CH189232A - Selbstanlaufender polarisierter Synchronkleinmotor für Einphasen-Wechselstrom. - Google Patents

Selbstanlaufender polarisierter Synchronkleinmotor für Einphasen-Wechselstrom.

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CH189232A
CH189232A CH189232DA CH189232A CH 189232 A CH189232 A CH 189232A CH 189232D A CH189232D A CH 189232DA CH 189232 A CH189232 A CH 189232A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Selbstanlaufender polarisierter Synchronkleinmotor für Einphasen-Wechselstrom.    Bei bekannten polarisierten Synchron  kleinmotoren wird ein Selbstanlauf dadurch  erzwungen, dass man die Pole des polari  sierten Läufers einseitig abschrägt oder in  sonstiger Weise magnetisch unsymmetrisch  macht. Durch genaue Formgebung der Pole,  die in der Massenfabrikation Schwierigkeiten  macht, allein kann man aber noch keinen  Anlauf in bestimmter Richtung erzielen, son  dern der Motor wird je nach der Polarität,  mit der die Wicklung eingeschaltet wird,  nach der einen oder nach der andern Richtung  anlaufen. Man hat deshalb derartige Motoren  mit Rücklaufgesperre oder mechanischen  Gleichrichtergetrieben versehen, um für den  anzutreibenden Apparat stets die gleiche  Umlaufsrichtung zu erzwingen.  



  Zwecks Verringerung der Motordrehzahl  gibt man nach einem bekannten Verschlag  dem Ständer die Form der sogenannten  Klauentype, indem man zum Beispiel an die  beiden Stirnseiten eines Erregermagnetes ge-    zahnte, mit ihren Zähnen ineinandergreifende  Eisenbleche anschliesst; die Zähne, die die Stän  derpole bilden, haben abwechselnd verschie  dene Polarität. Auf diese Weise erhält man  Ständer mit verhältnismässig grossen Polzahlen.  



  Bei dem Synchronkleinmotor, der den  Gegenstand der Erfindung bildet, fällt die  magnetische Unsymmetrie der Pole fort;  die     Massenfabrikation    wird dadurch wesentlich  vereinfacht, weil es jetzt nicht mehr auf  eine genaue Formgebung der Pole ankommt.  Auch werden Rücklaufgesperre und me  chanische Gleichrichtergetriebe vermieden.  Erfindungsgemäss hat der Motor zwei polari  sierte mechanisch miteinander     gekuppelte     Läufer und zwei Ständerpolreihen, von denen  die eine Reihe einen in der Phase gegenüber  dem Fluss der andern Reihe verschobenen       Magnetfluss    hat, um die beiden Ständer und  Läufer sind entsprechend der Phasenver  schiebung der     Magnetflüsse    in der Umlaufs  richtung gegeneinander versetzt.

        Die Erfindung soll anhand der Zeichnung,  die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher  erläutert worden. 11, 12 sind zwei in Reihe  geschaltete Erregerwicklungen, von denen  die eine durch einen Kurzschlussring 13  belastet ist. Der Ring 13 kann auch inner  halb der Spule liegen oder die Form einer  seitlich der Spule liegenden Kurzschlussscheibe  haben. Die Wicklungen umschliessen die  Magnetkerne 14, die das magnetische Mittel  blech 15 mit den beiden gezahnten Aussen  blechen 16, 17 verbinden. Das Mittelblech  15 ist magnetisch leitend mit dem an beiden  Rändern gezahnten Rohr 18 aus magnetisch  leitfähigem Material verbunden. Die Zähne  der Teile 16 und 18, bezw. 17 und 18 greifen,  wie namentlich die Fig. 2 erkennen lässt,  ineinander und bilden die Ständerpolreihen  1, 2.

   Der Fluss der Ständerpolreihe 2 eilt  wegen der Belastung 13 dem Fluss der  Ständerpolreihe 1 in der Phase nach. 3, 4  sind die beiden Läufer, die aus polarisiertem  Dauermagnetstahl hoher Koerzitivkraft be  stehen und auf der Welle 5 sitzen. Es sind  entweder die beiden Läufer 3, 4 oder die  Ständerpolreihen 1, 2 räumlich entsprechend  der Phasenverschiebung der Ständerflüsse  gegeneinander versetzt. Durch die Phasen  verschiebung und die Versetzung der Ständer  polreihen erhält man einen sicheren Anlauf  in ein für allemal festliegender Richtung und  eine zeitliche Vergleichmässigung des Dreh  moments. Ausserdem ergibt sich durch die  Verdoppelung von Ständer und     Läuferpolen     eine wesentliche Erhöhung des Drehmoments.

    Da ferner die Ständerpolen mit phasenver  schobenen Flüssen nicht zwischen den andern  Ständerpolen liegen, sondern eine besondere  Polreihe bilden, erhält man auch bei grosser  Polzahl genügend breite Pole. Dies ist für  die Drehmomentsbildung und für die Massen  fabrikation vorteilhaft. Bei der Eichung kann  das Anlaufsmoment durch Verdrehung des  einen Läufers gegen den andern, bezw. bei  zweiteiligen Ständern durch Verdrehung des  einen Ständers auf den günstigsten Wert  eingestellt werden.  



  Damit die Ständerpole gegeneinander ver-    dreht werden können, und gegebenenfalls der  Ständer aus zwei Teilen zusammengesetzt  werden kann, können an Stelle des Teils 15  und 18 der Fig. 1 zwei etwa topfförmige  Teile verwendet werden, von denen jeder  eine Erregerwicklung einschliesst. Die beiden  Läufer brauchen nicht auf einer gemeinsamen  Welle zu sitzen, sondern können auch in  anderer Weise, zum Beispiel durch Zahnräder,  miteinander gekuppelt sein. Auch brauchen  die beiden Polreihen nicht achsial nebenein  ander angeordnet zu werden, sondern können  auch radial nebeneinander liegen. Unter  Umständen kann die eine Polreihe die andere  konzentrisch umschliessen.  



  Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt  auch darin, dass der Motor trotz grossen  Drehmoments sehr klein ausfällt. In der  Zeichnung ist er der Deutlichkeit halber in  vergrössertem     Massstab    dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstanlaufender polarisierter Synchron kleinmotor für Einphasen-Wechselstrom, da durch gekennzeichnet, dass auf zwei polari sierte mechanisch miteinander gekuppelte Läufer zwei Reihen von Ständerpolen ein wirken, von denen die eine Reihe einen in der Phase gegenüber dem Fluss der andern Reihe verschobenen Magnetfluss hat, und dass die beiden Ständer und Läufer ent sprechend der Phasenverschiebung der Mag netflüsse in der Umlaufsrichtung gegenein ander versetzt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Synchronkleinmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nach der Klauentype ausgeführten Ständerpole, die aus gezackten Blechen mit zahnradartig ineinandergreifenden Zacken bestehen, für jede Polreihe eine eigene Erregerwicklung haben, von denen die eine mit Mitteln zur Erzielung der Phasenverschiebung des Magnetflusses versehen ist. 2. Synebronkleinmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer des Motors aus einem gezahnten Rohr- stück, einer Mittelscheibe und zwei ge zahnten Endscheiben besteht, die durch Magnetkerne miteinander verbunden sind. 3.
    Synchronkleinmotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklungen der beiden Ständerpolreihen in Reihe geschaltet und die eine Wicklung mit einem Kurzschlussring belastet ist.
CH189232D 1935-02-08 1935-12-20 Selbstanlaufender polarisierter Synchronkleinmotor für Einphasen-Wechselstrom. CH189232A (de)

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