AT74275B - Verfahren zum Verbinden von Rohren in U-Form unter Einstecken eines zugeschärften Rohrstückes in ein entsprechend aufgeweitetes Rohr bzw. Rohrstück. - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von Rohren in U-Form unter Einstecken eines zugeschärften Rohrstückes in ein entsprechend aufgeweitetes Rohr bzw. Rohrstück.

Info

Publication number
AT74275B
AT74275B AT74275DA AT74275B AT 74275 B AT74275 B AT 74275B AT 74275D A AT74275D A AT 74275DA AT 74275 B AT74275 B AT 74275B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pipe
pipe section
shape
sharpened
connecting pipes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Oswald Klinck
Original Assignee
Oswald Klinck
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oswald Klinck filed Critical Oswald Klinck
Application granted granted Critical
Publication of AT74275B publication Critical patent/AT74275B/de

Links

Landscapes

  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Verbinden von Rohren   In U-Form unter Einstecken einee zu-     gelchlrften     Rohretückes   In ein entsprechend   aufgeweltetee   Rohr bzw. Rohrstück. 



   Es ist bekannt, ein zugeschärftes Rohrstück in ein entsprechend   aufgeweitetes   Rohr einzustecken und hierauf die Rohrenden durch Bearbeitung von aussen, und zwar zweckmässig über einem Dorn, unter   Schweisshitze   zu   vereinigen. Demgegenüber   besteht das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren zum Verbinden von Rohren in U-Form in folgendem. 



   Nachdem in die zu verbindenden beiden parallelen Rohre die Schenkel eines Hosenrohres eingesteckt worden sind, wird duich das freie Ende dieses Hosenrohres hindurch ein Dorn, vorzugsweise ein   Doppeldorn,   bis in die zusammengesteckten, zweckentsprechend erhitzten Rohr-   stück-bzw. Rohrenden eingepresst.   Der Dorn wirkt dabei nicht wie bei dem eingangs erwähnten Verfahren als Widerlager, sondern dient selbst als Schweisswerkzeug. Nach dem Herausziehen des Dornes endlich wird das   freie Hoseiirohrende   in an sich bekannter Weise zu einer Umkehrkappe umgewandelt.

   Das neue Verfahren ermöglicht ein wohlfeiles, schnelles und sicheres Arbeiten sowie die Erzielung glatter   Schweissstellen   ohne jede Verengung des Querschnitts, was mit keinem der bisher bekannten Verfahren, auch nicht mit der sogenannten autogenen Schweissung möglich war. Bei dieser ist es nämlich nicht tu vermeiden, dass während des Schweissens Tropfen flüssigen
Eisens ins Innere des Rohres laufen und dort als, Wulste den freien Dampfduichgang, auf den es mit Rücksicht auf die Strömungsumkehr in bèsonderem Grade ankommt, behindern. Durch die entstehenden Wulste wird noch dazu der   Korrosionsprozess   ausserordentlich begünstigt.

   Wesentlich ist ferner, dass durch die Erfindung die Schwierigkeiten beseitigt weiden, die sich infolge des geringen Abstandes der parallelen Rohrstücke voneinander der Schweissung durch Bearbeitung von aussen entgegenstellen. 



   In der Zeichnung werden die einzelnen Stufen des neuen Verfahrens in einer beispielsweise gewählten Ausführungsform durch die    Fig.'1 bis   7 schematisch veranschaulicht. 



   Das Hosenrohr ist in Fig. 1 und 2 dargestellt, sein freies Körpeiende ist mit a, seine Schenkel   mit   b bezeichnet. Die Art der Herstellung des   Hosen ombres   ist an sich   gleichgi1tig.   Der Aussenrand der Rohrschenkel b wird, wie Fig. 1 zeigt,   kegelföjmig zugeschärft. Weiter weiden zwei   Rohre o 
 EMI1.1 
 Zuschärfung des Randes versehen sein, von der man jedoch besser Abstand nimmt, um eine breite   Schweissfläche   zu ermöglichen.

   Die parallelen   Rohie und   die Schenkel des   Hosenrohies werden   nunmehr ineinandergesteckt und in der   Kchweisshitze   in einem Gesenk miteinander vereinigt, 
 EMI1.2 
 eingetrieben   werden (Fig. 5). wobei die Dorne auf   das   Rohjmaterial gleichzeitig   in achsialer und   ) n radialer Richtung einwirken. Nach Herausziehen   der Dorne wird das freie Körperende des Hosenrohres in irgend einer bekannten Weise verschlossen, so dass die verlangte   Umkehrkappe   entsteht (Fig. 6). 



   Das Aufweiten der Rohrenden lässt sich in beliebiger Weise, z. B. durch Eintreiben eines Domes, durch Aufwalzen oder dgl. bewirken. Ebenso kann das Anscharfen der Schenkel des Hosenrohres auf beliebigem Wege, wie durch Ahfräsen oder durch Drücken, vorgenommen werden. 



