Einrichtung zum Einstellen der Wähler in Fernsprochanlagen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einstellen der Wähler in Fernspreell- anlagen. Bei den Selbstanschlusssystemen, die in der Praxis Verwendung gefunden haben, erfolgt das Einstellen der Wähler be kanntlich durch Stromstossreihen, die über die Sprechverbindung unter Vermittlung von Relais gesandt werden. Die Betriebssicher heit solcher Systeme ist natürlich stark ab hängig von der Fähigkeit der Impulsstrom kreise, die Stromstösse zuverlässig zu über tragen.
Da die Stromstossübertragung mit ,grosser Schnelligkeit erfolgen muss, und da die zum Herstellen der Sprechverbindung erforderliche Anzahl von Stromstössen ver hältnismässig gross ist, bildet das Impuls- übertragungssystem immer eine Fehler- und Störungsquelle. Besonders bei Stromstoss- sendung über lange Fernsprechleitungen mit ,grosser Impedanz bietet dieser Weg des Ein- stellens der Wähler grosse praktische Schwie rigkeiten.
Die Erfindung will die Betriebssicherlieit erhöhen, und zwar durch Verringerung der Anzahl der über die Sprechverbindung zu sendenden Stromstösse. Sie bestellt im wesent lichen darin, dass ein Wähler bei seiner numerischen Fortsehaltung synchron mit einer impulszählenden Anordnung eingestellt wird, und zwar durch Stromstösse, die über Stromkreise gesandt werden, die von der Sprechverbindung getrennt sind, wobei das Einsetzen und das Unterbrechen der Strom- stosssendung zum Wähler durch über Teile der Sprechverbindung ausgesandte Steuer ströme erfolgt.
Die Anzahl der Stromstösse, die über Teile der Spreellverbindung aus gesandt werden müssen, kann hierdurch auf höchstens zwei für jede Ziffer in der Teil nehmernummer bezw. für jeden Wähler ver ringert werden, wobei diese Stromstösse zweckmässig in einem Zeitabstand ausgesandt werden, welcher der zum Aussenden der das Einstellen des Wählers bezw. des Impuls- rechners bewirkenden numerischen Impulse erforderlichen Zeit entspricht. Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Steuerung mitt-elst eines einzigen Strom stosses erfolgen, dessen Dauer der Anzahl der numerischen Impulse entspricht.
Der Erfindungsgegenstand ist im folgen den anhand der Zeichnung beispielsweise be schrieben. Es zeigt: Fig. <B>1</B> die Verwendung der Erfindung bei einem Selbstansehlusssystem mit Spei chereinrichtung, und Fig. 2 eine Abänderung der Anordnung nach Fig. <B>1,</B> die für lange Fernspriechleitun- gen verwendet werden kann.
Das Schema nach Fig. <B>1</B> veranschaulicht eine Stromkreisanordnung zum Herstellen einer Gesprächsverbindung über einen An rufsucher<B>AS,</B> einen Gruppenwähler GV und einen Leitungswähler LV. Es sind in diesem Beispiel dauernd umlaufende Anruf sucher ohne bestimmte Nullage voraus gesetzt, ferner Strowger-Gruppen- und -Lei tungswähler, deren Kontaktarme beim Ein stellen zunächst durch Hubmagneten GHN bezw. LHN gehoben und dann durch Dreh magneten GVill bezw. LVM gedreht werden.
Das Zurückstellen der Wähler bewirken Rückstellmagnete GUM bezw. LUM.
Das Einstellen des Gruppenwählers und des Leitungswählers -erfolgt unter dem Ein- fluss eines als Speicher ausgebildeten Impuls zählers<B>BEG.</B> Dieser Speicher ist'hier mell- reren Verbindungsleitungen FL gemeinsam und kann mittelst eines Relais DR an eine anrufende Verbindungsleitung angeschlossen werden;
er besteht aus drei Stromstoss- empfängern RE1, BE2, BE3, welche sehritt- weise durch Elektromagnete RHi, BM2, BM3 so angetrieben werden, dass ihre Kontakt arme in die nächste Lage weitergehen, wenn der Antriebsmagnet seinen Anker loslässt. Jeder Empfänger ist mit zwei Kontaktreihen -und mit zwei diesen entsprechenden, nicht dargestellten Kontaktarmen versehen,
die in der durch den Pfeil Pi angegebenen Rieli- tung bewegt werden. Das Einstellen des Speichers durch die vom Teilnehmer aus- gesandten Impulse beherrscht ein Folge schalter<B>801,</B> der ähnlich den Impulsempfän gern gebaut ist. Er besitzt zwei Kontakt reihen und zwei diesen entsprechende Kon taktarme, -welche durch einen Antriebsmag neten 8H1 in der durch den Pfeil P2 an gegebenen Richtung bewegt werden. Wäh rend des Einstellens der Wähler wird der Schaltverlauf im Speicher über einen Folge schalter 802 gesteuert, der ebenso gebaut, ist, wie die Impulsempfänger des Speichers.
