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Vorrichtung zum Auswählen der Addierwerke der verschiedenen Reihen
von Buchungs- und ähnlichen Rechenmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum Steuern der Addierwerksauswahl und des zeitgerechten Bewegungsablaufes für das
Ein- und Ausrücken der Addierwerke in ihre bzw. aus ihren zugeordneten Antriebsmitteln
in Buchungs- oder ähnlichen Rechenmaschinen.
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Die Erfindung sieht eine verbrcseerte Form einer solchen Addierwerkssteuereinrichtung
vor, die die Maschine bei ihrer Anwendung auf verschiedene Arten von Buchhaltungssystemen
anpassungsfähiger macht. Mit Maschinen dieser Art ist eis, möglich, bei Buchhaltungssystemen,
bei denen als selbsttätiges Nebenprodukt additive und subtraktive Posten anfallen,
verschiedene Summen aufzuspeichern und solch Summen aus einem Addierwerk in ein
anderes zu übertragen. Demgemäß umfaßt die Erfindung eine Vorrichtung zum Auswählen
der Addierwerke der verschiedenen Reihen von Buchungsoder ähnlichen Rechenmaschinen
mit mehreren Addierwerksreihen und diesen zugeordneten Antriebsgliedern mit Mitteln
zum Steuern eines Hauptein- und -ausrückmechani,smus zwecks Einrückens- eines ausgewählten
Addierwerkes einer Reihein und zwecks Ausrückens desselben aus den Antriebsgliedern
in Additions-oder Subtraktionszeit und weiteren Mitteln zum Steuern des Hauptein-
und -ausrückmechanismus, in Summenzugszeit in bezug auf bestimmte der Addierwerke
und ist gekennzeichnet durch einen normalerweise unwirksamen Hilf sein-und-ausrückmechanismus
zum Ein- und Ausrücken der au-sgewählten Addierwerke nur in Additionszeit und
einen
dem-Hilfsein- und -aus:rückmechanismus -zugeordneten, beim Drücken der Tasten der
zweiten Gruppei einstellbaren Steuermechanismus, der bewirkt, daß der Hilfsein-
und =ausrückmechanismus wirksam wird und ein ausgewähltes Addierwerk (Summe Netto-Verdienst
oder G. A. 4) einer Reihe (z. B. Nr. 2) in Additions,zeiiü einrückt, damit: ,eine
von dem den gedrückten Tasten (Netto-Verdienst oder Verdienst bis heute) der zweiten
Gruppe zugeordnetem Addieirwerk (Saldo- oder Gruppenaddierwerk G. A. 3) gezogene
Summe während des gleichen. Maschinenganges in das ausgewählte Addierwerk eingebracht
wird.
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Die Erfindung wird nun an Handeines Ausführungsbeispieles und der
Zeichnungen erläutert, und zwar zeigt Fig. i das Maschinentastenfeld, Fig.2 einen
Querschnitt durch die Maschine rechts von einer der Betragstastenbänke, .in dem
der Einstellmechanismus und die Addierwerksanordnung zu sehen sind, Fig.3 die Steuerung
des Einstellmechanismus einer Geschäftsvorgangstastenbank durchbestimmte Tasten
einer anderen Geschäftsvorgangstastenbank, Fig.4 einen Querschnitt entlang der zweiten
Geschäftsvorgangstastenibank und die selbsttätige Steuerung des Einstellmechanismus
der Reihe 2, die zweite Geschäftsvorgangstastenbank ist teilweise weggeibrochen
gezeichnet, damit ein Teil der dritten Geschäftsvorgangstastenbank sichtbar wird,
Fig. 5 einen Teil des: Endsummenübertragungsmechanismus, Fig.6 den Addierwerkssteuermechanismus
und den Antrieb für die Endsummemübertragung, Eig. 7 den Addierwerkseinrückmechanismus
zum Übertragern einer Summe, Fig. 8 den Addierwerkseinrückmechanismus für Additions"
Ablesen- und Nullstellmaschinengänge, Fig. 9 die mit den Reihen 1, 2, 3 und 4 verbundenen
Steuerstangen und ihre Steuerung durch die Tasten schaubildlich dargestellt, Fig.
lo die selbsttätige Einstellklinkensteuerung für Reihe 2, Fig. i i die Zwischensperrsteuerung
durch die Statistiktaste, Fing. 12 die Nullanschlagssteuerung der Reihe 4 von -der
Netto-Verdienst-Taste (der Reihe 2 aus gesehen, Fig. 13 den Nullanschlag der Reihe
4 und seine Steuerung vom Mechanismus der Fig. -12 aus, Fig. 14 die selbsttätige
Steuerung des. Einstellmechanismus der Reihe 2 in Verbindung mit den Minustasten
der Reihen 3 und 4, Fig. 15 den Steuerhebel der Reihet/ 4 für die selbsttätige Steuerung
der Reihe-2-Einstellvorrichtung, Fig. 16 die selbsttätige Steuerung der Reihe-2-Einstellvorrichtung
durch die Plus-Taste dieser Reihe, Fig.17 eine schaubildliche Darstellung des Saldierwerks
und der Addier-, Subtrahier-Verschiebesegmente, welche aufzeigt, wo das Addierwerk
getrennt werden kann, Fig. i8 den Kupplungssteuermechanismus für eine der Maschinenantriebswellen
und Fig. i9 einem Teil des von der Gesamtsteuerplatte gesteuertem: Addierwerkseinrücksteuermechanismus.
Das in Fig. i gezeigte Tastenfeld der Maschine weist fünfzehn Reihen von Betragstasten
16o, drei Reihen von Steuertasten 16q., 165 und 166 und eine Reihe von Summentasten
162, und 163 auf.
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Gemäß Fig. 2 sind drei mit Nr. i, Nr. 2 bzw. Nr. 3 bezeichnete Addierwerksreihen
vorgesehen. Die Reihe 2 umfaßt ein mit G. A. 4 bezeichnetes und die Reihe 3 ein
mit G. A. 3 bezeichnetes Gruppenaddierwerk.
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Die Einstellungen der gedrückten Betragstasten 16o werden auf die
ausgewählten Addierwerke und auf das Druckwerk übertragen, und zwar mittels des
üblichen, Antriebsglieder 175 aufweisenden Betragseinstellmechanismus, der in Fig.
2 gezeigt, jedoch nicht beschrieben wird.
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Im unteiren Rand des Tastenfeldes sind drei Fenster vorgesehen, durch
welche das Datum, die Laufnummer bzw. der eingestellte Betrag ablesbar sind.
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Addierwerkseinrück- und -ausrückmechanismus Die verschiedenen Addierwerke
der . einzelnen Reihen werden durch die unter der Steuerung der Tasten der Reihen
2, 3 und 4 stehenden und später beschriebenen Einrichtungen ausgewählt und außer
Eingriff mit ihren zugeordneten Betragseinstellrädern in der für Ädditionsmaschinengänge,
Ablesen-Maschinengänge, Summenzugs-Maschinengänge und Summen-Übertragungsmaschinengänge
vorgesehenen Zeit gebracht. Bei A'dditionsmaschinengängen weirden zuerst die Betragseinstellräder
entsprechend demWert der gedrücktenTasten eingestellt. Anschließend werden die Addierwerksräder
eingerückt und die Betragseinstellräder in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht,
wobei die unter der Steuerung der Betragstasten 16o eingestellten Beträge in dass
Saldierwerk addiert bzw. aus diesem subtrahiert und gleichzeitig in das ausgewählte
Addierwerk in der vorderen oder hinteren Reihe eingebracht werden.
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Bei Ablesen-Maschinengängen werden die Addierwerke gleich bei Beginn
des Maschinenganges in die Betragseinstellräder eingenickt:, so daß diese und die
Druckräder entsprechend dem in dem Addierwerk stehenden Betrag eingestellt werden.
