CH176643A - Vorrichtung an Akteneinfassmaschinen zur raschen Verstärkung und Abschwächung des gegenseitigen Druckes der Förderrollen. - Google Patents

Vorrichtung an Akteneinfassmaschinen zur raschen Verstärkung und Abschwächung des gegenseitigen Druckes der Förderrollen.

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CH176643A
CH176643A CH176643DA CH176643A CH 176643 A CH176643 A CH 176643A CH 176643D A CH176643D A CH 176643DA CH 176643 A CH176643 A CH 176643A
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CH
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sleeve
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rod
sleeves
conveyor rollers
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Bierbrauer Wilhelm
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Bierbrauer Wilhelm
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F5/00Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges
    • B31F5/06Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by adhesive tape
    • B31F5/08Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by adhesive tape for reinforcing edges ; Applying a strip or tape to an edge, e.g. for decorating, for protecting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description


  Vorrichtung an     Akteneinfassmaschinen    zur raschen Verstärkung und     Abschwächung     des gegenseitigen Druckes der Förderrollen.         Akteneinfassmaschinen,        mittelst    denen  Pläne, Briefe, zusammengeheftete Dokumente       und    dergleichen zum Schutze gegen Ein  reissen oder zur Verschönerung mit einem       Streifen        eingefasst    werden können, pflegen  so eingerichtet zu sein, dass der einzufassende  Gegenstand mit dem darum gelegten     Einfass-          streifen    zwischen zwei Förderrollen hindurch  geführt wird,

   die den     Einfassstreifen    an den  einzufassenden Gegenstand anpressen und  gleichzeitig diesen Gegenstand samt Streifen  fortbewegen. Diese Rollen müssen auf Ein  fassstreifen und einzufassenden Gegenstand  pressen, und es sind daher Mittel vorgesehen,  welche mindestens die eine der beiden Rol  len gegen die andere drücken. Da der erfor  derliche Druck je nach der Dicke des ein  zufassenden Gegenstandes und der Breite des       Einfassstreifens    sich ändert, sind ausserdem  Einrichtungen vorgeschlagen worden, mittelst  welchen der Druck sich ändern lässt. Insbe  sondere verwendet man zu diesem Zwecke  eine Spiralfeder, deren eines Ende an einer    Schraube befestigt ist, mit deren Hilfe die  Spannung der Feder verstärkt oder verringert  werden kann.

   Es hat sich nun aber gezeigt,  dass diese Art der Druckregulierung dein  praktischen Bedürfnis nur in beschränktem  Umfange     genügt.    Hat man nämlich relativ  dicke Gegenstände mit relativ schmalem Ein  fassstreifen     eingefasst,    wozu ein relativ ge  ringer Druck ausreicht, und will man nach  her zum Einfassen relativ dünner Gegen  stände mit relativ breiten Streifen übergehen,  wozu ein relativ starker Druck notwendig  ist, so nimmt sie verhältnismässig viel Zeit  in Anspruch. Ausserdem -entsteht gerade  wegen der langen Dauer der Regulierung  auch die Gefahr, dass man die Feder unge  nügend spannt oder nachher, beim Übergehen  zu schwächerem Druck, hinwieder zu wenig  entspannt und auf diese weise ein unbe  friedigendes Funktionieren der Maschine ver  ursacht.  



  Hier will die vorliegende Erfindung helfen.  Sie geht von der Erwägung aus, dass für      die praktische Aufgabe einer     Akteneinfass-          maschine    zumeist mit zwei Graden von     För-          derrollendruck,    einem relativ schwachen und  einem relativ starken, auszukommen ist, und  besteht darin, dass das aus einer Feder be  stehende Druckorgan vermittelst eines Schalt  mechanismus stärker oder schwächer ge  spannt werden kann.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen  Ausführungsformen dargestellt, und zwar  zeigt       Fig.    1 eine Vorderansicht des einen Aus  führungsbeispiels mit einem Teil der Akten  einfassmaschine ;       Fig.    2 eine Seitenansicht des gleichen  Ausführungsbeispiels mit einem Teil der       Akteneinfassmaschine    bei relativ kleiner  Federspannung;       Fig.    3 eine Seitenansicht des gleichen  Ausführungsbeispiels bei relativ starker  Federspannung;       Fig.    4 eine Seitenansicht eines zweiten  Ausführungsbeispiels bei relativ schwacher  Federspannung;       Fig.    5 eine Seitenansicht des zweiten  Ausführungsbeispiels bei relativ starker  Federspannung.

    



  An dem Gestell     a    der     Akteneinfassma-          schine    ist der Arm b     angelenkt,    welcher eine  der beiden Förderrollen c trägt. Die zweite  Förderrolle ei ist im Gestell     a    gelagert. An  dem Arm b ist das eine Ende der Spiral  feder d befestigt, welche dazu bestimmt ist,  die Rolle     c    gegen     ei    zu drücken     bezw.    zu  ziehen. Das andere Ende dieser Feder ist  mit dem einen Ende eines Stabes e verbun  den, welcher in dem Anschlag f verschieb  bar gelagert ist, und auf dessen anderem  Ende die     Muttern,    g und     gi    aufgeschraubt  sind.  



  Zwischen dem Anschlag f und der Mut  ter     g    befinden sich nun zwei zylinderförmige  Hülsen<I>h</I> und<I>i.</I> durch welche der Stab e       hindurohgeht.    Dabei ist die Hülse h mit dem  Anschlag f fest verbunden, während die  Hülse i lose sitzt und also um den Stab e  gedreht werden kann. Bei dem ersten in         Fig.    1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel  sind die Hülsen h, und     i    auf den einander  zugekehrten Seiten abgeschrägt, während  bei dem in     Fig.    4 und 5 veranschaulichten  Ausführungsbeispiel die Hülse h auf der der  Hülse i zugekehrten Seite eine Einkerbung  aufweist, in welche eine entsprechende Aus  wölbung der Hülse i passt.

