Ausschiebbarer Haschinengewehrturni für Flugzeuge. Gegenstand vorliegender Erfindung ist, ZD ein ausschiebbarerMaschinengewehrturm für Flugzeuge.
Die bisher bekannten von ausschiebbaren Maschinengewehrtürmen, welche einen vollständigen Schutz der In sassen der verhältnismässi < #, #,rosse Abmessun- tD k71 gen aufweisenden, von unten bedrohten Bom- bardierfluo,zeu-e ermöglichen sollen, weisen in #I <B>n</B> eine Reihe von Nachteilen auf.
So erfolgt beispielsweise bei den bisher bekannten Kon struktionen das Heraussehieben und Ein schieben des in der eingezogenen Stellung im Rumpfe des Flugzeuges untergebrachten Turmes mittelst Führungen oder Gleit bahnen.
Solche Mittel sind jedoch für die Wirkungsweise ganz unverlässlieh, cht eine nur yeringle Yarmänderun- der Flugzeug- 2D ZD n t' konstruktion, beispielsweise während des Fluges, ein Verspreizen des Bewegungsmecha- nismus in diesen Führungen oder Gleit bahnen bedingt und somit die Funktion un- .möglich macht.
Ein weiterer Nachteil fler bisherioen Aus gestaltungen ist darin gelegen, dass vor dem Einschieben des Turmes in den Rumpf des Flu-zeu-es der Unterteil des mehrteilic aus bildeten Turmes vorerst feleskopartig in den Oberteil eingesehoben werden muss. Die Teilun- des Turmes stellt aber eine -anz be- e t#I deutende Komplizierung dar,
die gleichfalls eine sichere Wirkunusweise beträchtlich in Frage stellt.
Die an-,eführten Nachteile werden zur Gänze durch den Erfindurl-- "e-enstand ver- 11sn <B>Z,</B> mieden, dessen Wesen darin besteht.
dass der #raschiiien",ewehrturm aus einem unoeteilten zylinderförmigen, in eineir halbkugelförmi- n n gen Boden übergehenden Körper besteht, der mittelst Aufhängeorganen gelenkig an Aus- le.-erarmen befesti-t ist, welche Ausleo,erarme um feste, im Rumpfe des Flugzeuges vor gesehene Zapfen versellwenkbar sind, und zwar derart,
dass die vertikalen '#erbindungs- linien der Aufhän(reorgane am Tragkörper <B>und</B> der Zapfen mit den verschwenkbaren Ausle-erarmen stets ein Parallelogramm bil den, so dass bei beliebigem Ausschlag der t# eD Arme die Achse des Turmkörpers stets senk recht zur Längsachse des Flugzeuges bleibt.
Bei der Konstruktion<B>g'</B> emäss der Erfin <U>dung</U> entfällt sohin jegliche Führunc oder Gleitbahn. da der als Parallelooramm aus gebildete Bewegungsmechanismus keine zu- Atzlichen Führungen erfordert.
Die erfin- A uun,Yslyemässe Anordnun- weist den weiteren Vorteil auf. dass bei zufällioem Aufstoss auf die Erde, beispielsweise beim Anlanden des Flugzeuges das Einschieben des Turmkör- 11 <B>en</B> pers von selbst erfololt, ohne dass hierbei be-- deutender Sachschaden entstehen würde,
da nach der Erfindun- die Anordnunr des Tur mes vollkommen nachoiebi"r ist. Desuleichen ist auch der -bei den bisherio,en Konstruktio n nen vorhandene Nachteil der erforderlichen Teiluno- des Turmes vermieden.
n Ferner bedingt die mit Rücksicht auf aerodynamische Grundsätze zweckmässig ge- -wählte Form des Turmes beim Herausschie- ben desselben aus dem Rumpf des Flulzeu- ges nur minimalen schädlichen Widerstand.
In der Zeichnun- ist ein Ausführunos- 1)eisp;A-I# des Erfindungsgegenstandes dar gestellt. und zwar zei(,t Abb. <B>1</B> in schema tischem Aufriss und teilweisem Schnitt die Anordnun <B><U>-</U></B> des im Rumpfe eingeschobenen Turmes, während dieselbe Abbildung in striehlierten Linien den Umriss und die rela tive.
La(re des aus dem Rumpfe des Flug- zeulges vorgestreckten Turmes darstellt; Abb. 2 ist der zu-eliöri",e Seitenriss des Turmes, Abb. <B>3</B> der zugehörige Grundriss des Tur- en eD ines im Schnitt.
-während Abb. 4 eine Drauf- -sieht auf den im Flugrzeucrumpf ino,eorcliie- ten Turm veranschaulicht.
<B>1</B> ist der in das Flu-,zeuo- ein-,eschobene Turm. dessen ausgele, <B>.</B> to Lage in Abb. <B>1</B> mit ri bezeichnet ist. Zu beiden Seiten des Flug- zeu.grumpfes sind vertikal übereinander je zwei Zapfen<B>3,</B> 4 an"-eordnet, um welche die Arme<B>1</B> und 2 verschwenkbar sind. An den andern Enden der Arme<B>1</B> und 2 sind Auf hängeorgane<B>5, 6</B> angebracht. welche die ent sprechenden Querstücke<B>7, 8</B> halten.
