CH187708A - Andruckwalzenlagerung bei Zweitrommel-Schablonendruckmaschinen. - Google Patents

Andruckwalzenlagerung bei Zweitrommel-Schablonendruckmaschinen.

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CH187708A
CH187708A CH187708DA CH187708A CH 187708 A CH187708 A CH 187708A CH 187708D A CH187708D A CH 187708DA CH 187708 A CH187708 A CH 187708A
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CH
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Inventor
Geha-Aktiengesellschaft
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Geha Ag
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      Andruchwalzenlagerung    bei     Zweitrommel-Schablonendruckmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  druckwalzenla.gerung bei     Zweitrommel-Scha-          blonendruckmaschinen.     



  Bei     Eintrommel-Schablonendruckmaschi-          nen        liegt,die    Schablone dauernd fest     auf,dem     weichen Farbtuch der Drucktrommel an und  saugt sich auf diesem fest, wodurch sie  Kräften, die sie zu verschieben suchen, wi  dersteht. Bei den     Eintrommelapparaten        wird     die Dauerhaftigkeit der .Schablone daher  nicht beeinflusst durch einen etwas ungleich  mässigen Andruck der Andruckwalze.

   Es  wird sogar mit Absicht ein ungleichmässiger  Andruck häufig eingestellt, um eine genü  gende     Farbabgabe    des mit Farbe gesättigten  Farbtuches an das zu     bedruckende    Papier,  zum Beispiel an Stellen, an denen sich grö  ssere Druckflächen befinden als an andern,  dadurch zu erreichen, dass an den Stellen       grösseren    Farbbedarfes mehr Farbmasse aus  dem     Farbtuch    herausgequetscht wird.

   Bei  diesen     Eintrommelapparaten    wäre eine Wal  zenlagerung im Sinne der     Erfindung    nach--         teilig,        .da    ein     stärkerer    Andruck der An  druckswalze an dem einen Ende     gegenüber     dem andern bei ,dem Gegenstand der Erfin  dung gar nicht eingestellt werden kann.  



  Die Walzenlagerung nach der Erfindung  hat nur Zweck für Zwei- oder Mehrtrommel  apparate, bei denen     die    Schablone in Bewe  gungsrichtung leicht     verschieblich    ist und  bei denen Kräfte, die die Schablone     in,    Be  wegungsrichtung verschieben wollen, auf  treten, wenn die Andruckwalze an einem  Ende stärker an -die Drucktrommel ange  drückt wird als am andern Ende oder wenn  die periodisch abgehobene Andruckwalze  beim     jedesmaligen        Widerandrücken    die über  die Drucktrommeln laufende Schablone an   dem einen Ende früher berührt als am     an-          dern.    Ende.

   Bei diesen     Mehrtrommelappa-          raten        kann,die    gleichmässige     Farbabgabe    an  das Papier daher auch niemals dadurch ge  regelt werden, dass die     Andruckwalze    an  dem     einen    Ende stärker auf die     :

  Schablone     drückt als am andern Ende, sondern die      gleichmässige Farbabgabe wird dadurch ge  regelt,     dass    die     Farbzuführung    entsprechend       eingestellt        wird,    was im Gegensatz zu den       Eintrommelapparaten    mit Farbtüchern mög  lich ist,<B>da</B> die     ,Zweitrommelapparate    ohne  schwammartig und dadurch ausgleichend  wirkende Farbtücher arbeiten:

    Der Erfindung liegt die Aufgabe zu  grunde, bei     Zweitrommelschablonendruck-          maschinen    die periodisch abgehobene An  druckwalze so zu lagern, dass sie beim An  drücken an die Schablone diese stets über die  ganze Länge gleichzeitig berührt und auf ihre  ganze Länge .gleichmässig drückt, ohne dass  hierfür irgendeine von der Bedienung der  Maschine vorzunehmende     Einstellung        erfor-          ,derlich    ist. Gerade dieses letztere ist von aus  schlaggebender Wichtigkeit.  



  Die gebräuchliche Ausführung, bei der  die beiden Lager der Andruckwalze einstell  bar sind und bei der     Herstellung    der Ma  schine gefühlsmässig eingestellt werden, hat  gezeigt,     dass    die     Einstellung    durch die zum  Beispiel beim Versand auftretenden Er  schütterungen oftmals wieder verloren .geht,  so     @dass    .die Andruckwalze am     Bestimmungs-          ort    doch -wieder     einseitigen    Druck aufweist,  wodurch die Schablone zerreisst.

   Da das un  geschulte Bedienungspersonal selten im  stande ist, die Nachregulierung mit der er  forderlichen Genauigkeit vorzunehmen, muss  oft ein Mechaniker entsandt werden, um die       Einstellung    vorzunehmen.  



  Eine Verlagerung der Andruckwalze tritt  ferner mit -der Zeit durch die Nachgiebig  keit,des die     Druckwalze    tragenden Materials  ein.     Eine    weitere Fehlerquelle entsteht noch  durch das     schon    oft beobachtete     einseitige     Quellen der verwendeten Gummiwalzen, die  dann entweder nachgeschliffen oder ausge  wechselt werden     müssen    ; in diesen meisten  Fällen ist dann auch eine     Einregulierung    er  forderlich.  



