CH166288A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Überzügen, welche Standöle enthalten. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Überzügen, welche Standöle enthalten.

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CH166288A
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Pahl August
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    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
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Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Überzügen, welche Standöle enthalten.    Die Erfindung bezieht     sich    auf ein Ver  fahren zur Herstellung von Überzügen,     wel-          ehe    Standöle enthalten. Dazu gehören bei  spielsweise Überzüge aus Lacken, Lack  farben, Standölfarben     und    Rostschutzan  striche. Die     Überzugsmasse    besteht nämlich  aus Standölen, denen andere Stoffe, zum Bei  spiel Harze, Teer, Asphalt, Wachs, Paraffin       iisf.    hinzugefügt sind.  



  Man -hat schon vorgeschlagen, diese  Standöle enthaltenden Überzüge dadurch  ohne Verdünnungsmittel oder nur mit einem  sehr geringen Zusatz an     Verdünnungsmit-          teln    aufzutragen, dass man die Überzugs  masse zunächst- .durch Erhitzen dünnflüssig  macht und in diesem dünnflüssigen Zustand  durch     Druckluft    auf die mit dem Anstrich  zu     versehende    Oberfläche aufspritzt.  



  Für den Erfolg dieses Arbeitsverfahrens  ist es     wesentlich,    dass die -durch Erhitzen  dünnflüssig gemachte Standöle enthaltende       Überzugsmasse    in dünnflüssigem heissem Zu  stand auf die mit dem Überzug zu versehende  Oberfläche gelangt, und     dass    diese Oberfläche    gleichzeitig genügend erhitzt wird. Da  durch wird die an der Oberfläche anhaftende  Feuchtigkeit verdunstet, so dass die Ober  fläche vollständig trocken wird. Gleich  zeitig wird     auch    eine Abkühlung der auf die  Oberfläche aufgespritzten Standöle enthalten  den     Überzugsmasse    durch die Hitze der Ober  fläche verhindert.  



  Demgemäss wird     nach    der vorliegenden  Erfindung die durch Erhitzen dünnflüssig  gemachte, Standöle enthaltende Überzugs  masse, mit höchstens wenig Verdünnungs  mitteln versehen, für einen solchen Anstrich  zunächst durch Erhitzen dünnflüssig ge  macht und im dünnflüssigen Zustand durch  den Kern einer Flamme mittelst Druckluft  auf die mit dem Überzug zu versehende  Fläche geblasen. Es gelingt dabei, die Über  zugsmasse in solchem Ausmasse warm zu hal  ten, dass ihre     Dünnflüssigkeit    beim Auf  treffen auf die mit dem Anstrich zu     ver-          sehende    Fläche erhalten bleibt.

   Eine Ent  zündung der an sich     brennbaren,    .Standöle       enthaltenden        tberzugsmasse    kann dabei nicht      eintreten, :da der Kern der Flamme eine  wesentlich niedrigere Temperatur als der       Flammenmantel    hat, die zur Entzündung der       Überzugsmasse    nicht genügt.

   Dadurch,     dass     eine Flamme zur Anwendung gelangt, durch  deren gern die durch Erhitzen dünnflüssig  gemachte Masse     hindurchgespritzt    wird, wird  weiter erreicht, dass die mit dem Anstrich  zu versehende Fläche durch den Flammen  mantel erwärmt wird, so     dass    jede Spur von  Feuchtigkeit vor Auftreffen der dünnflüs  sig     gemachten        Überzugsmasse    auf sie ent  fernt     wird.    Solche Feuchtigkeit würde, wie  bekannt ist, auf die Bildung eines dichten  Anstriches schädigend wirken.  



  Ein weiterer Vorteil der     Vorerhitzung     der Oberfläche, die mit dem Anstrich über  zogen werden soll,     durch,    die Flamme, durch  deren Kern hindurch die verflüssigte Über  zugsmasse     gesi)ritzt        wird,    liegt darin,     dass     durch die Oberfläche selbst eine weitere zu  sätzliche Erwärmung der     Überzugsmasse     herbeigeführt wird. Das ist wichtig, um eine  besonders innige Verbindung der aufgespritz  ten, flüssige     ,Standöle    enthaltenden Über  zugsmasse mit der Fläche, die mit dem  Überzug versehen werden soll, zu erzielen  und damit die Güte und Haltbarkeit des  Überzuges zu verbessern.

   Eine     Einrichtung     zur Durchführung des angemeldeten Ver  fahrens ist in beispielsweiser Ausführungs  form in der beigefügten Zeichnung darge  stellt, und zwar in    Fit. 1 im senkrechten Schnitt, und in         Fig.    2 in einem Teilschnitt nach     Linie          A-B    der     Fig.    1.  



  Gemäss     Fig.    1 ist der Behälter 1 für  die ohne Lösungsmittel aufzuspritzende       Standöle    enthaltende     Überzugsmasse    mit  einer zum Beispiel elektrischen Heizvorrich  tung 2 ummantelt.  



  Am Boden des Behälters 1 ist ein Durch  trittskanal ? vorgesehen, der in die Ma  terialdüse 3' übergeht, so     dass    die im Behälter  I. verflüssigte     Überzugsmasse    durch Kanal 3  zur Materialdüse 3'     fliesst.       Diese Materialdüse 3' ist ebenfalls mit.  einem Heizmantel 4, der zum Beispiel eine  elektrische Heizspirale aufweist, ummantelt.  



