Buchungsmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Buchungsmaschine, bei welcher Angaben verschiedener Art fortlaufend registriert werden können. Bei solchen Maschinen ist es bekannt, Addierwerke anzuordnen, welche während einer gesamten Geschäfts- oder Ab rechnungsperiode bestimmte Arten der er wähnten Angaben fortlaufend aufnehmen. Diese Addierwerke werden in den betreffen den Maschinengängen entweder nach Art eines Hauptaddierwerkes jedesmal automa tisch eingekuppelt oder sie müssen in jedem dieser Maschinengänge besonders ausgewählt werden.
Erfindungsgemäss ist nun bei einer Bu chungsmaschine zur fortlaufenden. Registrie rung von Buchungen, welche aus mehreren zusammengehörigen Maschinengängen (z. B. aus dem alten Bestand, den Umsätzen und dem neuen Bestand) bestehen, eine Steuer einrichtung vorgesehen, die zwecks getrenn ter Speicherung der verschiedenartigen Bu chungsangaben je ein zu Beginn einer An- gabenreihe ausgewähltes Sammeladdierwerk selbsttätig bei denjenigen Maschinengängen kuppelt, in denen Angaben von der besonde ren,
von dem Addierwerk aufzuspeichernden Art registriert werden. Dieser Erfindungs gedanke läAt sich z. B. in der Weise verwen den, dass bei Maschinen zur Registrierung von aus mehreren Maschinengängen (z. B. "Alter Bestand", "Umsätze", "Neuer Be stand") bestehenden Buchungsvorgängen die Sammelad-dierwerke bestimmte Arten von Einzelregistrierungen (z.
B. die positiven oder negativen Umsätze) aus diesen Bu chungsvorgängen selbsttätig aufnehmen und getrennt speichern.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungs form ergibt die Anwendung der Erfindung auf Buchungsmaschinen für Spar- und Dar lehenskassen, die dem Geldverkehr einer grossen Anzahl von Einzelkunden, z. B. der Beamten eines Reichsbahndirektionsbezirkes, dienen. Am Gehaltzahlungstage gehen dort sehr viele Überweisungen von Spareinlagen ein, die von den einzelnen Arbeitsstellen aus listenmässig gesammelt und zur Hauptkasse eingereicht werden. Ebenso werden die im Laufe eines bestimmten Zeitraumes, z. B.
eines Monats, erfolgten; Abhebungen von den einzelnen Nebenkassenstellen auf Listen ge sammelt und dann zur Hauptkassenstelle weitergeleitet. Anhand dieser Einzahlungs- und Abhebungslisten werden nun an der Hauptkasse die Kapitalverschiebungen regi striert und die neuen Bestände der bewegten Konten errechnet.
Bei der Vornahme dieser Listenver buchungen ist es erforderlich, eine Kontrolle über die richtige Einführung dieser Beträge zu haben, was bei der Maschine gemäss der Erfindung z. B. dadurch erreicht werden kann, dass die auf einer Einzahlungs- bezw. auf einer Abhebungsliste angegebenen Be träge bei ihrer Verbuchung - ausser in den bekannten Kontenaddierwerken - in einem besonderen Einzahlungs- bezw. Abhebungs- sammeladdierwerk aufgespeichert werden,
dessen Endsumme nach Beendigung dieser Listenbuchung mit der auf .der Liste errech neten Gesamtsumme der Einzahlungen bezw. Abhebungen übereinstimmen muss. Um bei einer Listenverbuchung die jeweils benötigte Sammeltaste nicht bei jeder Buchung neu einstellen zu müssen, bleibt dieselbe so lange in gedrückter Stellung, bis sie entweder nach dem Ziehen der Summe aus dem Sam- melacIdierwerk oder zur Unterbrechung der Listenbuchung von Hand gelöscht wird.
Da die Sammeltaste bei einer Listen buchung aueh während der Einführung des alten Bestandes und während der Ermitt lung des neuen Bestandes gedrückt bleibt, das dadurch ausgewählte Sammeladdierwerk aber nur mit den Umsatzbeträgen beschickt werden darf, kann die Einrichtung getroffen werden, dass die beiden Nebenaddierwerks- reihen, in denen.
je eines ,der beiden Sammel- addierwerke untergebracht ist, während der beiden erstgenannten Buchungsvorgänge trotz gedrückter Sammeltaste ausgeschaltet bleiben.
