DE649256C - Fuehrung fuer die bei Revolverdrehbaenken o. dgl. nachzuschiebenden Werkstoffstangen - Google Patents

Fuehrung fuer die bei Revolverdrehbaenken o. dgl. nachzuschiebenden Werkstoffstangen

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Publication number
DE649256C
DE649256C DESCH110994D DESC110994D DE649256C DE 649256 C DE649256 C DE 649256C DE SCH110994 D DESCH110994 D DE SCH110994D DE SC110994 D DESC110994 D DE SC110994D DE 649256 C DE649256 C DE 649256C
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DE
Germany
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wires
rods
hyperboloid
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Expired
Application number
DESCH110994D
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SCHUETTE FA ALFRED H
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SCHUETTE FA ALFRED H
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/08Arrangements for reducing vibrations in feeding-passages or for damping noise

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Führung für die bei Revolverdrehbänken o. dgl. nachzuschiebenden Werkstoffstangen BeiRevolverdrehbänken, selbsttätigenDrehbänken u. dgl. hat man für die nachzuschiebenden Werkstoffstangen, die zum Teil sehr schnell umlaufen, bereits Führungen vorgeschlagen, die in bestimmten Abständen mit sich mitdrehenden Traglagern versehen sind. Bei solchen Stangenführungen sollen die meist sehr schnell umlaufenden Werkstoffstangen so geführt werden, daß das unangenehme Schleudern der Stangen vermieden wird, damit keine Beschädigungen an den Stangen oder den Führungen entstehen und lärmende Geräusche vermieden werden.
  • Zum Zwecke der Geräuschdämpfung und federnden Lagerung der umlaufenden Werkstoffstangen hat man die Zuführungsrohre an selbsttätigen Drehbänken schon in der verschiedensten Weise ausgefüttert. Neben Leder-und Filzfuttern werden Schraubenfedern der verschiedensten Art eingebaut, zum Teil weisen diese einen wellenförmigen Längsschnitt auf, zum Teil einen unrunden Querschnitt.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe in einer grundsätzlich neuen Weise. Die Erfindung besteht darin, daß an jeder Tragstelle die Werkstoffstange durch windschief zu ihr laufende und sie berührend kreuzende in der Längsrichtung gespannte gerade Drähte oder Stangen nachgiebig getragen wird. Derartige schräg zur Längsachse verlaufende und sie überall im gleichen Abstand kreuzende gerade Drähte oder Stangen erzeugen bekanntlich bei einer Umdrehung um die Längsachse ein Umdrehumgshyperboloid, d. h. jeder Längsschnitt wird durch die beiden Äste einer Hyperbel gebildet, während jeder Querschnitt ein Kreis ist. Die beiderseitig eingespannten Drähte oder Stangen können an der einen Einspannstelle (oder auch an beiden) durch den achsig wirkenden Druck einer Schraubenfeder gespannt erhalten werden. Hierdurch und durch die Nachgiebigkeit der gespannten Drähte oder Stangen werden die Schwingungen der Werkstoffstange federnd aufgenommen und gedämpft, so daß durch den ruhigen Lauf eine Schonung der Lager und eine Geräuschlosigkeit der Zuführung und des Umlaufes der Werkstoffstangen gesichert wird. Indem man ferner jedes dieser Draht- oder Stangenhyperboloide, durch Verdrehung der beiden Einspannstellen gegeneinander, in seiner Weite an der Tragstelle ändert, kann man sie den verschiedenen Durchmessern der zuzuführenden Werkstoffstangen anpassen, was bisher nicht möglich war.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in Fig. i bis 4 der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch die Stangenführung, Fig. 2 und 3 stellen vergrößert zwei Querschnitte nach C-D der Fig. i bei enger und weiter Einstellung der Drähte schaubildlich dar, Fig.4 zeigt vergrößert einen Querschnitt nach A-B der Fig. i zur Veranschaulichung des Einstellgetriebes.
