CH168291A - Einrichtung zum Einstellen der Wähler in Fernsprechanlagen. - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen der Wähler in Fernsprechanlagen.

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CH168291A
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Telefonaktiebolaget L Ericsson
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Ericsson Telefon Ab L M
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Description


  Einrichtung zum Einstellen der Wähler in     Fernsprochanlagen.       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum Einstellen der Wähler in     Fernspreell-          anlagen.    Bei den     Selbstanschlusssystemen,     die in der Praxis Verwendung gefunden  haben, erfolgt das Einstellen der Wähler be  kanntlich durch     Stromstossreihen,    die über  die Sprechverbindung unter Vermittlung von  Relais gesandt werden. Die Betriebssicher  heit solcher Systeme ist natürlich stark ab  hängig von der Fähigkeit der Impulsstrom  kreise, die Stromstösse zuverlässig zu über  tragen.

   Da die     Stromstossübertragung        mit     ,grosser Schnelligkeit erfolgen     muss,    und da  die zum Herstellen der Sprechverbindung  erforderliche Anzahl von Stromstössen ver  hältnismässig gross ist, bildet das     Impuls-          übertragungssystem    immer eine Fehler- und  Störungsquelle. Besonders bei     Stromstoss-          sendung    über lange Fernsprechleitungen mit  ,grosser Impedanz bietet dieser Weg des     Ein-          stellens    der Wähler grosse praktische Schwie  rigkeiten.

      Die Erfindung will die     Betriebssicherlieit     erhöhen, und zwar durch Verringerung der  Anzahl der über die Sprechverbindung zu  sendenden Stromstösse. Sie bestellt im wesent  lichen darin,     dass    ein Wähler bei seiner  numerischen     Fortsehaltung    synchron mit  einer impulszählenden Anordnung eingestellt  wird, und zwar durch Stromstösse, die über  Stromkreise gesandt werden, die von der  Sprechverbindung getrennt sind, wobei das  Einsetzen und das Unterbrechen der     Strom-          stosssendung    zum Wähler durch über Teile  der Sprechverbindung ausgesandte Steuer  ströme erfolgt.

   Die Anzahl der Stromstösse,  die über Teile der     Spreellverbindung    aus  gesandt werden müssen, kann hierdurch auf  höchstens zwei für jede Ziffer in der Teil  nehmernummer     bezw.    für jeden Wähler ver  ringert werden, wobei diese Stromstösse  zweckmässig in einem Zeitabstand ausgesandt  werden, welcher der zum Aussenden der das  Einstellen des Wählers     bezw.    des Impuls-           rechners    bewirkenden numerischen Impulse  erforderlichen Zeit entspricht. Nach einer  Ausführungsform der Erfindung kann die  Steuerung     mitt-elst    eines einzigen Strom  stosses erfolgen, dessen Dauer der Anzahl der  numerischen Impulse entspricht.  



  Der Erfindungsgegenstand ist im folgen  den anhand der Zeichnung beispielsweise be  schrieben. Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> die Verwendung der Erfindung  bei einem     Selbstansehlusssystem    mit Spei  chereinrichtung, und       Fig.    2 eine Abänderung der Anordnung  nach     Fig.   <B>1,</B> die für lange     Fernspriechleitun-          gen    verwendet werden kann.  



  Das Schema nach     Fig.   <B>1</B> veranschaulicht  eine     Stromkreisanordnung    zum Herstellen  einer Gesprächsverbindung über einen An  rufsucher<B>AS,</B> einen     Gruppenwähler        GV     und einen Leitungswähler LV. Es sind in  diesem Beispiel dauernd umlaufende Anruf  sucher ohne bestimmte Nullage voraus  gesetzt, ferner     Strowger-Gruppen-    und -Lei  tungswähler, deren Kontaktarme beim Ein  stellen zunächst durch Hubmagneten     GHN          bezw.        LHN    gehoben und dann durch Dreh  magneten     GVill        bezw.        LVM    gedreht werden.

    Das Zurückstellen der Wähler bewirken       Rückstellmagnete        GUM        bezw.        LUM.     



  Das Einstellen des Gruppenwählers und  des Leitungswählers -erfolgt unter dem     Ein-          fluss    eines als Speicher ausgebildeten Impuls  zählers<B>BEG.</B> Dieser Speicher     ist'hier        mell-          reren    Verbindungsleitungen     FL    gemeinsam  und kann mittelst eines Relais     DR    an eine  anrufende Verbindungsleitung angeschlossen  werden;

   er besteht aus drei     Stromstoss-          empfängern        RE1,        BE2,        BE3,    welche     sehritt-          weise    durch Elektromagnete     RHi,        BM2,        BM3     so angetrieben werden,     dass    ihre Kontakt  arme in die nächste Lage weitergehen, wenn  der     Antriebsmagnet    seinen Anker     loslässt.     Jeder Empfänger ist mit zwei Kontaktreihen  -und mit zwei diesen entsprechenden, nicht  dargestellten Kontaktarmen versehen,

   die in  der durch den Pfeil     Pi    angegebenen     Rieli-          tung    bewegt werden. Das Einstellen des  Speichers durch die vom Teilnehmer aus-    gesandten Impulse beherrscht ein Folge  schalter<B>801,</B> der ähnlich den Impulsempfän  gern gebaut ist. Er besitzt zwei Kontakt  reihen und zwei diesen entsprechende Kon  taktarme, -welche durch einen Antriebsmag  neten     8H1    in der durch den Pfeil P2 an  gegebenen Richtung bewegt werden. Wäh  rend des     Einstellens    der Wähler wird der  Schaltverlauf im Speicher über einen Folge  schalter 802 gesteuert, der ebenso gebaut,  ist, wie die Impulsempfänger des Speichers.

    Dieser Folgeschalter besitzt fünf Kontakt  arme, welche in der durch den Pfeil     P3    an  gegebenen Richtung durch einen Antriebs  magneten     SM,2    getrieben werden.  



