Einrichtung zur Anzeige der Stellung von im Zuge einer Leitung liegenden Schaltorganen. In Anlagen, in welchen Schalter, bei- spielsweise Ölschalter oder Trennschalter, Ventile oder andere im Zuge einer Leitung liegende Schaltorgane von einer entfernten Stelle gesteuert werden, ist es bekannt, an der Kommandostelle die jeweilige Stellung des zu steuernden Schalters oder Ventils er kennbar zu machen. Bei bekannten Einrich tungen erreicht man dies dadurch, dass man die Anzeigevorrichtungen unmittelbar in das den Steuerschalter enthaltende Schalter symbol einbaut. Eine gedrungene Bauart des Sehalters mit der Anzeigevorrichtung ist die Folge, die in konstruktiver Hinsicht manchmal zu Schwierigkeiten führt.
Bei der Einrichtung gemäss der Erfindung ist dieser Nachteil beseitigt. Erfindungsgemäss sind Mittel zur Anzeige der Stellung des einem Steuerschalter zugeordneten Schalt- organes in die zur Darstellung der Leitun gen oder Leitungsenden dienenden Symbole verlegt. Besonders vorteilhaft ist es dabei, die Leitungsenden durch Leuchtsymbole dar zustellen.
In den Abbildungen sind Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt.
Die Abb. 1 und 2 zeigen eine Einrich: tung, bei der von den Symbolen zur Darstel lung einer elektrischen Leitung eines Leucht- schaltbildes ein dem Steuerschalter unmit telbar benachbarter Teil abgetrennt ist und in seiner Beleuchtung von der Stellung des zugehörigen Schalters abhängig gemacht ist;
Abb. 3 bis 6 zeigen einen Teil eines Blindsehaltbildes; unmittelbar neben dem Steuerschalter befinden sich Anzeigelampen, deren Beleuchtungszustand von der Stellung der Schalter abhängig ist; neben diesen Lampen befinden sich weitere Anzeigelam pen, deren Beleuchtungszustand von dem Schaltzustand der Leitungen abhängig ist; Abb. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei der im Leitunsgzuge zwei Schalter in Reihe angebracht sind; die zwischen dem Schalter liegende Leitungsstrecke wird von einer ein zigen Lampe beleuchtet;
Die Abb. 8 bis 12 zeigen Anordnungen, bei denen die Träger für die beiden neben dem Steuerschalter angebrachten Anzeige vorrichtungen unmittelbar am Schalter be festigt sind; Die Abb. 13 und 14 zeigen ähnliche Steuerschalter wie die Abb. 8 bis 12, bei denen jedoeh der Beleuchtungszustand der Schalter durch Blenden verändert wird; Die Abb. 15 und 16 zeigen einen Steuer schalter, bei dem nur eine einzige Lampe neben dem Schalter angebracht ist, die so wohl von der Stellung des Schalters, wie auch von dem auf der Leitung herrschenden Spannungszustand abhängig ist;
Die Abb. 17 zeigt die zu diesem Steuer schalter gehörige Schaltung; Die Abb. 18 zeigt einen Steuerschalter; wie er auch in der Abb. 8 dargestellt ist, bei dem die Leitungssymbole Metalleisten sind und zugleich als Stromzuleitungen für die die Symbole beleuchtenden Lampen dienen; Die Abb. 19 bis 21 zeigen Profilformen der Metalleisten.
Abb. 1 zeigt die Einrichtung in der An sicht, Abb. 2 im Schnitt. Bei der in diesen Abbildungen dargestellten Einrichtung wer den zur Darstellung der Leitung, in welche der zu steuernde Schalter eingeschaltet ist, Leuchtsymbole in Gestalt eines von der Rückseite einer Schalttafel beleuchteten Schlitzes verwendet. Die leuchtenden Schlitze (Streifen) sind mit 1 und 2 be zeichnet, 3 ist der Griff des Kommandoglie des, durch welches die Schaltimpulse für den zu steuernden Schalter gegeben werden kön nen.
Der Übersichtlichkeit halber empfiehlt es sich, den Knebel des Schalters 3 der Breite der Leuchtstreifen 1 und 2 derartig anzupassen, dass der Knebel in der Ein schaltstellung die Enden der Leuchtstreifen 1 und 2 möglichst lückenlos verbindet. Es ist zweckmässig, den Knebel oder einen in dem Knebel angeordneten Schlitz dauernd von der Rückseite des Knebels mit Hilfe der Lampe 4 in ähnlicher Weise wie die Leucht- streifen 1 und 2 zu beleuchten. Zur Anzeige der jeweiligen Schalterstellung sind von den Leuchtstreifen 1 und 2 die durch die Klam mern 5 bezeichneten Abschnitte abgetrennt und mit von den übrigen Abschnitten unab hängigen Lampen 6, 7, 8, 9 ausgerüstet.
