CH160751A - Verfahren zur Herstellung von stanniolierten Schokoladenfiguren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von stanniolierten Schokoladenfiguren.

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CH160751A
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tinfoil
chocolate
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Manglberger Johann
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Manglberger Johann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/20Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
    • A23G1/22Chocolate moulds

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Confectionery (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von     stanniolierten    Schokoladenfiguren.         Um        wemäss    dem üblichen Verfahren     stan-          niolierte        Schokoladenfiguren    herzustellen,        -erden    zum Giessen der     Schokoladenmasse     Metallformen verwendet. Da die Masse sich  erst kalt von der Form loslösen lässt, muss  die Metallform, um das     Fabrikationstempo     zu beschleunigen, einem Kaltluft- oder Kalt  wasserstrom ausgesetzt werden.

   Nach Er  starren     wird    die Ware der Form entnommen  und die.     Schokoladenfi@o-ur    von Hand aua       stannioliert.     



  Da im     Schokoladenhandel    fortwährend       neue    Figuren erwünscht sind. so benötigt       man    dauernd neue Metallformen, deren Her  stellung kostspielig ist. Ein anderer Nach  teil besteht im     Umstand,    dass die Fabrikation  bei M     elallformen    unbedingt in zwei     Arbeits-          gän,en    erledigt werden muss. Es ist in der  Tat nicht möglich, durch vorherige Ausklei  dung der Innenflächen der Metallform mit       Stanniolblä,ttern    und nachträgliches Ein  giessen der Schokoladenmasse, die Arbeit zu  vereinfachen, denn das Stanniol haftet sehr    schlecht auf glatten Flächen, wie die der  Metall-, Glas- oder Porzellanformen.

   Dieses  Haften des Stanniols ist unbedingt notwen  dig, damit beim Guss die Modellierung der  Figur nicht fehlerhaft sei.  



  Anderseits hat das     Stanniolieren    von  Hand ebenfalls Nachteile. Es müssen Kleb  streifen angebracht werden; die Schokolade  wird mit der Hand berührt; bei körnigen       Stanniolblättern    werden durch die Manipula  tionen die Flächen teilweise glattgerieben.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt, die an  gegebenen Nachteile zu beseitigen, und die  Fabrikation wirtschaftlicher zu gestalten.  Demzufolge soll das Verfahren das gleich  zeitige     Giessen    und     Stanniolieren    der Ware  gestatten; dabei muss das     Stanniolieren    be  friedigend ausfallen.  



  Gemäss dem neuen Verfahren wird anstatt  einer Metallform eine Gipsform als Matrize  verwendet, und zwar aus folgenden Gründen:  Die     Stanniolblätter    haften ganz gut auf  den porösen Gipsformen, die leicht an-      gefeuchtet werden; Gipsformen ermöglichen  ein schnelles     Abkiihlen    (in zirka zwei Minu  ten), so dass eine Abkühlungseinrichtung  nicht erforderlich ist; Gipsformen können  innerhalb 24 Stunden billig hergestellt wer  den (in dem- Preisverhältnis zu Metallformen  von wenigstens 1 zu 40); da man gleich  zeitig giesst und     stannioliert,    fallen die  Kosten für die Handarbeit fort.

   Das Aus  sehen der in Gipsformen hergestellten     stan-          niolierten    Schokoladenfiguren ist ausgepräg  ter und naturgetreuer als das Aussehen von  Waren, die mit der Hand     stannioliert    sind.  Zuletzt ist noch in hygienischer Hinsicht zu  bemerken, dass die Schokoladenmasse nicht  mit der Handberührt wird.  



  Kurz zusammengefasst gestaltet sich ein  Beispiel der Fabrikation     folgendermassen:     Zur Herstellung der Gipsform (Matrize)  kann man sich irgendwelcher angefertigten  Figur, die die     Patrize    bildet, bedienen. Es  können zu diesem Zweck im Handel befind  liche und billige Gegenstände     Verwendung     finden, zum Beispiel     eine    Gummipuppe. Falls  die Gummigegenstände hohl sind.     können    sie    mit Sand ausgefüllt werden. Auch Gips- und  Holzfiguren eignen sich als     Patrize.     



  Bei Auskleidung der Matrize wird     eirr     flaches     Stanniolblatt    über die leicht an  gefeuchtete Hohlfläche eines ,jeden Matrizen  teils gelegt und vermittelst der als     Patrize          dienenden    Figur eingedrückt und modelliert.  In die zusammengefügte Form     wird    die  Schokolade in üblicher Weise eingegossen.  innerhalb kurzer Zeit (2 bis 3 Minuten) ist  die Masse genügend erstarrt, um sie der  Form zu entnehmen. Die Figur ist somit  schon     stannioliert,    und es genügt, die ab  stehenden     Stanniolränder    zu entfernen.  



  Die Arbeitsleistung gegenüber dem alten  Zierfahren erhöht sich um zirka 40 bis 50      ;    .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von stannio- lierten Schokoladenfiguren, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stanniolblätter vermittelst einer Patrize auf die leicht angefeuchteten Hohlflächen einer-Gipsform gepresst werden, worauf die Schokoladenmasse in die Forrn eingegossen wird.
CH160751D 1931-08-06 1932-07-26 Verfahren zur Herstellung von stanniolierten Schokoladenfiguren. CH160751A (de)

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