CH154221A - Zähler. - Google Patents

Zähler.

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CH154221A
CH154221A CH154221DA CH154221A CH 154221 A CH154221 A CH 154221A CH 154221D A CH154221D A CH 154221DA CH 154221 A CH154221 A CH 154221A
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Willi Mettler Hans
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Willi Mettler Hans
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M3/00Counters with additional facilities
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Zähler.    Die Erfindung betrifft einen Zähler mit  zwang läufig angetriebenem Zählwerk, das  durch den Schlag eines hin- und- hergehenden  Antriebselementes betätigt wird.  



  Der Zähler kann beispielsweise als Schuss  zähler an Webstühlen Verwendung finden.  In der Weberei wird zur Festsetzung der  Löhne und zur Kontrolle der     Arbeitsleistung     bekanntlich nur die Zahl der Schüsse ge  zählt. Statt nun wie,bisher die Drehzahlen  eines umlaufenden Elementes, zum Beispiel  einer Welle eines Webstuhls, festzustellen,  werden gemäss vorliegender Erfindung die  Schläge eines hin- und hergehenden Ele  mentes, zum Beispiel der W ebstuhllade, ge  zählt.  



  Neu ist der Antrieb des Zählers, der eine  genaue Schaltung des Zählwerkes auch dann  sichert, wenn der Weg des     Antriebselementes     in weiten Grenzen schwankt.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform  eines Zählers gemäss der     Erfindung,    der als  Schusszähler für Webstühle bestimmt ist, ist    in der beiliegenden Zeiehnung dargestellt,  und zwar zeigt:  Fig. 1 einen Längsschnitt;  Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach der  Linie A-Ad und B-B der Fig. 1;  Fig. 4 ist eine Druckvorrichtung in grösse  rem Massstab.  



  Der gezeichnete Zähler besitzt ein Ge  häuse 1, das am Webstuhl vorn auf dem  Brustbrett oder am Seitenschild     befesti1-t     werden kann. Zum Antrieb des Zählers wird  zum Beispiel die Lade des Webstuhls be  nutzt. Im Gehäuse 1 ist eine Schaltstange 6  so angeordnet, dass diese in die Bahn der  Lade ragt. Die Stange 6 ist verschiebbar im  Gehäuse 1 gelagert, sie steht unter der Wir  kung einer Feder 7 und     betätigt    einen  schwingenden Schalthebel 3, der auf einer  drehbar gelagerten Spindel ?0 befestigt ist.  Der Hebel 3 ist zweiarmig. Beide Arme er  möglichen sowohl beim     Vorwärts-    wie beim  Rückwärtsgang der Schaltstange 6 ein       zwangläufiges    Schalten des Zählwerkes.

   Die       beiden        Arme        ragen        in        Aussparungen        21,        22        2?         der Stange 6. Wird letztere im Sinne des  Pfeils entgegen der Wirkung der Feder 7  bewegt, so schwingt der Hebel 3 aus und  überträgt seine Drehung mittelst der Welle  20 auf eine Sehaltscheibe 4. Diese trägt am  Umfang eine Klinke 8, die in die Zahnung  eines Sperrades 5 eingreift, das auf dem  Zahnkolben 23 des Zählers starr befestigt ist.  Eine am Gehäuse 1 angeordnete Sperrklinke  9 sichert das Schaltrad 5 in seiner jeweiligen  Lage.

   Der Antrieb der Zählerrollen 2 des       Schaltwerkes    vom Zahnkolben 23 aus erfolgt  in an sich bekannter Weise und mit Hilfe  einer Zehner-Schalteinrichtung usw. Der  Ausschlag des Schalthebels 3 und damit der  Weg der Klinke 8 und die Teildrehung des  Sperrades 5 kann durch die Wahl der Ab  messungen und des Abstandes der Aus  sparungen 21, 22 und der Länge der Hebel  arme 3 leicht bestimmt werden. Sowohl die  Schaltbewegung wie auch die Rückwärts  bewegung des Schalthebels 3 wird durch die  Stange 6 zwangläufig beherrscht. Am Ge  häuse 10, das zum Schutze des Zählwerkes  vorgesehen ist, ist über einer Öffnung des  selben ein Gehäuse 16 befestigt. In diesem  ist ein Rahmen 25 und in letzterem eine       Druckplatte    24 verstellbar gelagert.