Bei der Rückkehrbewegung der Betragseinstellräder bleiben dien Addierwerke im Eingriff,
so daß der aus -ihnen entnommene Betrag wieder eingebracht wird. Soll eine Summe
aus einem Addierwerk gezogen werden, so wird das, Addiermerk gleich bei Beginn des
Maschinenganges in die Betragseinstellräder eingerückt, wodurch diese und somit
auch die Druckräder bei ihrer Uhrzeigerhewegung entsprechend dem im Addierwerk gespeicherten
Betrag eingestellt werden. Das Addierwerk wird nun in seiner Nullstellung ausgerückt
und die Bebragseinstellräder in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht.
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Soll eine Summe von einer Addierwerksreihe in eine andere, beispielsweise
vom Saldierwerk auf der
oberen Reihe in ein Addierwerk der hinteren
Reihe gebracht werden, so wird das Saldierweirk gleich bei Beginn des Maschinenganges
in Eingriff mit den Betragseinstellrädern gebracht, so daß diese entsprechend dem
im Saldierwerk gespeicherten Wert eingestellt werden. Wenn nun die Betragseinstellräder
eaingestellt sind, wird das Saldierwerk außer und das ausgewählte Addierwerk der
hinteren Reihe in Eingriff mit ihnen gebracht. Das Saldier-"herk steht jetzt in
Nullstellung, und der aus dem Saldierwerk gezogene Betrag wird bei der Rückkehrbewegung
der Betragseinstellräder in das ausgewählte Addierwerk eingebracht.
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Der Ein- und Ausrückmechanismus für die, Addierwerke wird nun beschrieben.
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Das Saldierwerk und sämtliche anderem Addierwerke werden je von einem
verschwenkbaren Rahmen 240 (Fig. 2) abgeistützt, der seinerseits von den Seitenwänden
121 und 122 getragen wird.
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Im Rahmen 240 für die das Saldierwerk tragende obere Addierwerksreihe
ist eine Welle a41 (Fig. 2 und 6) gelagert, auf deren Enden Rollen 242 angeordnet
sind; an den Maschinenseitenwänden 121 und 12a sind Platten 244 befestigt, in deiren
rachenartigen Ausnehmungen 243 sich die Rollen 242 führen. Die Ausnehmungen 243
sind radial zum Mittelpunkt der die Betragseinstellräder tragenden Achse i8o angeordnet.
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An den Enden der Welle 241 ist, jeel ein mit einer Rolle 246 versehener
Hebel 245 angeordnet. Die Rollen 246 führen sich in den in den Platten 244 Busgeführten
Formlöchern 247.
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An dem Hebel 245 ist ein Verbindungsglied 248, nelches einen Stift
249 trägt; angelenkt; der Stift 249 arbeitet mit einem von einer Platte 251 vorspringenden
Haken 250 zusammen. Die Platte 251 stützt sich auf einem Stift 252 ab. Die
Platte 251 wind durch einen, Addierwerkseinrückschieber 253 bewegt, der an seinem
linken Ende ein Langloch aufweist, in dem sich ein Stift 2'54, der auf einer Platte
255 befestigt ist, führt. Die Plattei 255 ist von einem Bolzen 256 getragen und.
weist ein Formloch 257 auf. Ein Stift 258 ragt durch ein Langloch 259 eines ebenfalls
auf dem Bolzen 256 gelagerten Joches 260 und durch das Formloch 257 der Platte
255 und verbindest beide miteinander. Der Stift 258 ist an einem Verbindungsglied
26i befestigt, welches an einem auf einer Welle 263
verstifteten Hebel 262
angelenkt ist. Der andere Arm des Joches 26o trägt einen Stift 264, der in einem
Formloch der Gesamtsteuerplatte 266 (Fig. i9) geführt ist. Diese wird unter der
Steuerung der Tasten 162 und 163 in Reihe i eingestellt.
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Wie das Joch 26o von der Gesamtsteuerplatte, 266 und der Hebel 262
von der Welle 263 bewegt werden, um das Einrücken des Addierwerkseinrückschiebers
253 -in die Platte 251 zu steuern, ist bekannt, so daß eine kurze Beschreibung dieses
Mechanismus genügen dürfte.
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Ein rückwärtiger Fortsatz des Addierwerkseinrückschiebers 253 ist
am oberen Ende eines Hebels 270, von dem nur ein Teil in Fig. 6 gezeigt ist,
angelenkt. Der Hebel 270 wird durch einen auf der Hauptantriebswelle 150
verstifteten Nocken271 angetrieben. Die Form dieses Nockens ist nicht gezeigt, da
dieser Mechanismus bekannt ist. Durch den obene@rwähnten Mechanismus wird erreicht,
daß der Addierwerkscinrückschieber a53 während jeder Umdrehung der Hauptantriebswelle
150 gemäß Fig. 6 zuerst nach rechts und dann zurück in die in dieser Figur
gezeigte Stellung bewegt wird.
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Um den Stift 2q.9 des Verbindungsgliedes 24.8 in den Haken 25o der
Plattei 251 einzurücken, werden bei Addibionsmaschinengängen diel an sich bekanntem
eingeschnittenen Steuerscheiben benutzt, die ihrerseits durch die Tasten der Reihe
2, 3 und 4 (Fig. i) gesteuert werden; die Einrückbewegung des Verbindungsgliedes
248 wird bei den Summen- und Summenzugsmaschinengängen durch ein Formloch in der
Gesamtsbeuerplabte 26,6 (Fig. i9) in bekannter Weise gesteuert.
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Befindet sich diel Gesamtsteuerplatte 266 in Addierenstellung, so
steht ein in der Platte, 251 befestigter Stift 273 in einem in der Addierwerkseinrückplatte
253 vorgesehenen Rachen 272. Wird nun die Addierwerkseinrückplatte 253 vom Nocken
271 aus über den Hebel 270 gemäß Fig. 6 nach rechts bewegt, so führt die
Platte 2;51 eine Uhrzeigerbewegung um ihren Drehpunkt 252 aus,. Wird bei dieser
Uhrzeigerbewegung der Stift 249 vom Haken 2,50 umgriffen, so wird die Welle
241 über das Verbindungsglied 248, und den Hebel 245 im Gegenzeigersinn angetrieben.
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Bei dieser Gegenzeigerbewegung gleiten die Rollen 246 in den Formlöchern
247, wodurch die Welle 24 sowie die Addierwerksrahmen 24o (Fig. 2) so verschoben
werden, daß der Saldierwerksrädersatz oder der ausgewählte Addierwerksrädersatz
auf der oberen Spindel mit den Betragseinstellrädern 175 in Eingriff kommt.
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Wie schon oben erwähnt, erfolgt bei Add'itions-und Subtraktionsmaschinengängen
das Einrücken des ausgewählten Rädersatzes in die Betragseinstellräder 175, nachdem
diese unter der Steuerung der gedrückten Betragstasten 16o eingestellt wurden. Die
Rückkehrbewegung der Betragseinstellräder 175 im C-egenzeigersinn dreht die ausgewählten
Addierwerksräder um den den gedrückten Beitragstasten entsprechenden Wert. Nachdem
die Betragseinstellräder 175 ihre Rückkehrbewegung im Gegenzeigersinn beendet haben
und der Betrag in das Addierwerk eingebracht ist, bringt der Nocken 271 den Addierwerkseinrückschieber
2:53: und somit die Platte25i in ihreAusgangsstellungen zurück,wobei das- eingerückbeAddierwerk
aus den Beitragseinsbeillrädern 175 ausgerückt wird.
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Wird die Brutto-Taste 162, gedrückt, so erfolgt ein Zwischensummenzugsmaschinengang,
und die Gesamtsteuerplatte 266 bewegt die Welle 263 bei ihrer Bewegung von der Addieren-
in die Zwischensummenstellung so weit im Uhrzeigeirsinn, bis der Stift 25.8 den
senkrechten Teil des ForrnlocheS 257 durchlaufen hat. Die durch die Welle 263 hervorgerufene
Bewegung des Stiftes 258 ändert die Stellung des Joches 26o und die der Platte 255
nicht,
-so daß der Stift 273 im Rachen 272 des Addnerwerkseinrücksch.iebers
253 verbleibt.
