CH171184A - Fernsprechanlage mit Gruppenalarmeinrichtung. - Google Patents

Fernsprechanlage mit Gruppenalarmeinrichtung.

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CH171184A
CH171184A CH171184DA CH171184A CH 171184 A CH171184 A CH 171184A CH 171184D A CH171184D A CH 171184DA CH 171184 A CH171184 A CH 171184A
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CH
Switzerland
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alarm
telephone
group
relay
center
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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  Fernsprechanlage mit     Gruppenalarmeinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine Fernsprech  anlage mit einer Einrichtung zum Übermit  teln eines Gruppenalarms, insbesondere eines       Gruppenfeueralarms    über Fernsprechleitun  gen und besteht darin, dass jeder Gruppen  alarmempfangsstelle ein Schaltmittel     züz-          geordnet    ist, welches von der Alarmzentrale  aus über die Fernsprechleitungen     gesteuert     wird. Dieses Schaltmittel     seha@ltet    bei seiner  Betätigung die Fernsprechleitung vom Teil  nehmerfernsprechapparat auf die Alarmmit  tel der     Alarmempfangsstelle    um.

   Dadurch,  dass diese Umschaltung unabhängig von dem  eventuell zur Zeit des Alarms auf der Lei  tung geführten Gespräch vorgenommen wer  den kann, wird erreicht,     dass,    man sich auch  für die Übermittlung eines zum Beispiel zum  gleichzeitigen Anruf einer Vielzahl von  Feuerwehrleuten dienenden Gruppenalarms  dieser Fernsprechleitungen bedienen     kann,wo-          durch    die Herstellungskosten der Gruppen  alarmanlage erniedrigt werden. Gleichzeitig    damit wird auch die Betriebssicherheit der  Alarmanlage erhöht, da die Betriebsbereit  schaft der     Fernsprechleitungen    bei jedem Ge  spräch überwacht wird.  



  Das jeder     Gruppenalarmempfangsstelle     zugeordnete und von der Alarmzentrale über  die     Fernspreehleitung    gesteuerte     Schaltmittel     kann als neutrales Relais ausgebildet und zwi  schen die a- und     b-Ader    der Teilnehmerlei  tung gelegt sein, wobei die Adern durch je  einen     Umschaltekontakt    des Relais vom Teil  nehmer-Fernsprechapparat auf die Alarm  mittel der     Alarmempfangsstelle    umgeschaltet  werden können.

   Die Betätigung dieses neu  tralen Relais von der     Zentrale    aus: kann dann  zum Beispiel dadurch geschehen,     @dass    an die  Fernsprechleitungen eine Spannung gelegt  wird, die grösser ist als die bei der Fern  sprechvermittlung an ,den Leitungen liegende  Spannung. Eine weitere Möglichkeit zur Ein  schaltung der Alarmmittel in der Alarm  empfangsstelle besteht durch die Verwendung      eines     polarisierten    Relais, das seinen Anker  nur bei     Umpolung    einer an der Leitung lie  genden Spannung oder bei     Ausschalten    einer  richtig gepolten     Spannung    an die Fern  sprechleitung umlegt.

   Um eine     Störung    des  Fernsprechbetriebes durch diese dem Fern  sprechapparat im Ruhezustand parallel lie  genden Relais zu vermeiden, ist es notwendig,  ihren Widerstand so gross zu machen,     dass    die  von ihnen hervorgerufene Dämpfung der       Fernsprechströme    genügend klein bleibt.  



  In den Figuren sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes schau  bildlich     und        unter    Weglassung aller für das       Verständnis    der Erfindung nicht notwendi  gen Einzelheiten     dargestellt,    und zwar zeigt:

         Fig.    1 die prinzipielle Anordnung der dar  gestellten     Gruppenalarmeinrichtungen,          Fig.    2 eine     Schaltungsanordnung    des  einen Beispiels, nach welcher Schaltung die       Gruppenalarmumschaltung    mit Hilfe eines  polarisierten Relais durchgeführt wird,       Fig.    3 eine Schaltungsanordnung des an  dern Beispiels, welche Schaltung sich von  derjenigen nach     Fig.2    dadurch unterscheidet,  dass die Alarmumschaltung mit Hilfe eines  Relais erfolgt, das auf     Stromverstärkung    in  der Teilnehmerleitung anspricht.  