  Im Beispiel stellt der Speicher die "im  pulsrechnende" Anordnung dar, und die  Wähler arbeiten zeitweise synchron mit die  ser. Speicher,     Gruppenwälller    und Leitungs  wähler sind im Beispiel mit<B>je</B> einem Im  pulssender     SD1,        8D2        bezw.        8D3    vom Relais  typ versehen. Diese sind so konstruiert,     dass     sie beim Arbeiten dieselbe Anzahl von  Stromstössen in der Zeiteinheit aussenden.  Ferner ist das Verhältnis zwischen den       Stromunterbrechungs-    und     Stromschlussperio-          den    das gleiche für sämtliche Impulssender.

    Diese Gleichförmigkeit in der Arbeitsweise  wird durch Anwendung eines selbstspeisen  den elektrischen     Seliwingungskreises    mit  konstanter Schwingungszahl erreicht. Der  Kontakt     SK    im     Impulsstromkreis    wird     mit-          telst    eines polarisierten Relais     PR1        bezw.          PR2        bezw.        PR3    unterbrochen und     gesehlos-          sen,

      wobei das Relais zwischen einem von  ihm abhängigen     Stromspeisekontakt        BK    und  dem negativen Pol der Batterie über einen  Kondensator     K    eingeschaltet ist. Parallel  zum Relais und zum Kondensator ist     zwi-          sehen    dem genannten Kontakt und dem nega  tiven Pol der Batterie ein Widerstand     M     angeordnet. Der Kontakt     BK    ist normal ge  schlossen. Beim Anlegen einer positiven  Batteriespannung an diesen Kontakt wird  der Kondensator K durch einen durch die  Relaiswicklung fliessenden Strom geladen,  der den Kontakt     BK    geschlossen zu halten  sucht.

   Infolge der     Induktanz    in der Relais-           wicklung    erhält jedoch der Kondensator K       aam    Ende der Ladeperiode eine Spannung,  welche höher ist als die Batteriespannung,  n  was zur Folge hat,     dass    der Kondensator  unter Umkehrung der Stromrichtung in der       Relaiswichlung    sich durch den Widerstand       1111    entlädt, wobei der Anker betätigt, der  Kontakt     BK    unterbrochen und der Kontakt  SK geschlossen wird.

   Infolge der Strom  umkehr wird der Kondensator K jetzt um  gekehrt geladen, wobei die     Kondensatorspan-          nung    allmählich auf einen Wert steigt, der  grösser ist als die Batteriespannung, worauf  der Kondensator sich in entgegengesetzter  Richtung unter Umkehrung des Stromes in  der     Relaiswieklung    entlädt, was zur Folge  hat,     dass    der Kontakt     SK    unterbrochen und  der Kontakt     BK    geschlossen, dem Schwin  gungskreis neue Energie zugeführt und der  genannte Verlauf wiederholt wird.

   Durch  passende Bemessung des Schwingungskreises  kann eine     beliebi--e    gewünschte     Sellwin-          gungszalil    erhalten werden, und durch gleich  mässige Bemessung sämtlicher Impulssender  können diese     veranlasst    werden, gleichförmig  und untereinander synchron zu arbeiten.  



  Das Einleiten und das Unterbrechen der       Impulsaussendung    zu einem Wähler erfolgt  mittelst eines unter der Kontrolle der Im  pulsempfänger des Speichers arbeitenden  Kontrollrelais     KR,    welches den Impulssender  am Gruppenwähler     bezw.    am Leitungswähler  überwacht, und zwar mittelst eines über  einen Teil der Gesprächsverbindung verlau  fenden Stromkreises und eines darin liegen  den Relais MR     bezw.        NR,    in     solcherWeise,          dass    der Stromkreis während einer Zeit     -e-          schlossen    gehalten wird,

   die der Zeit für die  Aussendung der gewünschten Impulszahl  <I>en</I>  entspricht.  Die Wirkungsweise ist folgende: Bei  einem Anruf vom Teilnehmerapparat<B>A</B> wird  zuerst in gewöhnlicher Weise ein Linien  stromkreis<B>1</B> durch das Linienrelais<B>AB</B> des  Teilnehmers geschlossen, das am Kontakt 2  einen Prüfstromkreis für den     Anrufsucher     vorbereitet. Wenn ein     Anrufsuelier    die an  rufende Leitung findet, wird ein Prttistrom-    kreis<B>3</B> durch das Trennrelais     BR    des Teil  nehmers geschlossen. Das Relais schaltet sich  <B>in</B>  in einen Haltestromkreis über seinen Kontakt  4 ein, bringt den     Anrufsuelier    in bekannter  Weise zum Stillstand und schaltet das  Linienrelais AB ab.

   Ein im Stromkreis<B>3</B>  liegendes Prüfrelais     CR    kennzeichnet in be  kannter Weise die Teilnehmerleitung da  durch als besetzt,     dass    es über seinen Kon  takt<B>5</B> einen Teil seiner     Wicklung    kurz  schliesst. Der Prüfstromkreis enthält ferner  das Relais     DR,    welches nun seinen Anker  anzieht und den     Stromstossspeicher    ein  schaltet. Ferner wird ein im Prüfstromkreis  liegendes Relais<B>ER</B> erregt, das an seinem  Kontakt<B>6</B> ein Verzögerungsrelais     FR    ein  schaltet, welches einen Kontakt<B>7</B> im Prüf  stromkreis unterbricht.

   Die Relais ER und       FR    ziehen langsam an, so     dass    der Strom  kreis am Kontakt<B>7</B> erst unterbrochen wird,  nachdem das Relais     DR    einen Haltestrom  über einen eigenen Kontakt<B>8</B> und einen Kon  takt<B>9</B> an einem Verzögerungsrelais HR er  halten hat. Das Relais     HR    wird über einen  Kontakt<B>10</B> an einem Impulsrelais     IR    ein  geschaltet, welches über die Teilnehmer  leitung stromführend wurde, als die Relais       CR    und     DR    ansprachen.  