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Bei Zwischensummen- und Endsummenzugsmaschinengängen werden der Hauptwelle
iSo und den auf !ihr befestigten Nocken zwei Uhrzeigerdrehungen erteilt. Während
der ersten Umdrehung des Nockens 271 bewegt der Hebel 27o den Addierwerkseinrückschieber
253 gemäß Fig. 6 nach rechts, so daß die ausgewählten Addierwerksräder mit den Betragseinstellrädern
175 in Eingriff kommen, noch bevor die Betragseinstellräderi75 mit ihrer Uhrzeigerbewegung
beginnen und also noch in Nullstellung sind.
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Das erste Arbeitsspiel eines Zwischensummen-oder Endsummenzugsmaschinenganges
wird zum seitlichen Verschieben der Addierwerksreihen benutzt, wobei das gewünschteAddierwerk
ausgewählt wird, damit es abgelesen oder nullgestellt werden kann.. Während des
zweiten Arbeitsspieles eines Zwischensummen- oder Endsummenzügsmaschinenganges drehen
diel Betragseinstellräder 175 die ausgewählten Addierwerksräder so lange im Gegenzeigersinn,
bis ihre hohen Zähne @in der Nullstellung an einer Klinke anlaufen. Die Betragseinstellräder
175 sind jetzt entsprechend dem vorher im Addierwerk gespeicherten Betrag eingestellt.
Beim weiteren Verlauf des- Maschinenganges bringt eine Rolle 201 (Fig. 2) einen
Sichelhebel 2o3 in Anlage mit einer Nabe 176, wodurch Segmente, 2ö8 und 211 sowie
dä.s Druckwerk entsprechend dem aus dem Addierwerk genommenen Betrag eingestellt
werden. Wenn der Addierwerkseinrückschieber 253 seine Rechtsbewegung zum Einrücken
der ausgewählten Addierwerksräder bei Zwischensummenzugsmaschinengängen beendet
hat, wird der Welle 263 eine zusätzliche Uhrzeigerbewegung erteilt. Diese Be wegung
hat zur Folge, daß der im Formloch 257 und im Langloch 259 geführte Stift 258 bei
seiner Abwärtsbewegung die Platte 255 im Uhrzeigärsinn schwenkt. Bei dieser Uhrzeigerbewegüng
drückt der in der Platte 2,55 befestigte Stift 2,54 den Addierwerkseinrückschieber
2.53 gemäß Fig. 6 abwärts, wobei di#, Stift-Rachen-Verbindung 2-72, ä73 gelöst wird.
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Bei Zwischensummenzuigsmaschinengängen bleibt der Stift. 273 bis nahe
dem Ende der zweiten Umdrehung der Hauptantriebswelle i So aus dem Rachen 272 ausgerückt.
Demzufolge bleiben die ausgewählten Addierwerksräder im Eingriff mit den zurückkehrenden
Betragseinstellrädern 175, so däß der beim ersten Arbeitsspiel entnommene Betrag
wieder in das eingeräckte Addierwerk eingebracht wird. Nachdem die Addierwerksräder
in ihre Ausgangsstellungen zurückgekehrt sind, wird kurz vor Beendigung des
zweiten Arbeitsspieles die Wella 263 im Gegenzeigersinn gedreht, so daß die Stift-Rachen-Verbindung
272, 273 wieder hergestellt wird. Bei der Rückkehrbewegung , des Addierwerkseinrückschiebers
253 kurz vor Beendigung des zweiten Arbeitsspieles wird die Platte 251 im Gegenzeigers-inn
geschwenkt und die Räder des ausgewählten Addierwerkes außer Eingriff mit den Betragseinstellrädern
175 gebracht. Bei. Erndsümmenztugs- oder Nullstellmaschinen= gongen erteilt
die Gesamtsteuerplatte 266 bei ihrer Bewegung von derAddierstellung in dieNullstellen-Stellung
der Welle 263 eine Anfangsbewegung im Uhrzeigersinn genau wie bei Zwischensummenmaschinengängen;
zusätzlich schwenkt die Gesamtsteuerplatte 2.6.6 in Verbindung mit dem Stift 26q.
das Joch 26o und die Platte 255 im Uhrzeigersinn, wodurch über den Stift 254 der
Addienverkseinrückschieiber 253 @im Gegenzeigersinn geschwenkt wird, was die Lösung
der Stift-Rachen-Verbindung 272, 273 zur Folge hat. Nahe, dem Ende der ersten Umdrehung
des Summenzugsmasch.inenganges, nachdem der Addierwerkseinrückschieber ä53 unter
dem Einfluß des Nockens 271 nach rechts verschoben wurde, bewirkt die zusätzliche
Uhrzeigerbewegung der Welle 263g daß der Stift 258 in Zusammenarbeit mit dem Formloch
257 und dem Langloch 2,59 die Platte 255 so lange im Uhrzeigersinn schwenkt,
bis ein Rachen 27q. einen Stift 275, der in der Platte 251 befestigt ist, umgreift:
Unmittelbar nachdem der Rachen 274 den Stift 275 umgreift, wird durch die Rückkehrbesvegung
des Hebels 27o der Addierwerkseinrückschiieber 253 gemäß Fig.6 nach links bewegt,
wodurch deir Platte 251 eine, Uhrzeigerbewegung erteilt wird. Diese Uhrzeigerbewegung
der Platte 251 bewirkt, d aß dlie Räder des ausgewählten Addierwerkes am Ende des
ersten Arbeitsspieles der Hauptantriebswelle i 5o in die Betragseinstellräder 175.eingerückt
werden. Beim zweiten Arbeitsspiel werden die Addierwerksräder durch die Betragseinstellräder
r75 auf Null in genau -der gleichen Weise wie bei Znoischensummenzu-,#s- bzw. Ablesen-IZaschinengängen
gedreht. Sobald alle ausgewählten Addierwerksräder in Nullstellung sind, verschiebt
kurz vor der Rückkehrbewegung der Betragseinstellräder 175 (Fig. ä) der Nocken 271
den Addierwerkseinrückschieber 253 nach rechts, so- daß der Platt-i 251 eine GegenzeigerbeWegung
erteilt wird. Dadurch werden die Räder des ausgewählten Addierwe@rkes aus den Betragseinstellrädern
175 ausgerückt. Die Addierwerksräder verbleiben somit in ihrer Nullstellung. Nachdun
die" Addierwerkseinrückplatte 251 im Gegenzeigersinn in ihre Normallage zurückgebracht
ist, wird durch -die Rückkehrbewegung des Addierwerkseinrückschiebers 253 nach links
und die teilweise Gegenzeiigerbewegung der Wedle 263 bewirkt, daß der Stift 2:58
die Platte 255 in ihre Ausgangslage zurückbringt, wobei die Stift-Rachen-Verbindung
274, 275 gelöst wird. Sobald der Addierwerkseinrückschieber 253 keine Verbindung
mehr mit der Platte 25i hat, bringt der Nocken 271 den Addierwerkseinrückschieber
253 in seine Normallage zurück, so daß bei der Rückkehrbewegung des Joches 26o und
der Platte 255 im Gegenzeigersinn der Stift 273 gemäß Fig. 6 vom Rachen
272 umgriffen wird.
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Eine Klinke276 (Fig. 6), die durch ein Formloch 2'77, welches in der
Platte 255 vorgesehen ist, gesteuert wird, rückt in die Ausnehmung 278 oder 279
in der Platte 251 bei Zwischensummenzugso'der Summenzügsmaschinengängen ein, um
die
Platte 255 gegen Verstellen festzuhalten, während der A.ddierwerkseinrückschieber
253 aus den Stiften 273 und 275 ausgerückt ist.
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Um die Platte 251 und den Addierwerkseinrückschieber 253 zu bestimmten
Zeiten während des Maschinenganges auszurichten, sind Ausrichter 2$o und 281 vorgesehen,
die über eine Stift-und-Schlitz-Verbindung 282 miteinander verbunden sind.