Um die richtige Bedienung der Maschine bei den verschiedenen Buchungsvorgängen zu gewährleisten, können Tastenverblockun- gen vorgesehen sein, von denen insbesondere diejenige zwischen den beiden Sammler tasten und der für das Nullstellen der Sammler besonders angeordneten Gangart hebelstellung zu erwähnen ist, welche be wirkt, dass bei der Einstellung des Gangart hebels auf die zur Nullstellung der Sammler vorgesehene Stellung die Motortaste nur dann freigegeben wird, wenn ausserdem eine der Sammlertasten gedrückt ist,
während umgekehrt bei gedrückter Sammlertaste der Gangarthebel nicht zum Ablesen oder Null stellen der übrigen Addierwerke eingestellt werden kann.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungs beispiel dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das Einstellfeld der Maschine. Fig. 2 eine Seitenansicht der Sammel- tastenverblockung in der Ebene der Ab hebungstastenbank, Fig. 3 eine Seitenansicht der Sammel- tastenverblockung in der Ebene der Einzah- lungstastenbank, Fig. 4 eine Seitenansicht der Motortasten- Freigabevorrichtung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Sammel- tastenverblockung gemäss den Fig. 2, 3 und 4, i Fig. 6 eine Seitenansicht der Saldo- tastenbank, Fig. 7 eine Seitenansicht der Ausschalt vorrichtung für die Nebenaddierwerksreihen,
Fig. 7a einen Querschnitt durch einen Teil der Ausschaltvorrichtung nach der Linie VIIa---VIIa der Fig. 7, Fig. 8 einen Querschnitt durch die Aus schaltvorrichtung nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7, Fig. 9 einen Querschnitt durch die Aus schaltvorrichtung nach der Linie IX-IX der Fig. 7.
Der Beschreibung ist eine Saldier buchungsmaschine bekannter Art zugrunde gelegt, deren Einstellfeld (Fig. 1) die be kannten Tasten und Hebel aufweist, und zwar die Betragstasten 10, zwei Reihen von Nebenaddierwerkstasten 11 und 12, die Saldotasten 13 und 11 für die alten Kredit und Debetsalden, die Saldotasten 15 und 16 für die Zu- und Abgänge, die Blindtasten 17 und 1.8 für die neuen Kredit- und Debet saIden, die Motortaste 19 und die Leertaste ?0, die Addierwerkshebel 1, 2 und 3,
den Gangarthebel 4 für das Saldierwerk und den Gangarthebel 5 für die übrigen Addier werke. Ausser diesen bekannten Einrichtun gen ist in jeder der beiden Nebenaddier- werkstastenreihen 11 und 12 noch eine be sondere Sammeltaste 21 bezw. 22 angeord net, der je ein besonderes Sammeladdierwerk zugeordnet ist; ausserdem ist für den Gang arthebel 5 eine besondere Stellung "Null- stellen-:Sammler" vorgesehen.
Bei der normalen Verbuchung einfacher Zu- oder Abgänge wird die Maschine in be kannter Weise bedient, das heisst der alte Kredit- bezw. Debetsaldo wird unter Be nutzung der Betragstasten 10, -der Saldotaste 13 oder 1=1 und der Motortaste 19 eingeführt, wobei sämtliche Hebel in ihrer Ruhe- bezw. Addierstellung verbleiben.
Dann wird der Zu- oder Abgang unter Benutzung fder Be tragstasten 10, der Saldotaste 1-5 oder 16, der entsprechenden Nebenaddierwerkstaste 11 oder 12 und der Motortaste 1-9 einge führt. Zur .Ermittlung des dadurch gebilde ten neuen Kredit- oder Debetsal:dos wird der G angarthebel 4 auf "Saldo" eingestellt und dadurch die dem Saldieiwerksstand entspre chende Blindtaste 17 oder 18 eingerückt und der Maschinengang durch Drücken der Mo tortaste 19 ausgelöst.