  Das Relais IR wird nun durch die vom  Teilnehmer ausgesandten Impulse     beeinflusst.     Das Verzögerungsrelais     HR    hält jedoch sei  nen Anker angezogen. Beim Abfall des Re  lais     IR    wird ein Stromkreis<B>11</B> durch ein  Verzögerungsrelais     GR    geschlossen, das an  seinem Kontakt 12 den     Aulriebsmagneten          SMi    für den Folgeschalter     SO1    einschaltet.  Der Magnet     SHi    spricht an, ohne jedoch da  bei eine Bewegung des Folgeschalters zu ver  anlassen.

   Das Relais     IR    schliesst ferner einen  Stromkreis<B>13</B> durch den Antriebsmagneten       RMi    des Impulsempfängers     RE1,        und    dieser  Magnet spricht ebenfalls an, ohne eine Be  wegung der Kontaktarme zu veranlassen.  Wenn das Impulsrelais     IR    wieder anzieht,  wird der Antriebsmagnet     RM1    stromlos, und  die Kontaktarme des Impulsempfängers     BEi     gehen in die zweite Lage. Der Folgeschalter  <B>801</B> bleibt jedoch in seiner ersten Lage      stehen, weil das Relais<B>GB</B> während der  Aussendung jeder Reihe von Stromstössen  seinen Anker angezogen hält.

   Die     darauf-          folgenden    Stromunterbrechungen im Linien  stromkreis veranlassen eine schrittweise Wei  terbewegung des Impulsempfängers     BE1    in  eine der     Stromstosszahl    entsprechende Lage.  



  Am Ende der ersten     Stromstossreihe    wird  das Relais<B>GB</B>     aberregt,    der Antriebsmagnet  <I>SM</I> des Folgeschalters     SO1    wird stromlos,  und die Kontaktarme gehen in die zweite  Lage. Die folgende Impulsreihe wird daher  die Einstellung des zweiten     Stromstossemp-          fängers        BE-2    veranlassen, dessen     Antriebs-          mao-net    über den Stromkreis 14     esteuert     <B>t> 9</B>  wird. Nach beendeter Aussendung der zwei  ten Impulsreihe wird der Folgeschalter<B>801</B>  in seine dritte Lage eingestellt.

   Die dritte  Impulsreihe wird demnach den dritten Im  pulsempfänger     BE3    einstellen, dessen An  triebsmagnet über einen Stromkreis<B>15</B> be  tätigt wird. Am Ende der dritten Impuls  reihe geht der Folgeschalter 801 in seine  vierte Lage.  



  Schon unmittelbar nach der Einstellung  des ersten Impulsempfängers     BE1    wurde  durch den Abfall des Relais<B>GB</B> ein Strom  kreis<B>16</B> durch das Relais     KR    über die  zweite Kontaktreihe des Folgeschalters     SO2     und über die     Kontaktscliienen    in der obern  Kontaktreihe am Impulsempfänger     BE1    ge  schlossen.

       WennKR    infolgedessen anspricht,  schaltet es sich über einen Kontakt in der  dritten Kontaktreihe am Folgeschalter     S02     in einen Haltestromkreis<B>17</B> ein, wodurch der  Relaisstromkreis unabhängig vom Relais GR  gemacht wird, welches beim Aussenden der  folgenden     Impulsrefhe    den Kontakt<B>18</B> im  Stromkreis<B>16</B> unterbricht.

   Das Relais  KB schliesst an seinem Kontakt<B>19</B> den  Stromkreis für ein Verzögerungsrelais     LB,     welches seinerseits an seinem Kontakt<B>920</B>       dän        Antriebsmagneten        SiT12    des Folge  schalters     SO2    einschaltet, der anspricht,  ohne jedoch die Kontaktarme zu be  wegen. Das Relais     KR    schliesst ausserdem  den Pluspol der Batterie über einen Kontakt  20 an den Impulssender     SD1    des Speichers    an.

   Gleichzeitig wird ein Stromkreis<B>221</B> über  die     Verbindungsleitung-    FL durch das Re  lais HR geschlossen, das anzieht und über  seinen Kontakt<B>922</B> den Pluspol der Batterie  an den Impulssender     SD2    des Gruppen  wählers legt. Die Impulssender     8D1    und     8D2     beginnen nun zu arbeiten.

   Der Impulssender       8D1    sendet über seinen Kontakt SK und  über einen Kontakt<B>23</B> am Folgeschalter 802  Stromstösse durch den     Antriebsmagneten        R.,111     des Impulsempfängers     BE1,    dessen     Kontakl,     arme in derselben Richtung wie vorher wei  terbewegt werden, bis sie die Normallage er  reichen, der Stromkreis<B>17</B> unterbrochen und  das     Kontrollrelais        KR        aberregt    wird.

   Wenn  dabei der Kontakt 20 unterbrochen wird, hört  auch die Impulssendung -aber den Kontakt  SK und den     Antriebsmagneten        RM1    auf, so       dass    der Impulsempfänger     BEi    in der Nor  mallage stehen bleibt.  



  Inzwischen sind die Kontaktarme des  Gruppenwählers durch den Hubmagneten       GHM,    der Stromstösse über den Kontakt 24  am Relais     PR2    erhalten hat, gehoben wor  den. Wenn das Relais     KR    seinen Anker     los-          lässt,    wird das Relais     MR        aberregt    und die  Impulssendung durch den     Ilubmagneten          GHM    unterbrochen.

   Da die Impulssender       SD1    und     SD2    mit gleicher Geschwindigkeit  arbeiten, so hat offenbar der Hubmagnet -von       SD2        ebensoviele    Impulse empfangen wie der  Antriebsmagnet     BM1    von     8D1,    und zwar eine  Anzahl von Impulsen, die die Zahl der vom  Teilnehmer ausgesandten Impulse auf<B>10</B> er  gänzt.

