CH158698A - Ausschiebbarer Maschinengewehrturm für Flugzeuge. - Google Patents

Ausschiebbarer Maschinengewehrturm für Flugzeuge.

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CH158698A
CH158698A CH158698DA CH158698A CH 158698 A CH158698 A CH 158698A CH 158698D A CH158698D A CH 158698DA CH 158698 A CH158698 A CH 158698A
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Pilsen Aktiengesellschaft V In
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Skoda Kp
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      Ausschiebbarer        Haschinengewehrturni    für Flugzeuge.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist,       ZD     ein     ausschiebbarerMaschinengewehrturm    für  Flugzeuge.  



  Die bisher bekannten  von     ausschiebbaren        Maschinengewehrtürmen,     welche einen vollständigen Schutz der In  sassen der     verhältnismässi < #,        #,rosse        Abmessun-          tD        k71     gen aufweisenden, von unten bedrohten     Bom-          bardierfluo,zeu-e    ermöglichen sollen, weisen  in     #I   <B>n</B>  eine Reihe von Nachteilen auf.

   So erfolgt  beispielsweise bei den bisher bekannten Kon  struktionen das     Heraussehieben    und Ein  schieben des in der eingezogenen Stellung im       Rumpfe    des Flugzeuges untergebrachten  Turmes mittelst Führungen oder Gleit  bahnen.

   Solche Mittel sind jedoch     für    die  Wirkungsweise ganz     unverlässlieh,        cht    eine  nur     yeringle        Yarmänderun-    der     Flugzeug-          2D        ZD    n     t'          konstruktion,    beispielsweise während des  Fluges, ein     Verspreizen    des Bewegungsmecha-         nismus    in diesen Führungen oder Gleit  bahnen bedingt und somit die Funktion     un-          .möglich    macht.  



  Ein weiterer Nachteil     fler        bisherioen    Aus  gestaltungen ist darin gelegen,     dass    vor dem  Einschieben des Turmes in den Rumpf des       Flu-zeu-es    der Unterteil des     mehrteilic    aus  bildeten Turmes vorerst     feleskopartig    in  den Oberteil     eingesehoben    werden     muss.    Die       Teilun-    des Turmes stellt aber eine     -anz        be-          e        t#I     deutende     Komplizierung        dar,

      die gleichfalls  eine sichere     Wirkunusweise    beträchtlich in  Frage stellt.  



  Die     an-,eführten    Nachteile werden zur  Gänze durch den     Erfindurl--        "e-enstand        ver-          11sn   <B>Z,</B>  mieden, dessen Wesen darin besteht.

       dass    der       #raschiiien",ewehrturm    aus einem     unoeteilten          zylinderförmigen,    in     eineir        halbkugelförmi-          n    n  gen Boden übergehenden Körper besteht, der  mittelst Aufhängeorganen gelenkig an Aus-           le.-erarmen        befesti-t    ist, welche     Ausleo,erarme     um feste, im     Rumpfe    des Flugzeuges vor  gesehene Zapfen     versellwenkbar    sind, und  zwar derart,

       dass    die vertikalen     '#erbindungs-          linien    der     Aufhän(reorgane    am Tragkörper  <B>und</B> der Zapfen mit den     verschwenkbaren          Ausle-erarmen    stets ein Parallelogramm bil  den, so     dass    bei beliebigem Ausschlag der       t#        eD     Arme die Achse des Turmkörpers stets senk  recht zur Längsachse des Flugzeuges bleibt.  



  Bei der Konstruktion<B>g'</B>     emäss    der Erfin  <U>dung</U> entfällt     sohin    jegliche     Führunc    oder       Gleitbahn.    da der als     Parallelooramm    aus  gebildete     Bewegungsmechanismus    keine     zu-          Atzlichen    Führungen erfordert.

   Die     erfin-          A          uun,Yslyemässe        Anordnun-    weist den weiteren  Vorteil auf.     dass    bei     zufällioem        Aufstoss    auf  die Erde, beispielsweise beim Anlanden des  Flugzeuges das Einschieben     des        Turmkör-          11   <B>en</B>       pers    von selbst     erfololt,    ohne     dass    hierbei     be--          deutender    Sachschaden entstehen würde,

   da  nach der     Erfindun-    die     Anordnunr    des Tur  mes vollkommen     nachoiebi"r    ist.     Desuleichen     ist auch der -bei den     bisherio,en    Konstruktio  n       nen    vorhandene Nachteil der erforderlichen       Teiluno-    des Turmes vermieden.  



  n  Ferner bedingt die mit Rücksicht auf  aerodynamische Grundsätze zweckmässig     ge-          -wählte    Form des Turmes beim     Herausschie-          ben    desselben aus dem Rumpf des     Flulzeu-          ges    nur minimalen schädlichen Widerstand.  



  In der     Zeichnun-    ist ein     Ausführunos-          1)eisp;A-I#    des     Erfindungsgegenstandes    dar  gestellt. und zwar     zei(,t        Abb.   <B>1</B> in schema  tischem     Aufriss    und teilweisem Schnitt die       Anordnun   <B><U>-</U></B> des im     Rumpfe    eingeschobenen  Turmes, während dieselbe Abbildung     in          striehlierten    Linien den     Umriss        und    die rela  tive.

