CH174696A - Vorrichtung an Fahrzeugen zur Unterstützung und zum Richten mindestens eines Maschinengewehres. - Google Patents

Vorrichtung an Fahrzeugen zur Unterstützung und zum Richten mindestens eines Maschinengewehres.

Info

Publication number
CH174696A
CH174696A CH174696DA CH174696A CH 174696 A CH174696 A CH 174696A CH 174696D A CH174696D A CH 174696DA CH 174696 A CH174696 A CH 174696A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
weapon
dependent
bogie
shooter
support
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Brunner Ernst
Original Assignee
August Brunner Ernst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Brunner Ernst filed Critical August Brunner Ernst
Publication of CH174696A publication Critical patent/CH174696A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Vorrichtung an Fahrzeugen zur Unterstützung und zum Richten mindestens  eines     Naschineugewehres.       Bei den bekannten     Vorrichtungen    oben  genannter Art, besonders bei der Ausrüstung       voll    Flugzeugen mit Maschinengewehren, ist  die     Waffe    in solcher Weise unterstützt, dass  diese in allen Richtungen frei drehbar ist.  



  Die Waffe selber ist in der Höhe einstell  bar auf einem Ring angebracht, welcher  drehbar im     Flugzeug    angebracht ist, wobei  der Schütze den     Oberkörper    durch den Ring  stecken kann.     Mittelst    dieses Ringes wird  eine Grobeinstellung der     Waffe    in der Ziel  richtung erreicht. Der Ring ist meistens fi  xiert, doch kann er leicht gelöst, gedreht und  aufs neue festgestellt werden.  



       Fig.    1 der Zeichnung ist eine Seitenansicht  einer Vorrichtung zum Unterstützen eines  Maschinengewehres dieser Art und von be  kannter Ausführung. Darin ist 1 ein in einem  Flugzeug drehbar montierter Ring, auf dein  ein Joch 2 gelenkig und einem verzahnten  Segment 3 entlang auf die erforderliche Höhe  einstellbar angebracht ist. Das Joch 2 stützt    bei 4 das Maschinengewehr 5 mittelst zwei  senkrecht zueinander stehenden Achsen, so  dass die Waffe frei drehbar ist. Richten und  Feuern geschehen in der Weise, wie es bei  Maschinengewehren immer üblich ist, nämlich  mit Hilfe von Kolben 6, Handgriff 7, Abzug  8 und     Visiervorrichtung    9, 10.  



  Einige wichtige Nachteile haften dieser  Vorrichtung an, wodurch die     Treffsicherheit     der Waffe geringer wird.  



  1.     Wagrechte    und senkrechte, beschleunigte  Bewegungen des     Flugzeuges,    und wechselnde  Grösse des Winddruckes verursachen unge  wollte Bewegungen des Schützen und der       Waffe,    wodurch das Richten gehemmt wird.  



  z. Bei Anwendung zweier gekuppelter  Maschinengewehre erfolgt durch das nicht  genau gleichzeitige Feuern infolge der wech  selnden Rückstösse ein Rütteln der Gewehre,  so dass eine     unerwünschte    Streuung entsteht.  



  3. Die Haltung des Schützen wird bei  geneigter Bahn des     Flugzeuges    oder wenn      die Richtlinie der     Waffe    mit der     senkrecht     zur Flugbahn stehenden Ebene einen grossen  Winkel bildet, dermassen verdreht, dass er  der Waffe nicht mehr gänzlich mächtig ist  und also nicht genau richten     kann.     



  4. Die immer wieder neue Grobeinstellung  der     Waffe    mittelst Drehung des Ringes er  fordert viel Zeit und Körperkraft, besonders  wenn Schütze und Waffe einem starken seit  lichen Winddruck ausgesetzt sind.  



  Um diese Mängel zu beseitigen, wird nach  der Erfindung ein die     Waffe    stützendes Ge  stell frei drehbar um eine senkrechte Achse  gelagert und mit das Gewicht des Schützen  ganz oder teilweise aufnehmenden Stütz  organen versehen, wodurch das Gewicht des  Schützen gänzlich oder teilweise     aufgehoben     wird, so dass dadurch der Schütze dieses Ge  stell während des     Richtens    drehen kann.  



  Werden Armstützen angewendet, so wer  den diese     zweckmässigerweise    verschiebbar  ausgeführt und dem Drehgestell oder dem  dieses mit der     Waffe    verbindenden     Unterge-          stell    entlang geleitet, vorzugsweise aber an  beiden in solcher Weise, dass Stütz- und Lauf  fläche mittelst der Armstütze gezwungener  weise miteinander in Berührung gehalten  werden. Dadurch wird erreicht, dass die     Vi-          sierlinie    dem Auge des Schützen bei unge  zwungener Vor- und Rückwärtsbewegung des  Kopfes erfolgt.  



       Fig.    2, 3 und 4 sind eine Seitenansicht  und zwei Vertikalschnitte nach der Linie     I-I     in     Fig.    2 eines Ausführungsbeispiels des Ge  genstandes der     Erfindung.     



