CH175656A - Halsbinde. - Google Patents

Halsbinde.

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CH175656A
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Lewis Shepherd Thomas
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Lewis Shepherd Thomas
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  Halsbinde.    Vorliegende Erfindung betrifft     eineHals-          binde    aus einem Stück Webstoff in Form  eines Halstuches oder einer Krawatte.  



  Halsbinden dieser Art erhalten durch das  oftmalige Falten oder Binden an gleicher  Stelle Knicke und Falten und werden defor  miert.  



  Ausserdem haben solche Krawatten oder  Halstücher, besonders wenn sie aus Kunst  seide sind, beim Tragen die Tendenz zum  Gleiten, so     da.ss    sich der gebundene Knoten  auflöst oder verschiebt.  



  Solche Krawatten werden gewöhnlich in  blattähnlicher Form mit einer Einlage aus  Baumwolle, Flaumgewebe oder dergleichen  hergestellt, um den Krawattenkörper zu ver  stärken, und es ist auch bereits als Einlage  ein Streifen Gummi verwendet worden. Eine  solche Einlage in der Krawatte ist indessen  lästig und erschwert das Binden eines Kno  tens von gutem Aussehen.

      Durch vorliegende Erfindung sollen diese  Nachteile behoben und eine Halsbinde er  zielt werden, welche entweder in beiden  Richtungen des Stoffes     bezw.    von Schuss     und          Kette    oder aber     teilweise    in der einen und  teilweise in -der andern gestreckt werden       kann,    um die stellenweise     Dehnung    oder  Streckung im Tragen zu kompensieren. Wenn  diese örtlichen Dehnungen oder     Streckungen     im Gewebe     beseitigt    werden, so wird sich  dasselbe ohne weiteres wieder in die normale  Grösse und Form zurückziehen.  



  Dies wird . bei der Halsbinde gemäss der  Erfindung dadurch erreicht, dass dieselbe in  mindestens einer     Richtung        eingewobene    Fä  den aus elastischem Material hat, so dass  durch das Binden keine bleibenden Falten     im     Gewebe entstehen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindun.gs-          gegenstandes,    sowie die verschiedenen Her  stellungsphasen desselben sind in der Zeich  nung dargestellt, und zwar zeigt;           Fig.    1 eine     Krawatte    in gestreckter An  sicht;       Fig.    2 zeigt eine Art des für die     Kra-          watte    verwendeten Gewebes mit elastischen  Fäden in einer Richtung, und       Fig.    8 eine weitere Art mit elastischen  Fäden in sich kreuzenden Richtungen;       Fig.    4 zeigt in grösserem Massstab die  Anordnung der elastischen Fäden zwischen  den     unelastischen    Fäden;

           Fig.    5 zeigt das Gewebe im     Querschnitt;            Fig.    6 zeigt einen einzelnen Gewebefaden  stark vergrössert in Ansicht;       Fig.    7 zeigt .die Art und Weise des Aus  schneidens .der in     Fig.    1 dargestellten Kra  watte aus einer     Stoffbahn;          Fig.    8 zeigt ein Webmuster für das Kra  wattengewebe.  



  Zur Herstellung der     Halsbinde        bezw.          Krawatte    wird ein Gewebe irgendwelcher       Musterung    und Farbe mit eingewobenen     Fä-          .den    aus Gummi oder einem     ähnlichen    dehn  baren Material verwendet, das heisst ein Ge  webe, in welchem .sowohl Kettenfäden a, als  auch     Schussfäden    b aus Gummi wie in     Fig.    8  dargestellt, in der gewünschten Weise, sowie  dem zu erzeugenden Muster entsprechend ver  woben ,sind.

      Zur Erzielung der     gewünschten    Muste  rung und Farbe können entweder die Fäden  selbst farbig oder mit     einem    Überzug aus  Seide, Baumwolle oder dergleichen von .der       gewünschten    Farbe versehen sein.  