Die Lampen 6 bis 9 werden in bekannter Weise von dem zu steuernden Schalter beeinflusst.
Es sei angenommen, dass die die Leitung darstellenden Leuchtstreifen grün gefärbt sind. Es sei ferner angenommen, dass die Lampen 6 und 8 ebenfalls grün, dagegen die Lampen 7 und 9 rot gefärbt sind. Die Schal tung kann nun derart getroffen sein, dass bei der Einschaltstellung des ferngesteuerten Schalters die Lampen 6 und 8 (grün) leuch ten, während in der Ausschaltstellung des gesteuerten Schalters die Lampen 7 und 9 (rot) leuchten. Der Knebel 3 leuchtet zweck mässig weiss oder grün.
Bei der beschriebenen Einrichtung wird die Stellung des zu steuernden Schalters am Farbumschlag der die Leitung bezw. die Leitungsenden darstellenden Leuchtsymbole erkennbar. Die Schaltung lässt sich in be kannter Weise derart treffen, dass folgende Wirkungsweise zustande kommt. In der dargestellten Lage des Kommandogriffes 3 leuchten sowohl die Leitungsstrecken, als auch die Leitungsenden und auch der Griff des Steuerknebels grün. Wenn nur der Öl- schalter beispielsweise durch Überstrom seine Kontakte öffnet, so ändern die leuch tenden Enden 5 ihre Farbe und leuchten nun rot.
Der Überwachungsbeamte kann also am Farbumschlag der Enden, durch welche der Leitungszug auffällig unterbro- ehen wird, erkennen, dass der Schalter aus geschaltet worden ist. An der Stellung des Kommandogriffes 3 erkennt er ferner, ob es sich um ein beabsichtigtes oder unbeabsich tigtes Öffnen der Kontakte des Ölschalters handelt.
Um den Überwachungsbeamten zu zwin gen, auf Änderungen im Schaltbild zu ach ten, kann es sich empfehlen, bei Nichtüber- einstimmen der Stellung zwischen den Kon takten des Ülschalters und dem Knebel des Kommandoschalters 3 den Lampenstromkreis periodisch zu unterbrechen, so dass bei nicht übereinstimmender Stellung die beleuchteten Enden der Leitungsstrecke blinken. Dies lässt sich durch einfache Relaisschaltungen bekannter Art durchführen.
Anstatt die Schalterstellung durch Farb- umschlag der Symbole für die Leitungsenden darzustellen, kann man auch durch hell oder dunkel Brennen oder völliges Erlöschen der Lampen 6-9 die Schalterstellung erkenn bar machen: auch in diesem Falle kann man eine Nichtübereinstimmung der Stellung des Steuerknebels 3 mit den Kontakten des zu steuernden Schalters durch Blinken anzei gen und auf diese Weise den Überwachungs beamten zwingen, den Steuerschalter in die der jeweiligen Schalterstellung entsprechende Lage zu bringen.
U m zu vermeiden, dass beim selbsttätigen Auslösen eines Ölschal- ters, beispielsweise durch Überstrom, vom Kommandoapparat erneut ein Einschalt befehl gegeben wird, weil sich das Kom mandoglied in der Einschaltstellung befin det, empfiehlt es sich, bekannte Mittel vor zusehen, welche ein Steuerkommando nur dann zustande kommen lassen, wenn der Kommandoschalter von einer Schaltlage in die andere bewegt wird. Auch bei den übri gen, im folgenden beschriebenen Ausfüh rungsbeispielen ist es zweckmässig, eine der artige Sicherheitsmassnahme zu treffen.
Im vorangehenden wurde angenommen, class das Blinken der Lampen 6-9 dadurch beseitigt werden kann, dass man den Kom mandoknebel 3 in eine mit der Stellung des zu steuernden Schalters übereinstimmende Lage bringt. Es hat sich bei den bekannten Schaltvorrichtungen als zweckmässig erwie sen, das Blinken von Signallampen so lange aufrecht zu erhalten, bis vom Überwachungs beamten ein besonderer Schaltvorgang (Quit tierung) durchgeführt ist. Dieser Gedanke lässt sich auch bei der vorliegenden Einrich tung verwenden. Man kann zu diesem Zwecke beispielsweise den Steuerknebel so ausbilden, dass er über seine beiden, etwa <B>90'</B> einschliessenden Normallagen hinausge dreht werden kann und dann einen besonde ren Kontakt schliesst.