   Beim     Aberregen    des Relais MR wird  ein Stromkreis 24 über einen Kontakt an  einem Relais     OR    geschlossen, das vorher  Strom über einen Kontakt<B>25</B> am Relais     DR     und über einen nur in der     Rulielage    des       Gruppenwählers    offenen Kontakt<B>2,6</B> am  Gruppenwähler erhalten     hat.'Im    Stromkreis  9-4 ist ein Relais PR enthalten, welches nun  seinen Anker anzieht, den Stromkreis für  den     Hubmaaneten        GHil    unterbricht und  über seinen Kontakt<B>27</B> den Drehmagneten       GVN    in einen Impulsstromkreis einschaltet,

    der einen umlaufenden Unterbrecher     SB1     enthält. Der Gruppenwähler sucht nun eine      freie Verbindungsleitung auf. An der ersten  freien Leitung wird ein Prüfstromkreis<B>28</B>  durch ein Prüfrelais<B>SB</B> geschlossen, welches  den Impulsstromkreis für den Antriebsmag  neten unterbricht und gleichzeitig den über  die Verbindungsleitung verlaufenden Strom  kreis 21 bis zum Relais<B>NB</B>     weiterschaltet..     



  Das Relais     LR    am Speicher, welches  beim     Aberregen    des Relais     KR    stromlos  wurde, ist so stark verzögert,     dass    es seinen  Anker nicht     loslässt,    ehe der Gruppenwähler  seine Sucherbewegung beendet und die Ver  bindung mit dem Leitungswähler vollendet  bat. Der Folgeschalter     80,2    ist folglich in  seiner ersten Lage stehen geblieben. Erst  wenn das Relais     LR    seinen Anker     loslässt,          Creht    der Folgeschalter     SO2    in seine zweite  Lage über.

   Wenn hierauf Impulse vom Teil  nehmer ausgesandt werden, so geschieht  nichts ausser der     Fortschaltung    des Empfän  gers     RE2,    weil das Relais     GB    dann erregt  ist. Sobald das Relais<B>GB</B> am Ende der Im  pulsreihe seinen Anker     loslässt,    wird am Kon  takt<B>18</B> ein Stromkreis durch das Relais     KR     Über einen Kontakt<B>29</B> in der zweiten Kon  taktreihe des Folgeschalters 802 geschlossen.  Wenn das Relais     KR    infolgedessen anspricht,  so schaltet es sich wie vorher über einen  Kontakt<B>80</B> in der dritten Kontaktreihe des  Folgeschalters in einen Haltestromkreis ein.

    Gleichzeitig setzt die     Impulsaussendung    vom       Impalssender        SI)i    ein, dessen Stromstösse  über den Kontakt<B>31</B> am     Folgesehalter        SO2     durch den     Antriebsmaaneten        RA12    des zwei  ten Impulsempfängers fliessen und diesen in  ähnlicher Weise, wie es vorher in     bezug    auf  den ersten     Impulsempfänger    beschrieben wor  den ist, in seine Normallage zurückstellen.

    Als das Relais     KR    seinen Anker anzog,  wurde ein Stromkreis über die     Verbindungs-          leituno,    FL durch das Relais     NR    geschlossen,  welches durch Schliessen seines- Kontaktes     32     das     Ingangsetzen    des Impulssenders     8D3    be  wirkt, der nun Stromstösse durch den     Hub-          niao-neten        LHM    des Leitungswählers sendet.

         t'     Diese Impulssendung hört auf, wenn der  zweite Impulsempfänger     _RE2    seine     Normal-          la-,e    erreicht und die Relais KB und     NR     <B>C</B>    infolgedessen     aberregt    werden. Dabei wird  ein Stromkreis<B>33</B> durch ein     Umschalterelais          TR    über einen vom     Leitungswäliler        beim-          Verlassen    seiner Ruhelage geschlossenen  Kontakt 34 hergestellt.

   Das Relais     TR    zieht  seinen Anker an und schaltet an seinem Kon  takt<B>35</B> den Drehmagneten     LYM    des Lei  tungswählers ein.  



  Wenn das Verzögerungsrelais     LB    am  Speicher seinen Anker     loslässt,    wird der       Folo-eschalter        S02    in seine dritte Lage ein  gestellt, und das Relais     hÜR    erhält nach Aus  sendung der dritten     Stromstossreihe    wieder  Strom über Kontakte<B>36</B> und<B>37</B> am Folge  schalter 802. Infolgedessen wird nun schliess  lieb. der dritte     Impulsempfän"",er        BE3    durch  Impulse über den Kontakt<B>38</B> am Folge  schalter 802 in die Normallage zurück  gestellt.

   Gleichzeitig werden die Kontakt  arme des Leitungswählers in der Seiten  richtung eingestellt, weil das Relais<B>NB</B> wie  der seinen Anker anzieht und dabei den Im  pulssender     SD3    in Gang setzt, der nun Im  pulse durch den Drehmagneten     LVM    sendet.  



  Nach vollendeter Einstellung des Lei  tungswählers und des     Impulsempfängers        BE3     im Speicher wird das Relais     KR        aberregt,     und das Verzögerungsrelais     LB    wird strom  los und     lässt    seinen Anker langsam los. Da  bei wird der     Foh:,eschalter        S02    in seine vierte  Lage gebracht.

   In dieser wird ein Strom  kreis<B>39</B> durch ein Relais UR geschlossen,       ,velches    sich in einen Haltestromkreis über       #,einen    Kontakt 40 und den Kontakt 41 am  Relais     YR    einschaltet; das Relais     VB    erhielt  beim Auszug des Relais UR Strom über die  Teilnehmerleitung. Das Relais<B>UR</B> schaltet  den Stromkreis<B>3</B> um, so     dass    die Relais     BR     und     CR    jetzt Strom über den Kontakt 42  am Relais UR erhalten.     DasRelais        DR    wird  dabei stromlos, wodurch der Speicher aus  geschaltet wird.

