CH160751A - Verfahren zur Herstellung von stanniolierten Schokoladenfiguren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von stanniolierten Schokoladenfiguren.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von stanniolierten Schokoladenfiguren. Um wemäss dem üblichen Verfahren stan- niolierte Schokoladenfiguren herzustellen, -erden zum Giessen der Schokoladenmasse Metallformen verwendet. Da die Masse sich erst kalt von der Form loslösen lässt, muss die Metallform, um das Fabrikationstempo zu beschleunigen, einem Kaltluft- oder Kalt wasserstrom ausgesetzt werden.
Nach Er starren wird die Ware der Form entnommen und die. Schokoladenfi@o-ur von Hand aua stannioliert.
Da im Schokoladenhandel fortwährend neue Figuren erwünscht sind. so benötigt man dauernd neue Metallformen, deren Her stellung kostspielig ist. Ein anderer Nach teil besteht im Umstand, dass die Fabrikation bei M elallformen unbedingt in zwei Arbeits- gän,en erledigt werden muss. Es ist in der Tat nicht möglich, durch vorherige Ausklei dung der Innenflächen der Metallform mit Stanniolblä,ttern und nachträgliches Ein giessen der Schokoladenmasse, die Arbeit zu vereinfachen, denn das Stanniol haftet sehr schlecht auf glatten Flächen, wie die der Metall-, Glas- oder Porzellanformen.
Dieses Haften des Stanniols ist unbedingt notwen dig, damit beim Guss die Modellierung der Figur nicht fehlerhaft sei.
Anderseits hat das Stanniolieren von Hand ebenfalls Nachteile. Es müssen Kleb streifen angebracht werden; die Schokolade wird mit der Hand berührt; bei körnigen Stanniolblättern werden durch die Manipula tionen die Flächen teilweise glattgerieben.
Vorliegende Erfindung bezweckt, die an gegebenen Nachteile zu beseitigen, und die Fabrikation wirtschaftlicher zu gestalten. Demzufolge soll das Verfahren das gleich zeitige Giessen und Stanniolieren der Ware gestatten; dabei muss das Stanniolieren be friedigend ausfallen.
Gemäss dem neuen Verfahren wird anstatt einer Metallform eine Gipsform als Matrize verwendet, und zwar aus folgenden Gründen: Die Stanniolblätter haften ganz gut auf den porösen Gipsformen, die leicht an- gefeuchtet werden; Gipsformen ermöglichen ein schnelles Abkiihlen (in zirka zwei Minu ten), so dass eine Abkühlungseinrichtung nicht erforderlich ist; Gipsformen können innerhalb 24 Stunden billig hergestellt wer den (in dem- Preisverhältnis zu Metallformen von wenigstens 1 zu 40); da man gleich zeitig giesst und stannioliert, fallen die Kosten für die Handarbeit fort.
Das Aus sehen der in Gipsformen hergestellten stan- niolierten Schokoladenfiguren ist ausgepräg ter und naturgetreuer als das Aussehen von Waren, die mit der Hand stannioliert sind. Zuletzt ist noch in hygienischer Hinsicht zu bemerken, dass die Schokoladenmasse nicht mit der Handberührt wird.
Kurz zusammengefasst gestaltet sich ein Beispiel der Fabrikation folgendermassen: Zur Herstellung der Gipsform (Matrize) kann man sich irgendwelcher angefertigten Figur, die die Patrize bildet, bedienen. Es können zu diesem Zweck im Handel befind liche und billige Gegenstände Verwendung finden, zum Beispiel eine Gummipuppe. Falls die Gummigegenstände hohl sind. können sie mit Sand ausgefüllt werden. Auch Gips- und Holzfiguren eignen sich als Patrize.
Bei Auskleidung der Matrize wird eirr flaches Stanniolblatt über die leicht an gefeuchtete Hohlfläche eines ,jeden Matrizen teils gelegt und vermittelst der als Patrize dienenden Figur eingedrückt und modelliert. In die zusammengefügte Form wird die Schokolade in üblicher Weise eingegossen. innerhalb kurzer Zeit (2 bis 3 Minuten) ist die Masse genügend erstarrt, um sie der Form zu entnehmen. Die Figur ist somit schon stannioliert, und es genügt, die ab stehenden Stanniolränder zu entfernen.
Die Arbeitsleistung gegenüber dem alten Zierfahren erhöht sich um zirka 40 bis 50 ; .
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von stannio- lierten Schokoladenfiguren, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stanniolblätter vermittelst einer Patrize auf die leicht angefeuchteten Hohlflächen einer-Gipsform gepresst werden, worauf die Schokoladenmasse in die Forrn eingegossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| LU160751X | 1931-08-06 |
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| CH160751A true CH160751A (de) | 1933-03-31 |
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|---|---|---|---|
| CH160751D CH160751A (de) | 1931-08-06 | 1932-07-26 | Verfahren zur Herstellung von stanniolierten Schokoladenfiguren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH160751A (de) |
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1932
- 1932-07-26 CH CH160751D patent/CH160751A/de unknown
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