Sollen nun aber die auf einer Einzah- lungs- .oder auf einer Abhebungsliste ange gebenen Beträge verbucht werden, so ist eine Kontrolle darüber erwünscht, dass alle auf einer solchen Liste aufgeführten Beträge richtig eingeführt worden sind, bezw. dass keiner .dieser Beträge vergessen oder doppelt verbucht worden ist. Zu diesem Zweck ist in der Reihe der Abhebungsaddierwerke ein Sammeladdierwerk zur Aufspeicherung der Einzahlungsbeträge und in der Reihe der Einzahlungsaddierwerke ein Sammeladdier- werk zur Aufspeicherung der Abhebungs beträge angeordnet.
Die auf einer Einzah- lungs- bezw. Abhebungsliste angegebenen Beträge werden bei ihrer Verbuchung in das entsprechende Sammeladdierwerk aufgenom men und die dadurch gebildete Summe wird beim Nullstellen des Sammeladdierwerkes auf die Liste gedruckt.
Diese von der Ma schine errechnete und gedruckte Summe muss bei richtiger Einführung der Beträge mit der auf der Liste errechneten Gesamt- summe der Beträge übereinstimmen, wo durch eine Kontrolle über die richtige Ein führung der Beträge einer Liste erreicht wird.
Zur Vornahme einer Listenverbuchung von einer grösseren Anzahl von Einzahlun gen oder Abhebungen verschiedener Konten wird zunächst die entsprechende Sammel- taste 21 oder 22 gedrückt. Die Sammeltaste 21, welche das Sammeladdierwerk zur Auf speicherung der Einzahlungsbeträge aus wählt, ist in der Bank der Abhebungstasten 11 und die Taste 22, welche das Sammel- addierwerk zur Aufspeicherung der Ab hebungen auswählt, ist in der Bank der Einzahlungstasten 12 untergebracht.
Da in einer Tastenbank jeweils nur eine einzige Taste gedrückt werden kann, kann bei ge drückter Einzahlungssammeltaste 2,1 nur eine der Einzahlungstasten 12 -und bei ge drückter Abhebungssammeltaste 22 nur eine der Auszahltasten 11 gedrückt werden. Die jeweils .gedrückte Sammeltaste 21 oder 22 wird in bekannter Weise durch je einen be sonderen Sperrschieber 23 (Fig. 2 und 3) so lange in .gedrückter Lage gehalten, bis sie von Hand gelöscht wird.
Die entsprechende Sammeltaste braucht also zur Verbuchung aller auf einer Liste aufgeführten Beträge nur ein .einziges Mal niedergedrückt zu wer den.
Der Tastenstift der Sammeltaste 21 wirkt mit einem Bewegungsschieber 24 zu sammen (Fig. 2 und 5), an welchem eine Stange 25 angelenkt ist, die von einem auf einer Achse 28 gelagerten Arm 27 getragen: wird. An der Stange 2-5 ist ein Stift 26 be- festigt, der in der Ebene .eines Hakenarmes 29 liegt. Der Hakenarm 29 ist an dem einen Ende einer auf der Achse 28 gelagerten Hülse 30 befestigt.
Auf der Hülse 30 ist ausserdem ein Arm 31 befestigt (Fig. 3 und 5), der durch einen Lenker 32 mit einem Bewegungsschieber 33 verbunden ist, der mit dem Tastenstift der Sammeltaste 22 zu- sammenwirkt. Durch Niederdrücken der Sammeltaste 21 wird der Bewegungsschie- ber 24 aufwärts und die Stange 25 nach rechts bewegt,
wodurch der Stift 26 in die strichpunktiert gezeichnete Stellung 26' ge langt. In dieser Stellung verhindert der Stift 26, dass der Hakenarm 29, welcher durch Drücken der Sammeltaste 2:2 abwärts bewegt wird, diese Bewegung ausführen kann. Die Sammeltaste 22 kann somit in diesem Fall nicht gedrückt werden.