   Beim     Aberregen    des     In-          pulsrelais        IR,    erhält das Relais     GR    einen  Stromstoss, wodurch der Folgeschalter 801  in seine Normallage gestellt wird. Wenn  schliesslich auch das Relais HR     aberregt     wird, erhält der Antriebsmagnet     SH2    des  Folgeschalters     S02    einen Stromstoss von      einem umlaufenden     Unterbreclier        8B2    über  die     Kontaktschienen    43 in der ersten Kon  taktreihe und über einen Kontakt 44 am  Relais HR, wodurch der Folgeschalter 80-2  in seine Normallage gebracht wird.  



  Wenn der angerufene Teilnehmer frei ist,  wird ein Stromkreis 45 am Leitungswähler  durch ein Prüfrelais     YB    geschlossen, welches  seinen Anker anzieht und die Verbindung  mit dem Teilnehmer B vollendet, wobei ein       Stromspeiserelais    ZR an die Sprechleitung  angeschaltet wird. Wenn der Teilnehmer be  setzt sein sollte, bleibt das Relais     YR    strom  los, und das Relais     NR    verbleibt an der  Sprechleitung.

   Es ist mit einer an eine     Sum-          merstromquelle   <B>SS</B> angeschlossenen Wick  lung     SL    versehen, welche einen     Summerton     induziert. der an der Teilnehmerstelle<B>A</B> hör  bar wird, sobald das Relais UR betätigt  wird.  



  Wenn der Teilnehmer A nach     Beendi-          "ung    des Gespräches sein     Mikrotelephon    an  hängt, wird die Verbindung dadurch auf  gelöst,     dass    das Relais     VR        aberregt    wird.  Wenn das Relais UR infolgedessen seinen  Anker     loslässt,    wird wieder der Stromkreis<B>3</B>  geschlossen, wird aber wieder unterbrochen,  sobald das Relais     FR    infolgedessen seinen  Anker anzieht. Das Trennrelais     BB    wird       aberregt    und unterbricht endgültig den  Prüfstromkreis am Kontakt 4.

   Das Relais       OR    am     Gruppenwähler,    welches während  des Gespräches Strom über einen Kontakt 46  am Relais     _UR    erhalten hat, wird     aberregt     und schliesst an seinem Kontakt 47 den  Stromkreis für den     Rückstellmagneten        GUM,     der den Gruppenwähler in bekannter Weise  in seine Normallage zurückbringt. Wenn da  bei auch das im Prüfstromkreis<B>2,8</B> liegende  Relais     XR    am Leitungswähler     aberregt     wird, schliesst es an seinem Kontakt 48 den  Stromkreis für den     Rückstellmagneten        LUM,     der den Leitungswähler zurückstellt.  



       Fig.    2 zeigt eine Abänderung, die bei  langen, verschiedene Ämter verbindenden  Leitungen, zum Beispiel Leitungen in     Dop-          pelsprechschaltung,    verwendet wird, und bei  der Wechselstrom für die Aussendung der    Steuerimpulse über die Leitung verwendet  wird.

   Die Anordnung nach     Fig.    2 ist als  Ganzes zwischen die strichpunktierten Linien  <I>F,<B>G</B></I> in     Fio-.   <B>1</B> eingefügt zu denken; die  <B>?D</B>     23     zwischen den Linien M und H in     Fig.    2 lie  genden Teile liegen bei vom Teilnehmer A  nach dem Teilnehmer     B    hin aufgebauter  Verbindung am abgehenden Ende der Lei  tung     LL,    während die zwischen den Linien  I und<B>N</B> liegenden Teile am Amte des an  kommenden Endes angeordnet sind.  



  Der Prüfstromkreis des     Gruppenwählers     wird in diesem Falle ein Relais R2 enthalten,  welches zur Wirkung kommt, sobald der       Grappenwähler    sich an die Leitung     LL    an  schliesst. Das Relais R2 schaltet an seinem  Kontakt<B>50</B> ein Verzögerungsrelais<B>B,3</B> ein.  welches an seinem Kontakt<B>57</B> ein ebenfalls  mit Verzögerung wirkendes Relais B4 ein  schaltet. Gleichzeitig erhält ein Relais R5  Strom über den Kontakt<B>52</B> am Relais     R3.     Das Relais R4 schaltet sieh über seinen Kon  takt<B>53</B> in einen Haltestromkreis ein und  unterbricht gleichzeitig den Stromkreis für       .R3,    das nun     aberregt    wird und den Strom  kreis für<B>B5</B> unterbricht.

   Das Relais<B>B5</B> hat  beim Anziehen seines Ankers die beiden Lei  tungszweige an eine     Wechselstromquelle   <B>E</B>  angeschlossen und dadurch einen kurz  dauernden     Anrufsimpuls    durch ein im an  dern Amte befindliches Relais<B>B6</B> gesandt.  Dieses Relais ist an die Leitung über zwei  induktive Widerstände<B>C</B> und die     Gleich-          rieliter   <B>D</B> angeschlossen, welche in bekannter  Weise derart in     Brückenschaltung    angeord  net sind,     dass    der Wechselstrom gleich  gerichtet wird und immer in derselben Rich  tung durch R6 fliesst. Das Relais R6 schaltet  an seinem Kontakt 54 ein Verzögerungs  relais R7 und an seinem Kontakt<B>55</B> ein Re  lais<B>B8</B> ein.

   Das Relais<B>B7</B> bereitet durch  Schliessen seines Kontaktes<B>56</B> einen Strom  kreis für zwei Relais     Rg,        Bio    vor, der beim       Aberregen    des Relais     B6    geschlossen wird.

    Das Relais     Bio    zieht langsam an, so     dass    das  Relais     Rg    seinen Anker anziehen und eine  Hilfswicklung HL in einen     Ilaltestromkreis     über den Kontakt<B>57</B> einschalten kann, ehe           (his    Relais     Bio    an seinem Kontakt<B>58</B> den  ,Stromkreis für die Arbeitswicklung     _AL    des  Relais     Rg    unterbricht. Beim     Aberregen    des  Relais R7 wird auch der Stromkreis des Re  lais Rio unterbrochen. Das Relais     Rg    schliesst  an seinem Kontakt<B>59</B> den Stromkreis für  das Relais     XR,    am Leitungswähler.