  • Die (nicht gezeichnete) zuzuführende Werk. Stoffstange wird in bestimmten Abständen von je einer Gruppe gerade gespannter Drähte oder Stangen 2.4 umgeben, die zur Längsachse windschief verlaufen und die Werkstoffstange an der Tragstelle berührend kreuzen. In Fig. i sind zwei solche Draht- oder Stangengruppen gezeigt, die in der Längsrichtung aufeinander folgen. Der Aufnahmekörper, in welchem sie eingespannt sind, dreht sich zwischen den beiden festen Lagerstellen i und 2 in Wälzlagern 3 und 4, an die sich die Ringe 5 und 6, ferner die Muffen 7 und 8, die Drahtschutzgitter g und io sowie die Verbindungsmuffe ii anschließen,innerhalb deren die Ringe 18 und ig achsig beweglich angeordnet sind. Die geraden Drähte oder Stangen der beiden Gruppen sind zwischen den äußeren Muffen 7 und 8 einerseits, den inneren Ringen 18 und i9 andererseits eingespannt, und zwar, wie aus Fig. i ersichtlich, derart, daß ihre verstärkten oder verdickten Enden in Kugelpfannen liegen. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß jede der beiden Gruppen 24 der gespannten Drähte oder Stangen auf dein Mantel eines Hyperboloides liegt, das in der Mitte, also an der Tragstelle, am- engsten ist und sich nach den Enden hin erweitert.
  • Die Spannung der Drähte oder Stangen wird durch die achsig wirkenden Schraubenfedern 20 und 21 erreicht, die innerhalb der Verbindungsmuffe i i eingespannt sind und die Ringe 18 und i g nach der Mitte hin drükken. Durch diese Federn werden also die Drähte oder Stangen 24 stramm gespannt. Es steht übrigens nichts im Wege, auch am anderen Ende jedes Hyperboloides derartige Spannfedern anzubringen.
  • Bei der Ausführungsform Fig. i können die einander zugekehrten Enden beider Hyperboloide gemeinsam verdreht werden, wodurch sich der kleinste an der Tragstelle liegende Durchmesser des Hyperboloides verkleinert oder vergrößert und sich hierdurch dem Durchmesser der zuzuführenden Werkstoffstange anpaßt. Zur Ermöglichung dieser Verdrehung ist innerhalb der Verbindungsinuffe i i ein Einstellring 14 drehbar gelagert. Mit diesem Einstellring sind die beiden Ringe 18 und i9 durch federartige Führungsstücke 22 und 23 (Fig. 4) derart verbunden, daß sie sich mit dein Einstellring 14 nur gemeinsam drehen können. Der Einstellring 14 ist mit einer Büchse 15 ausgerüstet, in der sich unverdrehbar ein unter dem radigen Druck einer Feder stehender Stellbutzen r6 radig bewe-
    gen kann. Dieser Stellbutzen 16 greift mit
    seiner Außenverzahnung in die entsprechende
    Innenverzahnung eines Zylinderstreifens 13,
    der mit einem Längsschlitz 12 versehen und
    '. auf einem entsprechenden Schlitz der Verbin-
    dungsmuffe i z derart befestigt ist, daß beide
    'Schlitze übereinstimmen. Die Schlitze ermög-
    lichen es, den Stellbutzen 16 mit einem ge-
    eigneten Werkzeug federnd nach innen zu
    drücken und alsdann den Stellring 14 zu ver-
    drehen, worauf man den Stellbutzen wieder
    in die Verzahnung einspringen läßt und hier-
    durch den Stellring in seiner neuen Lage fest-
    stellt. Durch die Verdrehung des Stellringes
    werden die Drehringe 18 und i9 mitgenom-
    men, wodurch die beiden Drahtgruppen 24
    enger und weiter gestellt werden können. Die
    engere Drahtstellung für die Werkstoffstan-
    gen zeigt Fig.2, die «eitere Fig.3. Die
    Federn 20 und 21 vermitteln hierbei den Aus-
    gleich, indem sie die Enden jeder Draht-
    gruppe an den Einspannstellen stets zum An-
    liegen bringen, gleichgültig, ob die Drähte
    schräger oder steiler liegen. Bei schrägerer
    Lage der Drähte (Fig.2) wird der Abstand
    swischen den beiden Einspannstellen in jeder
    Gruppe etwas verringert, was, wie gesagt,
    durch die achsig wirkenden Federn 2o und 21
    ausgeglichen wird. Ebenso vermitteln diese
    Federn den Ausgleich, wenn durch Einführen
    einer Werkstoffstange, die etwas dicker ist,
    als es der Einstellung entspricht, die Drähte
    24 etwas nach außen gebogen werden, wo-
    durch ebenfalls der Abstand zwischen den Be-
    festigungspunkten etwas geringer wird.
