CH178582A - Ski mit Schutzkanten. - Google Patents

Ski mit Schutzkanten.

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CH178582A
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CH
Switzerland
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ski
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protective
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Inventor
Guhl Hermann Ing Dr
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Guhl Hermann Ing Dr
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


  Ski mit     Scbützkanten.       Seit einigen Jahren hat man die Vorteile  von     Schutzkanten    an Skiern erkannt. Die  Praxis hat aber gezeigt, dass nicht jede Aus  führung den Ansprüchen genügt. Es wurden  Stahl- und Metallstücke auf den Ski festge  schraubt und     schwalbenschwanzförmig    aus  gefräste Schutzkanten darüber geschoben;  diese Ausführung, ist teuer und wenig     bieg-           < _"a.m.    Es sind auch Stahl- und Metallkanten  in Stücken fest auf den Ski geschraubt wor  den; dadurch geht aber die Biegsamkeit des  selben verloren. Das Gleiche gilt von Schutz  kanten, die aus einem durchgehenden     Stück     bestehen.

   Auch mittelst     T-Profilstücken    sind  Schutzkanten     befestigt    worden, dadurch wird  die Kante weniger biegsam, und es     entstellt     die Gefahr, dass das Skiholz absplittert.  



  Alle diese Nachteile werden durch den,  den Gegenstand der Erfindung bildenden  Ski mit Schutzkanten befestigt. Die Schutz  kante besteht vorzugsweise aus leicht bieg  samem oder federndem Werkstoff. Zur Be  festigung können einfache :Schrauben ver  wendet werden, so dass eine billige Herstel  lung möglich ist.    Das Neue besteht darin, dass bei einem  Ski mit aus zwei oder mehr Teilstücken be  stehenden Schutzkanten, die Teilstücke so am  Ski befestigt sind, dass sie sich beim Durch  biegen des Ski gegeneinander und gegen den  Ski in ihrer Längsrichtung verschieben kön  nen, und zwar soll die     grösste        Verschiebung     dort erfolgen, wo man die stärksten, das  heisst längsten Halteschrauben anbringen  kann, also unter dem starken     Mittelstück    des  Ski.  



  In beiliegender Zeichnung sind Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt. Es zeigen:       Abb.    1 eine Draufsicht auf einen Ski von  unten mit den Schutzkanten,       Abb.    2 bis 4 verschiedene Ausführungs  formen der Schutzkanten,       Abb.    5 und 6 die Befestigungsstelle 5  nach     Abb.    2,       Abb.    7 und 8 :

  den Befestigungspunkt 2  nach     Abb.    2,       Abb.    9 den Befestigungspunkt 2 nach       Abb.    2 mit einer andern     Befestigungsart.         Nach     Abb.    2 besteht die     ,Schutzkante    aus  drei Teilstücken, einem vordern Ende     a,     einem     Mittelstück    b und einem hintern Ende  c. Das vordere Teilstück a der Schutzkante  ist an     seinem    vordern Ende mittelst einer       ,durch    ein passendes Rundloch der Schutz  kante gehenden Schraube oder     Niete    bei 1  am Ski festgelegt.

   Selbstverständlich könn  ten auch zwei Schrauben oder Nieten kurz  hintereinander vorgesehen sein. An jeder der  nächstfolgenden     ,Schrauben    ist die     ;Schrauben-          durchlassbohrung    in der     Schutzkante    als  Langloch ausgebildet, und zwar an den auf  den Fixpunkt folgenden     Anschraubstellen    zu  nächst nur sehr wenig, bei Punkt 2 mehr,  bei 3 noch mehr, bei 4 und 5 am Ende des       Kantenstückes    ist das Langloch am längsten.

    Die Schraube hält also mit     ihrem.Schaft    und  ihrem Kopf die Schutzkante nur seitlich und  gegen Abheben fest, in der Länge kann die  Schutzkante aber der Biegung des     .Ski,    an  demselben gleitend, folgen. Punkt 5 liegt  unterhalb der Bindung. Die dort angeordnete  Schraube hält das mittlere, hier das zweite  Teilstück b der Schutzkante an einer ge  kröpften Stelle, welche in das Holz einge  lassen ist, fest, und, da die     Schraube    sehr  lang und kräftig sein kann, dient sie als  Gleitschraube für das Hinterende des vordern  Teilstückes a der     Gleitschiene.    Die mittlere  Schiene b erstreckt sich bis zum Ende des  dickeren Holzmittelteils des Ski.

   Da das vor  dere Ende dieser     Mittelschiene    b festge  schraubt ist, sind die andern Schrauben     G     und 7 durch kurze Schlitze geführt. Der  Mittelteil b überdeckt mit seinem Ende das  gekröpfte, in das starke - Holz eingelassene  vordere Ende des hintern     Sehutzkantenteil-          stückes    c, welches hier den längsten Schlitz  aufweist. Die Länge der     iSchlitze    in c neh  men sinngemäss bei Loch 8, 9, 10 ab und bei  11 ist dieses Schienenteilstück     wieder    fest  angeschraubt.  



  Man erreicht das Gleiche, wenn man nach       Abb.    3 bei 5 die     mittlere    Schiene b über die  Schiene a greifen lässt. Man muss hier nur  die geringe Aussparung im Holz     etwas    grösser    wählen, damit die .Schiene a sieh unter der  festgeschraubten Schiene b hin- und her  schieben kann.  



  Eine ähnliche Ausführung ist in     Abb.    4  gezeichnet. Hier besteht die Schutzkante aus  zwei Teilstücken, einem     vordern    d und.     einem          hintern    e, welche in der Mitte unter der star  ken Stelle des Ski mit einer     kräftigen    langen  Schraube so gehalten werden, dass sie an .die  ser     Stelle    unter der .Schraube in zwei langen  Schlitzen gegeneinander arbeiten können. Sie  sind vorne bei f und hinten bei g mit dem  Ski fest verbunden.  



  Zur     Befestigung,der    Schutzkanten dienen       zweckmässigerweise    Holzschrauben mit     Ver-          senkköpfen,        wie    diese aus den     Abb.    5 bis 8  ersichtlich sind. Selbstverständlich kann jede  andere Art von Schrauben, Stiften, Nieten  oder dergleichen Anwendung finden. Bei  spielsweise ist in     Abb.    9 die Verwendung  einer     Zylinderkopfschraube    gezeigt. Es ist  notwendig, hierbei die Kanten entsprechend  der     Schraubenkopfhöhe        abzukröpfen    und den  Ski dafür auszusparen.

   Die     Abb.    7a zeigt  ebenfalls beispielsweise die Befestigung der       Schutzkante    durch Niet an der Befestigungs  stelle 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ski mit aus zwei oder mehr Teilstücken bestehenden Schutzkanten, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilstücke in bezug aufein ander und in bezug auf den Ski derart längs verschiebbar gelagert sind, dass die grösste Längsverschiebung beim Durchbiegen des Ski an der Stelle der höchsten Gewichtsbelastung, unter dem starken Mittelstück des Ski, auf tritt. UNTERANSPR1tCIIE 1. Ski nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Befestigungspunkte der Teilstücke am vordern und hintern Ende der Lauffläche des Ski angeordnet sind. 2.
    Ski nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme von Kantenhalteschrauben dienende Langlöcher in den Teilstücken vorgesehen sind, die vom Befestigungs punkt jedes Teilstückes ab an Länge zu nehmen. 3. Ski nach Patentanspruch und den Unter- a.nsprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeich- net, dass die freien Enden der Teilstücke einander überlappen.
CH178582D 1934-11-13 1934-11-13 Ski mit Schutzkanten. CH178582A (de)

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