CH166703A - Schleudermaschine zum Herstellen von kegelstumpfförmigen Hohlkörpern, insbesondere von Eisenbetonhohlmasten. - Google Patents

Schleudermaschine zum Herstellen von kegelstumpfförmigen Hohlkörpern, insbesondere von Eisenbetonhohlmasten.

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CH166703A
CH166703A CH166703DA CH166703A CH 166703 A CH166703 A CH 166703A CH 166703D A CH166703D A CH 166703DA CH 166703 A CH166703 A CH 166703A
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CH
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drive
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bodies
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centrifugal
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Stuehler Martin
Luehdorff Peter
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Stuehler Martin
Luehdorff Peter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/02Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
    • B28B21/10Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
    • B28B21/22Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means using rotatable mould or core parts
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description


      Schleudermaschine    zum Herstellen von     kegelstumpfförmigen    Hohlkörpern,  insbesondere von     Eisenbetonhohlmasten.       Die Herstellung von     kegelstumpfförmigen          Hohlkörpern,    insbesondere     Eisenbetonhohl-          masten,    im Schleuderverfahren erfolgt bis  her meistens durch Schleudermaschinen, wel  che auf dem     Drehbanksystem    beruhen. Das  Arbeiten mit diesen Maschinen ist jedoch um  ständlich und zeitraubend und hat erhebliche  Nachteile.

   Umständlich ist insbesondere das  axiale     Einführen    und Herausziehen des  Formkastens, welches ausserdem noch den  Nachteil hat, dass der zur Verfügung stehende  Arbeitsraum doppelt so lang sein muss als  die     3-f        a.schine.    Auch das Zentrieren des Form  kastens an allen Unterstützungspunkten, das  lästige Umbauen der Maschine und das Ver  schieben der     Tragrollenhalter    bei jeder     neuen          Formkastenlänge,    das unvermeidliche N     Pll-          einstellen    der zur Unterstützung des rotieren  den Formkastens erforderlichen Tragrollen  bei jedem Wechsel des Durchmessers,

   die  schädliche     Torsion    des Formkastens sind er  hebliche Nachteile, welche das Schleuder  verfahren bei Anwendung dieser Maschine  erschweren und verteuern.    Auf einem andern Prinzip beruht eine  ebenfalls bekannte     Schleudermaschine    mit  Rollengang, mit welcher     kegelstumpfförmige     Hohlkörper in der Weise hergestellt werden,  dass der     kegelstumpfförmige    Formkasten in  einem zylindrischen Behälter untergebracht  ist, der von zwei zylindrischen Walzen ge  tragen und     getrieben    wird.

   Dabei muss für  jede     Formkastengrösse    ein besonderer Zylin  der vorhanden sein, wodurch die     Anlage    ver  teuert und zur Herstellung einer grösseren  Anzahl     _    verschiedener Typen von     kegel-          stumpfförmigen        Hohlkörpern.    unbrauchbar  wird.  



       Gegenstand    der vorliegenden     Erfindung     ist eine Schleudermaschine mit     Rollengang     zum Herstellen kegelförmiger Hohlkörper,  insbesondere von     Eisenbetonhohlmasten,    wel  che die Nachteile der bekannten     Maschinen     und Verfahren vermeidet. Diese Maschine  ist so eingerichtet, dass verschiedene Form  kästen in     bunter    Reihenfolge, gross und klein,  lang und kurz, ohne irgendwelche Hilfsein  richtungen und ohne besondere Einstellung,      also     ohne    Zeitverlust, auf die Maschine auf  gelegt und geschleudert werden können. Da  mit ist nicht nur eine wesentliche Ersparnis  an Material, sondern auch an Kraft, Zeit und  Arbeit verbunden.  



  Die Erfindung beruht auf dem kinema  tischen Satz, dass Kegel, die mit der Spitze  und einer Mantellinie zusammenfallen, sich  unter Einwirkung drehender Kräfte aufein  ander     abwälzen,    wobei die Spitzenwinkel der  Kegel beliebig verschieden, spitz oder stumpf  und sogar gestreckt sein können.  



  Die auf diesem Gedanken beruhende Ma  schine nach der Erfindung ist gekennzeich  net durch zwei Antriebskörper, deren Trieb  flächen auf zwei Kegeln mit gemeinsamem  Spitzenpunkt liegen, welche Antriebskörper  in gleicher Richtung und mit gleicher     Win-          kelgescha>indiglzeit    angetrieben werden, und  einen von den     Antriebskörpern    angetriebenen       Schleuderformkasten,    dessen Triebfläche auf  einem Kegel liegt, der den gleichen Spitzen  punkt hat wie die den     Antriebskörpern    zu  gedachten Kegel, und der 'auf diesen Kegeln  liegt, jeden von ihnen in einer Mantellinie  berührend, so dass die Antriebskörper den       Schleuderkasten    in der entgegengesetzten  Richtung drehen.

