DE612849C - Aus zwei oder mehr Teillaengen bestehende Schutzkante fuer Skier - Google Patents

Aus zwei oder mehr Teillaengen bestehende Schutzkante fuer Skier

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DE612849C
DE612849C DEG84613D DEG0084613D DE612849C DE 612849 C DE612849 C DE 612849C DE G84613 D DEG84613 D DE G84613D DE G0084613 D DEG0084613 D DE G0084613D DE 612849 C DE612849 C DE 612849C
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Germany
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ski
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protective
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protective edge
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DEG84613D
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HERMANN GUHL DR ING
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HERMANN GUHL DR ING
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges

Description

Seit einigen Jahren hat man die Vorteile von Schutzkanten für Skier erkannt. Die Praxis hat aber gezeigt, daß nicht jede Ausführung den Ansprüchen genügt. Es wurden Stahl- und Metallstücke auf den Ski festgeschraubt und die schwalbenschwanzförmig ausgefräste Kante darübergeschoben; diese Ausführung ist teuer und wenig biegsam. Es sind auch Stahl- und Metallkanten in Teil-
to längenstückchen fest auf den Ski geschraubt worden; dadurch geht aber die Biegsamkeit verloren. Das gleiche gilt von Kanten, die aus einem ° durchgehenden Stück bestehen. Auch mit T-Profilstücken sind Kanten befestigt worden; dadurch wird die Kante weniger biegsam, und es entsteht die Gefahr, daß das Holz des Skis absplittert.
Alle diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt. - Die Kante besteht aus leicht biegsamem oder federndem Werkstoff, in welchen lediglich Löcher gebohrt oder länglich gefräst oder gefeilt werden. Zur Befestigung dienen einfache Schrauben, also eine Ausführung, wie sie nicht billiger sein kann.
Das Neue besteht darin, daß jede Kante aus zwei oder mehr Stücken besteht, die so am Ski befestigt werden, daß sie sich beim Durchbiegen des Skis gegeneinander und gegen den Ski in ihrer Längsrichtung verschieben können, und zwar soll die größte Verschiebung dort erfolgen, wo man die stärksten, d. h. längsten Halteschrauben anbringen kann, also unter dem starken Mittelstücke des Skis. Die Kantenstücke werden nur an ihrem einen Ende festgeschraubt, überall sonst sind sie in der Längsrichtung verschiebbar. Die Verschiebungsnotwendigkeit nimmt mit der Entfernung vom Festpunkt zu, folglich müssen auch die Schraubenlöcher entsprechend länger werden. Befestigt man nun die Kantenstücke mit Nieten oder Schrauben am vorderen und hinteren Skiende, so daß sie dort unbeweglich festsitzen, so müssen die längsten Schlitze unter der Mitte liegen, also unter dem stärksten Holzteile, wo man durch kräftige Schrauben die bewegliche Kante gut festhalten kann. Hier kann man auch ruhig etwas Holz vom Ski wegnehmen, um Platz für Überlappungen der Kanten zu gewinnen. Die Festpunkte liegen bei Kanten aus je zwei Stücken an den Skienden, die beim Schwingen am meisten auszuhalten haben. Bei längeren Skiern wählt man am besten drei Stücke, und zwar so, daß die längsten Schrauben und die längsten Schlitze unter das starke Holz der Skimitte fallen.
Die Zeichnung veranschaulicht in
Abb. ι eine Draufsicht auf einen Ski von unten mit dem Kantenschutze.
Abb. 2 bis 4 zeigen verschiedene Ausführungsarten des Kantenschutzes,
Abb. 5 und 6 den Befestigungspunkt 5 nach Abb. 2 in natürlicher .Größe,
Abb. 7 und 8 den Befestigungspunkt 2 nach Abb. 2 in natürlicher Größe,
Abb. 9 den Befestigungspunkt 2 nach Abb. 2 mit einer anderen Befestigungsart.