Dieser Folgeschalter besitzt fünf Kontakt arme, welche in der durch den Pfeil P3 an gegebenen Richtung durch einen Antriebs magneten SM,2 getrieben werden.
Im Beispiel stellt der Speicher die "im pulsrechnende" Anordnung dar, und die Wähler arbeiten zeitweise synchron mit die ser. Speicher, Gruppenwälller und Leitungs wähler sind im Beispiel mit<B>je</B> einem Im pulssender SD1, 8D2 bezw. 8D3 vom Relais typ versehen. Diese sind so konstruiert, dass sie beim Arbeiten dieselbe Anzahl von Stromstössen in der Zeiteinheit aussenden. Ferner ist das Verhältnis zwischen den Stromunterbrechungs- und Stromschlussperio- den das gleiche für sämtliche Impulssender.
Diese Gleichförmigkeit in der Arbeitsweise wird durch Anwendung eines selbstspeisen den elektrischen Seliwingungskreises mit konstanter Schwingungszahl erreicht. Der Kontakt SK im Impulsstromkreis wird mit- telst eines polarisierten Relais PR1 bezw. PR2 bezw. PR3 unterbrochen und gesehlos- sen,
wobei das Relais zwischen einem von ihm abhängigen Stromspeisekontakt BK und dem negativen Pol der Batterie über einen Kondensator K eingeschaltet ist. Parallel zum Relais und zum Kondensator ist zwi- sehen dem genannten Kontakt und dem nega tiven Pol der Batterie ein Widerstand M angeordnet. Der Kontakt BK ist normal ge schlossen. Beim Anlegen einer positiven Batteriespannung an diesen Kontakt wird der Kondensator K durch einen durch die Relaiswicklung fliessenden Strom geladen, der den Kontakt BK geschlossen zu halten sucht.
Infolge der Induktanz in der Relais- wicklung erhält jedoch der Kondensator K aam Ende der Ladeperiode eine Spannung, welche höher ist als die Batteriespannung, n was zur Folge hat, dass der Kondensator unter Umkehrung der Stromrichtung in der Relaiswichlung sich durch den Widerstand 1111 entlädt, wobei der Anker betätigt, der Kontakt BK unterbrochen und der Kontakt SK geschlossen wird.
Infolge der Strom umkehr wird der Kondensator K jetzt um gekehrt geladen, wobei die Kondensatorspan- nung allmählich auf einen Wert steigt, der grösser ist als die Batteriespannung, worauf der Kondensator sich in entgegengesetzter Richtung unter Umkehrung des Stromes in der Relaiswieklung entlädt, was zur Folge hat, dass der Kontakt SK unterbrochen und der Kontakt BK geschlossen, dem Schwin gungskreis neue Energie zugeführt und der genannte Verlauf wiederholt wird.
Durch passende Bemessung des Schwingungskreises kann eine beliebi--e gewünschte Sellwin- gungszalil erhalten werden, und durch gleich mässige Bemessung sämtlicher Impulssender können diese veranlasst werden, gleichförmig und untereinander synchron zu arbeiten.
Das Einleiten und das Unterbrechen der Impulsaussendung zu einem Wähler erfolgt mittelst eines unter der Kontrolle der Im pulsempfänger des Speichers arbeitenden Kontrollrelais KR, welches den Impulssender am Gruppenwähler bezw. am Leitungswähler überwacht, und zwar mittelst eines über einen Teil der Gesprächsverbindung verlau fenden Stromkreises und eines darin liegen den Relais MR bezw. NR, in solcherWeise, dass der Stromkreis während einer Zeit -e- schlossen gehalten wird,
die der Zeit für die Aussendung der gewünschten Impulszahl <I>en</I> entspricht. Die Wirkungsweise ist folgende: Bei einem Anruf vom Teilnehmerapparat<B>A</B> wird zuerst in gewöhnlicher Weise ein Linien stromkreis<B>1</B> durch das Linienrelais<B>AB</B> des Teilnehmers geschlossen, das am Kontakt 2 einen Prüfstromkreis für den Anrufsucher vorbereitet. Wenn ein Anrufsuelier die an rufende Leitung findet, wird ein Prttistrom- kreis<B>3</B> durch das Trennrelais BR des Teil nehmers geschlossen. Das Relais schaltet sich <B>in</B> in einen Haltestromkreis über seinen Kontakt 4 ein, bringt den Anrufsuelier in bekannter Weise zum Stillstand und schaltet das Linienrelais AB ab.
Ein im Stromkreis<B>3</B> liegendes Prüfrelais CR kennzeichnet in be kannter Weise die Teilnehmerleitung da durch als besetzt, dass es über seinen Kon takt<B>5</B> einen Teil seiner Wicklung kurz schliesst. Der Prüfstromkreis enthält ferner das Relais DR, welches nun seinen Anker anzieht und den Stromstossspeicher ein schaltet. Ferner wird ein im Prüfstromkreis liegendes Relais<B>ER</B> erregt, das an seinem Kontakt<B>6</B> ein Verzögerungsrelais FR ein schaltet, welches einen Kontakt<B>7</B> im Prüf stromkreis unterbricht.