Wird dagegen zuerst die Sammeltaste 22 gedrückt und dadurch vermittels des Bewegungsschie bers 33, des Lenkers 32, des Hebels 31 und der Hülse 30 der Hakenarm 29 im Uhrzei gersinn verschwenkt, so verhindert derselbe, dass,der Stift 26 nach rechts bewegt und die Sammeltaste 21 gedrückt werden kann. Durch diese Einrichtung ist eine Ausschliess- sperrung zwischen den beiden Sammeltasten 21 und 2.2 hergestellt, die bewirkt, dass stets nur eine einzige der beiden Sammeltasten gedrückt werden kann.
Die beiden Arme 27 und 31 (Fig. \?, 3 und 5) sind an ihrem untern Ende mit je einem Ansatz 27a bezw. 31a versehen, der mit je einer auf einer Achse 35 befestigten Scheibe 36 bezw. 37 zusammenwirken kann. Die Achse 35 steht über.die Zahnräder 38, 39 in direkter Verbindung mit dem Gangart hebel 5, so dass die Scheiben 36 und 37 beim Verstellen des Gangarthebels 5 ent sprechend gedreht werden.
Steht der Gang arthebel 5 auf "Duplikat", "Addieren" oder "Nullstellen-Sammler", so stehen die Schei ben 36, 37 mit ihrem niedrigen Umfangsteil den Ansätzen 27a und 3-1a gegenüber, so dass sie .die Verschwenkung der Arme 217 und 31 nicht verhindern, die Sammeltasten 21 und 22 also gedrückt werden können.
Wird,der Gangarthebel 5 dagegen auf "Ab- lesen" oder "Nullstellen" eingestellt, so wird die Achse 3-5 mit den Scheiben 316 und 37 so gedreht, dass der volle Umfangsteil der Scheiben den Ansätzen. 27a und 31a gegen überliegt und die Sammeltasten 2,
1 und 22 bei dieser Einstellung des Gangarthebels gesperrt sind. Umgekehrt kann bei gedrück ter Sammeltaste 21 oder 22 der Gan-,art- hebel 5 nicht auf "Ablesen" oder "Nullstel len" eingestellt werden, da der durch die jeweils gedrückte Sammeltaste 21 oder 22 eingeschwenkte Ansatz 27a bezw. 31a die Weiterbewegung der Scheibe 3,
6 bezw. 37 und somit des Gangarthebels 5 über die Stellung "Nullstellen-Sammler" hinaus ver hindert.
Die beiden Sammeladdierwerke dürfen nur die Einzahlungs- bezw. die Abhebungs beträge aufnehmen; da die jeweils benutzte Sammeltaste 2.1 oder 22 aber auch während der Einführung der alten Bestände und während ides Ziehens der neuen Salden nie dergedrückt ist, werden die beiden Addier werksreihen während der beiden letztge nannten Buchungsvorgänge -durch die nach stehend beschriebene Einrichtung ausge schaltet, trotzdem eine der Sammeltasten in diesen beiden Reihen gedrückt ist.
An der Saldotastenbank (Fig. 6, 7 und 8) ist ein Bewegungsschieber 40 angeordnet, der durch Drücken einer der Tasten 1.3, 14, 17 oder 18 aufwärts bewegt wird. Der Schieber 40 ist durch einen Lenker 41, einen Bügel 42 und einen Lenker 43 mit einem an der Aus zahlungstastenbank angeordneten Schieber 44 verbunden (Fsg. 7 und 9), dessen unterer Schwingarm 45 auf einem Zapfen 46 dreh bar ist.
An der rückwärtigen Verlängerung .des Schwingarmes 45 ist ein Stift 47 be festigt, der in einen Schlitz 48 einer Schub stange 49 eingreift. Die Schubstange 49 greift an -einem Arm 50 an, der an einer auf der Achse 51 gelagerten Hülse 52 befestigt ist (Fig.7 und 7a). Auf der Hülse 52 ist ein Arm 53 befestigt, der eine Rolle 54 trägt.
