DE611069C - Hutfutter - Google Patents

Hutfutter

Info

Publication number
DE611069C
DE611069C DEB165563D DEB0165563D DE611069C DE 611069 C DE611069 C DE 611069C DE B165563 D DEB165563 D DE B165563D DE B0165563 D DEB0165563 D DE B0165563D DE 611069 C DE611069 C DE 611069C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hat
lining
tensioned
hat lining
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB165563D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRAUN GEB
Original Assignee
BRAUN GEB
Publication date
Priority to DEB165563D priority Critical patent/DE611069C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE611069C publication Critical patent/DE611069C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C5/00Fittings or trimmings for hats, e.g. hat-bands
    • A42C5/02Sweat-bands
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B1/00Hats; Caps; Hoods
    • A42B1/018Hats; Caps; Hoods with means for protecting the eyes, ears or nape, e.g. sun or rain shields; with air-inflated pads or removable linings
    • A42B1/0189Linings

Landscapes

  • Woven Fabrics (AREA)

Description

Die bisher bekanntgewordenen und gebräuchlichen Hutfutter, insbesondere für Damenhüte, bestehen aus sehr glattem Stoff, nämlich entweder aus Taft oder aus Marcelinegewebe, und haben wegen ihrer Glätte den Nachteil, daß sie dem Hut keinen festen Halt gewähren, da das Futter durch seine Glätte von den Haaren abgleitet, wobei der Hut in eine ungewollte unordentliche Lage gerät.
Um dem Hut einen einigermaßen festen Halt zu geben, war man deshalb gezwungen, außer dem Seidenfutter noch ein ,besonderes Ripsband einzunähen, oder man benutzte ein solches, um den Hut nicht zu verteuern, bei billigeren und minderwertigeren Hüten unter Weglassung des ganzen Hutfutters. Die Verwendung von Ripsband ist aber für diesen Zweck insofern nachteilig, als diese Bänder die Hutweite verengen, wodurch ein auf den Kopf der Trägerin des Hutes lästig wirkendes, oft das Auftreten von Kopfschmerz verursachendes Druckgefühl hervorgerufen wird. Abgesehen davon, wird aber das glatte Hutfutter durch das Einnähen eines besonderen Ripsbandes verteuert; bei der Verwendung des nachteiligen Ripsbandes ohne das eigentliche Hutfutter erhält aber der Hut im Innern ein geflicktes Aussehen, da dann die bei der Fabrikation entstandenen Nähte und Falten sichtbar sind. Auch werden bei Weglassung des ganzen Hutfutters, namentlich bei Strohhüten, die Haare beim Tragen des Hutes in unangenehmer Weise zerzaust. Gegenstand der Erfindung ist nun ein Hutfutter, insbesondere für Damenhüte, dessen Kett- oder Schußfäden ungleichmäßig gespannt sind. Derartige Stoffe mit ungleich gespannten Kett- oder Schußfäden sind zwar an sich bekannt, nicht aber erkannt und ausgenutzt ist bisher ihre Eigenschaft, infolge ihrer rauhen Beschaffenheit an den Haaren besonders anzuhaften und somit als Hutfutter die neuartige, gegenüber den bisher hierfür verwendeten Stoffen überlegene Wirkung hervorzubringen, daß der Hut beim Tragen durch das Futter einen festen Halt auf dem Kopf erhält.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι das neue Hutfutter in einer schaubildlichen Ansicht,
Abb. 2 ein Stück des Gewebes in stark vergrößertem Maßstabe und Abb. 3 einen Längsschnitt durch dasselbe. Es ist α das aus einem zusammengenähten Gewebestreifen und der in diesen eingenähten Decke b gebildete Hutfutter. Dieses" Futter besteht aus einem Gewebe, dessen Schuß- oder Kettfäden ungleichmäßig gespannt sind. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Kettfäden ungleichmäßig gespannt und beispielsweise so angeordnet, daß ein fester gespannter Kettfaden c mit einem leicht gespannten Faden d abwechselt. Die leicht gespannten Fäden d legen sich dabei schlangenförmig durch das Gewebe und bilden an den die Schußfäden umschlingenden Stellen runde Noppen/, wodurch das Gewebe eine gewisse 7< > Rauheit erhält, so daß sich das Futter infolge dieser Beschaffenheit in den Haaren festsetzt und so ein Rutschen des Hutes verhindert.
Um die Wirkung zu erhöhen, ist das Gewebe nach dem Stückfärben entsprechend hart appretiert.
Bei im Strang gefärbter Ware sind die locker gespannten, schlangenförmig gewundenen Fäden zweckmäßig vorher im Strang, also im Faden, appretiert, wodurch sie die entsprechende Härte besitzen, um die Rauheit des Gewebes noch zu erhöhen.
Bei dem auf der Zeichnung veranschaulichten Gewebe des Hutfutters wechseln die fester und leichter gespannten Kettfäden gleichmäßig miteinander ab. Entsprechend der beabsichtigten Wirkung kann natürlich die Anzahl und Reihenfolge der mehr oder weniger gespannten Fäden c bzw. d eine beliebige sein.
Genau so wie die Kettfäden c, d können an Stelle der letzteren natürlich auch die Schußfäden £ ungleichmäßig gespannt sein, wobei die gleiche Wirkung erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Hutfutter, insbesondere für Damenhüte, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus ioo einem Gewebe besteht mit ungleichmäßig gespannten Kett- oder Schußfäden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB165563D Hutfutter Expired DE611069C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB165563D DE611069C (de) Hutfutter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB165563D DE611069C (de) Hutfutter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE611069C true DE611069C (de) 1935-03-21