    In jedem Falle kommt die Werkstoffstange
    nur an den Tragstellen, also an den engsten
    Stellen der achsig hintereinander liegenden
    Hyperboloide, mit den Drähten in Berührung,
    nicht aber mit den mitumlaufenden Draht
    Schutzgittern 9 und i o, so daß Abnutzung und
    unangenehmes Geräusch vermieden ist.,
    Bei der dargestellten Ausführungsform ist
    gegenüber dem Stellbutzen 16 ein Auswucht-
    stück 17 innerhalb des Stellringes 14 ange-
    bracht. Im übrigen könnte sowohl die Ver-
    drehungsvorrichtung wie die Ausführung der
    Einspannstellen von der dargestellten Ein-
    richtung auch abweichen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Führung für die bei Revolverdreh- bänken, selbsttätigen Drehbänken o. dgl. nachzuschiebenden Werkstoffstangen mit in bestimmten Abständen voneinander lie- genden sich mitdrehenden Traglagern, da- durch gekennzeichnet, daß an jeder Trag- stelle die Werkstoffstange durch wind- schief zu ihr laufende und sie berührend kreuzende, insgesamt ein Hyperboloid bil-
    dende, in der Längsrichtung gespannte gerade Drähte oder Stangen (2¢) nachgiebig getragen wird. .
  2. 2. Führung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitig eingespannten Drähte oder Stangen (2¢) an der einen Einspannstelle (oder auch an beiden,) durch den achsig wirkenden Druck von Schraubenfedern (2o und 2i) gespannt erhalten werden.
  3. 3. Führung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Draht- oder Stangenhyperboloid -(2q.) durch Verdrehung der Einspannstellen gegeneinander an der Tragstelle in seiner Weite geändert und dem Durchmesser der Werkstoffstange angepaßt werden kann. q...
  4. Führung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Hyperboloide an ihren einander zugekehrten Enden mit einer gemeinsamen Verdrehungsvorrichtung (1q., 16) versehen sind, während die einander abgekehrten Enden der beiden Hyperboloide unverdrehbar eingespannt sind.
  5. 5. Führung nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Verdrehungsvorrichtung aus einem drehbaren Einstellring (i4) mit einem in radiger Richtung federnd eindrückbaren Stellbutzen (i6) besteht, der mit Außenzahnung in die Innenzahnung eines auf einer Schlitzöffnung des Stellringes angebrachten geschlitzten Bogenstückes (i2, 13) eingreift.
  6. 6. Führung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber dem Stellbutzen (i6) innerhalb des Einstellringes (i4) ein Auswuchtstück (:7) angeordnet ist.
DESCH110994D 1936-09-25 1936-09-26 Fuehrung fuer die bei Revolverdrehbaenken o. dgl. nachzuschiebenden Werkstoffstangen Expired DE649256C (de)

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DE (1) DE649256C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744511C (de) * 1942-03-10 1944-01-18 Schuette Fa Alfred H Werkstoffstangenfuehrung fuer Revolverdrehbaenke, selbsttaetige Drehbaenke o. dgl.
DE3737941A1 (de) * 1987-11-07 1989-05-18 Hans Eisinger Vorrichtung zum fuehren von stangen bei drehmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744511C (de) * 1942-03-10 1944-01-18 Schuette Fa Alfred H Werkstoffstangenfuehrung fuer Revolverdrehbaenke, selbsttaetige Drehbaenke o. dgl.
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