Eine an der Schubstange angreifende Feder 55 ist bestrebt, den untern Teil des Schlitzes 4.8 der Schubstange 49 in Anlage mit -dem Stift 47 des Schwingarmes 45 zu halten, wodurch die Rolle 54 ausser Eingriff mit einer Kurvenscheibe 66 gehalten wird. In einem zweiten Schlitz 57 der Schub stange 49 greift ein Stift @58 ein, der an einem um den Zapfen 46 schwenkbaren Hebel 59 befestigt ist, welcher durch eine Feder 60 gewöhnlich so gehalten wird, dass sein unteres Ende 59a gegen eine feste Achse 61 anliegt.
Der Hebel 5-9 ist durch einen Lenker 62 mit einem Kurvennutseg- ment 63 verbunden, welches auf einer Achse 64 gelagert ist und eine Kurvennut 63a auf weist (Fig. 7 und 9). In die Kurvennut 63a greift eine Gleitrolle 65 ein, welche auf einer auf einem Bolzen 67 verschiebbaren Muffe 66 angebracht ist. Ein mit der Muffe 66 starr verbundener Arm 68 greift mit sei- iiem gabelförmigen Ende in die Ringnut einer Zahnradnabe 69 ein, die auf einem Bolzen 7-0 verschiebbar und drehbar gelagert ist.
Mit der Nabe 69 sind ein Einleitungs- zahnrad 71 und ein Schaltrad 72 starr ver bunden,,die mit einem auf der Achse 7 3 un- verschiebba.r gelagerten Sohaltscheibenpaket 74, 75, 76 zusammenwirken können, welches vom Maschinengetriebe zu bestimmten, den verschiedenen Gangarten entsprechenden Zeiten angetrieben wird. Gemäss der Fig. 9 liegt dem zwölfteiligen Schaltrad 72, wel ches durch Weglassen eines jeden dritten Zahnes vier Sperrlücken aufweist, eine volle Sperrscheibe 75 gegenüber,
während dem Einleitungsrad 71 und ebenso dem Zahnrad 7.6 kein anderes Rad gegenüberliegt. Nor malerweise wird die Muffe 6.9 mit den Rä- dern <B>71</B> und 72 in noch zu beschreibender Weise in solcher Lage gehalten, dass das Einleitungsrad 71 dem Rad 74 und das Schaltrad 72 dem Antriebsrad 76 gegen überliegt.
In beiden Fällen ist aber das Schaltrad 72 mit der Muffe 69 während der Ruhelage der Maschine dadurch gegen Dre hung gesperrt, dass entweder die volle Sperr scheibe 75 oder eine Sperrfläche des An triebsrades 76 sich in eine der Lücken des Schaltrades 72 legt.
Auf der Muffe 69 ist ausserdem ein breites Zahnrad 77 befestigt, welches bei beiden Endlagen der Muffe 69 in ständigem Eingriff mit zwei Zahnrädern 78 und 79 steht, von denen das Rad 78 auf der Achse 73 und das Rad 79 auf der Achse <B>80</B> gelagert ist. Dass Rad 78 ist mit einem Zahnrad 81 starr verbunden, welches mit einem auf der Achse 84 gelagerten Zahnrad 82 in Eingriff steht.
Mit diesem ist eine Exzenterscheibe 83 starr gekuppelt. Ebenso steht das Zahnrad 79 über zwei Zahnräder 85, 86 mit einer Exzenterscheibe 87 in stän diger Verbindung.
Wenn sieh die Muffe 69 in ihrer Nor mallage befindet, wobei die Räder<B>71,</B> 74 und 72, 76 einander gegenüberliegen, so wird bei der ersten Antriebsbewegung des Schalträderpaketes 74, 75,<B>76</B> dem Räder paket 71, 72, 77 eine Drehung um<B>90.'</B> er teilt, welche über die beiden Räderketten 78, 81, 82 und 79, 85, 86 auf die beiden Exzenterscheiben 8;3 und 87 als Drehung um 180 übertragen wird.
Diese Drehung der beiden Exzenterscheiben wird in bekann ter, nicht dargestellter Weise zum Ein schwenken der beiden Nebenaddierwerks- reihen benutzt. Die zweite Teildrehung der Antriebsräder 74-7.6 wird in derselben Weise auf die beiden Exzenterscheiben 83 und 87 übertragen, wodurch das Ausschwen ken der beulen Nebenaddierwerksreihen be wirkt wird.