Ein an dem Ausrichter 28o drehbar angelenktes Verbindungsglied 2,83. wird von einem
Nockcn (nicht gezeigt) angetrieben, der auf der Hauptantriebswelle i 5o verstiftet
ist, um das Ausrichtglied 28o mit dem Stift 273 in der Platte 251 in Eingriff zu
bringen; zur gleichen Zeit arbeitet der Ausrichter 281 mit einem Stift 284 zusammen,
um sicherzustellen, daß der Addierwerkseinrückschieb:er 253 mit dem Stift 272 oder
275, was, eben gerade der Fall ist, ordnungsgemäß im Eingriff steht.
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Die hintere oder Nr.-2-Addierwerksreihe (Fig. 2) weist zehn Addierwerke
auf, von denen eines sich in der für Null vorgesehenen Lage und eines jeweils in
der für die Ziffern i bis 9 vorgesehenen Lage befindet. Das G. A. 4-Addierwerk in
der Nullstellung und das Endsummen-Netto-Verdienst-Addierwerk in der 9-Stellung
sind so eingerichtet,daß sie selbsttätig während bestimmter Maschinengangarten,
wie schon oben erwähnt, ausgewählt werden. Bei diesen bestimmten Maschinengängen
werden also gewisse Beträge, die aus irgendeinem Addierwerk herausgenommen werden,
in diese automatisch eingezogenen Addierwe@rke eingebracht.
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Wird also die Verdienst-bis@heute-Taste 162 (Fig. i) gedrückt, so
werden die Beträge aus dem G. A. 3-Addierwerk in Reihe 3 entleert und in das G.
A. 4-Addierwerk auf der hinteren Reihe elngebracht. Wird die Netto-Verdienst-Taste,
162 gedrückt, so wird, wie schon oben erwähnt, das Saldierwerk in der Nr.-i-Addierwerksreihe
entleert und der daraus gezogene Betrag seilbsttätig in das Endsummen-Netto-Verdienst-A.ddierwerk
in der hinteren Addierwerksreihe übertragen. Summenübertragungsmechanismus Wird
es gewünscht, Beträge aus dem Saldierwerk der oberen Reihe in das, Endsummen-Netto-Verdi-enst-Add'iervverk
der hinteren Reihe und auch aus dem G. A. 3-Addierwerk der vorderen Reihe, in das
G. A. 4-Addierwerk der hinteren Reihe zu übertragen, so ist es notwendig, eine von
den üblichen Addierwerkse linrückmechanismen abweichende Einrichtung zum Ein- und
Ausrücken der Nr.-2- oder hinteren Addierwerksreihe vorzusehen.
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Eine solche Einrichtung ist besonders, in den Fig. 5 bis 8 gezeigt.
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Die Nr.-2- oder hintere Addie@rwerksreihe ist in einem verschiebbaren
Rahmen 24o (Fig. 2) gelagert, der in jeder Hinsicht dem Rahmen 240 für die obere
Addierwerksreihe gleicht. Dieser Rahmen für die hintere Addierwerksreihe trägt eine
Welle 300 (Fig. 5 bis 8), auf deren Enden Rollen 301 (nur eine ist zu sehen) angeordnet
sind. Die Rollen 301 sind in Schlitzen 302, die in der Addierwerkseinrückplatte
30:3 vorgesehen sind, geführt. An jedem Ende der Welle 300 sind weiterhin
Einrückhebel 304, die Rollen 305 tragen, angeordnet. Die Rollen 30-5 führen
sich in Formlöchern 3o6, die in der Addierwerkseinrückplatte 303 vorgesehen
sind.
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Der Einrückhebel 304 am rechten Ende der Welle 300 (Fig. 7) ist über
eine Nabe 307 mit einem ein Langloch 3o9 aufweisenden Arm 308 verbunden.
Durch das Langloch 3o9 ragt ein Stift 3io, der in einer Verschiebeplatte 311 befestigt
ist, die sich mit ihrem Gabelende auf einer auf der Welle 300 angeordneten weiteren
Nabe 312 führt. Der Stift 31o, der in der Platte 311 befestigt ist, trägt eine Walze
313, die durch die, Kraft einer Feder 3i6 in Anlage mit dem in einer Platte 315
ausgeführten Rachen 314 gehalten ist. Die Feder 316 ist zwischen dem Arm
308 und der Platte 311 gespannt. Der Drehpunkt der Platte 315 ,ist somit
die Welle 300. Ein an der Platte; 315 angelenktes Verbindungsglied 317 trägt einen
Stift 318, der mit einem von der Platte 251 vorspringenden Haken 319 zusammenarbeitet.
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Das Verbindungsglied 317 für die hintere Addierwerksreihe wird in
der gleichen Weise wie das Verbindungsglied 248 für die obere, Addierwerksreihe
bei Additions- und Subtraktionsmaschinengängen mittels Auswählscheiben gesteuert.
Die Auswählscheiben werden von den Tasten. der Reihe 1, 2 und 3 und bei Zwischensummenzug!sarbeitsgängen
von der Gesamtsteuerplatte 266 beeinflußt, um das Eingreifen eines Stiftes 3,i8
in den Haken 319 der Platte 251 zu steuern.
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In der Normalstellung verbleibt die Walze 313 im Rachen 314 der Platte
315 und verbindet so die Platte 315 mit dem Arm 308, der mit dem Hebel 304
und der Welle 300 verbunden ist. Unter diesen Umständen erhält die Nr.-2-Addierwerksreihe
ihre Ein- und Ausrückbewegungen unter der Steuerung der Platte 2,51 in genau der
gleichen Weise, wie sie oben für die Nr.-i-Ad@dierwerksreshe beschrieben wurde.
Soll durch das Drücken der Netto-. Verdienst-Taste 162 das Saldierwerk nullgestellt
werden und der daraus entleerte Netto-Verdienst-Betrag in das Endsummen-Netto-Verdienst-Addierwerk
auf der hinteren Addierwerksreihe übertragen werden, so ist es notwendig, ein weiteres
Mittel zum Steuern der Ein- und Ausrückbewegung der hinteren Addierwerks,reihe vorzusehen.
Mit diesem Mittel wird erreicht, daß die Nr.-2-Addierwerksreihe in und aus den Betragseinstellrädern
in der für Additionsmaschinengängei vorgesehenen Zeit ein- bzw. ausgerückt wird.
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Die Ein- und Ausrückbewe:gung geht wie folgt vor sich: Der von der
Verschiebeplatte 311 getragene Stift 310 liegt auch in der Gabel eines Armes
320 (Fig. 6 und 7), der auf einer von der rechten Seitenwand 122 und der
Hilfswand 124 getragenen Welle 321 befestigt ist. Auf der Welle 321 ist ein zweiter
Arm 322.befestigt, an dem ein Verbindungsglied 323 angelenkt ist. Dieses Verbindungsglied
323 verbindet den Arm 322 mit
einem Hebel 324, der von einer von
der Seitenwand 12,2 und der Hilfswand 124 getragenen Stange 325 abgestützt isst.
Der Hebel 32,4 ist als Winkelhebel ausgebildet. Sein freier Schenkel 326
arbeitet mit einem auf einer Welle 2i2 angelenkten Segmentarm 3a7 zusammen. Der
Segmentarm 327 ist auf einem Zahnsegment 328 befestigt, das mit einem auf einer
Hülse 3%3o befestigten Zahnsegment 329 kämmt. Die Hülse 330 ist auf einer von der
rechten Seitenwand 122 und der Hilfswand I24 getragenen Wella 331 befestigt. Auf
der Hülse 3.3o ist ein zweites Zahnsegment 332 (Fig. i9) befestigt, das mit einem
auf der Welle zig angelenkten Zahnsegment 334 kämmt. Das Segment 3g:4 ist auf einem
Arm 335 befestigt, der durch einen Lenker 336 mit der Geisamtsteuerplatte 2.66 verbunden
ist. Wie schon erwähnt, ist die Gesamtsteuerplatte 266 durch die Tasten 162 und
163 der Reihe i (Fig. i) einstellbar, woraus folgt, daß die Gesamtsteuerplatte-266
den Segmentarm 327 über den- soeben beschriebenen Getriebesatz entsprechend der
gedrückten Taste einstellt. Gemäß Fig. 6 arbeitet der Schenkel 326 des Hebels; 324
mit einer Umbiegung mit dem Umfang des Segmentarmes 327 in der Nullstellung zusammen.
