CH158109A - Einrichtung zum leicht und rasch lösbaren Kuppeln des das Motoraggregat eines Eisenbahntriebwagens tragenden Drehgestelles mit dem zur Personenbeförderung dienenden Teil des Eisenbahntreibwagens. - Google Patents
Einrichtung zum leicht und rasch lösbaren Kuppeln des das Motoraggregat eines Eisenbahntriebwagens tragenden Drehgestelles mit dem zur Personenbeförderung dienenden Teil des Eisenbahntreibwagens.Info
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Description
Einrichtung zum leicht und rasch lösbaren Kuppeln des das Notoraggre.gat eines Eisenbahntriebwagens tragenden Drehgestelles mit dem zur Personenbeförderung dienenden Toll des Eisenbahntriebwagens. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum leicht und rasch lösbaren Kuppeln des das Motoraggregat eines Eisenbahntriebwa gens tragenden Drehgestelles mit dem zur Personenbeförderung dienenden Teil des Ei senbahntriebwagens. Das Maschinenaggregat ruht auf einem besonderen Drehgestell.<B>Ge-</B> mäss der Erfindung wird eine vorteilhafte und einfache Verbindung des das Motoraggregat tragenden Drehgestelles mit dem Personen wagen erzielt, indem ein Ende des letzteren drehbar auf das Drehgestell des Motoraggre gates zu liegen kommt.
Zweckinässigerweise ist die Verbindung derart, dass das Gewicht des Persozienwagens das Drehgestell des Motoraggregates nicht um dasjenige Räderpaar kippen kann, welches nächst am Personenwagen liegt.
Da der Personenwagen mit einem Ende drehbar auf das Drehgestell des Motoraggre gates zu liegen kommt, so ist eine schwing- bare Verbindung zwischen diesen beiden Tei len gesichert. Das Motoraggregat mit dazu gehörigem Drehgestelle kann ferner zweck- mässigerweise so ausgeführt sein,. dass es nach dem Loskuppeln des Personenwagens als Lokomotive, zum Beispiel zum Ziehen einer Wagenserie, dienen kann.
Schliesslich kann das Ende des Personen wagens gabelförmig und zur Aufnahme des Motoraggregates eingerichtet sein., wobei der Drehzapfen in einem Zapfenlager im Dreh gestelle des Motoraggregates ruht.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> einen senkrechten Schnitt durch ein auf einem Drehgestell ruhendes dieselelek trisches Motoraggregat, Fig. 2 dasselbe in Oberansicht mit ent ferntem Oberteil, Fig. <B>3</B> eine abgeänderte Ausführungsform, ebenfalls im senkrechten Längsschnitt und Fig. 4 dieselbe in Oberansicht.
Bei der in Fig. <B>1</B> und 2 dargestellten Ausführungsform ist<B>1</B> das Drehgestell des Motoraggregates, welches mit drei Laufrad- wellen 2,<B>D</B> und 4 versehen ist, von denen die beiden vordern Wellen 2 und<B>3</B> von<B>je</B> einem Motor<B>5</B> und<B>6</B> angetrieben werden, während der dritte Satz Laufradwellen in einer Verlängerung des Drehgestelles sitzt.
In dieser Verlängerung befindet sich ein Lager <B>7</B> für einen im Vorderende eines Personen wagens angeordneten Drehzapfen<B>8.</B> Bei der dargestellten Ausführungsform weist die nach hinten gerichtete Verlängerung des Drehge stelles des Maschinenaggregates nur ein Räder paar auf, es können aber<B>je</B> nach den Ver hältnissen auch zwei oder mehr Räderpaare in dieser Verlängerung des Drehgestelles des Maschinenaggregates vorhanden sein.