  Gemäss der Erfindung wird eine dauernd  gleichbleibende Parallellage .der Andruck  walze zu !der Drucktrommel auf .die denkbar  einfachste Weise erreicht, indem die An-         druckwalze    in einem starren, um eine z  ihrer Achse und zur     Anhubbewegungsricl          tung    senkrechten Achse schwenkbaren     Tr          ger,    zum Beispiel einem Rahmen oder     Büge:     unnachgiebig gelagert     ist,    wodurch erreich  wird,     :

  dass    selbst bei einer zufällig     nicht        pa          rallelen        Lage,der    Andruckwalze zur Druck       trommel    ein einziger Druckvorgang genüge  um     selbsttätig    die parallele Lage zur Druck       trommel    wieder herzustellen.

      Es ist für     Eintrommelschablonendrucke     vorgeschlagen, die Andruckwalze durch ein  in der Mitte ,gehaltene     Blattfeder        anzudrük          ken,    eine für     Eintrommeldruckmaschinei     nach dem oben Dargelegten durchaus     un     zweckmässige     und    daher auch nicht     eilige     führte Einrichtung, die aber auch, wenn     mai     sie bei     Zweitrommelmaschinen    anwende  wollte, zu keinem     günstigen    Ergebnis<B>füll</B>       ren    würde,

   weil die beiden Hälften de  Blattfeder nie ganz gleich federn werden  Bei der geringsten Ungleichmässigkeit wir(  sich aber infolge Fehlens einer Ausgleichs       möglichkeit    die Achse der Andruckwalze  beim Abheben schräg     stellen.    Dies hat     zu-          Folge,    dass beim     Wiederandrücken    die An       druckwalze    mit ihrem einen Ende     die        Scha          blone    früher berührt als mit ihrem     anderr     Ende.

   Dadurch greift sie nicht gleichzeitig  über ihre ganze     Breite    die Schablone an,     son.     dern verzerrt die Schablone dort, wo sie     si(     zuerst berührt.  



  Demgegenüber werden durch     die        La-          gerung    ,der Andruckwalze nach der Erfin  dung folgende Vorteile erreicht:  1. Das     Einstellen    der     Andruckwalze    zur  untern Drucktrommel ist nicht mehr erfor  derlich.  



  2. Das Verkanten der Maschine durch  irgendwelche Erschütterungen, sowie das  Nachgeben ,des Materials haben     auf,die    rich  tige Lage der Andruckwalze keinen Einfluss.  



  3. Die besonderen Einstellvorrichtungen  für die Druckwalze sind nicht mehr nötig.  



  4. Die Konstruktion der Lagerung ist  einfach, in der     Ausführung    billig und be  triebssicher.      Die Zeichnung     veranschaulicht    ein Aus  führungsbeispiel in einer Draufsicht und       ,iner        Seitenansicht.     



  Auf der drehbar gelagerten Achse 1 ist       lie    Hülse 2 fest     verstiftet,    .die den Zapfen  3 trägt, auf dem der Bügel 4 schwenkbar  gelagert ist. An den Enden der beiden  Arme des Bügels 4 ist die Andruckwalze 6  so gelagert, dass ihre Achse zur Achse des  Zapfens 3 und zur     Anhubbewegungsrichtung     senkrecht steht.

   Der Zapfen trägt zwischen  dem vordern Bund und dem Bügel 4 eine  Federscheibe 5, die als Bremsorgan wirkt  und verhindert, dass der Bügel 4 sich selbst  tätig, das heisst ohne äussere Einwirkung  verdreht; sie lässt jedoch zu, dass der Bügel  4, sobald sich die Andruckwalze 6 an die  Drucktrommel 7 legt, aus einer unbeabsich  tigten     Schieflage    heraus sich so einstellen    kann, dass die Andruckwalze 6 auf ihrer gan  zen Länge gleichmässig an der Drucktrommel  anliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Andruckwalzenlagerung bei Zweitrommel- Schablonendruckmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Andruckwalze in einem starren, um eine zu ihrer Achse und zur Anhubbewegungsrichtung senkrechten Achse schwenkbaren Träger unnachgiebig gelagert ist. UNTERANSPRUCH: Andruckwalzenlagerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass am La ger des Trägers ein unbeabsichtigte Bewe gungen desselben verhinderndes Bremsorgan vorgesehen ist.
CH187708D 1935-01-03 1936-01-03 Andruckwalzenlagerung bei Zweitrommel-Schablonendruckmaschinen. CH187708A (de)

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CH187708D CH187708A (de) 1935-01-03 1936-01-03 Andruckwalzenlagerung bei Zweitrommel-Schablonendruckmaschinen.

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CH (1) CH187708A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2466873A (en) * 1941-09-27 1949-04-12 Richard A Miller Duplicating machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2466873A (en) * 1941-09-27 1949-04-12 Richard A Miller Duplicating machine

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