  Die Förderung (das Herausspritzen) der  verflüssigten     Überzugsmasse    aus der Ma-'       terialdüse    3' erfolgt durch die     Strahlwir-          kung    einer die Düse 3' konzentrisch um  schliessenden     Pressluftdüse    5. Dieser Düse  5 wird die Pressluft durch Kanäle 5' zuge  führt. Wichtig ist nun, dass die Material  düse 3' und die     Pressluftdüse    5 von einer  Gasdüse 7 umschlossen ist, durch welche das  zur Bildung der Flamme erforderliche     Brenn-          gas    austritt.

   Die     Zuführung,des    Brenngases  zur Düse 7 erfolgt durch einen Ringkanal  8, der seinerseits mit einer     Pressgasleitung    8'  in Verbindung steht. Diesem Kanal 8' wird  das Gas durch     Ansehlussnippel    8" zugeleitet.

    Die zur     Verbrennung    erforderliche Luft  wird gleichfalls in die Düse 7 gleich einge  leitet, und zwar derart,     dass    -die die Material  düse     ummantelnde-        Pressgäsdüse    durch     -Boh-          rungen    6 mit der sie umschliessenden     Brenn-          gasdüse    in Verbindung steht, so dass die zur  Verbrennung erforderliche Luft durch die       Bohrungen    6 in die     Pressgasdüs-e    eintritt und       sieh    mit dem durch den Ringkanal 8 in die       Pressgasdüse    eingeführten Brenngas mischt.  



  Durch diese Ausbildung wird erreicht,       slass    der innere Teil der aus der     Pressgas-          düse    7 gespeisten Flamme als genügend küh  ler und voluminöser Flammenkern konstant  aufrechterhalten bleibt, und dass infolgedes  sen das durch diesen Flammenkern mittelst  der Düse 3' gespritzte     verflüssigte    Material  (die die :Standöle enthaltende     Überzugsmasse)     nicht in Brand geraten kann, sondern ledig  lich durch die     Flammenkerntemperatur    vor  Abkühlung bewahrt wird.  



  Die     gebildete    Flamme dient demnach  1. dazu, dass ohne Gefahr des Verbren  nens der     vorerhitzten        Überzugsmasse    diese  sich nicht abkühlen kann, was sonst beim       Austritt    der     Überzugsmasse    aus der Düse  infolge der     Expansion    eintreten     müsste,    und  2.

   dazu, die mit dem Überzug zu     verse-          hende    Oberfläche vorzuwärmen,     damit    die       Überzugsmasse    auf eine     vorgewärmte    Ober-           Fläche    auftrifft und infolgedessen sich nicht  unmittelbar     beim    Auftreffen auf sie abkühlt  und damit auch die Feuchtigkeit der mit  dem     ttberzug    zu     versehenden    Oberfläche vor  Auftreffen der     Überzugsmasse    auf sie durch  die Flamme entfernt-wird.  



  11m nun die Materialdüse 3' nur nach Be  darf zu öffnen, ist ein Drosselkörper 9 vor  gesehen, der mit seiner Spitze -die Material  düse 3' absperrt und der durch Feder 11     in     der Absperrlage     festgehalten    wird. Durch  einen am Drosselkörper 9     angelenkten    und  (regen ein festes     Widerlager    abgestützten       Hebel    1.0 lässt sich der Drosselkörper 9 ent  gegen der Wirkung der Feder 11 zurück  ziehen und dadurch die     Materialdüse    3'  öffnen.

   Das Mass der Öffnung ist dabei  durch     voreinstellbare    Scheibe 12 wählbar; so  weit     diese    zurückgeschraubt wird, so weit  lässt sich durch den Hebel 10 entgegen der  Wirkung der Feder 11 der Drosselkörper 9  zurückziehen.  



  .Die     elektrischen    Heizkörper sowohl des       Massenbehälters    1, als auch der     Materialdüse     3' können durch einen     Regulierwiderstand     1.3, der von aussen mittelst Drehgriffes 13'  einstellbar ist, auf bestimmte Temperatur  eingestellt werden. Die Zuführung des Heiz  stromes erfolgt; durch Leitungen, die im  Gehäusestutzen 14 verlaufen, in welchem  Gehäuse auch der Kanal 8' für das     Brenn-          gas    und der Kanal 5' für die Pressluft unter  gebracht sind.     Steckerstifte    15 gestatten die  Stromverbindung durch     Stecker.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Über zügen, welche ,Standöle enthalten, da durch gekennzeichnet, dass die Überzugs masse, welche Standöle enthält, mit höch stens wenig Verdünnungsmitteln ver sehen, zunächst durch Erhitzen dünn flüssig gemacht wird und in dünnflüs sigem Zustand durch -den Kern einer Flamme mittelst Druckluft auf die mit dem Überzug zu versehende Oberfläche geblasen wird.
    1I. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch einen am Boden mit Spritz düse versehenen beheizbaren Überzugs- ma.ssenbehälter, dessen Spritzdüse kon zentrisch von einer Förderluftdüse um schlossen ist, .die ihrerseits konzentrisch von .der Flammendüse umschlossen wird, derart, dass der aus der Spritzdüse aus tretende, die Überzugsmasse mit sich führende Förderluftstrom durch den Kern der Flamme hindurchgeblasen wird. UNTERANSPRUCH:
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Förderluft- düse mit dem Innenraum der mit Pressgas gespeisten Flammendüse durch Kanäle in -Verbindung steht, so dass ein Teil der durch die Förderluftdüse hindurchströmenden Luft sich mit dem Brenngas zu einem brenn fertigen Gemisch verbindet.
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