Zwi schen den Querstücken<B>7</B> und<B>8</B> befindet sieh der Turmkörper<B>10.</B> Derselbe ist um den obern am Querstück<B>7</B> vorgesehenen verti kalen Achszapfen<B>9</B> und den am untern Quer stück<B>8</B> anueordneten gleiehachsigen Zapfen <B>11.</B> drehbar gelagert.
Die Aufhän-,-reorgane <B>5,</B> <B>6</B> für die Querstücke <B>7</B> und<B>8</B> sind als hori zontale Drehzapfen aus ebildet. Der Turm- körper 10 ist als Hohlz.v <B>1</B> inder mit halbkuge- tD ligem Boden von gleichem Durchmesser aus- -ebildet. Die AufhäiiYunc des Turmes im
Flugzeugrumpf ist hierbei derart getroffen. dass bei jedem Ausschwenken der Arme<B>1</B> und 2 um die Zapfen<B>3</B> und 4 die vertikalen Verbindungslinien der Teile<B>3</B> und 4 bezw. <B>5</B> und <B>6</B> zusammen mit den Armen<B>1</B> und 2 ein Parallelo(Yramm bilden.
Die Gewichtsmomente, welche beim Her- ausschieben bezw. Einschieben des Turmes entstehen. werden durch Wirkung einer Aus- Z' .cyleichsvorrichtuli,r, die vorlie-end aus Druck- f edern 12 gebildet, ist, ausgeglichen.
Die Federn 1-2 sind in die zylindrisehen Rohre 13 einffeleut. Die Rohre<B>13</B> sind im Innern des Ru mpf es des Flugzeuges derart angeordnete dass sich das eine Ende der Federn 12 gegen den Boden des Rohres<B>103</B> und das zweite .zegen einen Teller 14 abstützen kaini, an welchem das Seil<B>15</B> befestigt ist.
Das Seil <B>15</B> ist über die im Innern des Rumpfes de, Flu-zeu-,es ano- ordnete Führuno,srolle <B>17</B> (re- , e führt und am Auge<B>16</B> des obern Armes<B>1</B> befestigt.
Im Innern des Turmes<B>10</B> ist auf einer zwischen den beiden Zapfen<B>18</B> drühbaren Achse die 2#lazellinen_#,e#vehrlafette <B>19</B> mit entsprechenden Lagern für die Maschinen gewehre<B>32</B> an(reordnet. Die emeinsame Achse der Zapfen<B>18</B> steht senkrecht zur ver tikalen Achse des Turmes<B>10</B> und geht vor- liegend durch den geometrischen Mittel _pun,k-t des halbku-eligen Bodens desselben.
Der Rahmen der Lafette<B>19</B> steht mittelst zweier Mitnehmer 20 mit einer Jalousie in Verbin dung, welche aus einzelnen untereinander ge lenkig verbundenen Rahmenteilen 21 besteU deren Ausnehmun,ren mit einem durelisich- tigen Stoff<B>22</B> (Glas, Zellon oder derglei chen) ausgefüllt sind.
Die Jalousie ist mit- telst Rallen<B>23</B> in den Führungen 24 geführt und mit einer zum Zielen und zum direkten Ausblick des Schiessenden dienenden<B>Öff-</B> nung<B>25</B> versehen, durch welche die 'Maschi- nen(rewehrläufe der auf der Lafette<B>19</B> ce- lagerten Maschinengewehre<B>32</B> durch,-lesteckt sind.
Wird also die Lafette mit den Maschi nengewehren gehoben bezw. gesenkt, so wird -leiehzeitio, auch die Jalousie 21 verschoben, welche somit stets den Ausschnitt<B>26</B> ab deckt, der im Körper des Turmes<B>10</B> zwecks Erzielung möglichst grosser Einstellmöglieh- t# <B>M</B> keit der Lafette bezw. der Maschineile-ewehre angeordnet ist.
Die Gewiehtsmomente.. welche zufolge des Gewichtes der Maschinen--ewehre und der Jalousie beim Drehen derselben entstehen. werden durch '\ÄTirl,:uny einer weiteren, aus einer Ausgleichsfeder<B>2-7</B> bestehenden Aus gleichsvorrichtung aufgehoben. Die'Feder 277 ist im Zylinder<B>28</B> eingelegt.
Sie stützt sieh einerseits nach unten gegen das untere zylin drische Ende<B>28</B> des am Turmkörper be festigten Lagers<B>30,</B> anderseits nach oben gegen den Kolben einer Kolbenstange<B>29,</B> welche durch Vermittlung eines Zapfens<B>31.</B> <B>Z,</B> die Maschinengewehrlafette nach oben züi heben bestrebt ist, so dass dadurch ein Aus- Cleich des Gewichtes der Lafette und der damit verbundenen Jalousie erzielt wird.
Die verwendeten, aus Federn bestehenden Ausgleichsvorrichtunuen können auch durch <B>C</B> Flüssigkeitsdruckluft- oder andere zweck- mässi.ge Ausgleichsmittel ersetzt werden.