Die Zeiten für die beiden An triebsbewegungen des Räderpaketes 74--76 bezw. für das Ein- und Ausschwenken der beiden Nebenaddierwerksreihen werden in bekannter, nicht dargestellter Weise von der Gangartsteuerung der Maschine bestimmt.
Aus der bisherigen Beschreibung geht hervor, daa, wenn durch Verschiebung der Muffe 69 in die in Fig. 9 dargestellte Lage das Schaltrad<B>72</B> der vollen Sperrscheibe 75 gegenüberliegt, die Antriebsbewegung des Räderpaketes 74-76 wirkungslos bleibt, die Egzenterscheiben 83 und 87 nicht gedreht und somit .die Nebenaddierwerksreihen nicht eingeschwenkt werden.
Die Verschiebung der Muffe 69 in die in Fig. 9 dargestellte Ausschaltlage wird ver mittels der vorher beschriebenen Teile fol gendermassen bewirkt (Fig. 6 bis Fig. 9) Wenn eine der Saldotasten 13, 14, 17 oder 18 gedrückt wird, wird der Bewegungsschie ber 40 und vermittels der Bräcke 41, 42, 43 auch der Schieber 44 aufwärts bewegt.
Der Stift 47 des Schwingarmes 45 drückt hier bei die Schubstange 49 so weit abwärts, dass vermittels der Teile 50, 524, 5.3 die Gleitrolle 54 in die Kurvennut<I>56a</I> der :
Scheibe 56 ge bracht wird. Durch Drücken einer der Saldotasten wird also nur diese E.inleitungs- bewegung bewirkt, während die eigentliche Verschiebung der Muffe 69 vom Maschinen getriebe selbst ausgeführt wird, indem nun' durch Drehung der Scheibe 56 im Gegen.zei- gersinne der Hebel 53 infolge der Kurven fläche .56a noch weiter im Gegenzeigersinne verschwenkt wird. Diese Verschwenkung des Hebels 53 wird über die Teile 52, 50, 49, 58, 59,
62 zur Drehung des Kurvennut- segmentes. -63 im Uhrzeigersinne benutzt. In folge der Form der Kurvennut 73a wird die Nabe 66 mit dem Arm 68 und damit auch die Muffe 69 so verschoben, dass das Schalt rad 724 der Sperrscheibe 75 gegenüberliegt, wodurch das Schaltrad 72 während der Dre hung des. Antriebsräderpaketes 74-76 ge sperrt bleibt.
Daraus geht hervor, dass bei allen Maschinengängen, bei denen eine der alten oder neuen Saldotasten 13, 14, 17 oder 18 gedrückt ist, die beiden Nebenaddier- werksreihen ausgeschaltet bleiben, selbst dann, wenn in einer der Nebenaddierwerks- tastenreihen eine Sammeltaste gedrückt ist.
Während zum Nullstellen der Neben addierwerke der Gangarthebel 5 auf "Null stellen" und der betreffende Addierwerks- hebel 1, 2 oder<B>3</B> auf das entsprechende Ad dierwerk eingestellt wird, braucht zum Null stellen der Sammelad-dierwerke nur der Gangarthebel 5 auf "Nullstellen-Sammler" eingestellt zu werden, während die Auswahl des Sammeladdierwerkes durch die gedrückt gebliebene Sammeltaste 21 oder 22. bewirkt wird.
Die Addierwerkshebel 1, 2 und 3 sind hierbei dadurch gesperrt, dass sie nicht --- wie sonst üblich - durch Einstellen des Gangarthebels auf eine Summenziehstellung freigegeben werden, sondern bei der Ein- stellung des Gangarthebels 5 auf "Null- stellen-,Sammler" ebenso gesperrt bleiben wie bei der "A@ddierstellung" .des Gangarthebels.
