CH166990A - Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung einzelner Gegenstände. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung einzelner Gegenstände.

Info

Publication number
CH166990A
CH166990A CH166990DA CH166990A CH 166990 A CH166990 A CH 166990A CH 166990D A CH166990D A CH 166990DA CH 166990 A CH166990 A CH 166990A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
metal
objects
staples
guide
individual objects
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kammer Karl
Original Assignee
Kammer Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kammer Karl filed Critical Kammer Karl
Publication of CH166990A publication Critical patent/CH166990A/de

Links

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  verfahren und Vorrichtung zur Verbindung     einzelner    Gegenstände.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  zeitweisen, leicht trennbaren Verbindung von       aneinandergereihten    einzelnen Gegenständen,  mit dem vorzugsweise Massenartikel zum  Zweck einer leichteren Handhabung und si  cheren Verarbeitung zu einem Ganzen zu  sammengefügt werden.  



  Es ist bekannt, derartige einzelne Gegen  stände, wie U-förmige Heftklammern, Ösen,  Nägel, Stecknadeln, Blechschnitzel für Fen  sterscheiben usw. durch Kleben, Löten,  Schweissen, Galvanisieren zu vereinigen.  



  Gemäss der Erfindung wird die Verbin  dung dadurch erreicht, dass diese Gegen  stände ganz oder teilweise mit einem durch  Aufspritzen aufgebrachten Metallüberzug ver  sehen werden. An den mit einem Metall  überzug versehenen Stellen ergibt sich ein  Schutz gegen äussere Einflüsse, indem dort  ein Oxydieren und Rosten vermieden wird.  



  Der Metallüberzug kann zum Beispiel  nach dem     Schoopschen    Spritzverfahren auf  gebracht werden. Bei diesem bekannten Me-         tallspritzverfahren    wird das Metall in Draht  form oder als Metallstaub in einer Spritz  pistole fein zerstäubt und durch Pressluft       ausgeschleudert,    wodurch die mit ausser  ordentlicher     Geschwindigkeit        austretenden     Metallteilchen einen homogenen Überzug aus  Metall bilden.

   Mit diesem     Schoopschen        Me-          tallspiitzverfahren    lassen sich Überzüge von  einer derartigen Regelmässigkeit herstellen,  dass damit verbundene Gegenstände un  bedingt gleichmässig und leicht abgetrennt  werden können, was insbesondere dann vor  teilhaft ist, wenn diese Gegenstände, wie zum  Beispiel Heftklammern, in Heftwerkzeugen  verarbeitet     werden.     



  Bei der erfindungsgemässen Verbindung  der Gegenstände besteht der besondere Vor  teil, dass das mit dem     Metalispritzverfahren     aufgebrachte Metall keinerlei Erwärmung  der zu verbindenden Teile verursacht, son  dern bewirkt, dass die Gegenstände sofort  nach dem Spritzen zusammenhängen und ver  packungsfertig sind. Damit ergibt sich für      eine Fabrikation, beispielsweise von Heft  klammern, die Möglichkeit, die     Klammern-          herstellung    - für die andern Gegenstände  trifft naturgemäss' das Gleiche zu - die Ver  bindung und Verpackung in .dauernder Fliess  folge auf einer     Maschine    vorzunehmen, da  keinerlei     Zeitverluste    durch Abkühlung, wie  bei gelöteten Teilen, auftreten.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein Ausführungs  beispiel der ebenfalls     Gegenstand    der Erfin  dung bildenden Vorrichtung zur Ausführung  des Verfahrens und verschiedene nach dem  Verfahren miteinander verbundene Gegen  stände.  



       Abb.    1 zeigt     in.    Seitenansicht, und zwar in  schematischer Darstellung, die Vorrichtung,  in welcher     U-förmige    Heftklammern verbun  den werden;     Abb.    2, 3     und    4 veranschau  lichen verschiedene zusammengefügte Gegen  stände.  



       cs    ist der     Klammerautomat,    in den Draht  eingeführt wird, welcher durch den     mittelst     Daumenscheibe b gesteuerten Stössel c     ab-          gesehert    und     U-förmig    auf der Führung d  geformt wird. Jede neu geformte Klammer  wird durch den Schieber e von der Form  stelle weggeschoben und macht .der     neu    zu       formenden    Platz.