Die Relais ER und FR ziehen langsam an, so dass der Strom kreis am Kontakt<B>7</B> erst unterbrochen wird, nachdem das Relais DR einen Haltestrom über einen eigenen Kontakt<B>8</B> und einen Kon takt<B>9</B> an einem Verzögerungsrelais HR er halten hat. Das Relais HR wird über einen Kontakt<B>10</B> an einem Impulsrelais IR ein geschaltet, welches über die Teilnehmer leitung stromführend wurde, als die Relais CR und DR ansprachen.
Das Relais IR wird nun durch die vom Teilnehmer ausgesandten Impulse beeinflusst. Das Verzögerungsrelais HR hält jedoch sei nen Anker angezogen. Beim Abfall des Re lais IR wird ein Stromkreis<B>11</B> durch ein Verzögerungsrelais GR geschlossen, das an seinem Kontakt 12 den Aulriebsmagneten SMi für den Folgeschalter SO1 einschaltet. Der Magnet SHi spricht an, ohne jedoch da bei eine Bewegung des Folgeschalters zu ver anlassen.
Das Relais IR schliesst ferner einen Stromkreis<B>13</B> durch den Antriebsmagneten RMi des Impulsempfängers RE1, und dieser Magnet spricht ebenfalls an, ohne eine Be wegung der Kontaktarme zu veranlassen. Wenn das Impulsrelais IR wieder anzieht, wird der Antriebsmagnet RM1 stromlos, und die Kontaktarme des Impulsempfängers BEi gehen in die zweite Lage. Der Folgeschalter <B>801</B> bleibt jedoch in seiner ersten Lage stehen, weil das Relais<B>GB</B> während der Aussendung jeder Reihe von Stromstössen seinen Anker angezogen hält.
Die darauf- folgenden Stromunterbrechungen im Linien stromkreis veranlassen eine schrittweise Wei terbewegung des Impulsempfängers BE1 in eine der Stromstosszahl entsprechende Lage.
Am Ende der ersten Stromstossreihe wird das Relais<B>GB</B> aberregt, der Antriebsmagnet <I>SM</I> des Folgeschalters SO1 wird stromlos, und die Kontaktarme gehen in die zweite Lage. Die folgende Impulsreihe wird daher die Einstellung des zweiten Stromstossemp- fängers BE-2 veranlassen, dessen Antriebs- mao-net über den Stromkreis 14 esteuert <B>t> 9</B> wird. Nach beendeter Aussendung der zwei ten Impulsreihe wird der Folgeschalter<B>801</B> in seine dritte Lage eingestellt.
Die dritte Impulsreihe wird demnach den dritten Im pulsempfänger BE3 einstellen, dessen An triebsmagnet über einen Stromkreis<B>15</B> be tätigt wird. Am Ende der dritten Impuls reihe geht der Folgeschalter 801 in seine vierte Lage.
Schon unmittelbar nach der Einstellung des ersten Impulsempfängers BE1 wurde durch den Abfall des Relais<B>GB</B> ein Strom kreis<B>16</B> durch das Relais KR über die zweite Kontaktreihe des Folgeschalters SO2 und über die Kontaktscliienen in der obern Kontaktreihe am Impulsempfänger BE1 ge schlossen.
WennKR infolgedessen anspricht, schaltet es sich über einen Kontakt in der dritten Kontaktreihe am Folgeschalter S02 in einen Haltestromkreis<B>17</B> ein, wodurch der Relaisstromkreis unabhängig vom Relais GR gemacht wird, welches beim Aussenden der folgenden Impulsrefhe den Kontakt<B>18</B> im Stromkreis<B>16</B> unterbricht.
Das Relais KB schliesst an seinem Kontakt<B>19</B> den Stromkreis für ein Verzögerungsrelais LB, welches seinerseits an seinem Kontakt<B>920</B> dän Antriebsmagneten SiT12 des Folge schalters SO2 einschaltet, der anspricht, ohne jedoch die Kontaktarme zu be wegen. Das Relais KR schliesst ausserdem den Pluspol der Batterie über einen Kontakt 20 an den Impulssender SD1 des Speichers an.
Gleichzeitig wird ein Stromkreis<B>221</B> über die Verbindungsleitung- FL durch das Re lais HR geschlossen, das anzieht und über seinen Kontakt<B>922</B> den Pluspol der Batterie an den Impulssender SD2 des Gruppen wählers legt. Die Impulssender 8D1 und 8D2 beginnen nun zu arbeiten.
Der Impulssender 8D1 sendet über seinen Kontakt SK und über einen Kontakt<B>23</B> am Folgeschalter 802 Stromstösse durch den Antriebsmagneten R.,111 des Impulsempfängers BE1, dessen Kontakl, arme in derselben Richtung wie vorher wei terbewegt werden, bis sie die Normallage er reichen, der Stromkreis<B>17</B> unterbrochen und das Kontrollrelais KR aberregt wird.