  Das Maschinengewehr 5, von welchem  vorzugsweise zwei nebeneinander in derartiger  Distanz aufgestellt werden, dass der     Scbütze     dazwischen Platz     nehmen    kann, ruht auf jeder  Seite auf einem Untergestell, das ein zylin  drisch gebogenes Winkeleisen aufweist, dessen  liegender Schenkel eine Stützfläche 11 und  dessen stehender Schenkel eine Führung 12  bilden. Dieses Untergestell selbst ruht mit  dem stehenden Schenkel 12 auf eurer hori  zontalen Laufbahn 13, welche von zwei Stüt  zen 14 und 14a getragen wird. Beide Stützen  14, 14a tragen ein ringförmiges Drehgestell 21,    das in einem kreisförmigen     Führungsring    22  läuft, der durch Streben 21' am Flugzeug be  festigt ist.

   Armstützen 15 werden mittelst  Rolleu 16 auf der: Stützflächen 11 und     mit-          telst    Rollen 17 auf zu den Bahnen 13 paral  lelen Flächen geführt. Elastische Bänder 18,  19 (in     Fig.    3 und 4 der Deutlichkeit wegen  nicht gezeichnet) sind     finit    dem einen Ende  an den Stützflächen 11 und mit dem andern  au den Laufflächen 13 befestigt und sichern  die genaue Stellung der Flächen 11 auf den  Flächen -13. Die Stützen 15 verhindern     mit-          telst    der Rollen 16, 17, dass die Stützflächen  11 von den Laufflächen 13 abgehoben wer  den können.

   Ein Handgriff 20, in welchem  sieb ebenfalls das Organ zum Abfeuern be  finden kann, dient zur     Abwälzung    der Stütz  flächen 11 auf den Laufflächen 13. Die       Horizontaldrehung    dieser letzteren geschieht  mit Hilfe der Armstützen 15, welche Stützen,  ebenso wie die andern Teile und die     Ma-          schinengewehre,    vorzugsweise doppelt ange  wendet werden. Das Drehgestell 21 wird also  mittelst der beiden Stützen 15 gedreht, in  dem der Schütze mit seinen Achseln darauf  ruht und sich dreht, während er sich mit den  Füssen auf den Boden stemmt.

   Die Teile 9  und 10 der     Visiervorrichtung    stellen in diesem  Fall auf den     Querverbindungen    der beiden  Waffen vor dein Auge des Schützen, dessen  Kopf sich     ungefähr    irr der Mitte zwischen  und über den Armstützen befindet. Es ist  klar, dass bei geneigter oder schräg zur Flug  richtung gerichteter     Waffe    die     Visierlinie     dem Auge des Schützen folgt bei     ungezwun-          gener    vorwärtsgehender und rückwärtsgehen  der Kopfneigung.  



       Statt    der Armstütze oder ausser einer sol  chen kann an den Trägern 14, 14a oder am  Drehgestell 21 eine Sitz- oder eine Achsel  stütze vorgesehen sein. Im ersten Fall kann  das Drehgestell 21 auch durch die Füsse des  Schützen, entweder direkt durch     Abstossen.     auf den Boden des Flugzeuges oder mit Hilfe  einer     Tretvorrichtung    gedreht werden. Da  durch wird der am meisten hinderliche Ein  fluss, nämlich der Einfluss der vertikalen Be  schleunigungen des Flugzeuges auf die Be-           wegungen    von Waffe und     Schützen,    beseitigt.

    Der Einfluss der horizontalen Beschleunigun  gen des Flugzeuges und des Winddruckes  auf die vertikalen Bewegungen von     Waffe     und     Schiuzen    ist im allgemeinen weniger  gross, weil diese sich nicht so plötzlich än  dern. Dadurch aber, dass die     Waffe    nur um  eine horizontale Achse drehbar auf dem Dreh  gestell abgestützt wird, ist es möglich, auch  diesen Einfluss gänzlich auszuschalten.  



  Bei     bekannten    Vorrichtungen wird die  Beweglichkeit des Auges in vertikaler Rich  tung durch die Sitz- und     Armstützen    be  schränkt,     irrdem    durch sie der     Körper    gewisser  massen fixiert und die Bewegung des Kopfes  in bezug auf die Waffe beschränkt wird.

   Bei  der beschriebenen Vorrichtung ist dieser  Nachteil dadurch     vermieden,    dass die     Waffe     eine vorwärts- und     rückwärtswälzende    Bewe  <B>gung,</B> das heisst eine     drehende    und zugleich  wandernde Bewegung ausführen kann relativ  zum Drehgestell, indem das Untergestell 11,  12 mit einer geraden oder gebogenen Stütz  fläche auf einer gebogenen oder geraden Lauf  fläche ruht, von welchen Flächen die erste  sich auf der zweiten abwälzen kann.

   Einen  besonderen Vorteil bietet die gezeichnete  Ausführung mit einer gebogenen Lauffläche  und geraden Stützfläche, wenn die Herzlinie,  das heisst die     Seelenachse,    der     Waffe    durch  den Berührungspunkt geht, in welchem Falle  der Rückstoss gänzlich durch die Lagerung  der     Waffe        aufgenommen    wird.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung kann  nicht nur bei Flugzeugen, sondern auch au  andern Fahrzeugen, zum Beispiel auf Booten,  zum Beispiel zur Bekämpfung von Flugzeugen  verwendet werden.  