   Hierdurch bildet sich auf  der Führung d     eine.laufende    Klammerreihe  von eng     zusammensitzenden        Klammern.    Diese       Klammerreihe    könnte zwischen an der Füh  rung d angebrachten Blattfedern hindurch  laufen, welche einen     Seitendruck.    auf die  Klammern ausüben, wodurch die Klammern  besser     aufeinandergepresst    würden.

   Auch  könnte die Laufgeschwindigkeit der     K1am-          mern    über die Führung vermittelst sich dre  hender     Reibwalzen    verändert werden, der  art, dass die     Klammern    eine grössere Schnel  ligkeit erhalten, als der Schieber e ihnen er  teilen     kann.     



       g    ist ein Sandstrahlgebläse, das den  Zweck hat, die     Klammern        aufzurauhen,    da  mit das nachher aufgespritzte Metall auf den  Klammern besser     festhaftet.    Die Klammer  verbindung erfolgt durch den in der     Metall-          spritzvorrichtung    a erzeugten und durch die  Düse i     ausgeschleuderten    Metallstaub, wel-         cher    durch ein an der     Klammerführung    be  festigtes     Fenster        h    auf die vorbeilaufenden       Klammern    auftrifft.

   Dieses Fenster ist mit  einem der Klammerstärke     entsprechenden     Zwischenraum über der Führung d fest oder  auch verstellbar vorgesehen. Der Fenster  ausschnitt lässt das Metallisieren der ganzen  Klammerbreite zu; er kann aber auch so  bemessen sein, dass nur ein Teil der Klammer  breite mit dem Überzug versehen wird. Je  nach der Düsenöffnung wird der Strahlen  kegel stärker oder schwächer sein, so dass  man auch in der Lage ist, einen feinen  Strahlenkegel zu erzielen, der punktartige       bezw.    strichartige     Verbindungsbrücken    auf  die     Klammern    aufspritzt, welche die Klam  mern nur an ihrem Rücken oder auch nur  an     ihren    Schenkeln verbinden.  



  In der Vorrichtung gemäss'     Abb.    1 sind  nur eine Spritzvorrichtung und ein Sand  strahlgebläse vorgesehen. Naturgemäss könn  ten auch mehrere von verschiedenen Seiten  wirkende     Metallspritzvorrichtungen    ange  bracht werden, oder auch     Spritzvorrichtun-          gen    mit mehreren Düsen, wobei der Klammer  streifen gleichzeitig an allen Flächen metal  lisiert würde.

   Die Klammern     d    verlassen die       Metallisierungsstelle    zusammenhängend als  Stab, von dem ein Teil p durch ein am Füh  rungsende befestigtes     Abschermesser        m    ab  getrennt wird und in darunter gestellte oder  an die     Führung    gehängte Verpackungsschach  teln fällt oder geschoben     wird.    Das     Abscher-          messer        7n    wird entweder von Hand betätigt,  oder durch die     Klammermaschine    selbst, in  dem ein aasgelenkter Hebel ö nach jedem       51Osten    oder     100sten    Hub betätigt wird,

   so  dass jeder Klammerstab 50 oder 100 Klam  mern besitzt.  



  Von grosser Bedeutung ist bei dem be  schriebenen Verfahren der Umstand, dass das  aufgespritzte Metall sofort bei Auftreffen  erstarrt und deshalb der Klammerstab kei  nerlei Veränderungen unterworfen ist.  



  Je nach der     Durchlaufgeschwindigkeit     der Klammern unter den Düsen wird der  Überzug mehr oder weniger stark, so     dass     also die Möglichkeit von Massveränderungen      der Klammern, ganz oder nur teilweise, ein  fach durch Geschwindigkeitsregulierung be  steht.  