Wenn dabei der Kontakt 20 unterbrochen wird, hört auch die Impulssendung -aber den Kontakt SK und den Antriebsmagneten RM1 auf, so dass der Impulsempfänger BEi in der Nor mallage stehen bleibt.
Inzwischen sind die Kontaktarme des Gruppenwählers durch den Hubmagneten GHM, der Stromstösse über den Kontakt 24 am Relais PR2 erhalten hat, gehoben wor den. Wenn das Relais KR seinen Anker los- lässt, wird das Relais MR aberregt und die Impulssendung durch den Ilubmagneten GHM unterbrochen.
Da die Impulssender SD1 und SD2 mit gleicher Geschwindigkeit arbeiten, so hat offenbar der Hubmagnet -von SD2 ebensoviele Impulse empfangen wie der Antriebsmagnet BM1 von 8D1, und zwar eine Anzahl von Impulsen, die die Zahl der vom Teilnehmer ausgesandten Impulse auf<B>10</B> er gänzt.
Beim Aberregen des Relais MR wird ein Stromkreis 24 über einen Kontakt an einem Relais OR geschlossen, das vorher Strom über einen Kontakt<B>25</B> am Relais DR und über einen nur in der Rulielage des Gruppenwählers offenen Kontakt<B>2,6</B> am Gruppenwähler erhalten hat.'Im Stromkreis 9-4 ist ein Relais PR enthalten, welches nun seinen Anker anzieht, den Stromkreis für den Hubmaaneten GHil unterbricht und über seinen Kontakt<B>27</B> den Drehmagneten GVN in einen Impulsstromkreis einschaltet,
der einen umlaufenden Unterbrecher SB1 enthält. Der Gruppenwähler sucht nun eine freie Verbindungsleitung auf. An der ersten freien Leitung wird ein Prüfstromkreis<B>28</B> durch ein Prüfrelais<B>SB</B> geschlossen, welches den Impulsstromkreis für den Antriebsmag neten unterbricht und gleichzeitig den über die Verbindungsleitung verlaufenden Strom kreis 21 bis zum Relais<B>NB</B> weiterschaltet..
Das Relais LR am Speicher, welches beim Aberregen des Relais KR stromlos wurde, ist so stark verzögert, dass es seinen Anker nicht loslässt, ehe der Gruppenwähler seine Sucherbewegung beendet und die Ver bindung mit dem Leitungswähler vollendet bat. Der Folgeschalter 80,2 ist folglich in seiner ersten Lage stehen geblieben. Erst wenn das Relais LR seinen Anker loslässt, Creht der Folgeschalter SO2 in seine zweite Lage über.
Wenn hierauf Impulse vom Teil nehmer ausgesandt werden, so geschieht nichts ausser der Fortschaltung des Empfän gers RE2, weil das Relais GB dann erregt ist. Sobald das Relais<B>GB</B> am Ende der Im pulsreihe seinen Anker loslässt, wird am Kon takt<B>18</B> ein Stromkreis durch das Relais KR Über einen Kontakt<B>29</B> in der zweiten Kon taktreihe des Folgeschalters 802 geschlossen. Wenn das Relais KR infolgedessen anspricht, so schaltet es sich wie vorher über einen Kontakt<B>80</B> in der dritten Kontaktreihe des Folgeschalters in einen Haltestromkreis ein.
Gleichzeitig setzt die Impulsaussendung vom Impalssender SI)i ein, dessen Stromstösse über den Kontakt<B>31</B> am Folgesehalter SO2 durch den Antriebsmaaneten RA12 des zwei ten Impulsempfängers fliessen und diesen in ähnlicher Weise, wie es vorher in bezug auf den ersten Impulsempfänger beschrieben wor den ist, in seine Normallage zurückstellen.
Als das Relais KR seinen Anker anzog, wurde ein Stromkreis über die Verbindungs- leituno, FL durch das Relais NR geschlossen, welches durch Schliessen seines- Kontaktes 32 das Ingangsetzen des Impulssenders 8D3 be wirkt, der nun Stromstösse durch den Hub- niao-neten LHM des Leitungswählers sendet.
t' Diese Impulssendung hört auf, wenn der zweite Impulsempfänger _RE2 seine Normal- la-,e erreicht und die Relais KB und NR <B>C</B> infolgedessen aberregt werden. Dabei wird ein Stromkreis<B>33</B> durch ein Umschalterelais TR über einen vom Leitungswäliler beim- Verlassen seiner Ruhelage geschlossenen Kontakt 34 hergestellt.
Das Relais TR zieht seinen Anker an und schaltet an seinem Kon takt<B>35</B> den Drehmagneten LYM des Lei tungswählers ein.