Auf der :durch Drücken der Sammeltaste 211 versschwenkbaren Achse 28 ist ein An schlagarm 90 befestigt (Fig. 4 und 5), gegen welchen sich ein :Stift 91 eines auf der Achse 2i & lose gelagerten Winkelhebels 92 unter der Wirkung einer Feder 93 legt. An dem Stift 91 ist eine Stange 94 aasgelenkt, die an ihrem andern Ende mit einem Schlitz 94a versehen-ist, in welchen ein Stift 95 eines auf einer Achse 97 gelagerten Bügels 90 eingreift.
In gleicher Weise ist auf der durch Drücken der Sammeltaste 22. ver- schwenkbaren Hülse 30 ein Anschlagarm 100 befestigt, gegen welchen sich ein Stift 101 eines auf der Achse 2,8 lose gelagerten Winkelhebels 102 unter der Wirkung einer Feder 103 legt. An dem Stift 101 ist eine Stange 104 aasgelenkt, die an ihrem andern Ende mit einem Schlitz 104a versehen ist, in welchen ebenfalls der Stift 95 des Bügels 96 eingreift.
Die Verschwenkung des letzte ren im Uhrzeigersinne wird in bekannter Weise zur Freigabe der Motortaste 19 wei tergeleitet.
Die beiden Winkelhebel 92. und 102- legen sich mit den an ihren andern Armen vorge sehenen Umlappungen 92a bezw. 102a gegen den Umfang je einer Sperrscheibe 98 bezw. 108, welche auf der Achse 35 befestigt sind und somit vom Gangarthebel 5 aus gedreht werden können. Wird beispielsweise die Sammeltaste 2,1 gedrückt und damit der An schlagarm 90 im Uhrzeigersinne gedreht, so kann die Feder 93 den Stift 91 trotzdem nicht nach unten ziehen,
solange der Gang arthebel 5 nicht auf "Nullstellen-@Sammler" steht, da bei allen andern Stellungen der Umlappung 92a des Winkelhebels 92, der volle Umfangsteil der Scheibe 98 gegenüber liegt, der eine Verschwenkung des Winkel- hebels 92. im Uhrzeigersinne verhindert.
Die Freigabe der Motortaste, bezw. die Ver- schwenkung des Bügels 96 muss in diesem Falle also von andern, hier nicht interessie renden Mitteln bewirkt werden.
Wird der Gangarthebel 5 dagegen, auf "Nullstellen Sammler" eingestellt und dadurch die Welle 35 so gedreht, dass die Ausnehmungen der Scheiben 98 und 108 den Umlappungen 92a und 102a der Winkelhebel 92, 102 gegen überliegen, so kann derjenige Winkelhebel, dessen Stift 91 oder 101 dem von der jeweils gedrückten Sammeltaste verschwenkten An schlagarm, z.
B. dem Aren 90 gegenüber- liegt, unter der Wirkung der Feder 93: im Uhrzeigersinne ausschwingen. Der zuge hörige Lenker - in diesem Falle der Lenker 94 - verschwenkt hierbei den Bügel 9.6, wobei sich der Stift 95 in dem Schlitz 104a des andern, festgehaltenen Lenkers 104 un gehindert bewegen kann.
Die Verschwen- kung des Bügels 96 und damit die Freigabe der Motortaste 1,9 erfolgt also beim Summen ziehen aus einem der Sammeladdierwerke, dessen Taste gedrückt ist, lediglich durch Einstellen des Gangarthebels 5 auf die Stellung "Nullstellen-,Sammler". Umgekehrt wird bei der Einstellung des Gangarthebels auf "Nullstellen-Sammler" die Motortaste nur dann freigegeben, wenn durch Drücken einer der beiden:
Sammeltasten 21 oder 22 der entsprechende Anschlagarm 90 oder 100 nach unten: verschwenkt ist.
Soll während einer Listenbuchung eine oder mehrere einfache Buchungen zwischen durch vorgenommen werden, so kann die Listenbuchung einfach durch Löschen der Sammeltaste 21 oder 22 unterbrochen und nach der Registrierung der Einzelbuchungen die Listenbuchung mit erneut gedrückter Sammeltaste wieder fortgesetzt werden.