   Nach       Aussenduno-    dieses     Anrufsiinpulses    bleiben       kl     also die Relais     B2,        R4,        Rg    stromführend.

    Die vom Relais     KR    daraufhin     aus-          1(),esaildten    Steuerimpulse werden in folgender  Weise auf den Leitungswähler übertragen:  Wenn das Relais     Ri    infolge eines solchen  Impulses seinen Anker anzieht, wird die       Wechselstromquelle   <B>E</B> an die Leitung     an-          tr        S          #e        chlossen;    das Relais<B>B6</B> spricht an und  schaltet die Relais<B>B7,</B>     Rs    ein.

   Das Relais       Ro    bleibt dabei über den Kontakt<B>60</B> am       Pielais        Bio    stromführend. Das Relais<B>B8</B>  schliesst nun einen Stromkreis über seine  Kontakte<B>61, 62</B> durch das Relais     NR    am  Leitungswähler, der dann in der     besehrie-          benen    Weise eingestellt wird.

   Beim Unter  brechen des Stromes durch     Ri    wird auch der  Wechselstromkreis über die Leitung unter  brochen, und die Relais R6 und R8 werden       aberregt,    wodurch auch der Stromkreis für  das Relais     NR    im     Leitunuswähler        unter-          broehen    wird. Beim     Aberregen    von     Rr,    wird  das Relais     Bio    durch einen kurzdauernden  Impuls über<B>56</B> erregt. Während     Bio    seinen  Anker anzieht, hält sich     Rg    über den Kon  takt<B>63</B> am Relais R6.  



  Beim     Aberregen    des Relais B2 nach be  endigtem Gespräch wird das Relais R5 in  einen Impulsstromkreis über den Kontakt 64  am Relais     R4,    den Kontakt<B>65</B> am Relais B2  und einen umlaufenden Unterbrecher     8Bs     eingeschaltet. Während das Relais B4 seinen  Anker noch angezogen hält, erhält das Re  lais<B>B5</B> zwei oder mehrere Impulse, die das  Relais R6 in Tätigkeit treten lassen. Wenn  Ra nach dem ersten Stromimpuls seinen  Anker     loslässt,    wird das Relais     Bio    wieder  erregt. Ehe Relais R7 noch     aberregt    worden  ist. ist das Relais R6 durch den     darauf-          folgenden    Stromstoss erregt worden.

   Infolge  dessen wird nun bei<B>63</B> der Haltestromkreis    für las Relais     Rg    unterbrochen, das beim  Abfallen den Stromkreis für das Relais     XR     im Leitungswähler unterbricht, wodurch der  Leitungswähler in der vorher beschriebenen  Weise     zurückcestellt    wird. Nachdem das  n  Relais     Rg        aberregt    worden ist, kann es nicht  wieder durch die folgenden, vom Relais<B>B5</B>       aus-esandten    Stromstösse     errect    werden, weil  diese so schnell aufeinander folgen,     dass        dag     Relais     Bio    seinen Anker in den Stosspausen  angezogen hält.  



  Bei den beschriebenen Ausführungsfor  men werden für jede numerische Wählerein  stellung zwei voneinander unabhängige     syn-          ehron    arbeitende Impulssender verwendet,  -von denen der Sender     SDi    am Anfang, der  Sender     SD2        beZW.        8D3    am Ende der Verbin  dungsleitung FL, über die die numerische  Wählereinstellung durch die Steuerströme  überwacht wird, angeordnet ist.

   Die Erfin  dung ist jedoch nicht auf diese Ausführungs  form     be3chränkt.    Solange die Impulsübertra  gung innerhalb desselben Amtes stattfindet,  ist es möglich, eine und dieselbe     Impuls-          stromquelle    zum Aussenden von Impulsen  sowohl zum     Stromstossspeicher,    wie zu den  Wählern zu verwenden. Dabei     müsste    vor  gesorgt werden,     dass    die Impulsstromkreise  des Speichers und des Wählers innerhalb  eines und desselben Zeitzwischenraumes zwi  schen zwei aufeinander folgenden Strom  stössen geschlossen werden.  



  Es ist klar,     dass    das vorliegende System  zum Einstellen von Wählern grosse Anforde  rungen an die     gleiebförmige    und genaue  Wirkungsweise der     Stromstosssender    stellt.       Stromstosssender    der oben beschriebenen Art  arbeiten, wie die Erfahrung gezeigt hat,  mit sehr grosser Genauigkeit. Dieselben  sind, praktisch genommen, unabhängig von  etwaigen Spannungsschwankungen der Strom  quelle. Wegen der grossen Bedeutung der ge  nannten Elemente wird die Wirkungsweise  derselben nun anhand der     Fig.   <B>3</B> näher be  schrieben.

   Die Ausführung des     Stromstoss-          senders    nach dieser Figur unterscheidet sich  von der in     Fig.   <B>1</B> dargestellten Ausführungs  form im wesentlichen dadurch,     dass    ein be-           sonderer        Sellwingungskreis    vorgesehen ist,  welcher mit dem Relais und dem Speise  stromkreis induktiv gekoppelt ist.  



  Die in der genannten     Fig.   <B>3</B> dargestellte  Anordnung arbeitet in folgender Weise.  Wenn der Schalter B geschlossen ist, ist die  <B>E.</B>     M.    K. der Batterie bestrebt., einen Strom  durch die Primärwicklung     Pl    des Transfor  mators     Ti    zu senden. Das hierdurch im  Transformator ausgebildete magnetische Feld  erzeugt in jeder Wicklung eine<B>E.</B> M.     K.,     wobei die in der sekundären     Wicklung        Si          erzeuate   <B>E.</B> M. K. einen Strom im Schwin  gungskreis     Si,   <I>P2,</I> L und<B>C</B> erzeugt.

