CH180707A - Blättersatz für Schreibmaschinen-Durchschreibbuchhaltung. - Google Patents

Blättersatz für Schreibmaschinen-Durchschreibbuchhaltung.

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CH180707A
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Gebrueder Scholl Aktiengesellschaft
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Scholl Ag Gebr
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    • B42D12/00Book-keeping books, forms or arrangements
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Description


      Blättersatz,    für     Schreibmaschinen-Durchschreibbuchhaltung.       Vorliegende Erfindung betrifft einen  Blättersatz für Schreibmaschinen - Durch  schreibbuchhaltung und bezweckt, eine  Bleichlautende Eintragung der Buchungsvor  gänge in die Soll- und     Habenkolonnen    der       Buchungsblätter    zu gewährleisten.  



  Dies wird beim Blättersatz gemäss der  Erfindung dadurch ermöglicht,     da.ss    derselbe  zwei Buchungsblätter mit Kolonnen für Soll  und Haben und einer Textkolonne, sowie ein  U     nterlagsblatt    von gleicher Breite wie die  Buchungsblätter mit einem einseitig an dem  selben befestigten     Kohlepapierstreifen    von  mindestens gleicher Breite wie die zur Auf  nahme der Eintragung     bestimmte    Konto  kolonne der beiden     Buchungsblätter    aufweist,  wobei das eine Buchungsblatt, das die Ein  tragungen von Buchungsvorgängen in Durch  schrift erhalten soll, bestimmt ist, unter den       Kohlepapierstreifen    auf das     Unterlagsblatt,

       dasselbe in der Breite völlig überdeckend,  gelegt zu werden, während das andere Bu  chungsblatt, das die Eintragungen der Bu  chungsvorgänge in Urschrift erhalten soll,    bestimmt ist, über den     Kohlepapierstreifen     derart gelegt zu werden, dass eine seiner  Kontokolonnen die Gegenkolonne des     andern     Buchungsblattes völlig überdeckt, das Ganze  zum Zwecke, die Durchschrift einer Ein  tragung stets in der richtigen Gegenkolonne  zu erhalten.

     Zweckmässig hat das U     nterlagsblatt    eine  grössere Länge als die Buchungsblätter, um  beim Einbringen des zweiten Buchungs  blattes in die Schreibmaschine das hinter der  Schreibwalze aufwärts ragende, mit dem  ersten Buchungsblatt bereits eingelegte     Un-          terlagsblatt    festhalten zu     können.     



  Mit diesen erwähnten     Blättern    zusammen  kann ausserdem noch in üblicher Weise ein  untergelegtes     Journalblatt    oder dergleichen  verwendet werden, welches     mittelst    eines       Kohlepapierblattes    eine chronologische Durch  schrift sämtlicher Geschäftsvorgänge erhält.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:           Fig.    1 eine     Ansicht    des für eine Buchung  in einer ersten Anordnung, und       Fig.    2 des in einer zweiten Anordnung  eingespannten Blättersatzes;       Fig.    3 zeigt eine Ansicht des Blätter  satzes in nicht eingespannter Lage.  



  Der     Blättersatz    ist in     Fig.    1 und 2 in  einer Schreibmaschine eingespannt darge  stellt, jedoch sind von letzterer der Übersicht  lichkeit halber nur die Schreibwalze     S    nebst       Andrückwalzen    W gezeichnet.  



  Jedes     Buchungsblatt        B,.        bezw.        B2    (im fol  genden Kontoblätter genannt) hat zwei gleich  breite Randkolonnen 1 und 2 für Soll und  Haben, und zwar sei deren Breite gleich a.  Am äussersten Rand ist an jeder Seite eine       Zeilenmarkierung    z zur Erleichterung der       Zeileneinstellung    vorgesehen. Jede Konto  kolonne hat die übliche Einteilung in eine  Betrags- und eine     Datumrubrik.     



  Das     Unterlagsblatt    U ist ein steifes Blatt  von gleicher Breite wie die Kontoblätter,  jedoch grösserer Länge. Auf einer Seite hat  das     Unterlagsblatt        einen    schmalen Streifen  <I>D</I> aus Kohlepapier von gleicher Breite<I>a</I> wie  die Kontenkolonnen der Kontoblätter, wel  cher an einem Längsrand liegt und an  Falzen f der Querränder des     Unterlagsblattes     festgeklebt ist.

   Dasjenige Kontoblatt, welches  die Durchschrift eines Buchungsvorganges  erhalten soll,     wird    nun über dem     Unterlags-          blatt    immer so eingelegt, dass es genau das  letztere deckt, und seine mit der Durchschrift  zu versehende Kontokolonne unter dem       Kohlepapierstreifen    D liegt, und das andere  Kontoblatt wird über dem erstgenannten  seitenverschoben so     eingespannt,    dass ledig  lich die zu beschriftende Kontokolonne über  dem     Kohlepapierstreifen    D liegt, und sein  übriger Teil daneben auf der dem     Unterlags-          blatt    abgewendeten Seite.

   Würde man jedoch  das obere Kontoblatt versehentlich vollstän  dig zur Überdeckung mit dem untern     bezw.     dem     Unterlagsblatt    bringen, so wäre     eine     Ausfüllung der Textkolonne des untern Blat  tes unmöglich und dies     würde    der Schrei  bende sofort wahrnehmen. Spätestens würde  aber die Falschbuchung daran erkannt, dass    das untere Blatt bei dem betreffenden Bu  chungsvorgang keinen Texteintrag hat.