Family

ID=7005463

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB165563D Expired DE611069C (de) Hutfutter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE611069C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1275316A1 (de) * 2001-07-13 2003-01-15 Procap Industrial Co., Ltd. Schweissabsorbierende Kopfbedeckung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1275316A1 (de) * 2001-07-13 2003-01-15 Procap Industrial Co., Ltd. Schweissabsorbierende Kopfbedeckung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE611069C (de) Hutfutter
DE826183C (de) Verfahren zum Wirken oder Weben von Waren mit eingearbeitetem Futter und nach diesemVerfahren hergestelltes Erzeugnis
AT139328B (de) Ledergewebe.
DE644645C (de) Spule oder Traeger zum Faerben von Textilgut in Wickelform
DE492941C (de) Vorrichtung zum Weben von Baendern fuer Reissverschluesse
DE850728C (de) Gazegewebe
DE626707C (de) Stickgarnhalter
AT148002B (de) Elastisches Garn und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE559275C (de) Auf der Flecht- oder Kloeppelmaschine hergestelltes Geflecht
AT158678B (de) Gummiband mit farbigen Längsstreifen, insbesondere geflochtenes Gummiband.
DE965484C (de) In mehrere Kanaele unterteiltes schlauchfoermiges Schulterband fuer Damenober- und -unterkleidung
DE890329C (de) Baumwollstoff mit Koeperbindung
AT145014B (de) Elastischer Strumpf, Stutzen od. dgl.
DE446717C (de) Achselband
DE822703C (de) Gummielastische Durchzuglitze
DE634695C (de) Nachgiebiges Einziehband
AT124364B (de) Lampenschirm.
DE431575C (de) AErmelhalter
CH161294A (de) Krawatte.
DE395674C (de) Gewebtes Band mit Barmer Bogenkante
DE427459C (de) Aus Kloeppelspitze bestehender Schultertraeger fuer Damenwaesche u. dgl.
AT140472B (de) Badetrikot.
DE607478C (de) Verfahren zur Herstellung von schaft- oder jacquardgemusterten Geweben
AT113419B (de) Filzkappe sowie Verfahren und Formblock zur Herstellung derselben.
DE641609C (de) Gemustertes Geflecht