Wenn das Verzögerungsrelais LB am Speicher seinen Anker loslässt, wird der Folo-eschalter S02 in seine dritte Lage ein gestellt, und das Relais hÜR erhält nach Aus sendung der dritten Stromstossreihe wieder Strom über Kontakte<B>36</B> und<B>37</B> am Folge schalter 802. Infolgedessen wird nun schliess lieb. der dritte Impulsempfän"",er BE3 durch Impulse über den Kontakt<B>38</B> am Folge schalter 802 in die Normallage zurück gestellt.
Gleichzeitig werden die Kontakt arme des Leitungswählers in der Seiten richtung eingestellt, weil das Relais<B>NB</B> wie der seinen Anker anzieht und dabei den Im pulssender SD3 in Gang setzt, der nun Im pulse durch den Drehmagneten LVM sendet.
Nach vollendeter Einstellung des Lei tungswählers und des Impulsempfängers BE3 im Speicher wird das Relais KR aberregt, und das Verzögerungsrelais LB wird strom los und lässt seinen Anker langsam los. Da bei wird der Foh:,eschalter S02 in seine vierte Lage gebracht.
In dieser wird ein Strom kreis<B>39</B> durch ein Relais UR geschlossen, ,velches sich in einen Haltestromkreis über #,einen Kontakt 40 und den Kontakt 41 am Relais YR einschaltet; das Relais VB erhielt beim Auszug des Relais UR Strom über die Teilnehmerleitung. Das Relais<B>UR</B> schaltet den Stromkreis<B>3</B> um, so dass die Relais BR und CR jetzt Strom über den Kontakt 42 am Relais UR erhalten. DasRelais DR wird dabei stromlos, wodurch der Speicher aus geschaltet wird.
Beim Aberregen des In- pulsrelais IR, erhält das Relais GR einen Stromstoss, wodurch der Folgeschalter 801 in seine Normallage gestellt wird. Wenn schliesslich auch das Relais HR aberregt wird, erhält der Antriebsmagnet SH2 des Folgeschalters S02 einen Stromstoss von einem umlaufenden Unterbreclier 8B2 über die Kontaktschienen 43 in der ersten Kon taktreihe und über einen Kontakt 44 am Relais HR, wodurch der Folgeschalter 80-2 in seine Normallage gebracht wird.
Wenn der angerufene Teilnehmer frei ist, wird ein Stromkreis 45 am Leitungswähler durch ein Prüfrelais YB geschlossen, welches seinen Anker anzieht und die Verbindung mit dem Teilnehmer B vollendet, wobei ein Stromspeiserelais ZR an die Sprechleitung angeschaltet wird. Wenn der Teilnehmer be setzt sein sollte, bleibt das Relais YR strom los, und das Relais NR verbleibt an der Sprechleitung.
Es ist mit einer an eine Sum- merstromquelle <B>SS</B> angeschlossenen Wick lung SL versehen, welche einen Summerton induziert. der an der Teilnehmerstelle<B>A</B> hör bar wird, sobald das Relais UR betätigt wird.
Wenn der Teilnehmer A nach Beendi- "ung des Gespräches sein Mikrotelephon an hängt, wird die Verbindung dadurch auf gelöst, dass das Relais VR aberregt wird. Wenn das Relais UR infolgedessen seinen Anker loslässt, wird wieder der Stromkreis<B>3</B> geschlossen, wird aber wieder unterbrochen, sobald das Relais FR infolgedessen seinen Anker anzieht. Das Trennrelais BB wird aberregt und unterbricht endgültig den Prüfstromkreis am Kontakt 4.
Das Relais OR am Gruppenwähler, welches während des Gespräches Strom über einen Kontakt 46 am Relais _UR erhalten hat, wird aberregt und schliesst an seinem Kontakt 47 den Stromkreis für den Rückstellmagneten GUM, der den Gruppenwähler in bekannter Weise in seine Normallage zurückbringt. Wenn da bei auch das im Prüfstromkreis<B>2,8</B> liegende Relais XR am Leitungswähler aberregt wird, schliesst es an seinem Kontakt 48 den Stromkreis für den Rückstellmagneten LUM, der den Leitungswähler zurückstellt.
Fig. 2 zeigt eine Abänderung, die bei langen, verschiedene Ämter verbindenden Leitungen, zum Beispiel Leitungen in Dop- pelsprechschaltung, verwendet wird, und bei der Wechselstrom für die Aussendung der Steuerimpulse über die Leitung verwendet wird.
Die Anordnung nach Fig. 2 ist als Ganzes zwischen die strichpunktierten Linien <I>F,<B>G</B></I> in Fio-. <B>1</B> eingefügt zu denken; die <B>?D</B> 23 zwischen den Linien M und H in Fig. 2 lie genden Teile liegen bei vom Teilnehmer A nach dem Teilnehmer B hin aufgebauter Verbindung am abgehenden Ende der Lei tung LL, während die zwischen den Linien I und<B>N</B> liegenden Teile am Amte des an kommenden Endes angeordnet sind.