  Je nach den Umständen kann ein be  stimmter Teil der Kettenfäden und der       Schussfäden    elastisch sein, wie zum     Beispiel     die in     Fig.    2 durch dicke Linien bezeichne  ten     Kettenfäden    c, während die übrigen  Kettenfäden d nicht elastisch .sind. Es     kann     ein     bestimmtes        Verhältnis    der Anzahl elasti  scher Fäden zur Anzahl unelastischer Fäden  vorgesehen sein. Nach     Fig.    2 hat zum Bei  spiel das Gewebe in der     Kette    elf Seiden  fäden auf einem Gummifaden.

   Die Fäden d  können aus verhältnismässig     unelastischem       Material wie Seide, Baumwolle, Wolle oder  dergleichen bestehen und die Gummifäden  können mit einer oder mehreren     Umspinnun-          gen    umwickelt sein,     wie    in     Fig.    6 dargestellt.  Der in dieser Figur dargestellte Faden c hat  eine erste     Umspinnung    e aus Seide, Baum  wolle oder dergleichen mit     Rechtsdrehung     und auf diese ist eine zweite     Umspinnung    f  mit Linksdrehung aufgewickelt.

           In        Fig.    8 sind die elastischen Kettenfäden  c als dicke Linien gezeichnet, und ebenso die       Schussfäden    d, welche erstere     kreuzen,    und  das Verhältnis dieser Gummifäden zu den  unelastischen Fäden ist 1 : 4.

      Eine aus derartigem Gewebe bestehende  Krawatte kann in einer oder mehreren Rich  tungen gedehnt werden, aber je nach der An  ordnung der Gummifäden in     Sehuss    oder  Kette des Gewebes kann eine solche Dehn  barkeit auf .die Längsrichtung oder die Quer  richtung der Krawatte beschränkt werden  oder durch eine geeignete Kombination der  elastischen Fäden in der einen und der an  dern Richtung in verschiedenem Verhältnis  .der Fadenzahlen kann der Umfang der Dehn  barkeit     festgelegt    werden.  



       Fig.    4 zeigt ein Gewebe mit elastischen  Fäden c     meiner    Richtung, und zwar kom  men auf je einen elastischen Faden fünf un  elastische Fäden     g.       In der Zeichnung ,sind die     unelastischen     Fäden mit leichter Wellenform bei     ungedehn-          tem    Zustand des Stoffes gezeichnet. Bei einer  Dehnung des     Gewebes    werden die unelasti  schen Fäden zuerst gerade gestreckt und ver  zögern hierdurch die Dehnung der elastischen  Fäden c.

   Bei dem     in        Fig.    4 dargestellten Bei  spiel haben die elastischen Fäden eine     Um-          spinnung        aus    Baumwolle, Seide, Wolle oder  dergleichen.  



       Fig.    5 zeigt einen     Querschnitt    des in       Fig.    4     dargestellten    Gewebes, wobei die  elastischen Fäden c als ausgefüllte Kreise  und die     unelastischen    Fäden durch leere  Kreise dargestellt sind.      Krawatten oder Halstücher aus solchen  Geweben bleiben, da dieselben beim Binden  gedehnt werden, ohne weiteres in der richti  gen Lage.     Wenn    die     Spannung    aufgehoben  wird, zieht sich das Gewebe der Krawatte in  den normalen Zustand zurück. Beim Tragen  wird die Krawatte immer von selbst in ihrer  Lage gehalten und     behindert    trotzdem die  Halsbewegungen nicht.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Krawatte ist  aus     einem    einzigen Stück hergestellt. Zur  Herstellung einer Anzahl solcher     Krawatten     können die einzelnen Stücke aus einer Ge  webebahn wie in     Fig.    7 dargestellt heraus  geschnitten werden, indem dieselben in einer  Anzahl in Längsrichtung ineinander versetz  ter Reihen     ausgeschnitten    werden., so dass ein  Minimum an Stoffverlust entsteht. Hierbei  wird das Stück in Längsrichtung des Ge  webes und nicht diagonal wie bisher heraus  geschnitten. Die Krawatte wird aus einem  vollständigen Stück genäht, welches aus dem  Stoff     ausgeschnitten    ist.

