CH158564A - Zielvorrichtung für Handschiesswaffen jeder Art zum Schiessen gegen Flugmaschinen oder dergleichen. - Google Patents

Zielvorrichtung für Handschiesswaffen jeder Art zum Schiessen gegen Flugmaschinen oder dergleichen.

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CH158564A
CH158564A CH158564DA CH158564A CH 158564 A CH158564 A CH 158564A CH 158564D A CH158564D A CH 158564DA CH 158564 A CH158564 A CH 158564A
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CH
Switzerland
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aiming device
housing
rod
ring
aiming
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English (en)
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Syndikat Aktiesels Rekylriffel
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Dansk Rekylriffel Syndikat As
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Zielvorrichtung für     Iiandsehiesswaffen    jeder Art zum Schiessen  gegen     Flugmaschinen    oder dergleichen.    Die Erfindung     betrifft    eine Zielvorrichtung  für     Handschiesswaffen    jeder Art zum Schiessen  gegen Flugmaschinen oder dergleichen mit  einem vorderen, an der     Schiesswaffe    festge  spannten Zielpunkt, und einem hintern, in  einem kreisförmigen Ring ausgespannten Fa  denkreuz.

   Erfindungsgemäss wird der Ring  von einer in einem Gehäuse vorgesehenen  schwingbaren Stange getragen, die mittelst  eines Gegengewichtes dazu gebracht wird,  während des Zielens immer eine senkrechte  Lage einzunehmen, und deren Länge verän  derbar ist zwecks Anpassung an die Flug  höhe des Zieles, der die Elevation der Waffe  entspricht. Die Höhenverstellung des Ringes  kann beispielsweise dadurch bewirkt werden,  dass eine an einem Zapfen der Stange vorge  sehene Rolle mit einem kurvenförmigen Schlitz  in einer Einstellungsscheibe in Eingriff ist, die  mit einem drehbaren     Handgriff    fest verbun  den ist.

   Letzterer kann einen Zeiger tragen,  welcher über eine Einteilung hin beweglich    ist, deren Teilstriche den verschiedenen Flug  höhen entsprechen, so dass der Zapfen mit der  Rolle, wenn die Einstellungsscheibe beim  Drehen des Handgriffes bewegt wird, im Ge  häuse entweder auf- oder abwärts geführt  wird und hierdurch die Tragstange des Rin  ges verlängert     bezw.    verkürzt.

      Auf der Zeichnung veranschaulicht:         Fig.    1 die Zielvorrichtung nach der Erfin  dung schematisch an einem     aschinengewehr     angeordnet,       Fig.    2 schematisch die Benutzung der Ziel  mittel während des Zielens,       Fig.    3 das Gehäuse des hintern Zielmit  tels von der vom Gewehr abgekehrten Seite  gesehen,       Fig.    4 einen senkrechten Schnitt durch  das Gehäuse,       Fig.    5 dasselbe in Vorderansicht, und       Fig.    6 einen senkrechten Querschnitt durch  das Gehäuse.      1 ist das vordere Zielkorn, welches von  einem am Maschinengewehr 3 festgespannten  Spannbügel 2 getragen wird. .

   Das hintere  Zielmittel wird ebenfalls von einem Spann  bügel 4 getragen, welcher derart am Maschi  nengewehr festgespannt wird, dass die beiden  Zielmittel in einem ganz bestimmten gegen  seitigen Abstand liegen.  



  Das hintere Zielmittel besitzt einen kreis  förmigen Ring 5     (Fig.    2 und 5), worin ein       Fadenkrem    6 derart     ausgespannt    ist, dass der  Schnittpunkt der Fäden den hintern Ziel  punkt, während die obere Spitze des Ziel  kornes 1 den vordern Zielpunkt bildet. Der  Ring 5 wird von einem Arm 7 getragen, wel  cher mit einer um einen in einem kreisförmi  gen Gehäuse 9 gelagerten Zapfen 10     (Fig.    6)  schwingbaren Stange 8,     8"    verbunden ist. Das  Gehäuse 9 ist mit dem Spannbügel 4 ver  bunden, so dass es in der Gebrauchslage neben  dem Gewehr eine zur senkrechten Mittelebene  desselben parallele Lage einnimmt, und zwar  derart, dass der -Arm 7 mit dem Ring 5 über  das Gewehr zu liegen kommt.

   Die Stange  8,     8a,    besteht aus zwei ineinander verschieb  baren Teilen 8 und     8",,    von welchen der Teil 8  einen seitlichen Zapfen 12 trägt, der durch  einen Schlitz in Teil     8"    ragt und eine Rolle  11 trägt. Der Teil     8"    trägt ein Gegengewicht  13, das während des Zielens die Stange 8,<B>8"</B>  stets in eine senkrechte Lage im Gehäuse 9  zu bringen sucht. Das Gegengewicht 13 ist  mit dein Stangenteil<B>8.</B> verschiebbar verbun  den, so dass es sich, wenn die Zielvorrichtung  am Gewehr nicht angebracht ist, in das Ge  häuse 9 führen lässt.