Der Prüfstromkreis des Gruppenwählers wird in diesem Falle ein Relais R2 enthalten, welches zur Wirkung kommt, sobald der Grappenwähler sich an die Leitung LL an schliesst. Das Relais R2 schaltet an seinem Kontakt<B>50</B> ein Verzögerungsrelais<B>B,3</B> ein. welches an seinem Kontakt<B>57</B> ein ebenfalls mit Verzögerung wirkendes Relais B4 ein schaltet. Gleichzeitig erhält ein Relais R5 Strom über den Kontakt<B>52</B> am Relais R3. Das Relais R4 schaltet sieh über seinen Kon takt<B>53</B> in einen Haltestromkreis ein und unterbricht gleichzeitig den Stromkreis für .R3, das nun aberregt wird und den Strom kreis für<B>B5</B> unterbricht.
Das Relais<B>B5</B> hat beim Anziehen seines Ankers die beiden Lei tungszweige an eine Wechselstromquelle <B>E</B> angeschlossen und dadurch einen kurz dauernden Anrufsimpuls durch ein im an dern Amte befindliches Relais<B>B6</B> gesandt. Dieses Relais ist an die Leitung über zwei induktive Widerstände<B>C</B> und die Gleich- rieliter <B>D</B> angeschlossen, welche in bekannter Weise derart in Brückenschaltung angeord net sind, dass der Wechselstrom gleich gerichtet wird und immer in derselben Rich tung durch R6 fliesst. Das Relais R6 schaltet an seinem Kontakt 54 ein Verzögerungs relais R7 und an seinem Kontakt<B>55</B> ein Re lais<B>B8</B> ein.
Das Relais<B>B7</B> bereitet durch Schliessen seines Kontaktes<B>56</B> einen Strom kreis für zwei Relais Rg, Bio vor, der beim Aberregen des Relais B6 geschlossen wird.
Das Relais Bio zieht langsam an, so dass das Relais Rg seinen Anker anziehen und eine Hilfswicklung HL in einen Ilaltestromkreis über den Kontakt<B>57</B> einschalten kann, ehe (his Relais Bio an seinem Kontakt<B>58</B> den ,Stromkreis für die Arbeitswicklung _AL des Relais Rg unterbricht. Beim Aberregen des Relais R7 wird auch der Stromkreis des Re lais Rio unterbrochen. Das Relais Rg schliesst an seinem Kontakt<B>59</B> den Stromkreis für das Relais XR, am Leitungswähler.
Nach Aussenduno- dieses Anrufsiinpulses bleiben kl also die Relais B2, R4, Rg stromführend.
Die vom Relais KR daraufhin aus- 1(),esaildten Steuerimpulse werden in folgender Weise auf den Leitungswähler übertragen: Wenn das Relais Ri infolge eines solchen Impulses seinen Anker anzieht, wird die Wechselstromquelle <B>E</B> an die Leitung an- tr S #e chlossen; das Relais<B>B6</B> spricht an und schaltet die Relais<B>B7,</B> Rs ein.
Das Relais Ro bleibt dabei über den Kontakt<B>60</B> am Pielais Bio stromführend. Das Relais<B>B8</B> schliesst nun einen Stromkreis über seine Kontakte<B>61, 62</B> durch das Relais NR am Leitungswähler, der dann in der besehrie- benen Weise eingestellt wird.
Beim Unter brechen des Stromes durch Ri wird auch der Wechselstromkreis über die Leitung unter brochen, und die Relais R6 und R8 werden aberregt, wodurch auch der Stromkreis für das Relais NR im Leitunuswähler unter- broehen wird. Beim Aberregen von Rr, wird das Relais Bio durch einen kurzdauernden Impuls über<B>56</B> erregt. Während Bio seinen Anker anzieht, hält sich Rg über den Kon takt<B>63</B> am Relais R6.
Beim Aberregen des Relais B2 nach be endigtem Gespräch wird das Relais R5 in einen Impulsstromkreis über den Kontakt 64 am Relais R4, den Kontakt<B>65</B> am Relais B2 und einen umlaufenden Unterbrecher 8Bs eingeschaltet. Während das Relais B4 seinen Anker noch angezogen hält, erhält das Re lais<B>B5</B> zwei oder mehrere Impulse, die das Relais R6 in Tätigkeit treten lassen. Wenn Ra nach dem ersten Stromimpuls seinen Anker loslässt, wird das Relais Bio wieder erregt. Ehe Relais R7 noch aberregt worden ist. ist das Relais R6 durch den darauf- folgenden Stromstoss erregt worden.
Infolge dessen wird nun bei<B>63</B> der Haltestromkreis für las Relais Rg unterbrochen, das beim Abfallen den Stromkreis für das Relais XR im Leitungswähler unterbricht, wodurch der Leitungswähler in der vorher beschriebenen Weise zurückcestellt wird. Nachdem das n Relais Rg aberregt worden ist, kann es nicht wieder durch die folgenden, vom Relais<B>B5</B> aus-esandten Stromstösse errect werden, weil diese so schnell aufeinander folgen, dass dag Relais Bio seinen Anker in den Stosspausen angezogen hält.