Dieser Kontakt kann man benutzen, um das Blinken abzustellen, das heisst die eingetretene Änderung der Stellung des Schalters zu quittieren.
Bei einem Steuerschalter, der über die beiden etwa<B>90'</B> einschliessenden Normal lagen hinausgedreht werden kann (Überdre hen des Steuerschalters), kann man auch in umgekehrter Weise verfahren, nämlich so, dass der Quittiervorgang durch Einstellen des Steuerschalters in die Normallagen durchgeführt wird, und dass das Steuerkom mando erst beim Überdrehen des Schalters gegeben wird.
Der Steuervorgang kann auch durch Drücken oder Ziehen am Steuerknebel ge geben werden, während man zum Zwecke der Quittierung den Steuerknebel verdreht..
Die drei erwähnten Möglichkeiten der Steuerung und Quittierung lassen sich auch bei den im folgenden beschriebenen Schal tern vorsehen.
Bei dem in den Abb. 3 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Leuchtsymbole für die Enden in zwei Teile unterteilt, die verschiedene Funktion haben. Die Leitungsstrecke ist mit 1 und 2 bezeich net. Es sei angenommen, dass sie nicht leuch tet, sondern nur auf der Schalttafel einge zeichnet ist (Blindschaltbild). Zur Kenn zeichnung der Leitungsenden dienen die aus den Teilen 10 und 11 zusammengesetzten Leuchtsymbole 12 und 13.
Die Teile 11 die nen zur Anzeige der Stellung des entfernten Schalters; wenn sie beleuchtet sind, so be deutet dieses, dass der Schalter eingeschaltet ist, sind sie dunkel oder völlig erloschen, oder leuchten sie in einer andern Farbe, dann hat dies die Bedeutung, dass der Schalter geöff net ist. Die beiden Teile 10 leuchten dauernd und können dazu benutzt werden, anzuzei gen, dass die Leitung unter Spannung ist. Sie können auch gleichzeitig benutzt wer den, um den Überwachungsbeamten zu zwin gen, einen Quittungsvorgang durchzuführen.
Es genügt zu diesem Zweck, die Lampen, welche die Teile 10 beleuchten, wahlweise an eine konstante Spannung oder über einen periodisch sich schliessenden Kontakt an eine Spannungsquelle anzuschliessen, und zwar in Abhängigkeit davon, ob die Stellung des Steuerknebels 3 mit der Stellung der Kon takte des zu steuernden Schalters überein stimmt oder nicht.
Abb. 4 zeigt eine andere Stellung des Steuerschalters, und zwar ist angenommen, dass der Steuerknebel 3 zwar in der Ein schaltstellung steht, aber der Ölschalter von Hand oder durch Überstrom ausgelöst wor den ist. Die Teile 11 sind deshalb dunkel, und die Teile 10 blinken. Das Blinken kann erst beseitigt werden, wenn der Steuerknebel 3 in die in der Abb. 3 dargestellte Lage ge bracht wird.
Abb. 5 zeigt den gleichen Schalter unter der Annahme, dass sowohl der Ülschalter- kontakt, als auch der Schaltknebel 3 in ihrer Einschaltstellung stehen. Die Teile 10 und 11 leuchten in diesem Falle.
Abb. 6 zeigt denselben Schalter für den Fall, dass der Ölschalter eingeschaltet ist. der Steuerknebel 3 dagegen in der Aus schaltstellung steht. Die Teile 11 leuchten deshalb, während die Teile 10 blinken. Auch bei dem in den Abb. 3 bis 6 dargestellten Steuerschalter empfiehlt es sich, dafür zu sorgen, dass das Steuerkommando nur dusch Überdrehen, Drücken oder Ziehen des Steuer schalters gegeben werden kann, und der Steuerknebel 3 in seinen Normallagen zur Quittierung von Schaltvorgängen dient.
Wenn die Teile 10 auch dazu dienen sol len, anzuzeigen, ob die Leitung unter Span nurig steht oder nicht, so kann man die zur Beleuchtung dieser Teile dienenden Lampen von der Spannung auf den Leitungen ab hängig machen. Man kann sie beispielsweise von einem an die Leitung angeschlossenen Spannungswandler speisen. Die Abb. 3 bis 6 zeigen einen Steuer schalter in einem Blindschaltbild. Es ist leicht einzusehen, dass auch die in Abb. 1 und 2 dargestellten Schaltgeräte in einem Blindschaltbild verwendet werden können. In diesem Falle treten an Stelle der Leucht- streifen 1 und 2 nichtleuchtende Symbole.
