CH186291A - Rollfilmkamerahinterteil. - Google Patents

Rollfilmkamerahinterteil.

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CH186291A
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roll
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roll film
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Pemberton Billing Noel
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Pemberton Billing Noel
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      Rollfilmkamerahinterteil.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen     Rollfilmkamerahinterteil.    Unter  dieser Bezeichnung wird der Teil einer Roll  filmkamera verstanden, in welchem -der Auf  nahmefilm     in:    die Aufnahmestellungen ge  bracht werden kann.  



  Die Erfindung     betrifft    einen Rollfilm  kamerahinterteil mit einer     Filmnumerierein-          richtung    zum Anzeigen der Nummer des in       Belichtungsstellung    befindlichen Filmbildes.  Wenn somit     beispielsweise    ein Rollfilm acht  Filmbilder aufweist, werden gewöhnlich die  Zahlen     1-8        nacheinander    durch die Film  numeriereinrichtung     angezeigt,    wenn die  Filmbilder ihrerseits nacheinander in die     Be-          liclttungsstellung    bewegt werden.  



  Es     wurde    bereits vorgeschlagen, bei einem  solchen     Rollfilmkamerahinterteil    die     r!ilm-          nuiueriereinrichtung    mit einem endlosen       Band    zu versehen, welches in Abständen An  gaben trägt, die nacheinander durch eine  Öffnung einer Kamerawand erscheinen, wo-    bei das Band auf     Verlängerungen    der .Spin  deln oder Spulen angeordnet war, auf die  der Film beim Gebrauch auf-     bezw.    von  denen er     abgewunden    wurde.

   Die Einstellung  des Films     hatte    somit eine entsprechende Be  wegung des Bandes und eine Veränderung  der durch .dasselbe gemachten     Angaben    zur  Folge. Nach - einem     weiterhin    vorgeschla  genen Beispiel eines     Rollfilmkamerahinter-          teils    der     'beschriebenen    Art wies die     Film-          numeriereinrichtung    eine mit Nummern ver  sehene     Scheibe    auf,

   die     in    eine Vertiefung  an einer Seite oder einem Ende des Kamera  hinterteils     angeordnet    und durch einen am       .Kamerahinterteil    befestigten Deckel um  schlossen war, der eine Öffnung aufwies, an  welcher die Nummern der Scheibe     beim    Ein  stellen des Films     vorbeibewegt    wurden.

   Es  war ein selbsttätiger Anschlag vorhanden,  um den     Film    in jeder Einstellage zu sichern  und das Lösen dieses     Anschlages    (um eine  Weiterbewegung des Films zu ermöglichen)       wurde    durch ein Glied bewirkt, das auch zur           Betätigung    der Nummernscheibe der     Film-          numeriereinrichtung    diente.  



  Gemäss der     Erfindung    besteht der Roll  filmkamerahinterteil aus zwei     Teilen,    von  welchen der     Hauptteil    zur Aufnahme des       Films    dient     und    der andere Teil     eine        Film-          aufwindespindel        aufweist    und sowohl einen  Hohlraum     zur        Aufnahme    der durch     die        Spin-          del        betätigbaren        Fibnnumeriereinrichtung,

       als auch     einen        wegnehmbaren        Deckel    an       einem    Ende des     Hauptteils    -bildet, um den  letzteren - gegen Licht     eintritt    von .dem ge  nannten Hohlraum abzuschliessen.  



  Vorteilhaft weist der     Hauptteil    Behält  nisse auf, welche zur Aufnahme der     Auf-          und        Abwindespule    eines im Gebrauch be  findlichen Films und mindestens einer Re  servefilmrolle     bestimmt    sind, wobei der weg  nehmbare Deckel dazu dient,     däe    Filme im       Hauptteil    zu halten. Hierbei enthält zweck  mässig von den zwei äussersten Behältnissen  das eine .die     Aufwindespule    und das andere       ist    zur Aufnahme der     Abwindespule        be-          stimmt.     



