CH166386A - Vorrichtung zur Verhinderung des Entgleisens von Schienenfahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Entgleisens von Schienenfahrzeugen.

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CH166386A
CH166386A CH166386DA CH166386A CH 166386 A CH166386 A CH 166386A CH 166386D A CH166386D A CH 166386DA CH 166386 A CH166386 A CH 166386A
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Wiesinger Kurt
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Wiesinger Kurt
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  Vorrichtung zur Verhinderung des     Entgleisens    von Schienenfahrzeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur Verhinderung des     Entgleisens     von Schienenfahrzeugen mit schräg gestellten  Rädern und stellt eine Verbesserung des     be-          kannten    rollenden     Zwanglaufes    dar, bei dem  die hohen Radflanschen der schräg gestellten  Räder unter die Schienenköpfe greifen, so  dass das Fahrzeug nicht mehr aus dem Gleis       springen    kann.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  Radflanschen als Kegelstumpfe mit einem  Öffnungswinkel von mehr als<B>1500</B> ausge  bildet sind, wobei die die Schiene berührende       Flanschfläche    obendrein noch leicht     konvex     geformt sein kann. Dadurch wird erreicht,  dass einmal der Rollwiderstand der Räder  bei in     Gefahrfällen    auftretenden Flanschen  lauf     stark    verringert wird, da an Stelle der  früheren Flächenberührung Linien- oder gar  Punktberührung erhalten wird; während an  derseits die Schienenebenen und die Rad  ebenen nicht mehr zusammenzufallen brau  chen, wie bei den ebenen     Radflansehen,    so    dass mehr Freiheit für die Festlegung der  Schienenneigung besteht.

   Im übrigen beruht  die Vorrichtung auf dem als kinematische  Kette ausgebildeten Zusammenwirken der  Fahrzeugachse, Räder, Schienen und Schwellen.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand beispielsweise dargestellt, und zwar  zeigen       Fig.    1 die Anordnung eines Teils des Rad  satzes zur Schiene in Ansicht und teils im  Schnitt, sowie       Fig.    2 und 3 Einzelheiten.  



  Die schräg gestellten Räder a haben hohe  Radflanschen     b    und greifen mit diesen unter  die Köpfe der Schienen     e.-    Die Radflanschen  b sind als Kegelstumpfe mit einem Öffnungs  winkel von mehr als 150   ausgebildet, wobei  die Erzeugende der     kegeligen    Fläche leicht  konvex sein kann. Die Achse c ist durch  Parallellenker d derart geführt, dass beim  Federspiel die Radstützpunkte jederzeit mög  lichst in der durch die Achse c und ihre      schrägen Achsschenkel gegebenem Ebene  liegen. Die Federung erfolgt dabei durch  eine am     Wagenuntergestell    n angebrachte  Blattfeder     7n,    die auf die     Achse    c wirkt.

    Selbstverständlich können an Stelle dieser  Blattfederung auch alle andern bekannten  Federungsarten zwischen dem Fahrzeugkörper  und den Radachsen, sowie an Stelle der Pa  rallellenker auch alle andern bekannten  Parallelführungen Verwendung finden. Die  Schienen e sind durch Laschen und Schrau  ben verbunden, wobei die Schraubenköpfe f  in den auf der Innenseite angeordneten La  schen versenkt liegen. Die Schwellen     g    tra  gen     Unterlagsböcke    h., die durch entsprechen  des Aufbiegen der Schwellenenden erzeugt  (Fix. 1) oder an den Lappen i auf geraden  Schwellen aufgeschweisst oder     aufgenietet     sind, damit eine feste, nicht lösbare Ver  bindung zwischen     Unterlagsbock    und Schwelle  entsteht.

   Alle Schwellen oder nur einzelne  können durch Anker<I>k</I> und Ankerplatten     l     oder dergleichen gesichert sein (Fix. 3).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhinderung des Ent- gleisens von Schienenfahrzeugen mit schräg gestellten Rädern, dadurch gekennzeichnet, dass die unter die Schienenköpfe greifenden Radflanschen (b) als Kegelstumpfe mit einem Öffnungswinkel von mehr als 150 ausge bildet sind. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugende der kegeligen Fläche der Radflanschen leicht konvex ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Radachsen beim Federspiel durch Parallelführungen ge führt sind, derart, dass die Radstützpunkte jederzeit möglichst in der durch die Achse (c) und ihre schrägen Achsschenkel ge gebenen Ebene liegen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlagsböcke (h) durch Aufbiegungen der Schwellen (g) gebildet sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch mit auf Unterlagsböcken befestigten Schienen, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlags- böcke (h) fest mit geraden Schwellen (g) verbunden sind.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlags- böcke (h) mit den geraden Schwellen (g) verschweisst sind. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlags- böcke (h) mit den geraden Schwellen (g) vernietet sind. 7. Vorrichtung nach Patentanaprucb, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Schwellen durch Anker (7c) gegen die hauptsächlich in lotrechter Richtung wir kenden Kräfte gesichert ist.
CH166386D 1932-12-08 1933-05-01 Vorrichtung zur Verhinderung des Entgleisens von Schienenfahrzeugen. CH166386A (de)

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CH166386D CH166386A (de) 1932-12-08 1933-05-01 Vorrichtung zur Verhinderung des Entgleisens von Schienenfahrzeugen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862617C (de) * 1939-09-15 1953-01-12 Brown Ag Drehgestell fuer Triebfahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge, mit Pendelwiege und zwei parallelachsig zu den beiden Treibachsen angeordneten Elektromotoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862617C (de) * 1939-09-15 1953-01-12 Brown Ag Drehgestell fuer Triebfahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge, mit Pendelwiege und zwei parallelachsig zu den beiden Treibachsen angeordneten Elektromotoren

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