Angrenzend an die Nullstellung weist der Segmentarm 327 eine Aussparung 337 auf,
die dein Stellungen der Netto-Verdienst-Taste 162 und der Verdienst-bis-heute-Taste
162 entspricht. Demzufolge wird jedesmal, wenn eine dieser Tasten gedrückt wird,
die Aussparung 337 in die Bahn des Schenkels 326 gebracht, so daß der Winkelhebel
324. im Uhrzeigersinn schwenkbar ist. Der Segmentarm 327 wird durch einem auf der
Welle 3211 befestigten Arm 338, der von einer Feder 339 gezogen wird, zeitgerecht
während des Maschinenganges, im Uhrzeigersinn bewegt, so daß die Umbiegung des-
-Schenkels 3i26 in die Aussparung 337 einrücken kann. Ist dies geschehen, so werden
die Welle 321 und der Arm 320
im Uhrzeigersiinn gedreht und der Stift
310, im Schlitz 3o9 des Armes 308 abwärts bewegt. Bei dieser Abwärtsbe"vegung
gelangt eine vom Stift 31o geitragene RolleJ 340 (Fig. 5) in Anlage mit einem U-Block
341, der auf einem drehbar auf der Welle 3öo angelenkten Arm 3:42 befestigt ist.
Ein Verbindungsglied 343 verbindet den Arm 342 mit -einem auf einem Stift 3q:5 befestigten
Bügel 344 (Fig. 6) ; der Stift 345 wird von der Hilfswand 124 getragen. Der Hebel
344-4 trägt zwei Rollen 346 und 347, die mit Nocken 348 und 349 zusammenarbeiten.
Die Nocken 348 und 349 sind auf einer Welle 315o befestigt, die mit der Hauptantriebswelle
15o axial ausgerichtet ist und von dieser über einen später zu beschreibenden Kupplungsmechanismus
angetrieben wird. Diei Kupplung ist so: ausgeführt; daB die Welle 350 während
des zweiten Arbeaitsspiedes eines aus zwei Arbeitsspielen bestehenden Summen- oder
Summenübertragungsmaschinenganges nicht angetrieben wird. Während des zweiten Arbeitsspieles
verschwenken jedoch die Nocken 348 und 349 den Arm 342 über den Hebel 3'44 und das
Verbindungsglied 343 im Gegenzeigersinn; da sich die Rolle 340 in Anlage mit dem
U-Block 341 befindet, werden die Rolle 340, der Stift 31o sowie der Arm 342 im Gegenzeigersinn
um die Welle 300 geschwenkt. Da der Stift 31o durch den Schlitz 3o9 des Armes
3o8 ragt, wird dieser Arm sowie der Hebel 304 .im Gegenzeigersinn geschwenkt. Bei
dieser Schwenkbewegung bewirkt das Langloch 3o6 in der Platte 303 (Fig. 7),
daß die Mdierwerksreihe in die Betragseinstellräder 175 eingerückt und der aus der
oberen Addierwerksreihe Nr.i genommene Betrag in das ausgewählte Addierwerk der
hinteren Addierwerksreihe übertragen wird.
-
Um den Schenkel 326 mit-seiner Umbiegung vom Segmentarm 327 abzuheben,
so daß dieser frei von der Gesamts.teuerplatte 266 bewegt werden kann, läuft ein
Nockeng!51, der auf einer von der Seitenwand 122 und der Hilfswand 12,4 getragenen
Welle 3'52 verstiftet ist, an einer Rolle 3,53, die am Arm 338 angeordnet ist, an
und verschwenkt diesen ein ,venig im Gegenzeigersinngegen die Kraft der Feder 339.
Dabei wird der Schenkel 326 vom Segmentarm 327 abgehoben und ist somit für eine
Bewegung in verschiedener Richtung unter der Steuerung der Tasten 162 und
163 in Reihe i frei. Die Welle 352 wird bei jedem Arbeitsspiel der Hauptantriebswelle
i5o über ein Zahnrad 3'54 (Fig. 18), das auf der Hauptantriebswelle i5o befestigt
ist, angetrieben. Das Zahnrad 354 kämmt mit einem auf der Welle 352 angeordneten.
Zahnrad !355. Demzufolge wenden der Welle 352 zwei Umdrehungen im Gegenzeigersinn
während jedes Ablesen-, Summenzugs- und Summenzugssübertragungsmaschinenganges von
der Hauptantriebswelle 15o aus erteilt. Der Nocken 35I ist so ausgebildet, daß während
der ersten Drehung der Welle 352 der Arm 338 zuerst ein wenig im Gegenzeigersinn
und dann im. Uhrzeigersirin verschwenkt wird. Sobald die hohe Stelle des Nockens
351 von -der Rolle 353 wegläuft, wird der Arm 338 vom Nocken-3,5i in seine Normalstellung
zurückgebracht. Während der zweiten Umdrehung der Welle 352, nachdem derhohe Teil
des Nockens 351 die Rolle 353 passiert hat, zieht,die Feder 339 den Arm 338 und
die Welle -3,21 wieder in der oben beschriebenen Weise im Uhrzeigersinn, um den
Stift 310i und die Rolle 340- in die eingekuppelte Stellung zu bewegen, wodurch
die hintere Addierwerksreihe durch die Nocken 348 und 349, die auf der Welle 350
verstiftet sind und welche nur während des zweiten Arbeitsspieles eines. Summenübertra:gungsmaschi.nenganges,
arbeiten, in . die Betragseinstellräder 175 eingerückt wird.
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Der Antrieb der Welle 350 erfolgt von der Hauptantriebswelle
15o aus (Fig. 6 und; 18). Nachstehend wird beschrieben, wie die Welle 350 während
ider ersten Umdrehung aller zwei Arbeitsspiele umfassenden Maschinengänge (Ablesen-,
Summenzugs- und Summen-Übertragungsmaschinengänge) unwirksam gemacht wird. An dem
Zahnrad 354 ist eine Platte 360 (Fig. 18) befestigt, oder zwei- vollständige
Umdrehungen während jedes Summenzugsarbeits:ganges erteilt werden. Zwischen der
Platte 36o und der Nabe
des Zahnrades 354 ist eine Hülse 361 angeordnet.
Da die Welle 350 axnal mit der Hauptantriebswelle i5o ausgerichtet ist, erstreckt
sich das andere Ende der Welle 35o his ungefähr Hülsenmitte in die Hülse 361 durch
die Platte 36o hindurch. In die andere Hälfte der Hülse 361 erstreckt sich die Hauptantriebsrwelle
15o. Die Platte 36o trägt eine Antriebsklinke 363, die mit einem fest auf der Welle
35o befestigten geschulterten Ring 364 zusammenarbeitet. Die Platte 36o trägt eine
zweite Klinke 365, die ebenfalls mit einer Schulter im Ring 364 zusammenarbeitet,
um jedeRückwärtsbewegung .des Ringes 364 sowie der Welle 350 zu verhindern.
Eine Feder hält dde Klinken 363 und; 365 in Anlage mit den sich gegenüberliegenden
Schultern des Ringes 364. Da das Zahnrad 354 gemäß Fig. 18 im Uhrzeigers,inn angetrieben
wird, bewegt sich .die Platte 360 ebenfalls. im Uhrzei.gersinn. Dadurch treibt
die Klinke 363 den Ring 364 sowie die Welle 350 ebenfalls irn Uhrzeigers.inn
gleichlaufend mit der Welle 15o. Am rechten Ende der Welle 350
ist ein Zahnrad
3,66 befestigt, das über ein von einem Bolzen 368 getragenes Zwischenzahnrad 367
ein. Zahnrad 369, welches auf der Hauptdruckwerkswelle 370 verstiftet ist,
antreibt.