Bei Abb. 2 besteht die Schutzkante aus drei Teilstücken, einem vorderen Ende, einem Mittelstücke, einem hinteren Ende. Das vordere Teilstück der Schutzkante wird an seinem vorderen Ende mit einer durch ein passendes Rundloch der Kante gezogenen Schraube oder Niete bei 1 am Ski festgelegt. Selbstverständlich kann man hier auch kurz hintereinander zwei Schrauben oder Nieten ίο anbringen. Nun folgen die weiteren Schrauben. An jeder der nächstfolgenden Schrauben muß aber die Schraubendurchlaßbohrung in der Schutzkante als Langloch ausgebildet werden, und zwar an den auf den Fixpunkt folgenden Anschraubstellen zunächst nur sehr wenig, bei Punkt 2 mehr, bei 3 noch mehr, bei 4 und 5 am Ende des Kantenstückes wird das Langloch am längsten. Die Schraube hält also mit ihrem Schaft und ihrem Kopfe die Schutzkante nur seitlich und gegen Abheben fest, in der Länge kann die Kante aber der Biegung des Skis gleitend folgen. Bei Punkt 5 sind wir bei der stärksten Stelle des Holzes des Skis angekommen, auf welcher der Fuß ruht. Diese Schraube hält das mittlere, hier das zweite Teilstück b der Schutzkante an einer gekröpften Stelle, welche ins Holz eingelassen ist, fest und, da die Schraube sehr lang und kräftig sein kann, dient sie als Gleitschraube für das Hinterende des vorderen Teilstückes α der Gleitschiene. Die mittlere Schiene b erstreckt sich bis zum Ende des dickeren Holzmittelteils des Skis. Da das vordere Ende dieser Mittelschiene b festgeschraubt ist, sind die andern Schrauben 6 und 7 in kurzen Schlitzen zu führen. Der Mittelteil b überdeckt mit seinem Ende das gekröpfte, in das starke Holz eingelassene vordere Ende des hinteren Schutzkantenteil-Stückes c, welches hier den längsten Schlitz aufweist. Die Länge der Schlitze in c nehmen sinngemäß bei Loch 8, 9, 10 ab, und bei 11 ist dieses Schienenteilstück wieder fest angeschraubt.
+5 Man erreicht das gleiche, wenn man nach Abb. 3 bei 5 die mittlere Schiene b über die Schiene α greifen läßt. Man muß hier nur die geringe Aussparung im Holz etwas größer wählen, damit die Schiene α· sich unter der festgeschraubten Schiene b hin und her schieben kann.
Eine ähnliche Ausführung ist in Abb. 4 gezeichnet. Hier besteht die Schutzkante aus zwei Teilstücken, einem vorderen d und einem hinteren e, welche in der Mitte unter der starken Stelle des Skis mit einer kräftigen langen Schraube so gehalten werden, daß sie an dieser Stelle unter der Schraube in zwei langen Schlitzen gegeneinander arbeiten können. Sie sind vorn bei / un'd hinten bei g mit dem Ski fest verbunden.
Zur Befestigung der Schutzkanten dienen zweckmäßigerweise Holzschrauben mit Versenkköpfen, wie diese aus den Abb. 5 bis 8 ersichtlich sind. Selbstverständlich kann jede andere Art von Schrauben, Stiften, Nieten o, dgl. Anwendung finden. Beispielsweise ist in Abb. 9 die Verwendung einer Zylinderkopfschraube gezeigt. Es ist notwendig, hierbei die Kanten entsprechend der Schraubenkopfhöhe abzukröpfen und den Ski dafür auszusparen. Die Abb. 7a zeigt ebenfalls beispielsweise die Befestigung der Schutzkante durch Niet an der Befestigungsstelle 1.

Claims (4)

Patentansprüche: .
1. Aus zwei oder mehr Teillängen bestehende Schutzkante für Skier, dadurch gekennzeichnet, daß die größte Längsver-Schiebungsmöglichkeit an der Stelle der höchsten Gewichtsbelastung, unter dem starken Mittelstücke des Skis, vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starren Befestigungspunkte der Kantenschutzteilstreifen am vorderen und hinteren Ende der Lauffläche des Skis angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Durchlaß der Kantenhalteschrauben dienenden Langlöcher im Schutzkantenstreifen vom starren Befestigungspunkt der Streifen ab an Länge zunehmen.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher auch in den in Laufrichtung des Skis übereinandergreifenden Überlappungsenden der Schutzstreifenkanten entsprechend ihrer Entfernung vom starren Befestigungspunkt ab an Länge zunehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG84613D 1933-01-25 1933-01-25 Aus zwei oder mehr Teillaengen bestehende Schutzkante fuer Skier Expired DE612849C (de)

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DE612849C true DE612849C (de) 1935-05-06

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DE (1) DE612849C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3817544A (en) * 1971-06-04 1974-06-18 R Labelle Ski for snowmobile

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3817544A (en) * 1971-06-04 1974-06-18 R Labelle Ski for snowmobile

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