   Ein  falsches Einlegen des untern     Kontoblattes    ins       Unterlagsblatt    U, das heisst derart, dass nur  eine Kontokolonne unter dem Kohlepapier  streifen D liegt und der übrige Teil des Blat  tes seitlich herausragt, ist anderseits so gut  wie ausgeschlossen, denn das Einspannen in  die Schreibmaschine wäre auf diese Weise  kaum möglich, da man die beiden     Blätter     nicht     riehtig,    zusammenhalten kann und sich  dieselben infolgedessen beim Einspannen ver  schieben.  



  Zur Vornahme einer Buchung wird, wie  in Fix. 1 und 3 veranschaulicht, das     Konto-          blatt        B--,    welches     zum    Beispiel zur Kontrolle  des     Warenausganges        bestimmt    sein möge, auf  das     Unterlagsblatt    U mit der     rechtsseitigen          Habenkolonne    unter den     Kohlepapierstreifen     gelegt und zusammen damit auf der linken  Hälfte der Schreibwalze einer Schreib  maschine in der richtigen Zeilenhöhe einge  spannt.

       Mittelst    eines nicht     gezeichneter.     Lineals, welches     zugleieh    einen längsver  schiebbaren Anschlag für die richtige Anlage  des     Unterlagsblattes    aufweisen kann,     wird     dann das Kontoblatt     B.,    zusammen mit dem       Unterlagsblatt    U festgehalten.

   Dann legt  man das andere Kontoblatt     B,.,    welches den  Debet-Kontoauszug für einen     bestimmten     Kunden enthält, gegenüber dem einen Konto  blatt     B"    seitenverschoben mit der     Soll-Ko-          lonne    über dem     Durchschlagsstreifen    D     bezw.     über der     Habenkolonne    des Blattes     B2    zeilen  richtig mit letzterem ein,     indem    man es bei  abgehobenen     Presswalzen    W von hinten     unter     die Schreibwalze schiebt, wobei man das hin  ten herausragende.

       Untsrlagsblatt    U festhält.  damit es sich nicht verschiebt. Unter     :dem     Ganzen kann in üblicher Weise     ein    über die  ganze     Blättersatzbreite    sich     erstreckendes,     durchsichtiges     Journalblatt    J (Fix. 1) mit       unterlegtem    Kohlepapier eingespannt sein,  welches stets in der Maschine bleibt und in  chronologischer Reihenfolge sämtliche Bu  chungen aufnimmt.  



  Bei der in     Fig.    2 .dargestellten Buchungs  anordnung ist das Kontoblatt     B,    mit dem      umgedrehten     Unterlagsblatt    U, unter dessen       Kohlepapierstreifen    das Sollkonto des Blattes       B,    liegt, auf der rechten Hälfte der Schreib  walze<B>S</B> und links daneben das Kontoblatt       B.=    mit der     Habenspalte    über dem Kohle  papierstreifen D liegend eingespannt. Im  übrigen ist der Buchungsvorgang genau       gleieh    wie oben beschrieben.  



  Der beschriebene Blättersatz     bietet    den  Vorteil, dass beide Kontenblätter ein und den  selben Aufdruck     tragen,    das heisst nur eine  einzige Sorte Blätter benötigt wird und  irgend eine besondere Bearbeitung derselben  mit Perforierungen oder     Ausschnitten    nicht  erforderlich ist.

      halten soll,     bestimmt    ist, unter den Kohle  papierstreifen auf das     Unterlagsblatt,    das  selbe in der Breite völlig überdeckend, ge  legt zu werden, während das .andere Bu  chungsblatt, das die Eintragungen     zier    Bu  chungsvorgänge in Urschrift erhalten soll, be  stimmt ist, über den     Kohlepapierstreifen    der  art gelegt zu werden, dass eine seiner Konto  kolonnen die Gegenkolonne des andern Bu  chungsblattes völlig überdeckt, das     Ganze     zum Zwecke, die Durchschrift einer Ein  tragung stets in der richtigen Gegenkolonne  zu erhalten.  



       UNTERANSPRüCHE:     1. Blättersatz gemäss Patentanspruch, da  durch gekennzeichnet, dass auf jedem  Kontoblatt seitlich Kontokolonnen und  zwischen denselben eine Textkolonne an  geordnet sind.  



       z.    Blättersatz gemäss Patentanspruch, da  durch gekennzeichnet, dass das     Unterlags-          blatt    länger ist als die Kontoblätter und  .der     Kohlepapierstreifen    an zwei an den       Querrändern    des     Unterlagsblattes    angeord  neten Falzen befestigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blättersatz für Schreibma.schinen-Durch- schreibbuchhaltung, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwei Buchungsblätter mit Ko lonnen gleicher Breite für Soll und Haben und einer Textkolonne, sowie ein Unterlags- blatt von gleicher Breite wie die Buchungs blätter mit einem einseitig an demselben be festigten Kohlepapierstreifen von mindestens gleicher Breite wie die zur Aufnahme der Eintragungen bestimmten Kontokolonnen der beiden Buchungsblätter aufweist, wobei das eine Buchungsblatt,
    das -die Eintragungen von Buchungsvorgängen in Durchschrift er-
CH180707D 1934-09-27 1934-03-28 Blättersatz für Schreibmaschinen-Durchschreibbuchhaltung. CH180707A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131502B (de) * 1959-05-30 1962-06-14 Erwin Otto Haberfeld Konto- und Journalblaetter fuer die handschriftliche und maschinelle Durchschreibebuchhaltung

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