DE533191C - Verfahren zur Herstellung von Schraubenfedern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schraubenfedern

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DE533191C
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Das bekannte Verfahren, eine starke Schraubenfeder durch Aufwickeln einer Stahlstange auf einen Dorn herzustellen, ist mit gewöhnlichen Werkstattmitteln nicht leicht durchzuführen, besonders dann, wenn das Verhältnis des äußeren und inneren Durchmessers der Feder nicht nahe bei Eins liegt. Bei dem Versuch, Stangen mit größerem Querschnitt, insbesondere bei Hochkantstellung des Querschnitts, in dieser Weise zu verarbeiten, kommt man bald an die Grenze der Anwendbarkeit des Verfahrens. Die Erfindung gibt ein Verfahren zur Herstellung von Schraubenfedern an die Hand, das diese Nachteile vermeidet. Es besteht darin, daß ein aus dem Federmetall, insbesondere Stahl, hergestelltes Rohr mittels eines entsprechend geführten Schneidbrenners zu einer eingängigen oder mehrgängigen Schraube zerschnitten wird.
Es ist bekannt, eine Schraubenfeder durch Zerschneiden eines Rohres mittels eines Schneidstahles herzustellen. Durch Verwendung eines Schneidbrenners an Stelle eines Schneidstahles erreicht man aber wesentliche Vorteile. Der Schneidbrenner arbeitet schneller, gibt einen schmäleren Schnitt und durchschneidet mit Leichtigkeit auch eine Rohrwand von beträchtlicher Dicke, wobei die Schnittflächen vollkommen glatt ausfallen. Zur Veranschaulichung der Erfindung ist auf der Zeichnung in Abb. 1 eine maschinelle Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens in den hier wesentlichen Teilen dargestellt, in Abb. 2 eine erfindungsgemäß hergestellte zweigängige Schraubenfeder mit geschlossenen Enden.
Das Werkstück 1 ist ein dickwandiges Stahlrohr, das beispielsweise durch Ausschneiden eines Blocks hergestellt ist. Das Rohr ι ist auf die Planscheibe einer Leitspindeldrehbank aufgespannt; ein Autogenschneidbrenner ist auf dem Support so befestigt, daß die Düse 2 der inneren Wand des Rohres 1 zugewendet und die Achsenrichtung der Düse senkrecht ist zur Achse des Rohres i.
Will man den Schnitt nicht an der Endfläche des Rohres beginnen, so wird in die Rohrwand ein Loch gebohrt und der Schneidbrenner an dieser Stelle angesetzt.
Auf solche Weise ist die in Abb. 2 dargestellte zweigängige Schraubenfeder hergestellt. Die beiden Schrauben 3 und 4, die -durch Schraffierung der einen gegeneinander abgehoben sind, hängen an den Enden durch die geschlossenen Ringe 5, 6 zusammen. Diese Ringe erleichtern die Befestigung der Feder. Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Federn sind vor allem für Wellenkupplungen bestimmt.
Es ist noch zu bemerken, daß die für die Abbildungen angenommene zylindrische Gestalt des Werkstückes 1 für das Verfahren nicht wesentlich ist. Das bearbeitete Rohr kann auch kegelförmig sein oder einen gekrümmten Meridianschnitt haben. Ferner ist es für das Verfahren nicht wesentlich, daß die Achse der Brennerdüse die Rohrachse senkrecht kreuzt, vielmehr kann die Düse auch schief gestellt werden, und ihre Stellung kann, wenn dies erforderlich wird, während der Arbeit durch eine geeignete Steuerung des Schweißbrenners verändert werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Schraubenfedern, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus dem Federmetall, insbesondere Stahl, hergestelltes Rohr mittels eines entsprechend geführten Schneidbrenners zu einer eingängigen oder mehrgängigen Schraube zerschnitten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnitt nicht bis zu den Endflächen des Rohres durchgeführt wird, so daß an den Rohrenden geschlossene Ringe erhalten bleiben.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidbrenner an die Innenseite der Rohrwand angesetzt wird.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
D.ipl.-Ing. Oskar Schein, in Nürnberg.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDRUCKT IN DER RElCHSDRüCKERtl
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4570318A (en) * 1984-10-12 1986-02-18 United Technologies Corporation Overunning clutch spring
US4690390A (en) * 1984-10-12 1987-09-01 United Technologies Corporation Overrunning clutch spring
CN111745359A (zh) * 2020-07-08 2020-10-09 中南大学 一种具有内外倒角的异形弹簧加工方法

Cited By (4)

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