  Auch können die Rohre aussen zugeschärft und die Hosenschenkel aufgeweitet weiden, so dass die Rohre in die Schenkel gesteckt werden statt umgekehrt. 



   An Stelle eines Doppeldornes lässt sich auch ein einziger Dorn verwenden, der nacheinander erst in das eine und dann in das   andere zusammengesteckte Rohrendenpaar eingeführt wird, in   welchem Falle dann natürlich das Schweissen in zwei Stufen erfolgt. 
 EMI1.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Verbinden von Rohren in U-Form unter Einstecken eines zugeachä. rften Rohrstückes oder Rohres in ein entsprechend aufgeweitetes Rohr bzw. Rohrstück, dadurch gekennzeichnet. dass in oder auf die zu verbindenden beiden parallelen Rohre die Schenkel eines Hosen- rohres gescho ben werden, durch dessen freies Körperende hiel auf ein als Schweisswerkzeug wirkender Dorn, vorzugsweise ein Doppeldorn, bis in die zusammengesteckten, zweckentsprechend erhitzten Rohrstück-eder rohrenden zwecks zusammenschweissens dieser eingepresst und nach dem Herausziehen des Domes das freie Hosenrohrkörperende in an sich bekannter Weise zu einer Umkehrkappe umgewandelt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT74275D 1915-07-01 1915-07-01 Verfahren zum Verbinden von Rohren in U-Form unter Einstecken eines zugeschärften Rohrstückes in ein entsprechend aufgeweitetes Rohr bzw. Rohrstück. AT74275B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT74275T 1915-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT74275B true AT74275B (de) 1918-03-26

Family

ID=3595941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT74275D AT74275B (de) 1915-07-01 1915-07-01 Verfahren zum Verbinden von Rohren in U-Form unter Einstecken eines zugeschärften Rohrstückes in ein entsprechend aufgeweitetes Rohr bzw. Rohrstück.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT74275B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT74275B (de) Verfahren zum Verbinden von Rohren in U-Form unter Einstecken eines zugeschärften Rohrstückes in ein entsprechend aufgeweitetes Rohr bzw. Rohrstück.
DE532919C (de) Herstellung von Rohren mit nach innen verstaerkten Enden durch Stauchen
DE581719C (de) Verbindung fuer an den Stirnseiten stumpf miteinander verschweisste Rohre
DE291518C (de)
DE961343C (de) Verfahren zur Herstellung mehrerer in der gleichen Hoehe bzw. der gleichen Querschnittsebene liegender Anschlussstutzen an einem Rohr
DE2009321A1 (de) Verfahren zum Herstellen von ein teiligen Hohlachsen
DE491854C (de) Verfahren zum Verbinden von Rohrenden
AT216848B (de) Vorrichtung zur Herstellung einer dichten Verbindung von Rohren, Schläuchen, Armaturen od. dgl.
AT140484B (de) Knotenpunktverbindung von Streben oder Querrahmen mit dem durchgehenden Gurtstab bei Fachwerken, insbesondere bei Gittermasten und Rahmenmasten aus Stahlrohren.
DE947695C (de) Verfahren zum Verringern oder Beseitigen gerichteter Eigenspannungen in gezogenen Rohren
DE675052C (de) Schweissmuffenverbindung
DE902702C (de) Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern, insbesondere aus Stahl, mit angestauchteneinseitigen Aussen- oder Innenbunden
AT128775B (de) Verfahren und Gesenke zur Herstellung eiserner Hohlschwellen (Baggerschwellen).
AT366313B (de) Vorrichtung zum herstellen eines rohres bzw. rohrformstueckes aus faserzement
AT145370B (de) Verfahren zur Herstellung von gewalzten Teilprofilen für geschweißte Rohre.
AT67662B (de) Verfahren zur Herstellung von Bunden oder Verstärkungen an Hohlkörpern, insbesondere an Rohren.
CH105762A (de) Teleskopartiges Rohr, dessen Rohrelementenden anschlagartig zusammenwirkende Verstärkungen aufweisen, und Verfahren zur Herstellung eines solchen Rohres.
AT156339B (de) Schmiedeverfahren zum Verbinden der Enden von zwei oder mehr parallelen Rohren zu einem gemeinsamen Ende.
AT120218B (de) Holzwollhülse und Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben.
AT125156B (de) Verfahren zur Herstellung von Bunden an Hohlbohrern.
AT121159B (de) Verstärkte Muffenrohrverbindung.
DE973798C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundrippenrohren fuer Speisewasservorwaermer, Lufterhitzer und Waermeaustauscher
DE948110C (de) Schweissverbindung
AT155954B (de) Verfahren zur Herstellung von Ventilgehäusen.
DE858048C (de) Muffenrohrverbindung