Bei den beschriebenen Ausführungsfor men werden für jede numerische Wählerein stellung zwei voneinander unabhängige syn- ehron arbeitende Impulssender verwendet, -von denen der Sender SDi am Anfang, der Sender SD2 beZW. 8D3 am Ende der Verbin dungsleitung FL, über die die numerische Wählereinstellung durch die Steuerströme überwacht wird, angeordnet ist.
Die Erfin dung ist jedoch nicht auf diese Ausführungs form be3chränkt. Solange die Impulsübertra gung innerhalb desselben Amtes stattfindet, ist es möglich, eine und dieselbe Impuls- stromquelle zum Aussenden von Impulsen sowohl zum Stromstossspeicher, wie zu den Wählern zu verwenden. Dabei müsste vor gesorgt werden, dass die Impulsstromkreise des Speichers und des Wählers innerhalb eines und desselben Zeitzwischenraumes zwi schen zwei aufeinander folgenden Strom stössen geschlossen werden.
Es ist klar, dass das vorliegende System zum Einstellen von Wählern grosse Anforde rungen an die gleiebförmige und genaue Wirkungsweise der Stromstosssender stellt. Stromstosssender der oben beschriebenen Art arbeiten, wie die Erfahrung gezeigt hat, mit sehr grosser Genauigkeit. Dieselben sind, praktisch genommen, unabhängig von etwaigen Spannungsschwankungen der Strom quelle. Wegen der grossen Bedeutung der ge nannten Elemente wird die Wirkungsweise derselben nun anhand der Fig. <B>3</B> näher be schrieben.
Die Ausführung des Stromstoss- senders nach dieser Figur unterscheidet sich von der in Fig. <B>1</B> dargestellten Ausführungs form im wesentlichen dadurch, dass ein be- sonderer Sellwingungskreis vorgesehen ist, welcher mit dem Relais und dem Speise stromkreis induktiv gekoppelt ist.
Die in der genannten Fig. <B>3</B> dargestellte Anordnung arbeitet in folgender Weise. Wenn der Schalter B geschlossen ist, ist die <B>E.</B> M. K. der Batterie bestrebt., einen Strom durch die Primärwicklung Pl des Transfor mators Ti zu senden. Das hierdurch im Transformator ausgebildete magnetische Feld erzeugt in jeder Wicklung eine<B>E.</B> M. K., wobei die in der sekundären Wicklung Si erzeuate <B>E.</B> M. K. einen Strom im Schwin gungskreis Si, <I>P2,</I> L und<B>C</B> erzeugt.
Der letztgenannte Strom induziert in der Sekun därwicklung S2 des Transformators T2 eine <B>E.</B> 31. K., welche Strom durch die Wicklung des polarisierten Relais PR sendet. Dieses Relais ist so angeordnet, dass es bei dieser Stromrichtuno- den Anker K nicht aus der dargestellten Lage bringt. Der Strom im Schwingungskreis ladet jedoch den Konden sator C bis zu einer gewissen Spannung' deren maximale Grösse von der<B>E.</B> M.
K. der Batterie und ferner von sämtlichen in den Stromkreisen enthaltenen Eigeninduktanzen, gegenseitigen Induktanzen und Widerstän den, sowie von der Kapazität des Konden sators<B>C</B> abhängt. Nachdem der Kondensa tor bis zur genannten Maximalspannung gp- laden worden ist, fängt derselbe an, sich zu entladen.
In diesem Augenblick wird also der Strom im Schwingungskreis umgekehrt, der Differentialquotient desselben in bezug auf die Zeit erreicht sein Maximum, und hierdurch erreicht auch die in derSekundär- wicklung <B>S2</B> des Transformators T2 erzeugte <B>E.</B> M. K. ihren Höchstwert.
Da der Strom im Schwingungskreis jedoch diesmal die um- Olekehrte R.ichtun hat im Verhältnis zum La- zz <B>g</B> dungsstrom <B>C,</B> ist die jetzt im Stromkreis des Relais wirksame<B>E.</B> M. K. entgegengesetzt frerichtet, wodurch der Anker K vom Kon-* takt <B>71</B> zum Kontakt<B>72</B> gewechselt wird und wodurch der Strom durch die Wicklung Pl unterbrochen wird.
Bei der durch die Stromunterbrechung entstehenden Änderung des Stromzustandes in der Wicklung Pi wird eine<B>E.</B> M. K. in S:t erzeugt, die entgegen setzte Richtung hat im Verhältnis zur Stromrichtung bei dem Stromschluss, das heisst gleichgerichtet ist zu derjenigen Richtung, die dem Entladungsstrom des Kondensators entspricht. Der letztgenannte Strom wird also nun durch den von der in Si induzierten<B>E.</B> M. K. erzeug ten Strom verstärkt.
