingbar gehaltene, die innere Wan dung des Führungsrohres (a) nächt berüh rende Büchsen (c) angeordnet sind, die zur Führung der Werkstoffstange (f) dienen, zum Zweok,eine wesentliche Verminderung des Geräusches auch beiden höchsten Dreh zahlen der Werkstoffetan:ge (f) zu erreichen. UNTERANSPRüCHE 1.Führungsrohr mit in seinem Innern an geordneten Führungsbüchsen für umlau fende Werkstoffstangen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi- o len Bünden (cl) der einzelnen Füh- s 'hen c rungsbüchsen (c) und der innern Wan dung des Führungsrohres (a) soviel .Sp,iel vorgesehen ist,dass bei den durch die hohen Drehzahlen hervorgerufenenSchwin- gungen der Führungsbüehsen (c) eine Be- rührung der letzteren mit .der Rohrwan- dung nicht eintreten kann.?. Führungsrohr mit in seinem Innern an geordneten Führungsbüchsen für umlau fende Werkstoffstangen nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die innerhalb des Füh rungsrohresschwingbar angeordneten Füh rungsbüchsen aus metallischem Werkstoff bestehen. 3.Führungsrohr mit in .seinem Innern an geordneten Führungsbüchsen für umlau- fende Werkstoffstangen nach Patentan spruch und Unteranspruoh 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die innerhalb des Füh rungsrohres schwingbar angeordneten Füh rungsbüchsen aus nichtmetallischem Werk stoff bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE192191X | 1936-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH192191A true CH192191A (de) | 1937-07-31 |
Family
ID=5732795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH192191D CH192191A (de) | 1936-05-06 | 1936-06-11 | Führungsrohr mit in seinem Innern angeordneten Führungsbüchsen für umlaufende Werkstoffstangen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH192191A (de) |
-
1936
- 1936-06-11 CH CH192191D patent/CH192191A/de unknown
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