  In     Fig.    1 sind T und     Te    Fernsprechteil  nehmer, die an ein selbsttätiges Fernsprech  amt F angeschlossen sind. In dem mit     Az.    be  zeichneten Feld sind die Schalt-, Signal- und       Sprecheinrichtungen    der Alarmzentrale, von  welcher der Gruppenalarm ausgeht (zum Bei  spiel einer Feuerwache), dargestellt. x deutet  eine     an.    sich bekannte     Abfragegarnitur    an,  mit deren Hilfe der alarmgebende Feuerwehr  beamte sowohl Alarmwechselstrom aussenden  als auch ein Gespräch mit den alarmierten  Feuerwehrleuten     führen.    kann.

   Um die Mit  teilungen einer grösseren Anzahl von Feuer  wehrleuten übermitteln zu     können,    wird       zweckmässigerweise    in der Alarmzentrale ein  Verstärker für den     auszusendenden    Sprech  wechselstrom vorgesehen.  



  Ausserdem ist in der Alarmzentrale die  Alarmtaste Y vorgesehen, durch deren Be  tätigung der     Gruppenalarm    vorbereitet wird,    und zwar derart,     dass    die gewünschten       Alarmempfangsstellen    mit der Alarmzentrale  in Verbindung gebracht werden.

   Um die  Zahl der Leitungen zwischen Alarmzentrale  und dem selbsttätigen Fernsprechamt, an     das     :die     Alarmempfangsstellen    angeschlossen sind;  möglichst niedrig zu     halten,    ist in beiden  Zentralen je ein     Synchronschaltwerk        Sai          bezw.        Sbi    vorgesehen, mit deren Hilfe !die  Taste Y der     Reihe    nach mit mehreren     B-          Relais        in    Verbindung gebracht wird, von  denen jedes Relais je einer Alarmempfangs  stelle und damit je einer Fernsprechleitung  zugeordnet ist.

   Mit Hilfe dieses Relais wird  ,die im Normalzustand .der Anlage die Ver  bindung zwischen dem Teilnehmer     Te    und  dem selbsttätigen Fernsprechamt     I'    her  stellende Verbindungsleitung L an die im  Fernsprechamt für :den Gruppenalarm vor  gesehene     Zusatzsehaltungseinrichtung    an  geschaltet, die im wesentlichen .aus dem     Re-          lais        S    und dem Kondensator C besteht.

   Das  ebenfalls hierzu gehörende     B-Relais    ist in an  sich     bekannter    und nicht     dargestellter    Weise  als     Selbsthalterrelais    ausgebildet, so dass es  nach kurzer Erregung über die beiden     Syn-          ehronschaltwerke        Sai,        Sbi    sich bis zur Be  endigung des Gruppenalarms hält.  



  Dadurch, dass das     B-Relais    die Umschal  tung der     Verbindungsleitung    L vom selbst  tätigen Fernsprechamt F an die Zusatzschal  tungseinrichtung mit Hilfe des Kontaktes b  durchgeführt hat, wird in später zu er  läuternder Weise die     Umschalteinrichtung    U  betätigt, welche die Teilnehmerleitung L vom  Fernsprechteilnehmer     Te    ab- und an die       Alarmempfangsstelle        Al    anschaltet.  



  Daraufhin wird von der Alarmzentrale  Az über Kondensator     C    ein Rufwechselstrom  den angeschalteten     Alarmempfangsstellen   <I>Al</I>       übermittelt,    wodurch deren     Alarmmittel    (z.  B. Wecker oder Hupen) betätigt werden.  Sobald der alarmierte     Feuerwehrmann    sich  meldet, betätigt er in an sich bekannter  Weise den     Hakenumschalter    des ihm zugeord  neten     Fernsprechapparates,    wodurch in später  zu erläuternder Weise das     S-Relais    anspricht.

    Dieses schliesst seinen Kontakt s und damit           einen        Rückmeldestromkreis,    der, um eben  falls Leitungen zu sparen, über die beiden       Synchronschaltwerke        Sag,        8b2    in der, Fern  spreeh- und Alarmzentrale nach den Rück  meldesignalmitteln Z der     Alarmzentrale    ver  läuft.

   Diese Signalmittel bestehen zweck  mässigerweise aus Signallampen eines Lam  pentableaus, die in an sich     'bekannter    Weise       über        Halterrelais    solange eingeschaltet wer  den, bis der alarmierende     Feuerwehrbeamte     durch     Betätigen    einer Handtaste die Anzeige  des Lampentableaus löscht, nachdem er sich  davon überzeugt hat, wer von den alarmier  ten Feuerwehrleuten sich gemeldet hat.  