       Auf    der     beiliegenden        Zeichnung    ist     ein     Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 -eine Vorderansicht des     Rollfilm-          kamerahinterteils,          Fig.    2 eine Ansicht des     Hauptteils    in       Richtung    ,der Pfeile 2 in     Fig.    1,       Fig.    3 eine Ansicht des Deckels in Rich  tung der Pfeile 3 in     Fig.    1,       Fig.    4 eine Seitenansicht einer Kamera,

    an     deren        Hinterseite    .der Rollfilmkamera  hinterteil angeordnet ist in     kleinerem    Mass  stab     und          Fig.    5, eine     Ansicht    von rechts zu     Fig.    4 ;

         Fig.    6 ist     eine        Ansicht    von     hinten    des  obern     Teils    des     Rollfilmkamerahinterteils,          Fig.    7 ein     Schnitt    nach     Linie    10-10  der     Fig.    6,       Fig.    8     ein.    Schnitt nach     Linie    11-11 der       Fig.    6, und       Fig.    9     eine    ähnliche Ansicht wie     Fig.    6,  bei welcher ein Teil des Deckels abgebrochen  ist,

       um    die     Numeriereinrichtung        klarer    zu  zeigen.    Gleiche Bezugszahlen bezeichnen in allen  Figuren der     Zeichnung    gleiche Teile.  



  'Der     in    der Zeichnung     gezeigte        Rollfilm-          kamerahinterteil    weist ein Gehäuse 1     auf,     welches vier zylindrische Kammern 2, 3, 4       und    5 besitzt. Das     Gehäuse    mit     seinen    Kam  mern kann durch Giessen hergestellt     sein,     wobei die     Kammern        mittels        Kernen    geformt  werden.

   Die     obern    Enden der Kammern  gehen in eine Aussparung 6     (Fig.    2) über,  welche für die Aufnahme eines Deckels be  stimmt ist, der einen Vorsprung aufweist,  womit er in die Aussparung     G    passt,     wie    in       Fig.    4 und 7 .gezeigt ist. Von den Kam  mern 2 und 5 ausgehende, nach der Vorder  seite des Gehäuses offene Schlitze 8 und 9  verlaufen parallel mit der     Längsachse,der          Kammern    und jede der letzteren ist mit     einer          längsgerichteten    Keilnut 10 versehen.

   Zwi  schen den Kammern 3 und 4 befindet sich  ein     zusätzlicher    Schlitz 11, der über     die     ganze Höhe dieser     Kammern        verläuft        und     für einen später     beschriebenen    Zweck     dient.     



       In    dem Deckel ist     koachsial        mit    der       Kammer    5 eine     Spindel    12 -drehbar gelagert,  die an ihrem     innern    Ende an derjenigen Seite  des Deckels, welche auf den     Hauptteil    auf  gebracht wird,     einen    diametral verlaufenden  Keil 13 hat. Der letztere ist für den Ein  griff mit einer entsprechenden Keilnut 14 in  der     Aufwindespindel    der Filmspule be  stimmt;     ,die    Lage dieser Keilnuten ist in       Fig.    2 in strichpunktierten Linien bezeich  net.

   Die Spindel 12 ist mit     einem    gerippten  Kopf 15 versehen,     mittels    welchem sie von  Hand gedreht werden kann, um einen in den       Kamerahinterteil        eingesetzten    Film aufzu  winden.  



       In    einer Mulde 16 auf der Unterseite -des  Deckels ist     ein.        Klinkenrad,    17 gelegen, wel  ches mit der .Spindel 12 aus einem Stück  besteht oder an     derselben    befestigt ist und  mit einer durch     eine    Schraube 19 am Deckel       befestigten    Federklinke 18 zusammenwirkt.  Das     Klinkengetriebe    17, 18 dient dazu, den  Film gegen Rückwärtsbewegung in irgend  einer Lage, in welche er durch Drehen der  Spindel 12 gebracht wurde, zu sichern.

             Beim    Gebrauch des Rollfilmkamera  hinterteils wird ein Rollfilm in die Kammer  2 eingesetzt und durch die Schlitze 8 und 9  zu einer in der     Kammer    5     befindlichen    Spule  hindurchgezogen. Das freie Ende des Films  ist mit einer Verstärkung versehen,     mittels     welcher es an der Spule der     Kammer    5 be  festigt werden kann. Der .Schlitz 11 dient  zur Aufnahme solcher Verstärkungen von in  den Kammern 3, 4 befindlichen Rollfilmen.