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Aus der obigen Beschreibung ist zu erkennen, daß, wenn die Hauptantriebswelle
150 während eines Maschinenganges eine Umdrehung im U.hrzeigersinn ausführt, der
axial ausgerichteten Welle 350 über die Platte 36o, die Klinke 363 und den Ring
36,4 eine gleichartige Bewegung erteilt wird und daß über das oben beschriebene
Getriebe die Druckwerksantriebswelle 37o eine vollständige Uhrzeigerbewegung während
jedes Additionsmaschinenganges ausführt.
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`Nährend des ersten Arbeitsspieles eines Endsummenzugsmaschinenganges,
eines Zwischensummenzugsmaschinenganges oder eines Summenzugsübertragungsmaschinenganges
ist es notwendig, daß die Welle 37o ungefähr um 4o° weiterbewegt wird; bei solchen
Maschinengängen führt die Hauptantriebswelle i 5a zwei Umdrehungen aus. Um die Druckwerkswelle
37o nach der 40°-Drehung und während' des ersten Teiles der ersten Umdrehung eines
Zwei-Umdrehungs-Maschinenganges festzuhalten, wind ein Arm 371 in die Bahn
eines an der Klinke 363 vorgesehenen Fingers 372 bewegt, so daß die Klinke ,3I63
aus dem Ring 364 ausgehoben wird; die Welle 35o bleibt nun während des Restes der
ersten Umdrehung bei allen Zwischensummenzugs-, Summenzugs=un@dS:ummenübertragungsmaschinengängen
in Ruhestellung.
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Die Bewegung des Armes, 371 wind durch die erste kurze Drehung der
Welle 263 (Fig. 6) unter .der S:teuerun.g,der Gesamtsteuerplatte 2,66 erreicht.
Während der zweiten Umdrehung jedes Endsummenzugsmaschinenganges bewirkt die zweite
Drehbewegung der Welle 263, daß der Arm 371 so eingestellt wird, daß die Klinke
3:63 (Fig. i8) wie-der in die Schulter 364 einfallen kann, um die Welle 350 anzutreiben;
demzufolge vollendet die Welle 370 während :der zweiten Umdrehung aller Endsummenzugsmasehinengänge
eine Umdrehung. Es ist eine Einrichtung vorgesehen;, die sicherstellt, daß die Welle
370: sowie die Wellen 350 und i5o immer genau in ihren Ausgangsstellungen
angehalten werden. Dieser Mechanismus wird durch eine Tastensperrwelle 149 gesteuert.
Dieser Welle wird bei Inbetriebnahme der Maschine eine Uhrzeig:erbewegung erteilt;
sie wird kurz vor Beendigung eines jeden Maschinenganges im Gegen.-zeigersinn in
ihre Normalstellung zurückgebracht. Auf dieser Welle 1.49 ist ein Arm 373 befestigt,
der über ein Verbindungsglied 374 mit einem Winkelhebel 375 verbunden ist; der Winkelhebel
375 ist über ein Verbindungsglied 376 mit einem Winkelhebel 377 verbunden.
Der Schenkel 378 des Winkelhebels 377 arbeitet mit einer am Zahnrad 369 befestigten
Rolle 379 zusammen.
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In Fig. iß sind die Teile in ihren Normalstellungen gezeigt, d. h.
der Schenkel 378 steht unmittelbar unterhalb der Rolle 379 Wird die Maschine ausgelöst,
so bewegen sich die Welle 149 sowie der Arm 373 im Uhrzeigersinn, so daß über das
eben beschriebene Gestänge der Schenkel 378
unterhalb der Rolle 37'9 wegbewegt
wird und. das Zahnrad 369 und die Welle 370 in Uhrzeigerbewegung angetrieben
werden können. Bevor die Welle 370 jedoch ihre Drehbewegung beendet, wird die Tastensperrwelle
149 im Gegenzeigersinn, in ihre Normalstellung zurückbewegt, wodurch die Bewegung
des gerade beschriebenen Gestänges umgekehrt verläuft. Der Schenkel 378 bewegt sich
nun wieder in die in Fig. i8 gezeigte Stellung, so daß, wenn die Welle 3:70 ihre
Normallage erreicht, die Rolle 379 am Schenkel 378 anläuft und jede weitere Bewegung
der Welle 3701 verhindert. Da die Welle 370, die Welle 345o sowie die Hauptantriebswelle
i 5,o durch Zahnräder miteinander verbunden sind, tritt diese Sperrung bei allen
angeschlossenen Wellen ein.
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Vorgangstasten, Summentasten, die dazu gehörigen Einstellmechanismen
Wie vorher angeführt, ist die Maschine mit drei Geschäftsvora ngstastenreihen 164,
165 und 166 ausgestattet. Diese Geschäftsvorgangstasten sind in Fig. i als Reihe
2, 3 und 4 bezeichnet.
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Alle diesen drei Tastenreihen zugeordneten Ein#-stellmechanis@men
sind im wesentlichen gleichartig. Aus diesem Grund wird nur einer dargestellt und
beschrieben.
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Der in Fig. 4 ;dargestellte Einstellmechanismus ist den Tasten 164
der Reihe 2 zugeordnet. In Fig. 4 ist ein Teil der Tasten v64 in Reihe :2 und ein
Teil der Tasten 165 in Reihe 3 gezeigt. Die Tastenkörbe 39o aller drei Reihen werden
durch Stangen 171 und 172 getragen, die sich in den Seitenwänden 1.21 und
i22 abstützen. Wie besonders in Fig.9 gezeigt ist, weisen alle Tasten 162 Stifte
392, alle Tasten 163, Stifte 39#3, alle Tasten i6.4 Stifte 394, alle Tasten 165
Stifte 3.915 und alle Tasten 166 Stifte 396 auf.
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Es ist daraus auch zu entnehmen, daß verschiedene Steuerstangen und
Steuerhebel mit diesen vier Tastenreihen verbunden sind. In den Fällen, in
denen
ein Stift einer besonderen Taste mit einer der Steuerstangen in entweder ihrer eigenen
Reihe oder in einer angrenzenden Reihe zusammenarbeitet, ist ein X direkt über die
Steuerstange oder den Steuerhebel quer über die Stifte gezogen, mit welchem er zusammenarbeitet.
Mehrere dieser Hebel werden in Verbindung mit einem später zu beschreibenden selbsttätigen
Mechanismus gezeigt. Die Tasten 164 der Reibe 2 bzw. die Stifte 3!94 dieser Tastern
arbeiten mit einer Sperrstange 4oo, einer Steuerstange 4oi und einer Überzugssperrfreigabestange
4o2 zusammen. Die Tastenstifte 395 der Tasten 165 in Reih 3 arbeiten, mit
einer Sperrstange 403 und mit einer Steuerstange 404 zusammen. Die Tastenstifte
396 der Tasten 166 arbeiten mit einer Sperrstange 4o5 und mit einer Steuerstange
4o6 zusammen. Die von diesen Stangen durchgeführte Steuerung ist bekannt und wird
deshalb nicht näher erläutert.
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Fig. 4 zeigt, daß den Tasten 164 keine Nullanschlagsklinke zugeordnet
ist, daß aber die Konto-Nr.-Taste 164 einen Spezialfuß 4o7 aufweist, der den Einstellmechanismus
dieser Bank in der Nullstellung anhält, jedesmal, wenn diese Taste gedrückt wird.