       La(re    des aus dem     Rumpfe    des     Flug-          zeulges    vorgestreckten Turmes darstellt;     Abb.     2 ist der     zu-eliöri",e        Seitenriss    des Turmes,       Abb.   <B>3</B> der zugehörige     Grundriss    des     Tur-          en        eD          ines    im Schnitt.

   -während     Abb.    4 eine     Drauf-          -sieht        auf    den im     Flugrzeucrumpf        ino,eorcliie-          ten    Turm veranschaulicht.  



  <B>1</B> ist der in     das        Flu-,zeuo-        ein-,eschobene     Turm. dessen     ausgele,   <B>.</B> to Lage in     Abb.   <B>1</B> mit         ri    bezeichnet ist. Zu beiden Seiten des     Flug-          zeu.grumpfes    sind vertikal übereinander je  zwei Zapfen<B>3,</B> 4     an"-eordnet,    um welche die  Arme<B>1</B> und 2     verschwenkbar    sind. An den  andern Enden der Arme<B>1</B> und 2 sind Auf  hängeorgane<B>5, 6</B> angebracht. welche die ent  sprechenden Querstücke<B>7, 8</B> halten.

   Zwi  schen den Querstücken<B>7</B> und<B>8</B> befindet sieh  der Turmkörper<B>10.</B> Derselbe ist um den  obern am Querstück<B>7</B> vorgesehenen verti  kalen Achszapfen<B>9</B> und den am untern Quer  stück<B>8</B>     anueordneten        gleiehachsigen    Zapfen  <B>11.</B> drehbar gelagert.

   Die     Aufhän-,-reorgane   <B>5,</B>  <B>6</B> für die     Querstücke   <B>7</B> und<B>8</B> sind als hori  zontale Drehzapfen aus     ebildet.    Der     Turm-          körper        10        ist        als        Hohlz.v   <B>1</B>     inder        mit        halbkuge-        tD          ligem    Boden von gleichem Durchmesser     aus-          -ebildet.    Die     AufhäiiYunc    des Turmes im  

  Flugzeugrumpf ist hierbei derart getroffen.       dass    bei jedem Ausschwenken der Arme<B>1</B>  und 2 um die Zapfen<B>3</B> und 4 die vertikalen  Verbindungslinien der Teile<B>3</B> und 4     bezw.     <B>5</B>     und   <B>6</B> zusammen mit den Armen<B>1</B> und 2  ein     Parallelo(Yramm    bilden.  



  Die Gewichtsmomente, welche beim     Her-          ausschieben        bezw.    Einschieben des Turmes  entstehen. werden durch Wirkung einer     Aus-          Z'          .cyleichsvorrichtuli,r,    die     vorlie-end    aus     Druck-          f        edern    12 gebildet, ist, ausgeglichen.

   Die  Federn 1-2 sind in die     zylindrisehen    Rohre 13       einffeleut.    Die Rohre<B>13</B> sind im Innern des       Ru        mpf    es des Flugzeuges derart angeordnete       dass    sich das eine Ende der Federn 12 gegen  den Boden des Rohres<B>103</B> und das zweite       .zegen    einen Teller 14 abstützen     kaini,    an  welchem das Seil<B>15</B> befestigt ist.

   Das Seil  <B>15</B> ist über die im Innern des Rumpfes de,       Flu-zeu-,es        ano-    ordnete     Führuno,srolle   <B>17</B>     (re-          ,    e  führt und am Auge<B>16</B> des obern Armes<B>1</B>  befestigt.  



  Im Innern des Turmes<B>10</B> ist auf einer  zwischen den beiden Zapfen<B>18</B>     drühbaren     Achse die     2#lazellinen_#,e#vehrlafette   <B>19</B> mit  entsprechenden Lagern für die Maschinen  gewehre<B>32</B>     an(reordnet.    Die     emeinsame     Achse der Zapfen<B>18</B> steht senkrecht zur ver  tikalen Achse des Turmes<B>10</B> und geht vor-           liegend        durch        den        geometrischen        Mittel        _pun,k-t     des     halbku-eligen    Bodens desselben.

   Der  Rahmen der Lafette<B>19</B> steht mittelst zweier       Mitnehmer    20 mit einer Jalousie in Verbin  dung, welche aus einzelnen untereinander ge  lenkig verbundenen Rahmenteilen 21     besteU     deren     Ausnehmun,ren    mit einem     durelisich-          tigen    Stoff<B>22</B> (Glas,     Zellon    oder derglei  chen) ausgefüllt sind.

   Die Jalousie ist     mit-          telst    Rallen<B>23</B> in den Führungen 24 geführt  und mit einer zum Zielen und zum direkten  Ausblick des Schiessenden dienenden<B>Öff-</B>  nung<B>25</B> versehen, durch welche die     'Maschi-          nen(rewehrläufe    der auf der Lafette<B>19</B>     ce-          lagerten    Maschinengewehre<B>32</B>     durch,-lesteckt     sind.