Diese Räderpaare können gleichzeitig auch mit An triebsorganen verbunden sein, und zwar in derselben Weise wie die Räderpaare auf den Wellen 2 und<B>3.</B> Das Maschinenaggregat ist in einem Gehäuse<B>9</B> untergebracht und um- fasst einen Dieselmotor nebst Dynamo und kompletter elektrischer Ausrüstung samt Brennstoffbehälter, Wasserbehälter, Kühlan ordnung und dergleichen. Die Anordnung dieser Teile ist an und für sich schon be kannt und braucht deshalb nicht näher be schrieben zu werden.
Das Gewicht des Ma schinenaggregates und des Personenwagens ist auf die Laufradwellen des Drehgestelles gleichmässig verteilt, so dass der Personen wagen nicht die Tendenz hat, das Drehge stell des Maschinenaggregates um ein Räder paar zu kippen. Das Maschinenaggregat, kann leicht und bequem vom Personenwagen ge trennt werden, indem dessen auf dem Dreh gestell des Maschinenaggregates ruhendes Ende gehoben wird.
Das Motoraggregat mit dazu gehörigem Drehgestell ist mit sämtlichen Apparaten und Einrichtungen versehen, um es nach dem Los kuppeln des Personenwagens als selbständige Lokomotive, zum Beispiel zum Ziehen einer Wagenserie, verwenden zu können.
In Fig. <B>3</B> und 4 ist eine abgeänderte Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes dar gestellt, bei welcher das Drehgestell des Ma schinenaggregates samt dem ganzen Maschi nenaggregat unter das Ende des Personen wagens<B>10</B> eingeführt ist. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist zu diesem Zweck das Ende des Personenwagens gabelförmig ausgebildet und zur Aufnahme des Maschinenaggregates eingerichtet, wobei der Drehzapfen<B>8</B> in einem Zapfenlager<B>7</B> im Drehgestell<B>1</B> des Motor- aLyLyregates ruht.
Diese Anordnung des Motoraggregates bringt es mit sich, dass der Stossbalken des Personenwagens in drei Teile abgeteilt sein muss, um zu ermöglichen, dass das Maschinen aggregat unter das Ende des Personenwagens <B>10</B> geschoben und wieder entfernt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum leicht und rasch lösbaren Kuppeln des das Motoraggregat eines Eisen bahntriebwagens tragenden Drehgestelles mit dem zur Personenbeförderung dienenden Teil des Eisenbahritriebwagens, dadurch gekenn zeichnet, dass das eine Ende des Personen wagens drehbar auf das mindestens zwei Rad achsen aufweisende, das Motoraggregat tra gende Drehgestell zu liegen kommt.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Motoraggregat samt Drehgestell derart ausgebildet ist, dass es vom einen Ende des Personenwa gens aus in ihn hineingeführt werden kann, wobei der Personenwagen mit einem Dreh zapfen auf dem Drehgestell des Maschinen aggregates ruht, und zwar derart, dass das Gewicht des Personenwagens das Dreh gestell des Motoraggregates nicht kippen kann. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Motoraggregat mif dem zugehörigen Drehgestell so aus- geführt ist, dass es nach dem Loskuppeln des Personenwagens als selbständige Loko motive dienen kann. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Personenwagens gabel förmig ausgebildet und zur Aufnahme des Motoraggregates eingerichtet ist, und dafa der Drehzapfen in ein Zapfenlager im Drehgestell des Motoraggregates zu liegen kommt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK158109X | 1929-12-27 | ||
| DK50830X | 1930-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH158109A true CH158109A (de) | 1932-10-31 |
Family
ID=26067728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH158109D CH158109A (de) | 1929-12-27 | 1930-12-24 | Einrichtung zum leicht und rasch lösbaren Kuppeln des das Motoraggregat eines Eisenbahntriebwagens tragenden Drehgestelles mit dem zur Personenbeförderung dienenden Teil des Eisenbahntreibwagens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH158109A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1224768B (de) * | 1960-09-27 | 1966-09-15 | Schweizerische Lokomotiv | Triebdrehgestell fuer Schienenfahrzeuge |
-
1930
- 1930-12-24 CH CH158109D patent/CH158109A/de unknown
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|---|---|---|---|---|
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