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Wie in Fig.4 zu sehen ist, ist auf der Hauptantriebswelle i5.o ein
Nockenpaar4io verstiftet, welches zum Antreiben eines Winkelhebels 411 dient. Ein
Verbindungsglied 412 verbindet den Winkelhebel 411 mit einem von einer Achse i8b
getragenen Antriebssegment 4i3. Eine am Arm. 416 angelenkte Klinke 4i5 verbindet
den Arm 416 so lange mit .dem Antriebssegment 413, bis das vordere Ende -der Klinke
415 bei der Uhrzeigerbewegung des. Antriebssegmentes 413 am Holm einer gedrückten
Taste 164 anläuft. Die Klinke 415 wird nun bei der Weiterbewegung aus der Schulter
des Antriebssegmentes 413 ausgehoben, wodurch der Arm 416 in; der Stellung verbleibt,
die durch die gedrückte Taste 164 bestimmt wurde.
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Selbsttätige Steuerungd es Einstellmechanismus der Reihe 2 von der
Frühere-Verdienste-Taste in Reihe 2 aus.; die Steuerung des Einstellmechanismus
der Reihe 4 von der Netto-Verdienst-Taste 162 aus; selbsttätige Steuerung des Einstellmechanismus
der Reihe 2 von irgendeiner Taste 165 der Reihe 3 und den Tasten K, L, M
und N r66 der Reihe 4 aus Die zu den Reihe-2-Tasten 16-4 (Fig. 4) gehörige
Klinke 415 trägt einen Stift 49o, der durch ein Langloch eines drehbar auf der Achse
i8o angeordneten Armes 491 ragt. Eine Platte 492 trägt gleichlaufend mit dem Arm
491 einen Anschlag 493. Ein einen Finger 495 aufweisender Hebel 494 (Fig. 3, 10
und 14) ist ebenrfalls drehbar auf der Achse i 8,o, angeordnet und wirkt reit den
Tasten 164 der Reihe 2 zusammen; der Finger 495 arbeitet mit -dem Stift 394 der
Frühere-Verdienste-Taste 164 zusammen. Ein Lenker 496 verbindet den Hebel 494 drehbar
mit einem Arm 497, der lose auf einer durch die Seitenwände 121 und 122 getragenen
Welle 498 gelagert ist. Der Arm 497 weist eine Umbiegung 499 auf, welche mit einem
ebenfalls auf der Welle 498 gelagerten Hebel 5oo verbunden ist. Der Hebel 494 wind
durch einen Stift 5oi in einem Hebel 5o2, .der drehbar auf einer durch die Seitenwände
121 und z22 abgestützten Achse 503
gelagert ist, in: seiner Normalstellung
(F'ig. ia) gehalten. Der Stift 501 ist in Anlage mit einem aufrecht stehenden Arm
504 des Hebels 494 und hält so den Hebel 494 in der in Fig. vü gezeigten Normalstellung.
Ein Ouerstück 5o5 verbindet den Hebel 502 mit einem Hebel 5o6 (Fig.4), der
durch ein Verbindungsglied 5o7 drehbar mit einem auf der Tastensperrwelle 149 verstifteten
Arm 5o8 verbunden ist. Wenn die Welle 149 beim Beginn des Maschinenganges ihre Uhrzeigerbewegung
ausführt, werden die Hebel 5.o6 und 5o2 im Gegenzeigersinn geschwenkt, wodurch der
Stift 5oi vom Arm 5(o4 wegbewegt wird, so daß einer Feder 5o9 ermöglicht wird, den
Hebel 494 so lange im Uhrzeigersinn zu ziehen, bis der Finger 495 am Stift 394 der
gedrückten Frühere-Verdienste-Taste z64. anläuft. Diese kurze Bewegung des Hebels
494 wird über das Verbinidungsglied 496, den Arm 497, die Umbiegung 499 auf den
Arm 5ol0- übertragen, so daß der Arm Soo in die Bahn des auf der Platte 492 befestigten
Anschlages 493 bewegt wird, was bewirkt, daß die Platte 492 bei ihrer Uhrzeigerbewegung
angehalten wird. Nachdem aber die Klinke 415 .durch den Stift 4go@ mit dem Arm 491
der Platte 492 gekuppelt ist, wird erstere bei der Aufwärtsbewegung des Armes 416.
aus dem Antriebssegment 413 ausgehoben und der Sichelhebel 417 und das Verbindungsglied
41$ in übereinstimmung mit der durch den Anschlag 493 bestimmten Stellung eingestellt.
Die Stellung des Anschlages 493 entspricht der Stellung ,i. in Reihe 2. Da die Stellung
i in Reihe 2 der Konto-Nr.-Stellung entspricht, wird das G. A. 2-Addierwerk in Reihe
2 ausgewählt, damit die früheren Verdienste darin gespeichert werden. Zur gleichen
Zeit werden die früheren Verdienste im G. A.3@Addierwerk gespeichert, nachdem die
Nullanschlagsklinke der Reihe 3 nicht ausgehoben wird und demzufolge der Einstellmechanismus
in dieser Reihe in. Nullstellung angehalten wird.
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Falls ein Betrag irrtümlicherweise von einem Verdienst abgezogen wurde"muß
er zwecks Korrektur des Netto-Verdienstes wieder in das Saldierwerk addiert werden;
dies geschieht, indem der Benutzer die Plus-Taste 164 in Reihe :2 drückt. Ein einen
Finger 511 aufweisender Hebel 5io (Fig. 3, 9 und 16) arbeitet mit dem Stift 39'4
der Plus-Taste r64 zusammen. Der Hebel 51o weist einen aufwärts gerichteten Arm
512 auf, der an einem Stift 513 auf dem Arm 5o6, der von der Welle 149 geschwenkt
wird, anliegt. Ein Lenker 515 verbindet den: Arm 512. drehbar mit einem auf der
Welle 498 gelagerten Arm 516. Der Arm 516. weist eine Umbiegung 51,8 auf und arbeitet
mit dem am Arm 519 (Fig. 14) befestigten Flansch 517 so zusammen, daß der Arm, 519
in die Bahn des Anschlages 52o auf (der Platte 492 gebracht werden kann. Der Arm
519 und der Anschlag 52o sind zum Zwecke des
selbsttätigen Auswählens
der Minus-Seite des Saldierwerkes 23o (Fig. 17) zum Subtrahieren der Abzüge des
B.rutto-Verdienstes des Arbeitnehmers bestimmt.
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Da jedoch eine Korrektur durchgeführt wird, indem der Betrag eines
irrtümlicherweise gemachten Abzuges wieder in das Saldierwerk addiert wird, muß,
nachdem die Betragstasten 161 entsprechend dem falschen Betrag und die Plus-Taste
164 gedrückt wurden, die Plus-Seite des Saldierwerkes 23a ausgewählt werden; infolgedessen
darf die selbsttätige Auswahl der Minus-Seite nicht erfolgen. Aus diesem Grund wird
dem. Hebel 5 i o nur eine kurze Bewegung erteilt, bevor er an dem Stift 3-94 anläuft;
demzufolge wird der Arm 5i9 nicht weit genug bewegt, um in die Bahn des Anschlages
52o zu kommen, so daß der Einstellmechanismus der Reihe 2 nicht in der fünften Stellung
entsprechend (der Stellung des Anschlages 52o angehalten wird, sondern bis in die
neunte Stellung läuft, um so die Plus-Seite des Saldierwerkes auszuwählen. Der Stift
513 (Fig. 16) wird vom Arm 512 durch die Tastensperrwelle 149, wie oben beschrieben,
wegbewegt, so daß eine Feder 521 den Hebel 51o so lange im Uhrzeigersinn zieht,
bis sein Finger 511 an dem Stift 394 anläuft und über -die Verbindung 515, 516 der
Arm 519 nur um eine halbe Stufe bewegt wird, so daß er nicht in die Bahn des Anschlages
52o, gelangt.
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Ist ein Betrag irrtümlicherweise zu dem regulären Verdienst des Arbeitnehmers
addiert worden, wie z. B. eine Prämie oder eine Dividende, so tastet der Benutzer
den zu korrigierenden Betrag auf den Betragstasten 161 ein und drückt dazu die Subtrahier-
.oder Minus-Taste 164, wodurch bewirkt wird, daß der Einstellmechanismus der Reihe
2 in der sechsten Stellung stehenbleibt und die Minus-Seite des Saldierwerkes
230, wie in Fig. 17 gezeigt, auswählt.