   Es ist hierbei weiter  nichts zu tun, als die     Seiten    der Krawatte  umzufalzen, längs der Linie h zusammen  zunähen und die Krawatte ist fertig. Hier  durch ergibt sich ein grosser Zeitgewinn in  der Herstellung solcher Krawatten, da bis  her üblich war, solche Krawatten diagonal  aus dem Stoff auszuschneiden, und zwar zum  Beispiel in drei Teilen, welche unter verschie  dener Neigung aus dem Stoff ausgeschnitten  waren, um Material zu sparen. Infolgedessen  lag beim Einziehen der Krawatte in den  Kragen der Teil am einen Ende, welcher die  richtige Neigung besass, flach um den Kra  gen, aber das entgegengesetzte Ende der  Krawatte hatte eine andere Neigung.

   Wenn  nun das Gewebe gestreckt wird, so hat das  selbe eine Tendenz zur     Verdrillung    und diese       Verdrillung    ist desto grösser, je grösser der       ausgeübte    Zug oder die     Dehnung    ist. Dies  erschwert das Gleiten der     Krawatte    im Kra  gen und führt oft eine Beschädigung dersel  ben wenn nicht gar ein Zerreissen herbei.

    Dank der beschriebenen     Herstellungsweise     der Krawatte ergibt sich     eine    grosse Zeit  ersparnis, da die Ausschneidearbeit beträcht-    lieh     verringert    wird; um keine Arbeit für das       Zusammensetzen    einzelner Stücke zu einer  Krawatte nötig     ist.     



  Bei der in     Fig.    1     dargestellten    Krawatte  kann eine Einlage verwendet oder weggelas  sen werden.  



       Fig.    8 zeigt ein Webmuster für     einen    sol  chen Stoff mit doppelter Webfläche, bei  welchem ein Schuss mit einer Kette von je  weils elf Seidenfäden und einem Gummi  faden verwoben ist. Die schraffierten Qua  drate geben an der Oberfläche sichtbare       Schussfäden    der gewünschten Farbe an, die  leeren     Quadrate    bedeuten     Schussfäden    und  die mit 1 bezeichneten, gekreuzten Quadrate  die elastischen oder Gummifäden, welche       zweckmässigerweise    umsponnen werden, so  dass sie verborgen und eingehüllt sind, und  zwar haben dieselben eine einfache oder dop  pelte     Umspinnung    aus Baumwolle, Seide,  Wolle oder dergleichen.  



       Natürlich    können die     Gummifäden    in ver  schiedenster Weise angeordnet werden, das  heisst, es können einfache oder Doppelfäden  sein, welche je nach dem Verwendungszweck  mit oder ohne     Verdrillung    sind. In     einzelnen     Fällen kann eine     Verdrillung    der Gummi  fäden     zweckmässig    sein oder es kann sogar  nötig sein, die unelastischen Fäden im Ge  webe zu     verzwirnen,    um den letzteren     eine     Dehnung zu erteilen.  



  In der beschriebenen Weise hergestellte  Halsbinden können entweder stellenweise  oder überall eine gewisse Nachgiebigkeit in  jeder Richtung oder in bestimmten Richtun  gen besitzen, so dass keine bleibende Deh  nung,     Zerknitterung,    Faltung oder     sonstige     Deformationen eintreten     können,    wie auch  eine solche Halsbinde sich im Tragen nicht  verschiebt, besser sitzt und eine längere  Lebensdauer hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Halsbinde aus einem Stück Webstoff, da durch gekennzeichnet, d@assdieselbe in min destens einer Richtung eingewobene Fäden aus elastischem Material hat, so dass durch das Binden keine bleibenden Falten im Ge webe entstehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Halsbinde nach Patentanspruch, dadurch kennzeichnet, dass -die unelastischen Fäden im Gewebe miteinander verzwirnt sind. 2. Halsbinde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die unelastischen Fä den des Gewebes in ungedehntem Zustand wellenförmig in der Ebene des Gewebes liegen. 3. Halsbinde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die .elastischen Fä den farbig sind.
CH175656D 1932-11-12 1933-11-13 Halsbinde. CH175656A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB175656X 1932-11-12
GB50533X 1933-05-05
GB131033X 1933-10-13

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CH175656A true CH175656A (de) 1935-03-15

Family

ID=27254553

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CH175656D CH175656A (de) 1932-11-12 1933-11-13 Halsbinde.

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