  In     Fig.    2 ist ein Beispiel der im Prinzip  durch     Fig.    1     angedeuteten    Alarmanlage dar  gestellt. Die gleichen Schalt-, Steuer- und  Signalmittel haben die gleichen Bezugs  zeichen.  



  In der vorerwähnten Weise wird das in       Fig.    2 nicht     dargestellte    Relais B durch den  alarmierenden Beamten Ader     Alarmzentrale     Az erregt, wodurch die Verbindungsleitung  <I>L</I> mit den Adern La.,     Lb    an die beiden Wick  lungen     Sa,        Sb    des Relais     S    gelegt     wird.    Die  Wicklungen dieser Relais sind derart mit den       Kontakten        bi,        b2    und den Polen der Amts  batterie verbunden, dass die Verbindungsader  <I>La</I> nach der Umschaltung an Minuspotential  liegt,

   während die Ader     Lb    Pluspotential  hat. Demgegenüber fliesst der Mikrophon  speisestrom während eines Gespräches zwi  schen Teilnehmer     Te    und Fernsprechamt F in  umgekehrter Richtung, .so dass dann das der  Alarmempfangseinrichtung<I>Al</I> zugeordnete  polarisierte Relais P nicht anspricht. Es ist  derart     hochohmig,    dass es den Fernsprech  betrieb mit dem Teilnehmer     Te,    insbesondere  den     Mikrophonspeisestrom,    nicht nennenswert  beeinflusst.  



  Durch die     Umpolung    der an den     Leitun-          gen   <I>La,</I>     Lb    liegenden Spannung bei Betäti  gung der     Kontakte        bi.        b2    wird, und zwar nur  dann, das polarisierte     Relais    P betätigt, das  durch Umlegen seiner     Kontakte        pi,        p2    die  Verbindungsleitung L statt mit dem Teilneh  mer     Te    mit der     Alarmempfangsstelle   <I>Al ver-</I>  bindet.

      In bereits     erwähnter    Weise wird dann  von der Alarmzentrale Az     (Fig.    1) über die  Kondensatoren<I>Ca,</I>     Cb        (Fig.    2) ein Ruf  wechselstrom der     Alarmempfangsstelle   <I>Al</I>  übermittelt, deren     beispielsweise    als Wecker  ausgebildete     Alarmmittel    dadurch betätigt  werden.  



  Der dadurch     alarmierte    Feuerwehrmann  meldet sich und nimmt in     bekannter    Weise  sein     Mikrotelephon    vom Hakenumschalter.  Durch Umlegen dieses Schalters wird ein  verhältnismässig     niederohmiger        Nebenschluss     zum     ho-chohmigen    polarisierten Relais P her  gestellt, wodurch ,die Stromstärke in der Ver  bindungsleitung L derart     ansteigt,        dass    das  bisher abgefallene Relais     S    anzieht.

   Wie zu       Fig.    1     erwähnt,    schliesst dieses Relais seinen       Rückmeldekontakt    s, was     da.s    Aufleuchten  der     Rückmeldelampe    Z im Lampentableau  der     Rückxrieldezentrale   <I>Az</I> zur Folge hat..  



       Zweckmässigerweise    wird die Spannung  an den Wicklungen     Sa,        Sb    des Relais     S    oder  der Widerstand dieser Wicklungen so be  messen, dass durch die Umschaltung der Kon  takte     bi,        b2    eine     gegenüber    dem Mikrophon  speisestrom erhöhte Spannung an die Adern  .der Verbindungsleitung L gelegt wird. Da  durch wird eine verstärkte Erregung des     po.          'arisierten    Relais P erreicht und dadurch  kann verhindert werden,     .dass    der später über  die Verbindungsleitung L geschickte Alarm  wechselstrom ungewollt das polarisierte Re  lais P betätigt.

    



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.     wird die Alarmumschaltung allein dadurch  vorgenommen,     .dass    an die Verbindungslei  tung<I>L</I> mit den     Leitungsadern   <I>La,</I>     Lb    eine  erhöhte Spannung gelegt wird.