       Fig.    3 zeigt die Vorrichtung bei Anwen  dung eines und     Fig.    4 bei Anwendung zweier  Maschinengewehre.  



  Es     könnte    auch nur eine     einzige    Stütz  fläche und eine einzige Lauffläche vorhanden  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Fahrzeugen zur Unter stützung und zum Richten mindestens eines Maschinengewehres, wobei die Waffe auf einem Drehgestell gelagert ist, dadurch ge kennzeichnet, dass das Drehgestell mit min destens einer Stütze versehen ist, welche das Gewicht des Schützen wenigstens grossenteils aufnimmt und mittelst welcher das Drehge stell während des Richtens durch den Schüt zen gedreht werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stütze am Dreh gestell als Sitzstütze für den Schützen ausgebildet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Drebgstell zwei Armstützen angebracht sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgestell zwei Achselstützen trägt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der unmittelbare Träger der Feuerwaffe nur um eine senk recht zur Achse des Drehgestelles stehende Age drehbar ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der unmittel bare Träger der Feuerwaffe derart auf dem Drehgestell montiert ist, dass die Waffe auf letzterem eine derartige wälzende Be wegung ausführen kann, dass die Visier linie dein Auge des Schützen bei unge zwungener Vor- und Rückwärtsbewegung des Kopfes folgt. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5,dadurch gekennzeichnet, dass als Träger der Waffe ein Untergestell mit einer Stützfläche dient, welche auf einer Lauffläche dem Drehgestell entlang rollen kann. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche gebo gen und die Lauffläche eben ist.
    B. VorrichtungnachUnteranspruch6,dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche eben und die Lauffläche gebogen ist. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ebene Stützfläche durch die Herzlinie der Waffe geht. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dädurch gekennzeichnet, dass die Armstützen ver stellbar am Drehgestell der Waffe befe stigt sind. 11. Vorrichtung nachUnteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armstützen ver stellbar am Untergestell der Waffe befe stigt sind. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Armstützen derartig dem Untergestell und dem Dreh- Bestell entlang geleitet sind, dass sie die Stützfläche und Lauffläche miteinander in Berührung halten. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass das Unterge stell einen Handgriff für die Hand des Schützen trägt, welch letztere zusammen mit dem Arm auf einer Armstütze ruht.
CH174696D 1932-03-24 1933-03-22 Vorrichtung an Fahrzeugen zur Unterstützung und zum Richten mindestens eines Maschinengewehres. CH174696A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL421806X 1932-03-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH174696A true CH174696A (de) 1935-01-31

Family

ID=19786076

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH174696D CH174696A (de) 1932-03-24 1933-03-22 Vorrichtung an Fahrzeugen zur Unterstützung und zum Richten mindestens eines Maschinengewehres.

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE395198A (de)
CH (1) CH174696A (de)
FR (1) FR753040A (de)
GB (1) GB421806A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB421806A (en) 1934-12-24
FR753040A (fr) 1933-10-05
BE395198A (de) 1933-06-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3804463A1 (de) Kamerawagen
CH174696A (de) Vorrichtung an Fahrzeugen zur Unterstützung und zum Richten mindestens eines Maschinengewehres.
DE430989C (de) Hoehenrichtgeraet fuer Maschinengewehre
DE595118C (de) Doppelkreiszielmarke fuer Feuerwaffen zur Bekaempfung von bewegten Zielen
CH155807A (de) Flugzeugmaschinengewehrlafette.
DE666317C (de) Fussrichtmaschine fuer Geschuetze
DE710535C (de) Visiergeraet, insbesondere fuer Maschinenwaffen
DE1296997B (de) Feldgeschuetzlagerung
DE661422C (de) Geschuetz mit senkrecht einstellbarem Pivot
DE301358C (de)
DE37204C (de) Abänderung an der unter Nr. 31506 patentirten Zielübungs- und Gewehr - Einschiefsungs-Vorrichtung
DE276929C (de)
DE431916C (de) Visiergeraet zur Verfolgung bewegter Ziele
DE501291C (de) Dreibeinige Lafette mit federnder Ruecklauflagerung fuer Maschinengewehre
AT215199B (de) Stützradlagerung
DE2725844A1 (de) Vorrichtung zum abstuetzen eines verlegepanzers fuer bruecken
DE106940C (de)
DE380482C (de) Richtvorrichtung fuer Geschuetzrohre
DE666783C (de) Waffenanordnung an Flugzeugen
DE152455C (de)
DE375524C (de) Visiervorrichtung, insbesondere fuer Maschinengewehre
DE722392C (de) Verstellbare Fussstuetze an Lafettenrichtsitzen
DE689322C (de)
DE259940C (de)
DE613054C (de) Schwenklafette fuer Schusswaffen, insbesondere auf Luftfahrzeugen