   Wird also die Lafette mit den Maschi  nengewehren gehoben     bezw.    gesenkt, so wird       -leiehzeitio,    auch die Jalousie 21 verschoben,  welche somit stets den Ausschnitt<B>26</B> ab  deckt, der im Körper des Turmes<B>10</B> zwecks  Erzielung möglichst grosser     Einstellmöglieh-          t#   <B>M</B>       keit    der Lafette     bezw.    der     Maschineile-ewehre     angeordnet ist.  



  Die     Gewiehtsmomente..    welche zufolge des  Gewichtes der     Maschinen--ewehre    und der  Jalousie beim Drehen derselben entstehen.  werden durch     '\ÄTirl,:uny    einer weiteren, aus  einer Ausgleichsfeder<B>2-7</B> bestehenden Aus  gleichsvorrichtung aufgehoben.     Die'Feder    277  ist im Zylinder<B>28</B> eingelegt.

   Sie stützt sieh  einerseits nach unten gegen das untere zylin  drische Ende<B>28</B> des am Turmkörper be  festigten Lagers<B>30,</B> anderseits nach oben  gegen den Kolben einer Kolbenstange<B>29,</B>  welche durch Vermittlung eines Zapfens<B>31.</B>  <B>Z,</B>  die     Maschinengewehrlafette    nach oben     züi     heben bestrebt ist, so     dass    dadurch ein     Aus-          Cleich    des Gewichtes der     Lafette    und     der     damit verbundenen Jalousie erzielt wird.  



  Die verwendeten, aus Federn bestehenden       Ausgleichsvorrichtunuen    können auch durch  <B>C</B>       Flüssigkeitsdruckluft-    oder andere     zweck-          mässi.ge    Ausgleichsmittel ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausschiebbarer Maschinengewehrturni für Flugzeuge, gekennzeichnet durch einen un- C t' <B>:D</B> Veteilten, zviinderförmi-en, in einen halb kugeligen Boden über-ehenden. Turmkörper.
    der mittelst Aufhäno-ear-",i.nen horizontal t' Il# drebbar an Auslegerarmen befestiot ist# wel- ehe Auslegerarme ain feste, im Ptumpfe <B>des</B> Flugzeuges vorgesehene Zapfen verschwenk- bar sind, und zwar derart.
    dass die vertikalen Verbinduno-slinien der Aufhängeorgane am <B>n</B> Turmkörper und der Zapfen mit den ver- schwenkbaren Auslegerarmen stets ein Paral lelogramm bilden, so dass bei beliebigem Ausschlag der Arme die Achse des Turm körpers stets senkrecht zur Läiigsaehse des Fluges bleibt.
    UNTERA'-\'SPRüCIIE,. <B>1.</B> AusschiebbarerMaschinengewehrturni na:eb Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass eine Aus.gleichsvorrielitung in Form von Federn (12) von derartiger Beschaf fenheit vorgesehen ist, dass die Momente, welche zufolo-e des Gewichtes des Turmes beim Ein- bezw. Ausschieben demselben entstehen, durch dieselbe aufgehoben wer den.
    2. Ausschiebbarer Maschinengewehrturin nach Patentanspruch und Unteransnruch <B>1.</B> da durch gekennzeichnet. dass eine weitere Auscleichsvorriehtunc in Form einer Fe der<B>(-27)</B> vorcesehen ist, welche derart an- geordne t ist.
    dass die beim Ileben der 31a- schinen,gewehrlafette <B>(19)</B> auftretenden Gewiehtsmomentt, durch dieselbe aufYeho- ben werden.
    <B>3.</B> Aussehiebbarer -#-laseliinen",ewehrt-tirm naeii Patentanspruch und den 'Unteransprüchen <B>1</B> und 2. dadureh gekennzeichnet dass mit der im Innern des Turmes verschwenkbar (rela-erten Maschineno-ewehrlafette <B>(19)</B> ein(, durchsichtige, in Führungen (24) vor- soliiebbare Jalousie (21) in Verbindung- stebt,
    so dass bei Verschwenken der Lafette (19) mit (Ion Haschinen,-ewehren <B>(3-2)</B> 1)11(,iohzeiti"- auch die Jalousie entsprechend verschoben wird.
    4. Aussehiebbarer Maschinen -ewehrturm nach <B>en</B> Pat:entanspruch und Unteraiisprüchen <B>1</B> bi-, <B>3.</B> dadurch -ekennzeiehiiet, dass die Ma <B>n</B> schinengewehrlafette (.19) um zwei zur Achse des Turmes senkrechte Zapfen<B>(18)</B> verschwenkbar --ela"ert ist, deren "emein- same Achse durch den Mit telpunkt des kugelförmigen Bodens des Turmes<B>(10)</B> geht. ZD
CH158698D 1931-06-20 1931-08-17 Ausschiebbarer Maschinengewehrturm für Flugzeuge. CH158698A (de)

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