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Wird nun, um die Minus-Seite des Saldierwerkes 23o auszuwählen, eine
der Abzüge-Tasten der Reihe 3 oder eine .der Abzüge-Tasten 166, d. h. -die K-, L-,
M- oder N-Taste in Reihe 4, gedrückt, so wird eine selbsttätige Vorrichtung angesprochen,
die den Einstellmechanismus der Reihe 2 in der fünften Stellung festhält, damit
die Minus-Seite des Saldierwerkes 23,o, ausgewählt wird. Dieser Mechanismus soll
nun: beschrieben werden.
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Ein zur Reihe 3 gehöriger Hebel 522 (Fig. 14) weist neun Finger 523,
auf, die mit den Stiften 395 der Tasten 165 der Reihe 3 zusammenarbeiten. An ,dem
Hebel 522 ist ein Bügel 524 (Fig. 3, 9 und 15) befestigt, an dem vier Finger 525
vorgesehen sind, um mit :den Stiften 396 der ,K-, L-, M- und N-Tasten 166- der Reihe
4 zusammenzuarbeiten. Der aufwärts gerichtete Arm 526 des Hebels 522 liegt an einem
Stift 527 an, der an einem von der Achse 503 getragenen Arm 528 befestigt
ist, der seinerseits mit dem Querstück 5015 verbunden ist. Das Querstück 5o5 wird
.durch die Tastensperrwelle;i49 in der oben beschriebenen Weise geschwenkt, um den
Stift 527 aus der Bahn des Armes 526 zu bewegen. Wenn dies geschieht, schwenkt eine
Feder 529 den Hebel 522 so lange im Uhrz.eigersinn, bis einer der Finger 523; an
dem Stift 395 einer gedrückten Taste anläuft oder bis einer der Finger 525 (Fig.
15) am Stift 396 einer gedrückten Taste 166 der Reihe 4 anläuft. Bei der Uhrzeigerbewegung
des Hebels 522 wird der Hebel 519 über ein Verbindungsglied 53o, einen Arm
531
und eine Umbiegung 518 so weit im Uhrzeigersinn geschwenkt, daß sein oberes
Ende in der Bahn des auf der Platte 492 befestigten Anschlages 52o zur Ruhe kommt;
dadurch wird bewirkt, daß der mit Reihe 2 verbundene Einstellmechanismus in der
5-Stellung angehalten wird, wodurch die Minus-Seite des Saldierwerkes 23'o selbsttätig
ausgewählt wird und die durch die Tasten 166 der Reihe 3. oder die durch die vier
unteren Tasten 166 der Reihe 4 bezeichneten Abzüge vorn Brutto-Verdienst, der im
Saldierwerk gespeichert ist, abgezogen werden.
-
Jeder dieser abgezogenem. Beträge wird ferner in einem Addierwerk
gespeichert, das der gedrückten Taste zugeordnet ist. Infolge der Tatsache, daß
dem Einstellmechanismus für die Tasten 164 der Reihe 2 keine Nullanschlagsklinke
zugeordnet ist, werden, wenn eine der Tasten 166 (R, T, S oder X) der Reihe 4 zwecks
Einbringung des Verdienstes für reguläre Stunden, des Betrages für Überstunden oder
irgendwelcher Prämien oder Gratifikationen gedrückt wird, diese Beträge nicht nur
in die jenen Tasten zugeordneten Addierwerke, sondern auch selbsttätig in die Plusseite
des Saldierwerkes 23o addiert, weil der Einstellmechanismus der Reihe 2 in die 9-Stellung
läuft und somit die Plusseite des Saldierwerkes auswählt (Fig. 1:7').
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Wird die Netto-Verdienst-Taste 162 gedrückt, so wird der Netto-Betrag
aus dem Saldierwerk 23o entleert und automatisch in das Endsummen-Netto-Verdienst-Addierwerk,
welches mit der Endsummen-Netto-Verdiernst-Taste 166 in der oberen Stellung der
Reihe 4 verbunden ist, übertragen. Damit das Addierwerk in der oberen Stellung der
Reihe 4 automatisch ausgewählt wird, ist es notwendig, die Nullanschlagsklinke dieser
Bank auszuheben, so daß das Einstellrad der' Reihe 4 in die neunte Stellung laufen
kann.
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Beim Drücken der hTetto-Verdienst-Taste drückt der an ihrem Holm befestigte
Stift 392 auf einen am Bügel 541 befestigten Finger 540 (Fig. 12), der an seinem
unteren Ende an einem drehbar im Tastenkorb 39o befestigten Hebel 542 angelenkt
ist. Das Drücken der 1Tetto-Verdienst-Taste 162 bewirkt, daß der Stift ,3.92 den
Bügel 5411 abwärts bewegt, woraufhin der Hebel-542 einen dreiarmigen Hebel 543 im
Gegenzeigersinn schwenkt; dadurch wird ein Arm 544, der auf einer Welle 545 verstiftet
ist, im Uhxzeigersinn geschwenkt. Die Welle 545 wird durch die Rahmen 177 getragen.
Angrenzend am Tastenkorb 39o. der Reihe 4 ist auf der Welle 545 ein Arm 546 (Fig.
13) verstiftet, der die Uhrzeigerbewegung der Welle 546 aufnimmt und über den Arm
547,die Nullanschlagsklinke 548 nach Fig. 13 im Gegenzeigersinn aus der Bahn des
Einstellmechanismus schwenkt, so daß der Einstellmechanismus in die 9-Stellung laufen
und das Endsummen
-Netto -Verdienstaddierwerk auswählen kann.
-
Damit ein Drücken der Minus-Taste 164 in Reihe :2 verhindert wird,
wenn die Netto-Verdienst-Tastei62 gedrückt .ist, arbeitet mit der letzteren ein
Hebel 549 (Fig. 1i) zusammen, dessen Finger 551 durch eine Feder 55o mit dem Stift
392 der Netto-Verdienst-Taste in Anlage gehalten wird. Der Hebel 549 weist einen
zweiten Finger 552 auf, der so angeordnet ist, daß er, wenn die Netto-Verdienst-Taste
gedrückt wird, unter den Stift 394 der Minus-Taste 1'64 zu liegen kommt, da das
Drücken der Netto-Verdienst-Taste über den Stift 392 und den Finger 551 bewirkt,
daß der Hebel 549 gegen die Spannung der Feder 55o im Gegenzeigersinn geschwenkt
wird.
-
Jeder eingebrachte Buchungsposten wird in sein eigenes Addierwerk
und auch in das G. A. 2-Addierwerk eingeführt, welches sich in der Nullstellung
der Reihe i befindet.
-
Nachdem alle Posten verteilt wurden., können .die beschickten Addierwerke
in folgender Weise nüllgestellt@werden.-Züm Nullstellen der Summen in Reihe 4 drückt
der Bediener die Entleeren-Reihe-4-Taste 163 und hält diese Taste gedrückt, anschließend
drückt er- nacheinander alle Tasten r66 der Reihe 4.
-
Zum Entleeren der Reihe 3 drückt der Bediener die Entleeren-Reihe-3-Taste
163, hält diese gedrückt und drückt nacheinander alle Tasten 165 in Reihe 3. Zum
Entleeren des G. A. 4-Addierwerkes in Reihe 4 ist es erforderlich, die Entleeren-Reihe-4-Taste
zu drücken und sie gedrückt zu halten, worauf dann die V-Taste P64 in Reihe
--
gedrückt wird-. Zum Entleeren des G: A. 3-Addierwerkes, welches sich in
der Nullage in Reihe 3 befindet, ist es erforderlich, die Entleeren-Reihe-3-Taste
und hernach die W-Taste 164 in Reihe 2 zu drücken.