   Der  letztgenannte Strom induziert in der Sekun  därwicklung     S2    des Transformators T2 eine  <B>E.</B>     31.        K.,    welche Strom durch die Wicklung  des polarisierten Relais PR sendet. Dieses  Relais ist so angeordnet,     dass    es bei dieser       Stromrichtuno-    den Anker K nicht aus der  dargestellten Lage bringt. Der Strom im  Schwingungskreis ladet jedoch den Konden  sator     C    bis zu einer gewissen Spannung'  deren maximale Grösse von der<B>E.</B> M.

   K. der  Batterie und ferner von sämtlichen in den  Stromkreisen enthaltenen     Eigeninduktanzen,     gegenseitigen     Induktanzen    und Widerstän  den, sowie von der Kapazität des Konden  sators<B>C</B> abhängt. Nachdem der Kondensa  tor bis zur genannten Maximalspannung     gp-          laden    worden ist, fängt derselbe an, sich zu  entladen.

   In diesem Augenblick wird also  der Strom im Schwingungskreis umgekehrt,  der Differentialquotient desselben in     bezug     auf die Zeit erreicht sein Maximum, und  hierdurch erreicht auch die in     derSekundär-          wicklung   <B>S2</B> des Transformators T2 erzeugte  <B>E.</B> M.     K.    ihren Höchstwert.

   Da der Strom im  Schwingungskreis jedoch diesmal die     um-          Olekehrte        R.ichtun    hat im Verhältnis zum     La-          zz   <B>g</B>       dungsstrom   <B>C,</B> ist die jetzt im Stromkreis des  Relais wirksame<B>E.</B> M.     K.    entgegengesetzt       frerichtet,    wodurch der Anker K vom     Kon-*          takt   <B>71</B> zum Kontakt<B>72</B> gewechselt wird       und    wodurch der Strom durch die Wicklung       Pl    unterbrochen wird.

   Bei der durch die       Stromunterbrechung    entstehenden Änderung  des Stromzustandes in der Wicklung     Pi    wird    eine<B>E.</B> M.     K.    in     S:t    erzeugt, die entgegen  setzte Richtung hat im Verhältnis zur  Stromrichtung bei dem     Stromschluss,    das  heisst gleichgerichtet ist zu derjenigen  Richtung, die dem Entladungsstrom des  Kondensators entspricht. Der letztgenannte  Strom wird also nun durch den von  der in     Si    induzierten<B>E.</B> M.     K.    erzeug  ten Strom verstärkt.

   Der verstärkte Strom  ladet den Kondensator bis zu einer ge  wissen Höchstspannung, die der vorher ge  nannten Ladespannung entgegengesetzt ist,  und der Kondensator ist nun bestrebt, sieh  zu entladen. Während der Entladung nimmt  der Strom von einem gewissen Höchstwert  auf Null ab und ändert dann seine Richtung.  Inzwischen hat die<B>E.</B> M. K. in 82 ihre Rich  tung geändert und erreicht ihren Höchst  wert, wenn der Strom in P2 umgekehrt wird.  Schon vorher ist der Anker K gegen den  Kontakt<B>71</B> gelegt worden, und der     Vorgango     wiederholt sich. Vom Kontakt<B>72</B> können  offenbar Stromstösse vom Pluspol der Bat  terie für den oben genannten Zweck entnom  men werden.  



  Die Frequenz dieser Stromstösse wird     -nun     teils von der     gesamt-en        Induktanz,    der Kapa  zität und von dem resultierenden Widerstand  im     Sehwingungskreis    und teils von der zum  Umlegen des Ankers K vom Kontakt<B>71</B>     zinn     Kontakt<B>72</B> und umgekehrt erforderlichen  Kraft abhängig sein. Je grösser der hierzu  erforderliche Strom ist, um so später     ändert     der Anker in jedem oben beschriebenen  Stromverlauf seine Lage, und um so mehr  wird also die Vollendung dieser     Stromvor.-          gänge    verspätet.

   Umgekehrt wird die Ver  spätung um so geringer,<B>je</B> schwächer     der-          Jenige    Strom ist, der zum Umstellen des  Ankers     K    erforderlich ist. Mit andern Wor  ten<B>je</B> geringer die zum Umstellen des Relais  erforderliche Energie ist im Verhältnis zur  schwingenden elektrischen Energie, um so  mehr wird die Periodenzahl von den elek  trischen Eigenschaften des     Schwingungs-          hreises    bestimmt.  



  Hieraus folgt,     dass    die Periodenzahl der  Anordnung praktisch genommen unabhängig      ist von der Batteriespannung zwischen einer  untern Grenze, die von der Empfindlichkeit,  des Relais bestimmt ist, und einer obern  Grenze, die von der zunehmenden Sättigung  in den Eisenkernen der in den Kreisen     ent-          halterien    Transformatoren und Induktions  spulen bestimmt ist.  



  In dem eben beschriebenen     Stromstoss-          sender    ist der mit dem     Schwingungskreis    ge  koppelte Gleichstromkreis nur während der  einen     Halbperiede    wirksam gewesen, da  gegen wird keine Energie dem Schwingungs  kreis zugeführt während der andern Halb  periode. Es ist klar,     dass    hierdurch Schwie  rigkeiten für das Aufrechterhalten der  Schwingungen entstehen werden, wenn die  Dämpfung des     Stromstossgenerators    wegen  der elektromagnetischen oder mechanischen  Eigenschaften desselben verhältnismässig  gross ist.

   Dieser Nachteil kann dadurch ver  mieden werden,     dass    man zwei gleichartige  Schwingungskreise anordnet, die an<B>je</B> eine  der beiden Wicklungen eines polarisierten  Relais angekoppelt sind.     Elin    solcher     Strom-          stosssender    ist in     Fig.    4 dargestellt.  