   Der Spannbügel 4     kann.     bei Nichtgebrauch der Zielvorrichtung an  dem Gehäuse 9 aufgeklappt werden und der  Tragarm 7 des Ringes 5 ist mit der Stange  8 lösbar verbunden, so dass der Ring und der  Tragarm vom Gehäuse getrennt werden kön  nen; die Teile des hintern Zielmittels nehmen  deshalb nur geringen Platz ein, wenn sie am  Gewehre nicht angebracht sind. Die Rolle 11  greift in einen kurvenförmigen Schlitz 14       (Fig.    4) einer Führungsscheibe 15 ein, die am  Ende eines Zapfens 16 befestigt ist. Der  Zapfen ist in der vom Gewehr abgekehrten    Wand des Gehäuses 9 gelagert und trägt  ausserhalb derselben einen     Griff    17 mit einem  Zeiger 18     (Fig.    3) versehen, welcher nach  einer Einteilung 19 an der Gehäusewand  zeigt.

   Die     Kurversform    des Schlitzes ist eine  solche, dass bei     zunehmender    Grösse des  Höhenwinkels des Gewehres die Rolle 11 und  mit ihr der Teil 8 der Stange 8,     8a,    und so  mit der     Fadenkreuzring    5 immer höher em  porgehoben werden, mit dem Ergebnis, dass  die Elevation der Kernlinie über die Ziellinie  bei jedem Höhenwinkel des Gewehres die  jenige wird, die dem Zielabstand entspricht,  vorausgesetzt, dass der Schlitz durch Drehen  der Schlitzscheibe um ihren Zapfen im voraus  eine Einstellung gegeben worden ist, die der  Flughöhe des Zieles entspricht.

   Die Teil  striche der Einteilung entsprechen also den  verschiedenen Flughöhen, indem der Platz  des Ziels durch das rechtwinklige Dreieck ge  funden wird, das durch den Höhenwinkel und  die Höhe des Ziels, statt wie sonst durch  Höhenwinkel und Abstand bestimmt ist. Die  Benützung der Höhe an Stelle des Abstandes  ist von grossem Vorteil, weil der Abstand im  allgemeinen ständig wechselt, während die  Flughöhe oft konstant ist.

   Der     Griff    17 ist  mit dem Zapfen 16     achsial    verschiebbar ver  bunden und steht unter Wirkung einer  Schraubenfeder 20, die einen Sperrzahn 21 an  der dem Gehäuse zugekehrten Seite des  Griffes mit einem an der Gehäusewand vor  gesehenen Zahnkranz in     Eingriff    zu halten  sucht, auf welchem Zahnkranz der Abstand  zwischen den Zahnlücken dem Abstand zwi  schen den Teilstrichen der Einteilung 19 ent  spricht.  



  Die Zielvorrichtung wird in folgender  Weise benutzt:  Nachdem die Flughöhe der zu beschiessen  den Flugmaschine gemessen oder beurteilt  worden ist, wird der Zeiger 18 des Griffes 17  auf den der gemessenen oder beurteilten Flug  höhe entsprechenden Teilstrich der Einteilung  19 eingestellt. Das Gewehr wird dann gegen  die Flugmaschine gerichtet, indem der Schütze  über den Schnittpunkt der Fäden im Faden  kreuz 6 und die Spitze des Zielkornes 1 zielt.      Das Gewehr hat dann die der Flughöhe der  Flugmaschine entsprechende Höheneinstellung       (Fig.    1) erhalten.

   Nachdem der Schütze so  mit dem Gewehr die richtige Höheneinstel  lung gegeben hat, hält er die Ziellinie ein  passendes Stück vor der Flugmaschine, so  dass die Richtung derselben gegen die Mitte  des Fadenkreuzes ist, und wenn darnach die  Flugmaschine innerhalb des Ringes 5 sicht  bar wird     (Fig.    2), fängt er zu schiessen an.  Die Bahn der Geschosse wird dann derart  liegen, dass die Flugmaschine, indem sie sich  vorwärts bewegt, notwendigerweise durch die  erwähnte Bahn passieren mass     und.    daher un  vermeidlich von einem oder mehreren der  nacheinander abgefeuerten Geschosse getroffen  werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Zielvorrichtung für Handschiesswaffen je der Art zum Schiessen gegen Flugmaschinen oder dergleichen mit einem vordern, an der Schiesswaffe festgespannten Zielpunkt und einem hintern, in einem kreisförmigen Ring ausgespannten Fadenkreuz, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ring von einer in einem Gehäuse angeordneten, schwingbaren Stange getragen wird, die infolge eines Gegenge wichtes während des Zielens stets eine senk rechte Lage einzunehmen sucht und deren Länge veränderbar ist, zwecks Anpassung an die Flughöhe, welcher die Höheneinstellung der Waffe entspricht. U\TTERAN SPR1rCHE 1.
    Zielvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stange (8, 8a) aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen besteht, von welchen der eine Teil (88) um einen im Gehäuse (9) vorgesehenen Zapfen (10) drehbar ist und das Gegenwicht (13) trägt, während der zweite Teil (8) einen seitwärts gekehrten Zapfen (12) aufweist, welcher eine Rolle (11) trägt, die mit einem kurvenförmigen Schlitz (14) einer Führungs scheibe (1.5) in Eingriff steht, die mit einem Handgriff (17) fest verbunden ist, der einen Zeiger (18) trägt, welcher über eine mit Teilstrichen für die verschiedenen Flug höhen versehene Einteilung (19) wandert. 2.
    Zielvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Gegenge wicht (13) mit dem Stangenteil (8a) ver schiebbar verbunden ist, um im Gehäuse (9) aufgenommen werden zu können. 3. Zielvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Ring (5) mit der Stange (8) trennbar verbunden ist.
CH158564D 1930-08-29 1931-07-22 Zielvorrichtung für Handschiesswaffen jeder Art zum Schiessen gegen Flugmaschinen oder dergleichen. CH158564A (de)

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