   Die  Druckplatte 24 kann     mittelst    Nocken 14 ent  gegen der Wirkung von in der Zeichnung  nicht dargestellten Federn nach unten gegen  die Rollen 2 gedrückt werden. Die Nocken  14 sind auf einer Spindel 12 befestigt, die  in Lagern des Gehäuses 16 drehbar gelagert  ist und welche ausserhalb eines Deckels 11,  mit welchem die Druckvorrichtung ab  geschlossen ist, einen Handgriff 13 besitzt.  Die untere Fläche der Platte 24 entspricht  in ihrer Wölbung derjenigen der Druck  flächen von Zahlentypen 27 der Zähler  rollen 2. Zwischen die Platten 24 und die  Rollen 2 kann ein Papierstreifen oder eine  Karte eingebracht werden. Es wird dann  durch Drehen des Griffes 13 die Platte 24  nach unten bewegt, sie drückt das Papier  gegen die Zahlentypen 27 und bewirkt da  durch einen Abdruck auf den Streifen.

   Der       Deckel    11 wird jeweils durch Drehen     dea       Griffes 13 mittelst Nocken 26 der Spindel  12 angehoben, damit der Papierstreifen über  die Zahlentypen 27 gelegt werden kann. Der  Deckel 11 geht durch sein Eigengewicht wie  der in seine     Abschlusslage    zurück.  



  Die Zahlen werden dabei vorteilhaft auf  vorgedruckte Streifen aufgenommen, und  zwar so,     dass    stets die höhere Zahl über die  niedrigere zu stehen kommt und dadurch -das  Ausrechnen der effektiven Leistung durch  Subtrahieren aufeinanderfolgender Zahlen er  leichtert wird. Das Zählwerk kann zum Bei  spiel so ausgebildet werden, dass von einer  hohen Zahl, zum Beispiel 1,000,000, nach  unten gezählt wird. Die Abdrücke auf den  Papierstreifen werden ,dann vorteilhaft von  oben vom Kopf des Streifens nach unten  fortschreitend aufgedruckt; nach hundert  tausend Schüssen erhält man als Abdruck die  Zahl 900,000, nach zweihunderttausend  Schüssen die Zahl 800,000 usw. Die Diffe  renz der     Schusszaklen    und damit die Lei  stung eines Arbeiters per Schicht lässt sich  so leicht feststellen.

   Das Zählwerk könnte  aber auch in bekannter Weise so ausgebildet  sein, dass es von Null aus zählt, wobei dann  die aufeinanderfolgenden     Aufdrücke    von un  ten am Fuss des Papierstreifens beginnend  nach oben fortschreitend aufgetragen werden.  



  Die Druckeinrichtung könnte auch anders  als gezeichnet ausgebildet sein, so     dass    die  Papierstreifen oder Karten seitlich in die  Druckstellung unter das Gehäuse 11 ein  geschoben werden können, sie könnte auch  lösbar vom Zähler sein, so     dass    dieser mit  oder     ohne        Druckeinrichtung    verwendet wer  den kann. Statt die Zahlen zu     drucken,     könnten sie auch geprägt, gestanzt oder sonst  wie, jedoch ohne Verwendung von Farbe,  sichtbar gemacht werden. Die Zahlentypen  an     tler        Zählerrolle    können erhaben oder ver  tieft, deren     Druckfläche    gewölbt oder eben  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zähler mit zwangläufig angetriebenem Zählwerk, bei welchem da.s Zählwerk durch den Schlag eines hin- und hergehenden An- triebselementes betätigt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Antrieb eine mit Aus sparungen versehene, entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbare Stange vorgesehen ist, mit welcher ein zweiarmiger Schalthebel eines Schaltmechanismus in Eingriff steht, derart, dass auch bei in verhältnismässig wei ten Grenzen veränderlichem Wege der Stange eine stets gleichbleibende, zum voraus ein stellbare Schaltbewegung auf das Schaltwerk und damit auf das Zählwerk übertragen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zähler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem Zählwerk eine Druckvorrichtung verbunden ist, mittelst welcher der Stand des Zählers auf Papier stücke sichtbar gemacht werden kann. ?. Zähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass er derart ausgebildet ist, dass beim Vor schalten der Zählerrollen stets niedrigere Zahlen als die vorangegangenen an der Druckstelle eingestellt werden.
    3. Zähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckapparat mit einem Deckel (11) nach aussen abgeschlossen ist und auf der Innenseite des Deckels Nocken besitzt, die beim Druckvorgang nacheinander den Ver- schlussdeckel (11) abheben und den Druck stempel senken.
CH154221D 1930-03-03 1930-03-03 Zähler. CH154221A (de)

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CH154221A true CH154221A (de) 1932-04-30

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ID=4408952

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CH154221D CH154221A (de) 1930-03-03 1930-03-03 Zähler.

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