    Es ist ersichtlich, dass der in Gebrauch be  findliche Film auf der vordern     Aussenseite     des Gehäuses 1 liegt, wobei als Vorderseite  des Gehäuses diejenige Seite verstanden wird,  welche     einwärts    in die Kamera gegen deren  Linsen gerichtet ist. Die Keilnuten 10 dienen  zur Aufnahme von Vorsprüngen oder Keilen  von für die Filmspulen vorgesehenen Hülsen,  welche durch diese Vorsprünge oder Keile in  Lage gehalten werden.

   Der gebrauchsbereite  gefüllte     Kamerahinterteil    kann an die Ka  mera angesetzt werden, wie in     @ig.    4 und 5  angedeutet ist, .gemäss welchen Ösen 49 unten  am Gehäuse 1 zu jeder     Seite    eines     mittleren          Scharniergliedes    50 des     Kamerahauptteils     angeordnet sind, und durch die Ösen 49 und  das     Scharnierglied    50 ein     Scharnierbolzen     hindurchgeht.

   Das Gehäuse 1 kann dann aus  der in     Fig.    4 in     strichpunktierten    Linien an  gedeuteten     'Lage    in     die    in vollen Linien ge  zeichnete Lage geschwungen und in dieser  Lage     mittels    einer schwingbaren Klammer  51 oder eines andern Mittels gesichert wer  den.  



  Wenn eine Filmrolle vollständig ge  braucht wurde, wird sie weggenommen und  eine neue aus einer der Zwischenkammern 3,  4 :genommen und in Gebrauchslage gebracht.  Der belichtete Film wird dann wieder in die  Kammer, aus welcher der neue Film entnom  men wurde, eingesetzt. Der Rollfilmkamera  hinterteil hat somit eine verhältnismässig  grosse     Filmaufnahme-Kapazität    für Roll  filme und bildet einen     Rollfilmträger    in sehr  kompakter und praktischer Form.  



  Die     Fig.    6 bis 9 zeigen in grösserem Mass  stab die Ausbildung des Deckels, welcher  mit einem     innern    Hohlraum 55 für die Auf-         nahme    einer     Filmnumeriereinrichtung        ausge-          bildet    ist und aus einer obern Platte 56,     einer     untern Platte 57 und einer Rahmenwand 58  besteht, welche Teile auf irgendwelche  zweckmässige Weise miteinander verbunden  sind. Die untere Platte 57 weist eine- Schul  ter auf, welche in das obere Ende des Ge  häuses 1 passt um einen     lichtdichten    Ab  schluss     .desselben    zu erzielen.  



  Die     Aufwindespindel    12 geht     vollständig     durch den Deckel hindurch und ist unter der       untern    Platte 57 mit dem     Aufwindekeil    1-3  versehen. Der durch den Deckel hindurch  gehende     Teil    der     Spindel    12 ist von kleinerem  Durchmesser, wie bei 59 angedeutet, und es  ist an .demselben ein Zahnrad 60 befestigt.  Dieses Zahnrad greift in ein zweites,     um     einen in der obern     Platte    56 befestigten Zap  fen 62 drehbares     Zahnrad    61 ein.

   Das Zahn  rad 61 ist an einer     Trommel    63     befestigt     oder     bildet    mit derselben ein     Stück.    Diese  Trommel besitzt. Vorsprünge 64, welche in  Abständen auf deren Umfang angeordnet  sind und eine zweite Trommel 65 ist mit  Vorsprüngen     @66    versehen, am entgegengesetz  ten Ende des Deckels gelegen und um einen  in der     Platte    56     befestigten    Zapfen 67  drehbar, dessen Achse parallel zu derjenigen  des Zapfens 62 liegt.

   Ein     vorteilhaft    aus  Stahl bestehendes Band 68 ist um die Trom  meln 63     und    65 herumgeführt und mit Lö  chern versehen, in welche die Vorsprünge  64 und 66 eingreifen. Durch die zwang  läufige     Antriebsverbindung        zwischen    Auf  windespule und der     Numeriereinrichtung          wird    das Band 68 an einer Öffnung 69 in  ,der     hintern    Wand des     Rahmenteils    58 des  Deckels vorbeigeführt.  