   Die Spannung  aus der den     Mikrophonspeisestrom    liefern  den Stromquelle     Bi    ist nämlich niedriger als  .die     Spannung    der das Relais S speisenden  Stromquelle     B2.    Man kann natürlich mit der  gleichen Spannung der Stromquelle, das  heisst also mit nur einer Stromquelle, aus  kommen, wenn man den Widerstand     cdes    Re  lais     8"    wesentlich kleiner macht, als den  Widerstand des Anrufrelais des Fernsprech  amtes F.

        Durch das, Umlegen der Kontakte     bi,        bz     wird daher ein     gegenüber    dem     Mikrophon-          speisestrom    des - Teilnehmers.     Te    verstärkter  Gleichstrom über die Verbindungsleitung L  geschickt, wodurch, und zwar nur dann, das       ho-chohmige    Relais W anspricht, dessen erste  Wicklung<I>WI</I> wiederum zwischen den Adern  <I>La,</I>     Lb    liegt. Relais W legt seine Kontakte       ui,        iv2    um und schaltet damit die Verbin  dungsleitung L an die     Alarmempfangsstation     <I>Al</I> an.

   Sie besteht, wie in     Fig.    3 ausführ  licher     dargestellt    ist, in bekannter Weise aus  dem Hakenumschalter     Hic,    dem Mikrophon       111i,    dem Telephon     TI    und dem Sprechtrans  formator     T7-.    Zur     Alarmierung    ist der     Wek-          ker        We    vorgesehen, .der in Reihe mit dem  Kondensator     gi    angeordnet ist, wobei     Wek-          ker    und Kondensator durch den Hakenum  schalter     Hic.    kurzgeschlossen werden können.

    In der Zuleitung zum Mikrophon     Illi    liegt  noch eine zweite Wicklung     WII    des Relais W.  Sie dient zum Halten .des     W-Relais    auch  dann, wenn     :durch    Betätigung des Haken  umschalters     Hie    ein verhältnismässig     nieder-          ohmiger        Nebenschluss    zur     hocnohmigen    Wick  lung WI     hergestelltworden    ist, wodurch bei  Fehlen der Haltewicklung ein Abfallen des       -W-Relais        eintreten        könnte.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernsprechanlage mit Einrichtung zum Übermitteln eines Gruppenalarms, insbeson dere eines Gruppenfeueralarms, über Fern sprechleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gruppenalarmempfangsstelle ein Schalt mittel zugeordnet ist, das von der Alarm zentrale aus über die Fernsprechleitungen ge steuert wird und bei seiner Betätigung die Fernsprechleitung vom Teilnehmerfernsprech apparat -ab- und an die Alarmmittel der Alarmempfangsstelle anschaltet. UNTERANSPRüYCHE 1.
    Fernsprechanlage mit Einrichtung zum Übermitteln eines Gruppenalarms nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das jeder Gruppenalarmempfangsstelle zugeordnete Schaltmittel als Relais aus gebildet ist, welches zwischen der a- und b-Ader der Teilnehmerleitung liegt und bei seiner Betätigung mittelst je eines Um schaltekontaktes die Adern .der Fern sprechleitung vom Teilnehmer-Fernsprech- apparat ab- und an die Alarmmittel der Alarmempfangsstelle anschaltet. 2.
    Fernsprechanlage mit Einrichtung zum Übermitteln eines Gruppenalarms nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen der a- und b-Ader der Teilnehmerleitung liegenden Relais durch einen gegenüber den bei Fernsprechver mittlung auftretenden Strömen verstärk ten Gleichstrom betätigt werden. 3.
    Fernsprechanlage mit Einrichtung zum Übermitteln eines Gruppenalarms nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das jeder Gruppenalarmempfangs- stelle zugeordnete Schaltmittel als polari siertes Relais ausgebildet ist, rlas durch Anlegen .einer geeignet gepolten Span nung an die Fernsprechleitung in der Alarmzentrale umgeschaltet wird.
CH171184D 1933-04-08 1933-08-07 Fernsprechanlage mit Gruppenalarmeinrichtung. CH171184A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750255C (de) * 1936-07-08 1945-01-04 Raumschutzanordnung mit Signalgabe ueber die Fernsprechleitung
DE766548C (de) * 1936-01-25 1952-10-06 Aeg Einrichtung zur gleichzeitigen Steuerung einer Mehrzahl von Signaleinrichtungen

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DE766548C (de) * 1936-01-25 1952-10-06 Aeg Einrichtung zur gleichzeitigen Steuerung einer Mehrzahl von Signaleinrichtungen
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