Die bisher beschriebenen Beispiele sind mit von rückwärts beleuchteten Symbolen ausgerüstet. Man kann aber auch indirekt leuchtende Symbole, z. B. spiegelnde Flä chen, verwenden, welche durch Blenden gegebenenfalls gefärbte Blenden - entspre chend der Schalterstellung und den jeweili gen Betriebszuständen mehr oder weniger abgedeckt werden. Man kann natürlich auch ohne spiegelnde Flächen, das heisst nur mit. Schauzeichen Tallklappen) Drehkreuze und dergleichen arbeiten. Derartige Symbole kommen besonders für Blindschaltbilder ir. Betracht.
Der zu steuernde Schalter kann in gerin gerer oder grösserer Entfernung aufgestellt sein. Wenn es sich um die Steuerung ent fernter Schalter handelt, kann man die be kannten leitungssparenden Wähleinrichtun- gen benutzen, durch welche beliebige Schal ter mit Hilfe ein und desselben Übertra gungskanals ausgewählt werden können. Zur Rückmeldung der richtigen Auswahl können besondere Signallampen verwendet werden. Man kann diese Lampen in vorteilhafter Weise innerhalb des Steuerschalters selber anbringen. Man kann nämlich zur Anzeige der richtigen Auswahl die Beleuchtungsein richtung des Steuerknebels 3 verwenden. z.
B. in der Weise, dass bei der richtigen Auswahl die Farbe des Steuerknebels um schlägt - beispielsweise von grün auf rot übergeht; man kann die richtige Auswahl aber auch durch Blinken der Beleuchtungs lampe für den Steuerknebel anzeigen.
Bei den bisher beschriebenen Ausfüh rungsformen wurde angenommen, dass der Steuerknebel mit einer Marke versehen ist. welche in der Einschaltstellung die Symbole für die Leitungsenden möglichst lückenlos verbindet. Eine Vereinfachung der Einrich- tung erhält man, wenn man einen durchsich tigen Steuerknebel verwendet und die Leucht- symbole für die Enden bis nahe an die Achse des Steuerknebels verlängert, wie dies in Abb. 1 und 2 durch die gestrichelten Li nien 12 angedeutet ist.
Durch Anwendung von reflektierenden Materialien beim Auf bau der Leuchtkästen kann man erreichen, dass auch die unter dem Steuerknebel lie genden Enden der Leuchtsymbole ausrei chend beleuchtet werden. Wenn in einem Leitungszuge zwei Steuerschalter in Reihe liegen, beispielsweise der eine zur Steuerung eines Ölschalters, und der andere zur Steue-. rung eines Trennschalters, dann kann man, wie in Abb. 7 dargestellt ist, den zwischen den Leuchtsymbolen 14 und 15 liegenden Teil rnit Hilfe einer einzigen Lampe 16 be leuchten,
deren Licht zweckmässig unter An wendung von Spiegeln bis an die Enden des zwischen den Leuchtsymbolen 14, 15 liegen den Teils geworfen wird. Die Lampe 16 kann in bekannter Weise spannung-strom- abhä.ngig gemacht sein.
Ferner kann man die Träger für die zur Beleuchtung der Leitungssymbole dienenden Lampen am eigentlichen Steuerschalter be festigen. Besonders zweckmässig ist es, ein Konstruktionselement des Schalters selbsi als Lampenträger auszubilden. Solche Steuer schalter sind in den Abb. 8 bis 14 darge stellt. Die übereinstimmenden Teile dieser Abbildungen tragen die gleichen Bezugs zeichen.
Mit 1.8 ist die Schalttafelwand bezeich- tiet, 28 ist. der Steuerknebel, der mit Schalt organen derart zusammenarbeiten kann, da(3 der Schaltvorgang durch Leberdrehen oder durch Priieken oder Ziehen ausgelöst wird: 38 ist. das die Kontakte bergende Gehäuse. Es ist nicht erforderlich, dass dieses Gehäuse eint geschlossenes Rohr bildet: es kann auch ganz wegfallen.
Bei der Einrichtung nach Abb. 8 ist am Gehäuse 38 der Träger 48, z. B. durch Schrauben, Schweissen und dergleichen be festigt; er trägt die Fassungen 58 für die Lampen 68 und 78. Die Lampen 78 dienen zur spannungsabhängigen Beleuchtung des einen Teils des Leitungssymbols. Die Lam pen 68 dienen dazu, die Beleuchtung des übrigen Teils des Leitungssymbols abhängig von der Stellung des zu steuernden Schal ters zu machen. U m zu vermeiden, dass der der Lampe 68 zugeordnete Teil des Leitungs symbols durch die Lampe 78 beleuchtet wird und umgekehrt muss zwischen den bei den Lampen eine Trennwand eingefügt wer den.