   Der     Schleuderformkasten     und die Antriebskörper können als volle  Kegel oder als konische Rollen ausgebildet  sein, mit dem gleichen virtuellen Spitzen  punkt.  



  Die Schleudermaschine erhält für den  Fall der Herstellung von Betonmasten zweck  mässig eine solche Länge, dass auch die gröss  ten Masten hergestellt werden können. Da  bei sind die Abmessungen so gewählt, dass  sie den gangbarsten Formgebungen mit übli  chem Schlankheitsgrad entsprechen. Kürzere  Masten mit sehr kleinem Spitzenwinkel wer  den an der untern Seite der Maschine, kür  zere Masten mit grösserem     Spitzenwinkel    da  gegen in der Mitte oder am obern Ende der  Maschine geschleudert, wobei der     Grundsatz     gilt, dass unter sonst gleichen Bedingungen  ein Mast um so schlanker und spitzer wird,  je weiter seine Basis von der Kegelspitze       entfeint    ist.

      Die Antriebskörper des Rollenganges     köi:-          nen    als in Abständen nebeneinander ange  ordnete     Treibscheibensätze    ausgebildet sein,  deren Umfang in einem theoretischen Kegel  mantel liegt. Auf diese Treibscheiben wird  der Formkasten mit in entsprechenden Ab  ständen angeordneten Laufringen aufgelegt,  welche ein geeignetes Profil aufweisen, um  ein Entgleiten des rotierenden     Formkasten"     unmöglich zu machen. Die     Treibscheiben    des  Rollenganges können mit Vollgummireifen,       Auspolsterungen    oder     Liderungen    versehen  sein.  



  Zum     Zwecke    der Veranschaulichung der       Erfindung    ist in der beiliegenden Zeichnung  eine beispielsweise Ausführungsform dar  gestellt.  



  In der Zeichnung ist:       Fig.    1 eine schematische Darstellung des  Prinzips der Maschine, von oben gesehen,       Fig.    2 eine Vorderansicht der Maschine,       Fig.    3 eine Seitenansicht, von der linken  Seite der     Fig.    2 aus gesehen,       Fig.    4 eine Oberansicht der Maschine ohne  Formkasten,       Fig.    5 ein Längsschnitt durch einen  Formkasten,       Fig.    6 ein Längsschnitt durch einen an  dern     Formkasten,          Fig.    ? eine schematisch dargestellte Sei  tenansicht der Maschine mit     aufgelegten     Formkästen verschiedenen Durchmessers.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, wird  das Prinzip der     Erfindung    dargestellt durch  drei mit ihren Spitzen in dem gemeinschaft  lichen Punkt a zusammenfallende und nur  in zwei Mantellinien sich berührende Kegel  <I>b,</I> c und<I>d;</I> von diesen wird der obere Ke  gel     d    als Formkasten ausgebildet und durch  die beiden andern, drehbar gelagerten     Kegcel     b und c     in    je einer Mantellinie berührt,  getragen und getrieben. Auf diese Weise ent  steht eine Vorrichtung von der Einfachheit  des bekannten, zur Herstellung von zylin  drischen Betonrohren verwendeten Rollen  ganges.  



  Bei dem praktischen Ausführungsbeispiel  der Erfindung nach     Fig.    2 bis 6 werden      die abgestumpften Kegel     b    und c des Rollen  ganges durch Treibscheiben e verwirklicht,  welche mit gleichen     Abständen    auf Wellen f  sitzen, die auf Lagerböcken g in Lagern     la     drehbar belagert sind. Die Wellen f sind  an ihren Enden mit     Zahnrädern    i. versehen,  welche durch ein drittes, von der Riemen  scheibe k angetriebenes Zahnrad 1 zwang  läufig verbunden und gleichzeitig gedreht  werden.

   Die Wellen f können auch unmittel  bar durch Riemen angetrieben werden, wo  bei die Zahnräder     i    und 1     rur    den Zweck  haben, für beide Wellen gleiche Winkel  geschwindigkeit zu sichern. Unter Umstän  den kann auch der Antrieb nur einer Welle f  genügen.  



  Der hohle Formkasten     m.    hat nach     Fig.     die Form eines abgestumpften Kegels und  ist in gleichen Abständen, entsprechend den  Abständen der Treibscheiben e voneinander,  mit Laufringen     -n    versehen, welche nach     ausse    a       hili        geeignete    Profile o besitzen, die beim  Auflegen des Formkastens auf den Rollen  gang den Umfang der     Treibscheibe    c um  fassen und so einerseits die Drehung auf den       Formkasten    übertragen und anderseits den  Abstand von dem gemeinsamen     Spitzen-          runlzt        a    genau aufrechterhalten.