   Bei beiden Aus  führungsbeispielen ist die Hülse i überdies  mit einem     Handgriff    versehen. Derselbe be  steht bei dem in     Fig.    1 bis 3 gezeigten Bei  spiel in einem Flügelgriff k, während er bei       Fig.    4 und 5 die Gestalt eines Knopfes d  hat.  



  Aus der     Vergleichung    der     Fig.    2 und 3  ist ersichtlich, wie das in     Fig.    1 bis 3 dar  gestellte Ausführungsbeispiel     funktioniert.     Sind, wie in     Fig.    1 und 2 gezeigt, die Hül  sen<I>h</I> und<I>i</I> so zueinander gestellt, dass ihre  schrägen Flächen aufeinander liegen, so ist  die Feder d relativ schwach gespannt. Wenn  man nun aber vermittelst des Flügelgriffes k  die Hülse i dreht, so wird sie mehr und  mehr von der Hülse h. weggedrängt, wodurch  sie gleichzeitig den Stab e vor sich herschiebt  und somit die Federspannung erhöht.

   Befin  den sich die Hülsen h und i in der in     Fig.    3       veranschaulichten    Stellung, so ist die höchste  durch die     Vorricbtung    erzielbare Feder  spannung erreicht. In dieser Stellung bleibt  die Hülse i stehen, auch wenn man den  Flügelgriff k     loslässt.    Erst durch eine erneute  Drehung der Hülse i lässt sich wiederum die  Entspannung der Feder bewirken.  



  Analog ist der Vorgang bei dem in     Fig.     4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel.  Stehen die Hülsen h und i hier; wie     Fig.    4  zeigt, so zueinander, dass die     Auswölbung     der Hülse<I>i</I> in die Einkerbung der Hülse     h     passt, so ist die ;Feder d relativ wenig ge  spannt. Wird aber vermittelst des Knopfes     d     die Hülse i gedreht, so entfernt sie sich  gleichfalls mehr und mehr von der Hülse h  und spannt auf diese Weise die Feder d.  Stehen die Hülsen     h    und<I>i</I> so zueinander,  wie     Fig.    5 veranschaulicht, so ist die maxi  male Federspannung erreicht.

   Wiederum  bleibt die Hülse i in dieser Stellung stehen,      auch wenn man den Knopf l     loslässt.    Zur  Entspannung der Feder bedarf es abermals  einer erneuten Drehung.  



  Durch Verstellen der     Muttern        g    und     gi     gegenüber dem Stab e kann die Spannung  der Feder d unabhängig von der Drehung  der Hülse i vergrössert     bezw.    verkleinert  werden.  



  Erscheint es als zweckmässig, dass eine  mehr als zweistufige Schaltung der Hülse i  möglich ist, so können an den Hülsen lt und<I>i</I>  dies ermöglichende Einkerbungen vorgesehen  werden.  



  Die Vorrichtung kann auch so ausgebil  det sein, dass die Feder d, statt an dem  Arm b zu ziehen, gegen eine rückwärtige  Verlängerung desselben drückt, und dass da  her durch Entfernung der Hülse i von der  Hülse     lt    der Druck abgeschwächt statt ver  stärkt wird.  



  Ausserdem ist natürlich möglich, dass an  Stelle eines der in den zwei gezeichneten  Ausführungsbeispielen dargestellten     Schalt-          rnechanismus    irgend ein anderer Schaltme  chanismus, zum Beispiel ein Exzenter, ver  wendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung an Akteneinfassmaschinen zur raschen Verstärkung und Verringerung des gegenseitigen Druckes der Förderrollen, ge kennzeichnet dadurch, dass der Druck durch eine Feder bewirkt wird, welche vermittelst eines Schaltmechanismus stärker oder schwä cher gespannt werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass die Feder mit ihrem einen Ende an einem stabförmigen Körper befestigt ist, welcher durch den Schalt mechanismus in der Richtung der Feder spannung hin und her bewegt werden kann, wodurch die Federspannung geändert wird.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der stabförmige Körper in zwei Hül sen verschiebbar gelagert ist, von denen die eine am Gestell der Akteneinfassma- schine fest angeordnet ist, während die andere um den stabförmigen Körper ge dreht werden kann, und dass diese beiden Hülsen an ihren einander zugekehrten ' Seiten so ausgebildet sind, dass durch die Drehung der einen Hülse diese von der andern wegbewegt wird, derart, dass sie bei dieser -Wegbewegung den stabförmigen Körper mit sich zieht und dadurch die Spannung der Feder ändert.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Hülsen an den einander zugekehrten Seiten abgeschrägt sind. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- rret, dass die eine Hülse an der der andern Hülse zugekehrten Seite eine Einkerbung aufweist, während die andere Hülse mit einer in die Einkerbung passenden Aus wölbung versehen ist.
CH176643D 1934-10-17 1934-10-17 Vorrichtung an Akteneinfassmaschinen zur raschen Verstärkung und Abschwächung des gegenseitigen Druckes der Förderrollen. CH176643A (de)

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CH176643D CH176643A (de) 1934-10-17 1934-10-17 Vorrichtung an Akteneinfassmaschinen zur raschen Verstärkung und Abschwächung des gegenseitigen Druckes der Förderrollen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000675B (de) * 1952-09-13 1957-01-10 Claus Koenig Bandaufklebmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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