  Das Band ist mit Zahlen versehen, welche  voneinander einen Abstand haben, .der den  aufeinanderfolgenden     Filmbildabständen        en.t-          spricht,    so     dass    beim Aufwinden des Films  in seine aufeinanderfolgenden Belichtungs  lagen     nacheinander    ,die Zahlen 1, 2. 3, 4     etc.     in der Öffnung 69 erscheinen. Es ist ersicht  lich, dass die     Filmnumeriereinrichtung    in  einem Teil angeordnet ist, der vollständig  vom     Hauptteil    1 abgeschlossen ist, so dass      kein durch die Öffnung 69 eintretendes Licht  zum Film gelangen kann.

   Damit ist ein  hoher Grad von     Sicherheit    gegen     Eintritt    von  Licht in die Kamera erreicht zum Unter  schied gegenüber den gewöhnlich angewen  deten     Numeriereinrichtungen,    bei welchen  gewöhnlich eine an der Filmrückseite. ange  ordnete Zahl durch eine     in    der Wand des  Kameragehäuses     befindliche    Öffnung sicht  bar     wird,    die durch einen     durchsichtigen     rotgefärbten Stoff abgedeckt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollfilmkamerahinterteil mit einer Film- numeriereinrichtyng zum Anzeigen der Nummer des in der Kamera in Belichtungs stellung befindlichen Filmbildes, dadurch ge kennzeichnet, dass er aus zwei Teilen besteht, von welchen der Hauptteil zur Aufnahmedes Films dient und der andere Teil eine Film aufwindespindel aufweist und sowohl einen Hohlraum zur Aufnahme des durch die Spin del betätigbaren Filmnumeriereinrichtung,
    als auch einen wegnehmenbaren Deckel an einem Ende des Hauptteils bildet, um den letzteren gegen Lichteintritt von dem genann ten Hohlraum abzuschliessen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rollfilmkamerahinterteil nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmnumeriereinrichtung ein endloses Band aufweist, das durch ein Paar dreh bar im Deckel gelagerte Elemente getra gen wird, von denen eines mit der Film aufwindespindel durch ein Getriebe ver bunden ist, wobei eine Öffnung in der Wand des Deckels vorgesehen ist, ,durch welche ein Teil des Bandes sichtbar ist.
    2. Rollfilmkamerahinterteil nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbar gelagerten, das Band tragenden Elemente an ihrem Umfang Vorsprünge aufweisen, welche in Löcher des Bandes eingreifen, welches Zahlen trägt, welche in Abständen über seine Länge verteilt sind und von denen je eine durch die Öff nung in der Wand des Deckels sichtbar ist.
    3. Rollfilmkamerahinterteil nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass -die Filmaufwindespindel Mittel aufweist für den Eingriff mit einer im Hauptteil vor handenen Filmspule beim Aufsetzen des wegnehmbaren Deckels auf den Hauptteil, das Ganze derart, dass eine Drehbewegung von ,der Spindel auf die Filmspule über tragen werden kann.
    4. Rollfilmkamerahinterteil nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein Hauptteil Behältnisse aufweist, welche zur Aufnahme der Aufwinde- und Ab windespule eines im Gebrauch befind lichen Fil>s und mindestens einer Re servefilmrolle bestimmt sind, wobei der wegnehmbare Deckel dazu dient, die Filme im Hauptteil zu halten. 5.
    Rollfilmkamerahinterteil nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, ,dass von den zwei äussersten Behältnissen das eine die Aufwindespule enthält und das andere zur Aufnahme der Abwindespule bestimmt ist.
    6. Rollfilmkamerahinterteil nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, .dass das Gehäuse durch einen Kerngusskörper mit parallelen zylindrischen Kammern für .die Aufnahme von Filmspulen gebildet ist, von welchen Kammern jede eine Keilnut aufweist, in die ein Keil der Filmspule eingreifen kann, um das Drehen .der letz teren zu verhindern, wenn der Film von einer Spule zur andern aufgewunden wird.
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