   Die Lauf  ringe     sr    dienen gleichzeitig zur     Verbindung     der beiden     Formkastenhälften;    sie sind     des-          halb        zweiteilig    und werden durch geeignete,  an sich bekannte Mittel verbunden.     'VVie    aus       Fig.    6 ersichtlich ist, braucht der     Formkasten          in    nicht notwendig die Steigung des theore  tischen Kegels d zu haben, sondern es genügt,  wenn der durch die Laufprofile o hindurch  gebende     Kegelmantel    diese Steigung auf  weist.

   Der Formkasten selbst kann eineu Ke  gel mit spitzerem oder stumpferem Winkel       (Fig.    6) oder auch einen Zylinder bilden.  In     diesem    Falle sind die Laufring:     ra        und     die Laufprofile o durch radiale Stege p     ver-          tninden.    Dieser Fall ist auch in den     Fig.    2       iin(l        a        :irrgenommen.     



  Wie aus     Fig.    7 schematisch ersichtlich  ist,     ktirinen    auf die     iNlaschine        Foi@mlzast"ii-          kegel        r1,        r",    beliebiger Grösse     aufgelegt     werden, sofern nur die theoretischen Spitzen    dieser     Kegel    mit dem gemeinsamen Spitzen  punkt a des Rollenganges zusammenfallen.  



  Diese Anlage nach der Erfindung ist ge  genüber den bekannten Schleudermaschinen  unübertrefflich einfach und billig. Auch die  Formkästen können mit geringstem Material  aufwand hergestellt werden, weil nicht nur  für den Formling, sondern auch f     ür    den Form  kasten     kegelige    Grundgestalt ermöglicht ist.  Die Handhabung der Maschine ist äusserst  einfach, da keinerlei Einstellung notwendig  ist, so dass ein fast ununterbrochenes Schleu  dern und damit restlose Ausnutzung der Ma  schine möglich ist.  



  Die Laufringe der     Formkästen    könnten  auch fortfallen und die Treibscheiben un  mittelbar am     Formkastenmantel    eingreifen,  wenn durch mindestens eine Führung die  axiale     Unverschiebbarkeit    des Formkastens  gewährleistet ist. Durch entsprechendes Um  stellen der Wellen, Lager und     Treibscheiben     kann die Maschine auch auf andere ge  meinschaftliche     Spitzenpunkte        i    eingestellt  werden. Die Ebene, auf welcher die Lager  ruhen, kann auch beliebig geneigt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Schleudermaschine mit Rollengang zur Herstellung von kegelstumpfförmigen Hohl körpern, insbesondere von Eisenbetonhohl- masten, gekennzeichnet durch zwei Antriebs körper, deren Triebflächen auf zwei Kegeln mit gemeinsamem Spitzenpunkt liegen, wel che Antriebskörper in gleicher Richtung und mit gleicher Winkelgeschwindigkeit ange trieben werden, und einen von dem Antriebs körper angetriebenen Schleuderformkasten, dessen Triebfläche auf einem Kegel liegt, der den gleichen Spitzenpunkt hat wie die den Antriebskörpern zugedachten Kegel, und der auf diesen Kegeln liegt,
    jeden von ihnen in einer Mantellinie berührend, so dass die Antriebskörper den Schleuderkasten in der entgegengesetzten Richtung drehen. UNTERANSPRüCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskörper und der Schleuderformkasten Kegel stümpfe bilden mit dem gleichen virtuellen Spitzenpunkt. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskörper als Treibscheiben- sätze ausgebildet sind, wobei die Treib scheiben in gleichen Abständen auf einer Welle angeordnet sind und deren Um fangslinien in der Mantelfläche des theo retischen Kegels liegen, und welche den kegelstumpfförmigen Formkasten tragen. 3.
    Maschine nach Unteransprüchen 1 und \?, dadurch gekennzeichnet, dass der kegel- stumpfförmige Formkasten in Abständen entsprechend den Abständen der Treib- scheiben mit Ringen versehen ist, die am Umfang Laufprofile besitzen, welche die . Kanten der Treibscheiben umfassen. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufringe eines Formkastens, der nicht dem theoretischen Kegel entspricht, mit in der Mantelfläche des theoretischen Kegels des Formkastens liegenden Laufprofilen durch :Stege ver bunden sind. 5. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass' die Treibscheiben mit Luft- oder Vollgummireifen versehen sind.
CH166703D 1932-08-01 1932-08-01 Schleudermaschine zum Herstellen von kegelstumpfförmigen Hohlkörpern, insbesondere von Eisenbetonhohlmasten. CH166703A (de)

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