Besonders zweckmässig ist es, zu die sem Zweck die zur Befestigung der Abdeck- platten 88 und 98 dienenden Metallhülsen 108 und 118 zu verwenden, die zu diesem Zweck so lang gewählt sind, dass sie die Lampen möglichst vollständig umschliessen. Der Steuerknebel 38 kann aus durchsich tigem oder durchscheinendem Material her gestellt sein und von besonderen Lampen er leuchtet werden, welche man so schalten kann, dass sie unabhängig von der Stellung des zu steuernden Organes in der Einschalt stellung des Knebels 28 leuchten.
Abb. 9 zeigt den in Abb. 8 dargestellten Steuerschalter in der Aufsicht. Durch ge eignete Formgebung der Hülsen 108 und 118 kann man rechteckige oder quadratische Ab deckplättchen 88 und 98 verwenden, so dass, wenn beide Plättchen erleuchtet sind, der Eindruck eines geschlossenen Leitungszuges entsteht. Der übrige Teil der Leitung 128 kann je nach den besonderen Verhältnissen erleuchtet sein (Leuchtschaltbild), oder auch durch nichtleuchtende Leisten oder Farb- streifen dargestellt werden.
Das gleiche gilt auch hinsichtlich der übrigen Ausführungs- beispiele. Man kann natürlich auch die Ab deckplättchen rund ausbilden; man erhält dann einen Schalter, dessen Ansicht in Abb. 10 dargestellt ist.
Abb. 11 zeigt einen Steuerschalter, bei dem die Lampen 68 und 78 in einem am Gehäuse 38 befestigten Blechkasten 138 ein geschlossen sind. Um eine besondere Be leuchtungslampe für den Steuerknebel 28 zu ersparen, ist das Abdeckplättchen 88, sowie die zugehörige Öffnung in der Schalttafel 18 bis in die Nähe der Knebelachse 148 ver- längert. Um die Verlängerung zu erleuch ten, wird zweckmässig mit dem Gehäuse 138 ein Lichtschacht 158 verbunden. Dieser Lichtschacht kann natürlich auch als selb ständiger Teil am Steuerschalter befestigt sein. In diesem Falle müsste das Gehäuse des Steuerschalters Öffnungen erhalten, die durch gestrichelte Linien 168 in Abb. 11 angedeutet sind.
Abb. 12 zeigt den in Abb. 11 dargestell ten Schalter in der Aufsicht. Aus dieser Abbildung ist zu erkennen, dass in der Ein schaltstellung des Knebels 28 ein völlig ge schlossener Leitungszug entsteht, wenn der entfernt aufgestellte Ölschalter eingeschaltet ist, und die Leitung unter Spannung steht.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. 8 bis 1.1 wurde angenommen, dass die Lampen 68 in der Einschaltstellung des ge steuerten Schalters leuchten, in der Aus schaltstellung erloschen sind und bei nicht übereinstimmender Stellung des Knebels<B>228</B> mit der Stellung des gesteuerten Organes blinken. Man kann die Stellung des gesteuer ten Sehalters auch durch Blenden erkennbar machen, welche das Aussehen der beleuch teten Fläche 88 beeinflussen. In diesem Falle können die Lampen 68 in der Ein schalt- oder Ausschaltstellung des Schalters leuchten, und man kann die Nichtüberein stimmung zwischen Knebel 28 und gesteuer-. tem Schalter durch Blinken dieser Lampen anzeigen.
Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in den Abb. 13 und 1.4 dargestellt. Unter halb der Schalttafel 18 ist eine drehbare Me tallplatte 178 angebracht, welche die Blen. den<B>188</B> und 198 trägt. Eine der Blendei kann wegfallen, wenn die eine Schalterstel lung durch die natürliche Färbung des Ab - deckplättchens 88 dargestellt werden soll. Der Blendenträger 178 wird über eine Leer gangkupplung vom Knebel<B>198</B> angetrieben. Im einfachsten Falle kann zu diesem Zweck ein am Knebel befestigter Stift 208 dienen, der in eine Nut<B>218</B> im Blendenträger 178 eingreift.