Der verstärkte Strom ladet den Kondensator bis zu einer ge wissen Höchstspannung, die der vorher ge nannten Ladespannung entgegengesetzt ist, und der Kondensator ist nun bestrebt, sieh zu entladen. Während der Entladung nimmt der Strom von einem gewissen Höchstwert auf Null ab und ändert dann seine Richtung. Inzwischen hat die<B>E.</B> M. K. in 82 ihre Rich tung geändert und erreicht ihren Höchst wert, wenn der Strom in P2 umgekehrt wird. Schon vorher ist der Anker K gegen den Kontakt<B>71</B> gelegt worden, und der Vorgango wiederholt sich. Vom Kontakt<B>72</B> können offenbar Stromstösse vom Pluspol der Bat terie für den oben genannten Zweck entnom men werden.
Die Frequenz dieser Stromstösse wird -nun teils von der gesamt-en Induktanz, der Kapa zität und von dem resultierenden Widerstand im Sehwingungskreis und teils von der zum Umlegen des Ankers K vom Kontakt<B>71</B> zinn Kontakt<B>72</B> und umgekehrt erforderlichen Kraft abhängig sein. Je grösser der hierzu erforderliche Strom ist, um so später ändert der Anker in jedem oben beschriebenen Stromverlauf seine Lage, und um so mehr wird also die Vollendung dieser Stromvor.- gänge verspätet.
Umgekehrt wird die Ver spätung um so geringer,<B>je</B> schwächer der- Jenige Strom ist, der zum Umstellen des Ankers K erforderlich ist. Mit andern Wor ten<B>je</B> geringer die zum Umstellen des Relais erforderliche Energie ist im Verhältnis zur schwingenden elektrischen Energie, um so mehr wird die Periodenzahl von den elek trischen Eigenschaften des Schwingungs- hreises bestimmt.
Hieraus folgt, dass die Periodenzahl der Anordnung praktisch genommen unabhängig ist von der Batteriespannung zwischen einer untern Grenze, die von der Empfindlichkeit, des Relais bestimmt ist, und einer obern Grenze, die von der zunehmenden Sättigung in den Eisenkernen der in den Kreisen ent- halterien Transformatoren und Induktions spulen bestimmt ist.
In dem eben beschriebenen Stromstoss- sender ist der mit dem Schwingungskreis ge koppelte Gleichstromkreis nur während der einen Halbperiede wirksam gewesen, da gegen wird keine Energie dem Schwingungs kreis zugeführt während der andern Halb periode. Es ist klar, dass hierdurch Schwie rigkeiten für das Aufrechterhalten der Schwingungen entstehen werden, wenn die Dämpfung des Stromstossgenerators wegen der elektromagnetischen oder mechanischen Eigenschaften desselben verhältnismässig gross ist.
Dieser Nachteil kann dadurch ver mieden werden, dass man zwei gleichartige Schwingungskreise anordnet, die an<B>je</B> eine der beiden Wicklungen eines polarisierten Relais angekoppelt sind. Elin solcher Strom- stosssender ist in Fig. 4 dargestellt.
In dieser Fi,-ur besteht der eine Schwin- t3 Igungskreis aus einem Widerstand r:t, der <B>n</B> einen Wicklung PR5 eines polarisierten Re lais und dem Kondensator Ci, während der andere Sehwingungskreis aus dem Wider stand r2, der andern Wicklung PR6 des pola risierten Relais und dem Kondensator C2 be steht.
Der Gleichstrom wird über den Anker K des polarisierten Relais und abwechselnd über die Kontakte<B>73</B> und 74 und den Wider stand ri bezw. r2 zum Minuspol geführt. Offenbar arbeitet jeder Schwingungskreis zusammen mit dem Anker K in der bei Fig. <B>3</B> vorher beschriebenen Weise. Von dem schwingenden System können Impulse in verschiedenartiger Weise entnommen wer den, und zwar beispielsweise von zwei sich entsprechenden Punkten in den beiden Schwingungskreisen.<B>In</B> der Figur werden die Impulse an Punkten<B>77, 7,8</B><U>entnommen,</U> die an den Kontakten<B>73</B> und 74 angeordnet sind.
Der<U>entnommene</U> Wechselstrom wird zweckmässig der Wicklung eines andern pola risierten Relais PR7 zugeführt, welches perio disch einen Kontakt<B>75, 76</B> schliesst, der einem von einer besonderen Stromquelle aus gespeisten Impulsstromkreis angehört.
Um eine noch bessere Zusammenwirkung zwischen den beiden Wieklungen PR5 und PRo zu erhalten, kann es zweckmässig sein, die genannten Wicklungen mittelst Trans formatoren T,2 und T"2 an die Schwingungs kreise anzuschliessen, wobei die Sekundär wicklungen S'2, S"2 untereinander parallel geschaltet sind in der Weise, dass die ent stehenden elektromotorischen Kräfte Ströme in den Relaiswicklungen PR5 und PR6 er zeugen, die zum Umstellen des Ankers K zu sammenwirken.
Es kann zweckmässig sein, einen Gleichrichter<B>Q</B> in den Stromkreis des in diesem Fall normalen Relais PB7 einzu schalten, wodurch das Relais nur einmal für jede Periode erregt wird.