CH152306A - Verfahren zur Herstellung von Schraubenfedern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schraubenfedern.

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CH152306A
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pipe
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coil springs
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cutting torch
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Verfahren zur     ITerstellung    von     Schraubenfedern.       Das     bekannte        Verfahren,    eine starke  Schraubenfeder durch Aufwickeln einer  Stahlstange auf     einen        Dorn    herzustellen, ist  mit gewöhnlichen Werkstattmitteln nicht  leicht durchzuführen,     .besonders    dann, wenn  das Verhältnis des äussern und innern Durch  messers der Feder nicht nahe     bei    eins liegt.

   Bei  dem Versuch, Stangen mit grösserem Quer  schnitt, insbesondere bei     Hochkantstellung     des     Querschnittes,    in dieser Weise zu verar  beiten, kommt man bald an die Grenze der  Anwendbarkeit des Verfahrens. Die Erfin  dung gibt ein     Verfahren    zur Herstellung von       Schraubenfedern    an die Hand; das diese Nach  teile vermeidet.

   Es besteht darin,     dass    ein  aus dem     Federmetall,    insbesondere Stahl, her  gestelltes Rohr     mittelst    eines entsprechend       geführten    Schneidbrenners zu einer e     in,gän-          gigen    oder mehrgängigen Schraube zerschnit  ten wird.  



  Es ist     bekannt,    eine     Schraubenfeder        durch     Zerschneiden     eines    Rohres     mittelst    eines         Schneidstahls    herzustellen. Durch Verwen  dung eines Schneidbrenners an Stelle     eines          Schneidstahls    erreicht man aber wesentliche  Vorteile: Der Schneidbrenner arbeitet schnel  ler, gibt einen schmäleren Schnitt und durch  schneidet mit Leichtigkeit auch     eine    Rohr  sand von beträchtlicher Dicke, wobei die  Schnittflächen vollkommen glatt ausfallen.  



  Zur Veranschaulichung der Erfindung ist  auf der Zeichnung in     Abb.    1 eine maschinelle       Einrichtung    zur Ausübung des Verfahrens  in den hier wesentlichen Teilen dargestellt,  in     Abb.    2 eine erfindungsgemäss hergestellte  zweigängige Schraubenfeder mit geschlos  senen Enden.  



  Das Werkstück 1 ist ein dickwandiges  Stahlrohr, das beispielsweise durch Aus  schneiden eines Blockes     hergestellt    ist. Das  Rohr 1 ist auf die Planscheibe einer     Leit-          spind-eldrehbank    aufgespannt; ein     Autogen-          Schneidfirenner    ist auf dem     Suppart    so be  festigt, dass die     Düse    2 der innern Wand      des     Rohres    1 zugewendet und die Achsen  richtung der Düse ,senkrecht ist zur Achse  des Rohres 1.  



  Will man den Schnitt nicht an der     End-          fläche        des    Rohres beginnen, so wird in die  Rohrwand ein Loch gebohrt und der Schneid  brenner an dieser     Stelle        angesetzt.     



  Auf solche     Weise    ist .die in     Abb.    2 dar  gestellte zweigängige Schraubenfeder herge  stellt. Die beiden Schrauben 3 und 4, die  durch Schraffierung der einen gegeneinander  abgehoben .sind, hängen an den Enden durch  die     geschlossenen        Ringe    5, 6 zusammen.  Diese Ringe erleichtern die     Befestigung    der  Feder.  



  Die nach dem neuen Verfahren hergestell  ten Federn .sind vor allem für Wellenkupp  lungen     bestimmt.     



  Es ist noch zu bemerken, dass die für  die Abbildungen     angenommene    zylindrische  Gestalt des; Werkstückes 1 für das Verfah  ren nicht     wesentlich    ist. Das     bearbeitete     Rohr kann auch kegelförmig sein oder einen       gekrümmten        Meridiänschnitt    haben.

       Ferner     ist es für das Verfahren nicht wesentlich,  dass die Achse der     Brennerdüse    die Rohr  achse senkrecht kreuzt, vielmehr kann die  Düse auch schief     gestellt    werden und ihre    Stellung kann, wenn dies     erforderlich.    wird,  während der Arbeit durch eine geeignete       Steuerung    des Schweissbrenners     verändert     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schrau benfedern, dadurch .gekennzeichnet, dass. ein aus dem. Federmetall hergestelltes Rohr mit- telst eines entsprechend geführten Schneid brenners zu einer eingängigen oder mehrgän gigen Schraube zerschnitten wird. UNTERANSPRt1'CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnitt nicht bis zu den Endflächen des Rohres durchge führt wird, so dass an den Rohrenden ge- schlogsene Ringe erhalten bleiben. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass der Schneidbrenner an die Innenseite der Rohrwand angesetzt wird.
CH152306D 1930-02-26 1931-01-07 Verfahren zur Herstellung von Schraubenfedern. CH152306A (de)

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