Die Länge der Nut 218 wird So gewählt, dass ein Blendenwechsel nur in der Nähe der Endstellung des Schalterknebel stattfindet. Durch Rasten kann man errei chen, dass dauernde Zwischenstellungen un möglich gemacht werden. Dies ist insbeson dere notwendig, wenn der Steuervorgang durch Überdrehen des Knebels ausgelöst wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Zustand der Leitungen nicht angezeigt werden soll, ist in Abb. 15 bis 17 dargestellt. Dieses Beispiel ergibt sich aus dem in Abb. 13 dargestellten, wenn man die Lampen 7 8 und die von ihnen beleuchteten Symbole wegfallen lässt. Man kann dann auch an Stelle der Lampen 78 die Lampen 68 zusätzlich spannungs- und stromabhängi gg schalten.
Mit 100 ist der Steuerschalter bezeich net. Der Steuerknebel ist mit 200 bezeich net; er dient aber gleichzeitig als Anzeige glied für die Stellung des zu steuernden Organes. Man kann dies in der Weise errei chen, dass in den beiden zueinander senk recht stehenden normalen Stellungen des Steuerknebels noch kein Kommando gegeben wird, sondern erst durch eine weitere Bewe gung, z. B. durch Drücken oder Ziehen am Steuerknebel oder durch Drehen des Steuer knebels über seine beiden Normallagen hin aus (Überdrehen). 111h 300 und 400 sind die die Leitungen darstellenden Symbole be zeichnet; es können leuchtende oder nicht leuchtende Leisten sein.
Mit 500 und 6(:',J sind die zur Darstellung der Leitungsenden dienenden Symbole bezeichnet, die zur An zeige der Übereinstimmung zwischen der Stellung des Steuerknebels 200 und des ge steuerten Organes dienen. Die Nichtüberein stimmung kann beispielsweise dadurch an gezeigt werden, dass man die Lampen<B>700</B> und 8(l(1 periodisch zum Aufleuchten bringt.
Die zur Anzeige der Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung der Stellung des Steuerknebels 200 mit dem gesteuerten Or gan dienenden Leuchtsymbole 500 und 600 sind gleichzeitig zur Anzeige dafür verwen det, ob die dem Steuerschalter zugeordnete Leitung an einer Energiequelle angeschlos sen ist, das heisst also, ob bei Schaltern in elektrischen Schaltanlagen die Leitung Span nung oder Strom führt.
Abb. 17 zeigt die Schaltung des in Abb. 1.3 und 16 dargestellten Apparates. Die Leuchtsymbole, die in Abb. 15 mit<B>500</B> und 60U bezeichnet sind, sind durch die Lampen 7U0 und 800 dargestellt.
900 und 1001.) sind die den Leitungsteilen 300 und =1-09 entsprechenden Leitungen einer Lei- tungtiachbildung. Die Schalter 11(l0 und 1)00 werden durch den Steuerknebel 200 gesteuert.
Pie dargestellte Lage der Kon- takte entspricht der in Abb. 16 ersichtlichen Stellung des Steuerknebels. Die Leitung 10t!0 ist an den einen Pol einer Stromquelle (Gleich- oder Wechselstromquelle) ange- chlossen. Der zur Kommandogabe dienende lionta.kt des Steuerschalters ist der Über- sichtliehkeit halber in Abb. 17 nicht dar gestellt.
l3011 ist der Kontakt des zu steuern den Schalters, 1I(10 ist der damit gekuppelte llilfachalter, der in bekannter \reise als @t\ecliclscha.lter ausgebildet ist und mit dem Wechselschalter 1200 zusammenarbeitet. Bei übereinstimmender Stellung der Schalter 1400 und<B>12010</B> fliesst über die Wicklung des Relais 170(t Strom, welches dann seine bei den Umschalter 1600 und 1700 in der dar gestellten Lage hält.
Die Kontakte 1800 und <B>1900</B> sind mit den Leitungen<B>900</B> und lll(1Cr, die Kontakte 20110 und<B>2100</B> sind an die den p(,i,iodisch arbeitenden Unterbrecher 22110 enthaltende Blinkleitung 2300 angeschlossen. 1)ie Schaltung arbeitet nun in folgender @@'cise. L)ie Leitung 1i11)0 führt Spannung, sobald die ihr entsprechende Starkstrom- leitung unter Spannung steht, und dies lässt Sich leicht in bekannter Weise mit Hilfe von Relais durchführen.
Solange die Stellung des Steuerknebels 200 mit der Stellung des zu steuernden Schalters übereinstimmt, neh men die L inschalter 1600 und 1711() die dar gestellte Lage ein. @Z'enn der Schalter 1300 geiiffnet ist und deshalb auch der Schalter <B>1100</B> offen ist, dann erhält nur die Lampe 711t) Slrorn; ist dagegen der Schalter l30() und somit auch der Schalter 1100 geschlos sen, so leuchtet auch die Lampe 800 auf und zeigt an, dass die links vom Schalter liegende Leitung Spannung führt.
Stimmt die Stel lung des Steuerknebels nicht mit der Stel lung des zu steuernden Schalters 1300 über ein, so wird das Relais 1500 stromlos, so dass die Schalter 1600 und 1700 die Lampen <B>700</B> und 800 an die Blinkleitung 2300 an schliessen. Die Lampen blinken daher und machen den Wärter auf die nichtüberein stimmende Stellung zwischen Steuerknebel 200 und Schalter 1300 aufmerksam. Dieses Blinken tritt unabhängig davon ein, ob die Leitungen 900 und 1000 bezw. die diesen Leitungen entsprechenden Starkstromleitun gen Strom führen.
Sobald der Überwachungs beamte das Blinken beseitigt hat, indem er den Steuerknebel in die mit dem Schalter 1300 entsprechende Lage bringt (Quittie rung), führt das Relais 1300 wieder Strom und legt die Schalter 1600 und 1700 um. In diesem Falle kann der Überwachungsbeamte am Leuchten oder Nichtleuchten der Lam pen erkennen, ob die an den Schalter 1300 angeschlossenen Leitungen Strom oder Span nung führen. In Abb. 17 ist die Schaltung für nur einen Schalter dargestellt. Bei meh reren parallel oder in Reihe geschalteten Schaltern wiederholt sie sich sinngemäss.
Anstatt den Schalter 1100 mit dem Kne bel 200 zu steuern, könnte dieser Schalter auch als weiterer Hilfskontakt am Ölschal- ter angebracht sein oder mit Hilfe einer Fernübertragungseinrichtung zwangläufig in die Stellung des Schalters 1300 gebracht werden.
I: m die Ein- und Ausschaltstellung des Steuerknebels für grössere Entfernung deut lich sichtbar zu machen, kann man mit dem Innebel einen Kontakt verbinden, der eine zur Beleuchtung des Knebels dienende Lampe ein- oder ausschaltet. Zweckmässig wird man die Anordnung so treffen, dass der Knebel in der Einschaltstellung leuchtet, so dass der Eindruck entsteht, als ob die Leuchtsymbole 500 und 600 durch einen Leuchtstreifen mit einander verbunden seien.
In der Ausschalt- stellung kann der Steuerknebel nicht beleuch tet sein, so dass durch den grossen dunklen Zwischenraum zwischen den Leuchtsymbo- len 500 und 600 deutlich die Ausschaltstel lung angezeigt wird. Man kann den Kne bel aber auch dauernd beleuchten. Auch in diesem Fall ist die Ausschaltstellung durch den querstehenden Strich deutlich erkennbar.
Es wurde bisher angenommen, dass der Spannungszustand der Leitung durch das Leuchten oder Nichtleuchten der Leitungs symbole dargestellt wird. Man kann den Spannungszustand natürlich auch durch Blenden erkennbar machen, die je nach dem Spannungszustand das Aussehen der Lei tungssymbole verändern. Es ist dabei gleich gültig, ob die Blenden von der Rückseite durchleuchtet werden oder sich vor indirekt beleuchteten, insbesondere reflektierenden Flächen befinden. plan kann beispielsweise durch verschiedene Farben anzeigen, ob die Leitung Strom oder Spannung führt.
Die Übereinstimmung oder Nichtübereinstim mung des Steuerknebels mit dem zu steuern den Organ kann auch in diesem Falle durch Flackern (Ein- oder Ausschalten einer Lampe) oder durch periodischen Blenden wechsel angezeigt werden. Zweckmässiger weise kann man als Stromzuführungen für die zur Beleuchtung der Symbole dienenden Lampen die nicht leuchtenden Leitungs strecken selber benutzen. Die Leitungsstrek- ken wird man in diesem Falle aus Nietall herstellen und gegen die Schalttafel isolie ren. Ein derartiges Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abb. 18 bis 21 dar gestellt.
Mit 111 ist die Schalttafel bezeich net, 211 ist ein Steuerschalter, 311 der Kne bel des Steuerschalters, 411 und 51l sind Lampen, die zur Anzeige der Stellung des gesteuerten Schalters dienen. Sie können in der Einschaltstellung leuchten und in der Ausschaltstellung erloschen sein. Durch Blinken können sie anzeigen, dass die Schal terstellung nicht mit der Stellung des Kne bels übereinstimmt. Die Lampen<B>611</B> und 711 dienen zur Anzeige des Spannzustandes der Leitung.
Sie können in irgendeiner be- kannten Weise derart geschaltet sein, dass sie durch Aufleuchten anzeigen, dass die zu gehörige Leitung unter Spannung steht oder Strom führt. 811 und 911 sind Leisten, wel che die Leitung darstellen; sie werden durch an der Aussenseite isolierte Rohrnieten an der Tafel<B>111</B> gehalten. Die Schaltung ist so getroffen, dass die Leiste 811 Spannung erhält, wenn die ihr entsprechende Leitung unter Spannung steht.
Dies kann beispiels weise dadurch geschehen, dass abhängig von dem Spannungszustand der Leitung 'mit Hilfe eines Relais 1111 diese Leiste an den Pluspol der Batterie 1211 oder an eine Wech selspannung gelegt wird, deren einer Pol zweckmässig mit der leitenden Tafel 111 ver bunden ist. Die Lampe 711 ist mit Hilfe eines umgebogenen Lappens 1811 mit der Leiste 811 leitend verbunden. Wenn der Kontakt des Relais 1111 geschlossen ist, dann erhält die Lampe 711 Spannung und leuchtet. Die Lampe 611 ist mit der Leiste 911 in entsprechender Weise verbunden. Ausserdem sind die Leisten 811 und 911 mit den Bontakten 1411 des Steuerschalters ver bunden.
In der Einschaltstellung des Steuer schalters verbindet er die beiden Kontakte und führt damit der Leiste 911 Spannung zu, so dass auch die Lampe 611 leuchtet. Ist am andern Ende der Leiste 911 ebenfalls eine Anzeigelampe vorhanden, so leuchtet auch diese auf und zeigt an, dass auch das andere Leitungsende unter Spannung steht. Bei der Reihenschaltung mehrerer Schalter wiederholt sich die Schaltung sinngemäss.
Wenn die Stellung des Knebels 311 - wie dies bei den meisten Steuerschaltern der Fall ist - nicht immer der Stellung des ferngesteuerten Organes entspricht, dann ist es erforderlich, die Kontakte 1411 in Ab hängigkeit von der tatsächlichen Stellung des gesteuerten Organes, z. B. mit Hilfe von Relais, zu verbinden.
Wenn man durch irgendwelche Mittel den von der Batterie 1211 gelieferten Strom konstant hält, kann man die Lampen 611 und 711 auch in Reihe schalten, das heisst in den Zug der Leitungen 1511 und<B>1611</B> legen. -Man erhält dann keine spannungs abhängige, sondern eine stromabhängige Schaltung. In diesem Falle empfiehlt es sich, bei ausgeschaltetem Steuerschalter durch ein Relais den mit 1611 bezeichneten Draht mit der Tafel<B>111</B> zu verbinden.
Die zur Stromzuführung zu den Lampen <B>611</B> und 711 dienenden Lappen 1811 können auch am Steuerschalter befestigt sein und sich federnd gegen blanke Stellen der Leiste 811. legen.
Es empfiehlt sich, die Leiste 811 von der Tafel 111 durch zwischengelegte Isolier- scheiben 1611 zu isolieren, wie in Abb. 19 schematisch dargestellt ist. Um die Reini gung zu erleichtern, werden die Leisten zweelzmässig an der Oberseite abgerundet (Ab. ?()). Wenn man die Leisten allseitig isoliert, wie in Abb. 21 dargestellt ist, dann wird die Montage besonders einfach, weil die Leitungsteile in passender Länge von einem ganzen Stück abgeschnitten werden können.
Bei der beschriebenen Einrichtung sind zur Anzeige des Spannungszustandes der Leitung und zur Anzeige der Schalterstel lung besondere Lampen vorgesehen; man kann auch das eine Lampenpaar weglassen. Auch in diesem Falle werden durch die Ver wendung der Leitungssymbole als Strom zuführungen besondere Zuleitungen erspart. Der Knebel 811 kann mit einer besonderen Beleuchtungseinrichtung ausgerüstet sein, durch die er entweder dauernd oder nur in der Einschaltstellung beleuchtet wird. Man kann eine besondere Beleuchtungseinrichtung für den Knebel aber auch entbehren, wenn man die vom Zustand der Leitung abhängi gen oder zur Stellungsanzeige dienenden Leitungssymbole (Lampen 411, 511, 611, 711) zur Beleuchtung des Knebels 311 her anzieht. Dies kann dadurch geschehen, dass man zum Beispiel die Lampen 411 und 511.
nahe an den Steuerschalter heransetzt und durch Öffnungen dafür sorgt, dass das Licht auch den Steuerknebel 311 zweckmässig von innen trifft.