Ski mit Scbützkanten. Seit einigen Jahren hat man die Vorteile von Schutzkanten an Skiern erkannt. Die Praxis hat aber gezeigt, dass nicht jede Aus führung den Ansprüchen genügt. Es wurden Stahl- und Metallstücke auf den Ski festge schraubt und schwalbenschwanzförmig aus gefräste Schutzkanten darüber geschoben; diese Ausführung, ist teuer und wenig bieg- < _"a.m. Es sind auch Stahl- und Metallkanten in Stücken fest auf den Ski geschraubt wor den; dadurch geht aber die Biegsamkeit des selben verloren. Das Gleiche gilt von Schutz kanten, die aus einem durchgehenden Stück bestehen.
Auch mittelst T-Profilstücken sind Schutzkanten befestigt worden, dadurch wird die Kante weniger biegsam, und es entstellt die Gefahr, dass das Skiholz absplittert.
Alle diese Nachteile werden durch den, den Gegenstand der Erfindung bildenden Ski mit Schutzkanten befestigt. Die Schutz kante besteht vorzugsweise aus leicht bieg samem oder federndem Werkstoff. Zur Be festigung können einfache :Schrauben ver wendet werden, so dass eine billige Herstel lung möglich ist. Das Neue besteht darin, dass bei einem Ski mit aus zwei oder mehr Teilstücken be stehenden Schutzkanten, die Teilstücke so am Ski befestigt sind, dass sie sich beim Durch biegen des Ski gegeneinander und gegen den Ski in ihrer Längsrichtung verschieben kön nen, und zwar soll die grösste Verschiebung dort erfolgen, wo man die stärksten, das heisst längsten Halteschrauben anbringen kann, also unter dem starken Mittelstück des Ski.
In beiliegender Zeichnung sind Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Abb. 1 eine Draufsicht auf einen Ski von unten mit den Schutzkanten, Abb. 2 bis 4 verschiedene Ausführungs formen der Schutzkanten, Abb. 5 und 6 die Befestigungsstelle 5 nach Abb. 2, Abb. 7 und 8 :
den Befestigungspunkt 2 nach Abb. 2, Abb. 9 den Befestigungspunkt 2 nach Abb. 2 mit einer andern Befestigungsart. Nach Abb. 2 besteht die ,Schutzkante aus drei Teilstücken, einem vordern Ende a, einem Mittelstück b und einem hintern Ende c. Das vordere Teilstück a der Schutzkante ist an seinem vordern Ende mittelst einer ,durch ein passendes Rundloch der Schutz kante gehenden Schraube oder Niete bei 1 am Ski festgelegt.
Selbstverständlich könn ten auch zwei Schrauben oder Nieten kurz hintereinander vorgesehen sein. An jeder der nächstfolgenden ,Schrauben ist die ;Schrauben- durchlassbohrung in der Schutzkante als Langloch ausgebildet, und zwar an den auf den Fixpunkt folgenden Anschraubstellen zu nächst nur sehr wenig, bei Punkt 2 mehr, bei 3 noch mehr, bei 4 und 5 am Ende des Kantenstückes ist das Langloch am längsten.
Die Schraube hält also mit ihrem.Schaft und ihrem Kopf die Schutzkante nur seitlich und gegen Abheben fest, in der Länge kann die Schutzkante aber der Biegung des .Ski, an demselben gleitend, folgen. Punkt 5 liegt unterhalb der Bindung. Die dort angeordnete Schraube hält das mittlere, hier das zweite Teilstück b der Schutzkante an einer ge kröpften Stelle, welche in das Holz einge lassen ist, fest, und, da die Schraube sehr lang und kräftig sein kann, dient sie als Gleitschraube für das Hinterende des vordern Teilstückes a der Gleitschiene. Die mittlere Schiene b erstreckt sich bis zum Ende des dickeren Holzmittelteils des Ski.
Da das vor dere Ende dieser Mittelschiene b festge schraubt ist, sind die andern Schrauben G und 7 durch kurze Schlitze geführt. Der Mittelteil b überdeckt mit seinem Ende das gekröpfte, in das starke - Holz eingelassene vordere Ende des hintern Sehutzkantenteil- stückes c, welches hier den längsten Schlitz aufweist. Die Länge der iSchlitze in c neh men sinngemäss bei Loch 8, 9, 10 ab und bei 11 ist dieses Schienenteilstück wieder fest angeschraubt.
Man erreicht das Gleiche, wenn man nach Abb. 3 bei 5 die mittlere Schiene b über die Schiene a greifen lässt. Man muss hier nur die geringe Aussparung im Holz etwas grösser wählen, damit die .Schiene a sieh unter der festgeschraubten Schiene b hin- und her schieben kann.
Eine ähnliche Ausführung ist in Abb. 4 gezeichnet. Hier besteht die Schutzkante aus zwei Teilstücken, einem vordern d und. einem hintern e, welche in der Mitte unter der star ken Stelle des Ski mit einer kräftigen langen Schraube so gehalten werden, dass sie an .die ser Stelle unter der .Schraube in zwei langen Schlitzen gegeneinander arbeiten können. Sie sind vorne bei f und hinten bei g mit dem Ski fest verbunden.
Zur Befestigung,der Schutzkanten dienen zweckmässigerweise Holzschrauben mit Ver- senkköpfen, wie diese aus den Abb. 5 bis 8 ersichtlich sind. Selbstverständlich kann jede andere Art von Schrauben, Stiften, Nieten oder dergleichen Anwendung finden. Bei spielsweise ist in Abb. 9 die Verwendung einer Zylinderkopfschraube gezeigt. Es ist notwendig, hierbei die Kanten entsprechend der Schraubenkopfhöhe abzukröpfen und den Ski dafür auszusparen.
Die Abb. 7a zeigt ebenfalls beispielsweise die Befestigung der Schutzkante durch Niet an der Befestigungs stelle 1.