  In dieser     Fi,-ur    besteht der eine     Schwin-          t3          Igungskreis    aus einem Widerstand     r:t,    der  <B>n</B>  einen Wicklung     PR5    eines polarisierten Re  lais und dem Kondensator     Ci,    während der  andere     Sehwingungskreis    aus dem Wider  stand r2, der andern Wicklung     PR6    des pola  risierten Relais und dem Kondensator     C2    be  steht.  



  Der Gleichstrom wird über den Anker K  des polarisierten Relais und abwechselnd  über die Kontakte<B>73</B> und 74 und den Wider  stand     ri        bezw.        r2    zum Minuspol geführt.  Offenbar arbeitet jeder Schwingungskreis  zusammen mit dem Anker K in der bei       Fig.   <B>3</B> vorher beschriebenen Weise. Von dem  schwingenden System können Impulse in  verschiedenartiger Weise entnommen wer  den, und zwar beispielsweise von zwei  sich entsprechenden Punkten in den beiden  Schwingungskreisen.<B>In</B> der Figur werden  die Impulse an Punkten<B>77, 7,8</B><U>entnommen,</U>  die an den Kontakten<B>73</B> und 74 angeordnet  sind.

   Der<U>entnommene</U> Wechselstrom wird    zweckmässig der Wicklung eines andern pola  risierten Relais     PR7    zugeführt, welches perio  disch einen Kontakt<B>75, 76</B> schliesst, der  einem von einer besonderen Stromquelle aus  gespeisten Impulsstromkreis angehört.  



  Um eine noch bessere Zusammenwirkung  zwischen den beiden     Wieklungen        PR5    und       PRo    zu erhalten, kann es zweckmässig sein,  die genannten Wicklungen mittelst Trans  formatoren     T,2    und     T"2    an die Schwingungs  kreise anzuschliessen, wobei die Sekundär  wicklungen     S'2,        S"2    untereinander parallel  geschaltet sind in der Weise,     dass    die ent  stehenden elektromotorischen Kräfte Ströme  in den Relaiswicklungen     PR5    und     PR6    er  zeugen, die zum Umstellen des Ankers K zu  sammenwirken.

   Es kann zweckmässig sein,  einen Gleichrichter<B>Q</B> in den Stromkreis des  in diesem Fall normalen Relais     PB7    einzu  schalten, wodurch das Relais nur einmal für  jede Periode erregt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRT-TCIN: Einrichtung zum Einstellen der Wähler in Fernsprechanlagen, in denen die nume rische Einstellung der Wähler abhängig von einem Impulszähler erfolgt, dadurch gekenn zeichnet, dass bei dieser Einstellung eines Wählers dieser und der Impulszähler syn chron durch numerische Stromstösse ein gestellt werden, die über von der Gesprächs verbindung getrennte Stromkreise fliessen, und dass das Einleiten und Unterbrechen der Stromstosssendung zu einem Wähler durch über Teile der Gesprächsverbindung aus gesandte Steuerströme herbeigeführt wird.
    UNlTERANSPRüCEE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei der nume- risehen Einstellung eines Wählers dieser und der Impulszähler Impulse von un abhängig voneinander, aber gleichförmig arbeitenden Impulssendern erhalten, die an<B>je</B> einem Ende der Verbindungsleitung angeordnet sind, über die das numerische Einstellen des Wählers überwacht wird. 2.
    Einrichtung nach Unteransprucli <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass beide, Impuls- sender von einem Relais (KR) beherrscht werden, welches durch den Impulszähler so überwacht wird, dass es die Impuls sendung nach Aussenden einer durch die Stellung des Impulszählers bestimmten Anzahl von Impulsen unterbricht.<B>-</B> <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Impuls sender des Wählers mittelst eines über einen Teil der Gesprächsverbindung ver laufenden Stromkreises so überwacht wird,
    dass die Impulssendung durch Schliessen des Stromkreises eingeleitet und durch Unterbrechung des Stromkreises be endet wird. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Impuls zähler aus<B>-</B> einem Stromstossspeicher be steht, der die numerische Wählereinstel lung durch "Ergäuzungsimpulse" über wacht. <B>5.</B> Einrichtung nach Unteranspruell <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Impuls sender ein oder mehrere Relais aufweisen, die in Gleichtakt mit den Schwingungen in einem elektrischen Schwingungskreis arbeiten.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Patenta-uspruch, mit einem Impulssender derjenigen Art, bei dem die Impulse oder Stromstösse durch periodische Umstellung eines elektro magnetischen Relais erzeugt werden, da durch gekennzeichnet, dass der Impuls sender einen für die Impulsfrequenz ab gestimmten Schwingungskreis, mit wel chem das elektromagnetische Relais elek trisch verbunden ist, und eine vom Re- liais gesteuerte Vorrichtung zur periodi schen Zufuhr von Gleichstromenergie zum Schwingungskreis aufweist.
    <B>7.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>6,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Relais aus einem polarisierten Relais besteht, dessen Anker zwecks periodischer Zufuhr von Gleichstromenergie zum Schwingungskreis bei seinem Umlegen eine Konfaktvorrich- tung betätigt, die in einem mit dem Schwinguugskreis gekoppelten Gleich stromkreis enthalten ist.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Impuls sender zwei gleichartige Schwingungs kreise umfasst, die an einen die zwei Wicklungen eines polarisierten Relais enthaltenden Stromkreis angekoppelt sind, und dass die durch das genannte Re lais in zwei Stellungen umstellbare Kontaktvorrichtung in der einen Stel lung eine Gleichstromquelle mit einem an den einen Schwingungskreis angeschal teten Stromkreis verbindet, während ein an den andern Sehwingungskreis an geschalteter Stromkreis von der Strom quelle getrennt ist, und dass in der an dern Stellung der Kontaktvorrichtung die Verhältnisse umgekehrt sind,
    wobei die Relaiswicklungen so geschaltet sind, dass die Ströme in ihnen bei der Umstellung des polarisierten Relais zusammenwirken.
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