  In     Abb.    2 ist t ein     vermittelst    des Me  tallüberzuges herbestellter     Klammernstab,     bei dem der Überzug ganz vorgenommen  wurde. In     Abb.    3 sind Stecknadeln v dar  gestellt, die durch strichartige Metall  überzüge     v'    und     v2    zusammengehalten sind,  welche Heftnadeln ebenfalls in Heftwerk  zeugen zum Zusammenhalten von Papier  und dergleichen Verwendung finden. In       Abb.    4 ist     u    ein Stab von Blechschnitzeln,       U'    ist der streifenartige Metallüberzug.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜUCHE: I. Verfahren zur zeitweisen, leicht trenn baren Verbindung von aneinandergereih- ten einzelnen Gegenständen, insbesondere von Heftklammern, Ösen, Nägeln, Steck nadeln, Blechschnitzeln, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Gegenstände ganz oder teilweise mit einem zur Verbindung dienenden, durch Aufspritzen aufgebrach ten Metallüberzug versehen werden.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass über einer Führung mindestens eine Metallspritzvorrichtuug und mindestens ein Sandstrahlgebläse an gebracht sind, wobei die Metallspritzvor- richtung die vorbeilaufenden, aneinander gereihten Gegenstände ganz oder teilweise mit Metall überzieht.
CH166990D 1931-10-31 1932-02-10 Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung einzelner Gegenstände. CH166990A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE166990X 1931-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH166990A true CH166990A (de) 1934-01-31

Family

ID=5686261

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH166990D CH166990A (de) 1931-10-31 1932-02-10 Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung einzelner Gegenstände.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH166990A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3122776A1 (de) "dorn-greifklaue und verfahren zum herstellen einer solchen klaue"
DE651843C (de) Verfahren zur Herstellung von zusammenhaengenden Streifen aus U-foermigen Heftklammern und aehnlichen Gegenstaenden aus Draht
CH166990A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung einzelner Gegenstände.
DE1912269A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Schwaechung von Streifenmaterial im Profilwalzverfahren
DE731215C (de) Verfahren und Maschine zum Verbinden von Brettern mit Hilfe von U-foermig gebogenen Klammern
AT137578B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von Einzelgegenständen, wie Heftklammern u. dgl.
DE2913678C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Bauteilen mit einem zwischen geraden Endabschnitten angeordneten gebogenen Abschnitt aus Holzwerkstoffen
DE828792C (de) Verfahren zum Umschmieden von unsymmetrischen, dickstegigen Schienenprofilen in Schienenprofile von groesserer Hoehe
AT207636B (de) Nagelstreifen
DE905215C (de) Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern
DE813796C (de) Verfahren zum Kalibrieren von aus einem oder mehreren Stuecken bestehenden geschmiedeten Koerpern
DE601555C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Rillen oder rotierenden Biegen von Pappe
DE898141C (de) Vorrichtung zum Herstellen eines eingezogenen Randflansches an Blechhohlkoerpern
AT60208B (de) Maschine zum Teilen und Formen des Teiges.
DE896398C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stumpfschweissen von Werkstuecken, insbesondere von Draht, Rundeisen oder Profilen
DE440837C (de) Verfahren zum Ebnen und Glaetten von Blechen durch Strecken
CH673791A5 (de)
DE3105836A1 (de) "verfahren und vorrichtung zur entfernung von ueberschuessigen klebern von den boerdelkanten von werkstuecken"
DE1478829A1 (de) Nagel- oder Heftklammerstreifen und Verfahren zur Herstellung derselben
DE857270C (de) Verfahren zur Herstellung aus Blech gestanzter und gepresster Krallenduebel zur Verbindung aufeinanderliegender Hoelzer
AT258098B (de) Verfahren zur Herstellung von Mantelbeton-Abstandhaltern u. ähnl. Metallartikeln
DE900319C (de) Verfahren zur Herstellung von insbesondere fuer Brettchenvorhaenge bestimmten Leiterbaendern
DE538753C (de) Strangpresswerkzeuge zur Herstellung voller Werkstuecke
DE1169223B (de) Vorform eines gelenkigen Flachriemenverbinders
DE1536502B2 (de) Verfahren zum pressen von buchblocks o.dgl. sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens